Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von »John.S« (2. März 2010, 15:34)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »John.S« (2. März 2010, 16:16)
Stimmt, du hast natürlich recht, da war in der Formel noch ein falscher Wert von letzten Messung über.Hallo John,
kann
es sein, dass sich in deine Tabelle ein Fehler eingeschlichen hat? Laut
meinen Berechnungen sollte die Chiptemperatur bei der R4 31,95°C und
nicht 32,25°C sein.
Ich schreibe das nicht um kleinlich zu sein,
sondern um zu sehen, ob ich deine Rechenvorgänge richtig nachvollzogen
habe. Was ich nämlich nicht durchschaut habe ist, wie du auf die K/W
Werte gekommen bist!?
LG
Simon

Guter Einwand! Der Gedanke ist mir gerade auch schon gekommen, dass man nicht genau weiß, wie der Fehler im Multimeter zustande kommt und das so eine Aussage dann doch nicht so sicher wäre. Messtechnik ist echt eine komplizierte Angelegenheit.Stimmt,
wenn der Fehler bei beiden Messungen genau gleich ist, heben sich die
Fehler in einer Differenzmessung auf, aber wer garantiert dir das hier?
So
wie ich das sehe, macht das Multimeter einen Fehler um den eigentlichen
Messwert von bis zu 29mV. Wenn du bei der einen Messung mit -29mV
daneben liegst und bei der zweiten mit +29mV drüber hast du am Ende
einen Fehler von fast 60mV gemacht. Die Idee ansich ist gut, nur sehe
ich keine Garantie in den Messwerten auf die Fehlergenauigkeit.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »John.S« (2. März 2010, 15:35)
Zitat
1. Könnte man damit sehr einfach und schnell zwischen z.B. 20mA und 700mA umschalten (LM317-KSQ mit einem Widerstand für z.B. 20mA und einem weiteren für 700mA der über einen P-Channel Mosfet geschaltet wird)
2. Der ATTiny hat einen differenziellen Eingang (kann also die Spannungsdifferenz zwischen zwei Potentialen messen) und einen integrieren OP mit einem Gain Faktor von 20. So würden sich Spannungsdifferenzen von z.B. 50mV mit weniger als 1% Fehler messen lassen:
Referenz=1.1V; Gain 20 => Messbereich DeltaU=55mV mit einer Auflösung von 10Bit!; 20mV entsprechen dann etwa einen Wert von 400 +/-4 (max. Gesamt-Fehler = 2LSB).
Prinzip: An einer 5V Spannungsquelle mit zwei Messwiderständen (oder ein 10Gang Poti) einen Spannungsteiler aufbauen" linkhref=" so dass die Spannung ca. 20mV über der LED-Flussspannung liegt. Diese Spannung an den Positiven Differentialeingang am ATTiny legen.
LED über eine LM317-KSQ mit 20mA Strom betreiben. +Pin von der LED an den Negativen Differentialeingang am ATTiny legen. Differenzspannung (1) mit ATTiny messen und 'merken'
LED entsprechend lange über eine LM317-KSQ mit 700mA Strom betreiben.
Differenzspannung (2) mit ATTiny messen und 'merken'
Per ATTiny auf 20mA zurückschalten und sofort Differenzspannung (3) messen (das geht in weniger als eine Millisekunde)
Wenn man jetzt die Differenzspannung (2) und (3) um den Offset bei (1) korrigiert kann man daraus sehr exakt die Flussspannungsdifferenz zwischen 'kalt' (1) und 'heiß' (3) berechnen.
Wenn ich mal wieder viel Zeit hab...[/quote" class="wysiwygQuote">
Zitat
Strom muss natürlich nachgemessen werden. Sind nur in etwa 20/700mA. Ebenso würde ich mit einem guten Messgerät (max. 1% Fehler) die Differenzialmessung am Tiny45 überprüfen. Der relative Fehler dürfte zwar recht gering sein, aber die Referenz ist meist nicht besonders genau.
Solange der Meßbereich nicht verändert wird, ändert sich auch der systematische Fehler nicht. Das ist das Schöne an Digitalmultimetern: Sie kennen kein "vielleicht", sondern nur "ja" oder "nein". Aus welchem Grunde sollte morgen "nein" sein, was heute noch "ja" ist? Probier's selber aus: Nimm irgend ein Billig-Teil aus der Kruschtelkiste für 5 Euro. Damit mißt die Spannung einer Lithiumbatterie. Morgen wiederholst Du die Messung, ohne den Meßbereich zu ändern. Was kommt dabei raus? John.S Messung ist richtig. Sie funktioniert mit jedem Meßgerät, dessen Auflösung hoch genug ist, die Spannungsdifferenz zu registrieren. Die absolute Genauigkeit spielt dabei keine Rolle, weil sich der systematische Fehler bei der Messung von Spannungsdifferenzen von selbst aufhebt.So wie ich das sehe, macht das Multimeter einen Fehler um den eigentlichen Messwert von bis zu 29mV.
Also mein Physikpraktikum liegt schon bischen her und das Messtechnikpraktikum steht wie gesagt bei mir erst im kommenden Semester an. Deswegen bin ich mir da nicht so sicher. Aber ist das wirklich ein systematischer Fehler im Messgerät? Ein Systematischer Fehler "läuft" doch immer nur in eine Richtung, aber das Messgerät kann sowohl nach oben und nach unten abweichen.
Solange der Meßbereich nicht verändert wird, ändert sich auch der systematische Fehler nicht. Das ist das Schöne an Digitalmultimetern: Sie kennen kein "vielleicht", sondern nur "ja" oder "nein". Aus welchem Grunde sollte morgen "nein" sein, was heute noch "ja" ist? Probier's selber aus: Nimm irgend ein Billig-Teil aus der Kruschtelkiste für 5 Euro. Damit mißt die Spannung einer Lithiumbatterie. Morgen wiederholst Du die Messung, ohne den Meßbereich zu ändern. Was kommt dabei raus? John.S Messung ist richtig. Sie funktioniert mit jedem Meßgerät, dessen Auflösung hoch genug ist, die Spannungsdifferenz zu registrieren. Die absolute Genauigkeit spielt dabei keine Rolle, weil sich der systematische Fehler bei der Messung von Spannungsdifferenzen von selbst aufhebt.So wie ich das sehe, macht das Multimeter einen Fehler um den eigentlichen Messwert von bis zu 29mV.
Viele Grüße
Robert
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cossart« (2. März 2010, 18:50)
Macht Sinn. Simple Logik, ist, wie so oft die beste Logik.Wenn es ein zufälliger Fehler wäre, müsste der Meßwert von Messung zu Messung um biszu ± 29 mV springen. Da er das aber nicht tut, ist es ein systematischer Fehler (Unzulänglichkeiten des DA-Wandlers).
Viele Grüße
Robert
Die Erklärung hast du ja schon indirekt beim Beispiel mit der Batterie gegeben.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »John.S« (2. März 2010, 18:00)

