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EmittingFuture

Senior LedStyler

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1

Montag, 30. August 2010, 17:42

Bau und Dokumentation einer Schreibtischlampe

Hallo Community,
derzeit steht mal wieder eine Lampenkonstruktion ins Haus. Ziel ist eine abgehängte Schreibtischlampe, die ein längliches Design besitzt.
Der Lampenkörper soll mit 2,5 Watt-Modulen bestückt werden und gleichzeitig als Reflektor und Kühlkörper dienen.
Das Projekt würde ich an dieser Stelle gern dokumentieren und mich über jede Anregung freuen ;)


Den Lampenkörper habe ich schon auf dem Reißbrett entworfen und aus Blech angefertigt. L beträgt 100 cm



Die Kühlfläche sollte für 8 bis 10 Chip-on-Board-Module (2,5 Watt, warmweiß und kaltweiß gemischt, Verhältnis vermutlich 3:1) reichen. Am liebsten würde ich nach Möglichkeit noch 2-3 Cree Xp-E in Kaltweiß im Zentrum platzieren, das direkt über der Arbeitsfläche liegt.
Dieses LED-Array würde ich gerne in kalt- und warmweiß unterteilen und den kaltweißen Teil abschaltbar gestalten. Ziel ist, die Lampe auf voller Leuchtkraft zum Arbeiten zu benutzen (=Tageslichtweiß) und nach Beendigung dieser auf warmweiß *abzuschalten* :D

Geplant war, das Ganze wie schon öfters erfolgreich erprobt mit einer Eaglerise-Netzksq zu befeuern. Diese würde ich auf 200 mA modden und dann jwls. 2 CoBs parallel schalten (über Vor- und Nachteile dieser Verschaltung brauchen wir uns ja nicht mehr zu unterhalten ^^ )
Dabei bestände das Problem, dass an den Warmweißen LEDs Spannungsspitzen ankämen, wenn die KW ausgeschaltet werden. Um das zu verhindern habe ich mir schon letzte Woche nette Hilfe aus dem Forum erfragt und die MOSFET-Schaltung auch schon erfolgreich getestet.

Würde also alles hinhauen, schon vor längerem CoBs und Eaglerise-KSQ erstanden; gestern las ich aber vom neuen Projekt vom User RBT; es wurde die problematische Länge der Versorgungsleitung von der Eaglerise-KSQ zu den LEDs diskutiert. Die KSQ wollte ich entfernt vom Lampengehäuse anbringen und die Leitungen mit den Aufhängeseilen runterführen. Die gesamtlänge des Sekundärkreises würde dann wohl so 1,50 Meter betragen und ich bin mir nicht sicher, ob ich dadurch einen ordentlichen Piratensender aufbaue :S

Bevor ich die genannten Problemlösungen dafür durchteste, dacht ich mir, ich könnte das wohl auch anders machen. Und zwar auf "Unsauber-Variante". Angenommen ich organisierte eine konstante Spannung von 9 Volt / 18 Volt, dann könnte ich daran ein / zwei CoB-Module ohne Heizwiderstand betreiben und auf lange Lebensdauer hoffen. :rolleyes:

Die Variante ist dahingehend interessant, weil ich mit kleineren Spannungen arbeite, wenig Probleme mit HF habe und das Netzteil schön weit weg von der Lampe positionieren könnte. Eventuell würde ich noch eine flinke Schutzvorrichtung gegen Spannungsspitzen beim Ein-ausschalten des Netzteils einbauen.

So, liebe Community, jetzt wüsst ich gerne, welche Variante ihr wählen würdet und wieso.
Vielen Dank für eure Anregungen
EmittingFuture ;)
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EmittingFuture

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2

Sonntag, 5. September 2010, 12:05

Hallo zusammen,

ich möchte an dieser Stelle nochmal unerlaubter Weise pushen;
vielleicht kann mir ein Profi eine schnelle Antwort darauf geben, was in meinem Fall die LED-Lebensdauer verkürzt, wenn ich die 2,5 Watt CoBs OHNE Widerstand an ein stabilisiertes 9 Volt -Netzteil hänge.
Mein Interesse kommt daher, das die 2,5 Watt Cobs erst bei 10 Volt 200 mA ziehen, und das noch in den Spezifikationen liegt. Ich habe dieses "Undervolten" schon an einem Prototypen mit 2 der CoBs zwei Tage lang in Betrieb.

Hoffe jemand kann mir helfen, kann mich einfach nicht zwischen dieser und der "2 Cobs parallel an einer KSQ" Variante entscheiden :S
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3

Sonntag, 5. September 2010, 12:27

Die 2,5W COBs haben bei 9V 120mA.
Das ist halt ihre typische Stromversorgung.
Von daher würdest du sie nicht undervolten, sondern ganz normal betreiben.
Das ist auch kein Problem, so lange das NT auch wirklich bei 9V bleibt.
Wenn es beim einschalten Spannungsspitzen produziert oder durch Alterung sich die Spannung ändert kann das dann wieder anders aussehen.
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EmittingFuture

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4

Sonntag, 5. September 2010, 12:32

Hallo Marodeur, danke für deine Antwort.

Ich messe bei meinen Test-CoBs maximal immer 100 mA (kein True RMS) wenn ich sie auf 9 Volt betreibe.

Der Knackpunkt warum ich eigentlich von der bekannten KSQ abgekommen bin, ist meine Befürchtung, die könnte bei einer solchen großen Lampe und damit langen Strecken auf der Sekundär-Seite ein starkes Magnetfeld aufbauen. Was hälst du von dieser Vermutung?
Außerdem muss ich den Umschalt-Vorgang "aufwendig" mit einem RC-Glied steuern.
Darf ich fragen, wie ihr es realisieren würdet?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »EmittingFuture« (5. September 2010, 12:44)

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koerd

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5

Sonntag, 5. September 2010, 12:54

Wie wärs mit konstanter Spannung über die Seile und in der Leuchte dann eine (mehrere) instructables KSQ? Indiesem Thread wird eine Variante mit extrem geringem Drop besprochen. Die KSQ ist einfach aufzubauen, und je nach Bauteile kann die Dropspannung auf wenige mV gesenkt werden (Elite hat 140 mV Drop erreicht, ich habe mit BC547 und IRLZ34 etwa 330 mV).
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Falo

Profi LedStyler

6

Sonntag, 5. September 2010, 12:57


Hoffe jemand kann mir helfen, kann mich einfach nicht zwischen dieser und der "2 Cobs parallel an einer KSQ" Variante entscheiden
Hauptproblem bei deiner Festspannungs ansteuerung ist IMHO der fallende 'innenwiderstand' der COB's bei erwärmung dadurch steigt der strom noch wieder weiter und die COB werden noch wärmer.

Ich würde mal den Strom messen wenn du die COB's an dein 9Volt netzteil anschließt und dann mal die Teile warm werden lassen und schauen wie hoch der Strom geht.

Mit der länge der Leitungen hinter der KSQ sehe ich das nciht so kritisch z.B: bei dieser KSQ:
http://www.led-tech.de/de/LED-Controllin…77_118_119.html
sind auch 1,2m dran.

mfg
Falo
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EmittingFuture

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7

Sonntag, 5. September 2010, 18:18

Hey,
dankedanke für eure Hilfe :P

koerd, danke für den Tipp! Bei richtiger Anzahl LEDs kann man im Vergleich zu Buck-KSQs bei gleicher Verlustleistung ne Menge sparen 8oIch müsste dann allerdings für jedes CoB eine bauen :S
Außer ich finde ein Netzteil mit Schalter, das ca. 20 Volt liefert, sodass ich zwei Cobs in Reihe anschließen könnte. Wären dann aber immer noch 5 Stück.
Problem wäre, dass ich die Schaltungen irgentwie formschön in der Lampe unterbringen müsste.
Ich glaube ich tendiere doch zur Eaglerise-KSQ. Wie du schon sagtest, Falo, wahrscheinlich ist das garnicht so schlimm, wie ich befürchtet habe. Man bräuchte halt mal irgent ein Messverfahren.

Werde jetzt erstmal mit dem Bau beginnen und in der KSQ den Shunt für 260 mA ändern. (260mA - 20mA (wegen dem bekannten Abfall an der KSQ) : 2 = 120 mA pro CoB)
Werde vorher noch die CoBs für die 2er Paare nach Flussspannungen selektieren um eine möglichst lange Lebensdauer zu erhalten.

Ich danke Euch für eure Hilfe!
EmittingFuture :P
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