Ja, das tut es. Ein Diodentester im Multimeter gibt normalerweise einen konstanten Strom auf die LED und misst dann, welche Spannung dabei anliegt. Wie bei jeder Konstantstromquelle gibt es dabei eine maximale Spannung, die abgegeben werden kann. Ist diese deutlich kleiner als die Durchlassspannung von weißen LED, bleiben diese halt dunkel am Tester und es wird auch kein Durchgang angezeigt. Das Problem ist nun, dass zwar der Prüfstrom (also der Nennstrom der KSQ) meist im Datenblatt des Multimeters zu finden ist, nicht aber die maximale Spannung, die dabei geliefert werden kann. Da die meisten Multimeter mit 9V-Blöcken arbeiten und deren interne KSQs aus Kostengründen sicherlich linear aufgebaut sind, ist eine Spannung von einigen V für eine weiße LED meist kein Problem. Arbeitet das Multimeter von Deinem Kumpel evtl. mit Einzelzellen? Das würde es erklären... Im Zweifel hilft aber wie häufig nur nachmessennun wüsste ich gern, wieviel strom und wieviel spannung dabei abgegeben werden?
variiert das von multimeter zu multimeter?

