Hallo Community,
derzeit steht mal wieder eine Lampenkonstruktion ins Haus. Ziel ist eine abgehängte Schreibtischlampe, die ein längliches Design besitzt.
Der Lampenkörper soll mit 2,5 Watt-Modulen bestückt werden und gleichzeitig als Reflektor und Kühlkörper dienen.
Das Projekt würde ich an dieser Stelle gern dokumentieren und mich über jede Anregung freuen
Den Lampenkörper habe ich schon auf dem Reißbrett entworfen und aus Blech angefertigt. L beträgt 100 cm

Die Kühlfläche sollte für 8 bis 10 Chip-on-Board-Module (2,5 Watt, warmweiß und kaltweiß gemischt, Verhältnis vermutlich 3:1) reichen. Am liebsten würde ich nach Möglichkeit noch 2-3 Cree Xp-E in Kaltweiß im Zentrum platzieren, das direkt über der Arbeitsfläche liegt.
Dieses LED-Array würde ich gerne in kalt- und warmweiß unterteilen und den kaltweißen Teil abschaltbar gestalten. Ziel ist, die Lampe auf voller Leuchtkraft zum Arbeiten zu benutzen (=Tageslichtweiß) und nach Beendigung dieser auf warmweiß *abzuschalten*
Geplant war, das Ganze wie schon öfters erfolgreich erprobt mit einer
Eaglerise-Netzksq zu befeuern. Diese würde ich auf 200 mA modden und dann jwls. 2 CoBs parallel schalten (über Vor- und Nachteile dieser Verschaltung brauchen wir uns ja nicht mehr zu unterhalten

)
Dabei bestände das Problem, dass an den Warmweißen LEDs Spannungsspitzen ankämen, wenn die KW ausgeschaltet werden. Um das zu verhindern habe ich mir schon letzte Woche
nette Hilfe aus dem Forum erfragt und die MOSFET-Schaltung auch schon erfolgreich getestet.
Würde also alles hinhauen, schon vor längerem CoBs und Eaglerise-KSQ erstanden; gestern las ich aber vom
neuen Projekt vom User RBT; es wurde die problematische Länge der Versorgungsleitung von der Eaglerise-KSQ zu den LEDs diskutiert. Die KSQ wollte ich entfernt vom Lampengehäuse anbringen und die Leitungen mit den Aufhängeseilen runterführen. Die gesamtlänge des Sekundärkreises würde dann wohl so 1,50 Meter betragen und ich bin mir nicht sicher, ob ich dadurch einen ordentlichen Piratensender aufbaue
Bevor ich die genannten Problemlösungen dafür durchteste, dacht ich mir, ich könnte das wohl auch anders machen. Und zwar auf "Unsauber-Variante". Angenommen ich organisierte eine konstante Spannung von 9 Volt / 18 Volt, dann könnte ich daran ein / zwei CoB-Module
ohne Heizwiderstand betreiben und auf lange Lebensdauer hoffen.
Die Variante ist dahingehend interessant, weil ich mit kleineren Spannungen arbeite, wenig Probleme mit HF habe und das Netzteil schön weit weg von der Lampe positionieren könnte. Eventuell würde ich noch eine flinke Schutzvorrichtung gegen Spannungsspitzen beim Ein-ausschalten des Netzteils einbauen.
So, liebe Community, jetzt wüsst ich gerne, welche Variante ihr wählen würdet und wieso.
Vielen Dank für eure Anregungen
EmittingFuture