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NobodyKB

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21

Samstag, 18. Juli 2009, 13:53

Wolte aber eigentlich dass das so langsam fadet, weshalb ich auch die Schaltung gewählt habe.
Zur not muss ich halt auf NE555 umschwenken, jedoch habe ich die Schaltung schon auf die Platine gelötet, weshalb es mit lieber währe, wenn ich durch wenige Modifikationen die Ausgangsspannung erhöhen könnte. (erhöhen der Eingangsspannung ist eher nicht möglich, da das Universal NT schon auf die max 12V eingestellt ist.
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Pesi

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23

Samstag, 18. Juli 2009, 18:43

Ja, ich weiß schon, der Benny empfiehlt hier praktisch *überall* im Forum seinen Fader wo *irgendwas* mit "RGB" oder "Faden" oder "Dimmen" steht, aber der ist für so ne einfache Sache völlig übertrieben (viel zu viel Zeug drauf, was Du gar nicht brauchst) - da kannst Du dann auch gleich nen Tiny25 + 1 Mosfet nehmen... das wäre *eigentlich* die einfachste Möglichkeit, aber muss man halt programmieren...

Aber da Du mit µC nix machen willst, nimm' doch einfach den NE555, an den Ausgang desselben klemmst Du dann diese Schaltung (Du hast doch in dem Thread auch mitgeschrieben..?!?!) - der NE555 gibt den Takt vor (auch an- und aus-Zeit getrennt einstellbar), mit dem Elko und den Widerständen in der anderen Schaltung kannst Du die Fade-Zeit einstellen - also auch so, wie Du das haben willst, dass die LEDs länger auf 100% anbleiben...

statt dem BC546 nen BC337 oder was noch "stärkeres" nehmen, dann sollte das für Deine LEDs reichen... Verlustleistung ist hier nicht so einfach zu berechnen, wenn die max. Spannung am Transistor anliegt, fliesst der geringeste Strom und umgekehrt... erst mal BC337 rein und schauen wie warm der wird...

Das geht auch mit 3 LEDs in Serie mit Vorwiderstand (so hast Du das ja, oder, für 12 Volt?), also der 390-Ohm-Widerstand und die eine LED in dem Plan gehören sozusagen gar nicht zur eigentlichen Schaltung dazu, da gehen eben auch 3 mit VWS für 12 Volt...

ansonsten, nachdem Du das Dings schon aufgebaust hast und wenn Dir das faden an sich gefällt, probier's doch mal mit folgender Modifikation: Der Transistor ist hier ja als Emitterfolger geschaltet, die Spannung an den LEDs folgt der Spannung an der Basis (-0,7 Volt) - lege doch mal statt dessen den Emitter an GND und schliesse die LEDs zwischen 12 Volt und dem Kollektor an.

Und dann muss *unbedingt* ein Vorwiderstand an die Basis - dann ändert sich nicht mehr die Spannung an der Basis, sondern der Strom, der über diesen Widerstand in die Basis fliesst, und damit auch (verstärkt durch den Transistor) der Strom durch die LEDs. Also nicht mehr Spannung durch Spannung gesteuert, sondern Strom durch die Spannung vom OPV gesteuert...

Erst mal mit 10 Kiloohm probieren, und dann je nachdem größer oder kleiner (es müsste hier auch möglich sein, den Transistor schon früher in die Sättigung zu bringen, so dass Du dann auch hier den Effekt erreichen könntest, dass die LED länger auf 100% an bleibt...) - der Wert hängt auch davon ab, wie viele LEDs da dran hängen, also wie viel Strom Du am Kollektor brauchst...

wenn die Beschreibung der Änderung zu verwirrend sein sollte, kann ich Dir das ja auch mal als Plan zeichnen...
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NobodyKB

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24

Samstag, 18. Juli 2009, 18:47

@benny
Ich brauch ja kein RGB sondern eigentlich nur R (1Kanal) daher währe dein Fader dafür nicht gerade geeignet.
Außerdem würde der viel Platz weg nehmen, weil ich dann ja noch eine Platine unterbringen müsste.


Der Vorschlag einen µC für die Steuerung kam glaub weiter oben schon einmal, da ich jedoch keine Erfahrung damit habe, hatte ich das erst einmal abgelehnt. Aber wenn man die Schaltung nicht modifizieren kann, bleiben ja nur zwei Möglichkeiten über:

Entweder NE555 oder µC

Werde wohl mal nen Bekannten fragen, der sich damit auskennt, ob der mir da schnell was proggen kann, bzw die daten auf eine Controller schreiben kann.
Hat iergendwer dafür nen passenden Code? sowas in der Art, wie der Bloub-Effekt bei bennys neuem Controller nur halt mit nur einer Farbe? (am besten noch in Assembler)

@pesi
also so grob hab ich das schon verstanden was ich machen soll, wenn ich mir das gleich nochmal in ruhe durchlese :D rieg ich das bestimmt hin.
Bei der andere Schaltung die du weiter oben beschreibst (ja hab auch daran mit geschrieben und es auch noch nicht vergessen) muss ich mal gucken was ich davon da habe und dann werd ich das auch mal testen.

Wie gesagt hatte halt gehofft, dass ich das durch wenige Änderungen in den Griff bekomme.

EDIT:
Zu den LEDs, habe 6 rote in Reihe geschaltet mit 100 Ohm Vorwiederstand. Sind 12 Stränge geworden, die jeweils so mit ca 5mA betrieben werden sollen, Also liegt der Gesamtstrom bei ca 70mA.
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NobodyKB

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25

Samstag, 18. Juli 2009, 19:31

(zum pushen des Threads schreib ich dies als neuen Beitrag)

@pesi
Habe jetzt deine Vorschläge mal ausprobiert.
Wenn ich den Transistor richtung GND verschiebe, erhöht sich zwar die Spannung am Ausgang auf 10V und die LEDs leuchten auch, jedoch funktioniert dann das faden nicht mehr und die Spannung ändert sich nicht. (kann es sein, dass sich hier der Condensator dann nicht lädt/entlädt? Oder ist der Transistor dafür nicht so geeignet?))

Der einbau eines 12KOhm Wiederstandes in die Basis des Transistor, senkt nur die Spannung an den LEDs noch mehr (bei Schaltung zwischen VCC und LEDs) bei der der Schaltung zwischen LEDs und GND hat der Vorwiderstand scheinbar keine Auswirkung.

EDIT
So hab jetzt noch nen NE555 und nen BC337-40 gefunden, werde dann wohl mal versuchen die andere Schaltung auf meinem Steckbrett aufzubauen.
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Pesi

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26

Samstag, 18. Juli 2009, 21:41

kann es sein, dass sich hier der Condensator dann nicht lädt/entlädt?
Hm, sollte eigentlich nicht so sein...

Wo sind die 10 V am "Ausgang" denn gemessen..? - am Ausgang des OP oder am Kollektor des Transistors...?

Die Schaltung an sich (also der Teil mit demOP) wird wohl schon noch faden, das Problem ist wohl, dass die Spannung nicht weit genug runter geht, um den Transistor zu sperren... also müsste da wohl noch ein Spannungsteiler hin... kannst Du (wenn Du's noch nicht auseinandergerissen hast), mal an der Originalschaltung die maximale und minimale Spannung an der Basis des Transistors gegen GND messen wenn das Ding fadet..? - die ändert sich zwar, aber das ist ja schon so langsam, dass ein normales Multimeter da mitkommt...?

Ansonsten hole ich mal mein Steckbrett raus und baue das mal auf, wird aber wohl heute abend nix mehr...
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27

Samstag, 18. Juli 2009, 22:26

Also die Spannung an der Basis des Faders schwankt laut Multimeter zwischen 4 und 8V.
Wenn ich jedoch den Transistor an gnd lege sinkt die auf 1V ab (an der basis)

Die andere schaltung mit dem ne555 hab ich auch mal fix aufgebaut, läuft auch soweit.
Hatte jedoch nicht die passenden Widerstände und musste etwas improvisieren.
Jetzt ist es nur so, das er etwas zu schnell hoch und runter fadet und die Leds gehen nicht komplett aus, aber ich denke mal, dass ist alles eine frage der widerstände.
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Pesi

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28

Samstag, 18. Juli 2009, 23:59

Ja, wie gesagt, hier etwas probieren - wenn's zu schnell geht, größere Widerstände und/oder größerer Elko... wenn die LEDs nicht ganz aus gehen, dann den Basiswiderstand vergrößern... oder den Emitter "hochlegen" (Diode zwischen Emitter und GND, Anode an Emitter, Kathode an GND) - der NE555 schaltet bei "aus" aber schon auf 0 Volt, oder...?

Bei der anderen Schaltung: das ist das Problem, dass die Spannung nur auf 4 Volt runtergeht, da macht der Transistor nicht zu - klar, wenn Du den Emitter an GND hast, dann geht die Spannung an der Basis trotzdem auf ca. 1 Volt runter (die Strecke Basis-Emitter kannst Du Dir wie ne Diode vorstellen, da fällt immer nahezu die selbe Spannung ab), aber *vor* dem Widerstand sollte sie immer noch 4 Volt sein - der Widerstand bestimmt dann, wieviel Strom in die Basis fließt und damit durch die LEDs - entweder müsste man den noch größer machen, oder davor eben noch nen (hochohmigen) Spannungsteiler, dass die Spannung hier (vor dem Basiswiderstand) dann z.B. zwischen 1 Volt und 2 Volt schwankt statt zwischen 4 Volt und 8 Volt...
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29

Sonntag, 19. Juli 2009, 10:07

Mir ist auch gerade klar geworden, warum der nicht abschaltet (ist wie pesi schon gesagt hat, war wohl gestern abend etwas zu müde ;) )
Werd das jetzt mit dem Spannungsteiler mal probieren, melde mich dann wieder.

EDIT: Das mit dem Spannungsteiler klappt super! Muss den jetzt nur noch etwas verfeinern. Habe zur Zeit volgende Werte verwendet :
Spannungsteiler: 39kOhm - 6kOhm und an der Basis noch mal so ca 3kOhm.

@pesi
Wäre das hochohmig genug?

EDIT2:
Hatte mich mit den Werten vertahn, ist doch ein 39kOhm Widerstand und kein 30kOhm
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Pesi

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30

Sonntag, 19. Juli 2009, 12:31

Wenn's funktioniert, ist er hochohmig genug ;) - da geht's ja darum: der geht von diesem Kondensator nach GND, wenn er zu niederohmig ist, dann fließt darüber zu viel Strom ab, dann beeinflusst das die Schaltung negativ (z.B. dass sich dann eben der Kondi nicht mehr richtig auflädt - um genaueres zu sagen, müsste ich die Schaltung mal auf die üblichen Symbole umzeichnen, weiß jetzt auswendig auch nicht, ob der Pin da ein Ausgang oder Eingang ist...)

Zu hochohmig darf der Spannungsteiler aber auch nicht sein, sonst fließt nicht mehr genug Strom in die Basis und damit durch die LEDs - wenn da Probleme wären, könntest Du ja noch nen OP zum entkoppeln dazwischen machen, sind ja noch 2 frei in dem LM324...

zum verfeinern könntest Du ja auch einfach ein 47-k-Trimmerpoti nehmen, dann kannst Du direkt da einstellen und musst nicht dauernd Widerstände auswechseln... ;)
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31

Sonntag, 19. Juli 2009, 12:57

Werde jetzt erst mal sehen, dass ich die Sachen auf die vorhandene Platine bekomme und dann wird weiter probiert muss wohl nur noch den Basis Widerstand etwas erhöhen, dann sollte es passen.
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NobodyKB

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32

Mittwoch, 22. Juli 2009, 18:33

So das Projekt ist fertig!
Leider kann ich gerade keine Bilder reinstellen, da mein Webspace zur Zeit down ist.

Habe nun volgende Widerstände benutzt:
Vorwiderstand für 4 grüne LEDs in Reihe 27kOhm (müssten auf nem Strom unter 1mA laufen, anders wären sie zu hell gewesen)
Vorwiderstand für 6 rote LEDs in Reihe 100 Ohm (jedoch fällt ja auch noch Spannung an dem Transistor ab)
Der Transistor hat einen 3,3kOhm Basiswiderstand bekommen und ist mit dem Emitter an GND gelegt
der Basiswiderstand hängt an einem Spannungsteiler, der aus einem 47kOhm Widerstand und einem 7,5kOhm Widerstand besteht (Zeichnung werde ich noch nachreichen)

Durch erhöhen der 7,5kOhm Widerstandes verringert man die "aus-zeit" und erhöht die "an-zeit" oder man kann bei weiterer erhöhung auch sozusagen nen Offset einstellen, sodass die LEDs immer leicht leuchten. Bei einem verringerung des Wertes erhöht sich dan logishcerweise die "aus-zeit" und die "an-zeit" sinkt.
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NobodyKB

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33

Mittwoch, 22. Juli 2009, 23:00

*push*

so hier einmal der Schaltplan für den Fader



Und hier einmal das Platinen layout der rückseitigen platine

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NobodyKB

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34

Freitag, 31. Juli 2009, 19:07

So ich habe jetzt gerade mal noch ein paar fotos von dem fertigen Schild gemacht.







Und einmal die Rückseite



Werde mal sehen ob ich gleich noch ein Video liefern kann.

EDIT:
hier die versprochenen Videos



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Stefan

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Wohnort: NRW

35

Freitag, 31. Juli 2009, 21:45

Respekt, sehr gut geworden. Genau die Art von Beiträgen die wir suchen. Sehr ausführlich, gut dokumentiert und das mit den Videos gefällt mir besonders gut. Weiter so!
Grüße aus unserem LED-Shop Moers

Ihr und Euer

Stefan
LED-TECH.DE optoelectronics
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dgoersch

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Wohnort: Viersen

Beruf: Fachinformatiker / Entwickler Linux/Asterisk

36

Samstag, 1. August 2009, 09:11

Womit ist das Platinenlayout erstellt? Lochmaster?
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NobodyKB

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37

Samstag, 1. August 2009, 09:54

Ja mit der Lochmaster Demoversion.
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