Wohnzimmerdeckenlampe funkgesteuert

    Wohnzimmerdeckenlampe funkgesteuert

    Hallo zusammen,

    hier mein bisher umfangreichstes LED-Projekt:

    Eine Wohnzimmerlampe, bei der die Komponenten per Funk an und ausgeschaltet werden können.

    Erstmal die technischen Daten:

    4 Downlights mit je 4 Cree XR-E neutralweiß @ 350 mA (abschaltbar per Funk)

    8 Indirekte Strahler mit je 1er Cree XR-E warmweiß @ 700mA (zurückschaltbar auf 175 mA per Funk und abschaltbar per Funk)

    Als KSQs verwende ich die üblichen 230V KSQs von Led-Tech, wobei ich die 700mA KSQ für die indirekte Beleuchtung so umgebaut habe, dass ich sie zurückregeln kann.



    Die Lampe ist auf der Oberseite eines Brettes montiert. Die Funksteuerung befindet sich in dem schwarzen Kasten hinter der KSQ und ist aus einigen Relais und 3 zerlegten Funksteckdosen aufgebaut. Die Steuerung ist so aufgebaut, dass zunächst alles mit voller Leistung läuft und dann per Fernbedienung zurückgeschaltet werden kann.

    Die Downlights enthalten die 4-Fachmodule von LED-Tech und sind, wie in diesem Thread beschrieben, aufgebaut. Mittlerweile würde ich das etwas einfacher ohne Drehteile lösen. Die fordere Platte des Adapters kann man einfach aus einer Aluplatte aus dem Baumarkt aussägen. Und für das hintere Element reicht auch ein Aluzylinder (zu gesägter Rundstab) , den man bei ebay bereits auf Maß kaufen kann. Damit lässt sich die Lampe dann auch ohne Drehbank verwirklichen.

    So, jetzt einige Bilder der fertigen Lampe:





    Die Lampe ist, mit ihren knapp 3000 Lumen, extrem hell. Meistens betreibe ich zum Fernsehen nur die indirekten Leuchten @ 175mA.

    Um gleich mal einige Kommentare vorwegzunehmen:

    Als ich die Komponenten der Lampe gekauft habe gab es noch keine XP-G Module in warm- und neutralweiß sonst hätte ich die verwendet.

    Ich weiß das die Kühlkörper für die indirekten LEDs überdimensioniert sind, aber diese KK sind sehr günstig und werfen auch schöne Schatten ;-). Für die Downlights sind sie ideal, da die damit gerade mal handwarm werden.

    Einigen von euch wird es nicht gefallen, dass man die LEDs und KKs von unten sieht. Ich habe mit auch überlegt, einen Plexiglasrahmen außen um die Lampe zu bauen und die LEDs und KKs so zu verdecken, dann habe ich mich aber dagegen entschieden, da es mir gefällt, wenn man die Technik dahinter sieht. Das ist aber natürlich Geschmackssache und ließe sich leicht ändern. Obwohl man die indirekten LEDs sieht, blenden diese nicht, da sie zur Decke gerichtet sind.


    Gruß Spirit
    Die Kombination von Holz und LED-Technik ist auf jeden Fall immer ein Hingucker.
    Die Kabel werden ja nicht bewegt (Außer bei der Montage natürlich), von daher sollte eigentlich kein Ermüdungsbruch auftreten können. Schaden kann es allerdings nichts di nochmal zu fixieren.
    Von der Lichtmenge her ist es sicherlich großzügig dimensioniert.
    solange man von unten nur die Kühlkörper sehen kann ist das nicht weiter schlimm (Die Stars werden ohnehin von den LEDs überstrahlt). Häßlich wirds, wenn lose Drähte zu sehen sind. Das ist hier aber nicht der Fall. Nackte Technik hat halt immer den Nachteil, dass sich der Staub in alle Ritzen setzt. Die Lampe soll ja einige Jahre hängen, und Abstauben ist bei loser Technik immer ein Problem. Dieser beeinträchtigt auch etwas die Kühlleistung (wer bei seinem Notebook schon mal in die Lüftungsschlitze gepustet hat, kennt das). Schlecht ist natürlich auch, dass die indirekten Stars dann verstauben.
    Die Kabel sieht man nicht. Die sind deshalb auf das Brett geklebt. Die Lötstellen auf den Stars sollten eigentlich keine mech. Belastungen sehen, da die Kabel alle durch Bohrungen in den Kühlkörpern verlegt sind und die Kabel recht steif sind (habe keine Litzenkabel verwendet).

    Mit dem Staub mach ich mir auch etwas sorgen. Weniger wegen der KK, Bei Freier Konvektion wird das bei weitem nicht so schlimm, wie bei Zwangskonvektion durch einen Lüfter. Außerdem haben die verwendeten KK ja riesige Leistungsreserven, so dass selbst eine Erhöhung des Rth um 10% bis 30% nichts ausmachen würde.
    Worüber ich mir Sorgen mache ist die Reinigung der Stars. Die Glaslinse der XR-E macht ja manchmal etwas Ärger und könnte beim Absaugen gut im Staubsauger verschwinden. Aber ich habe ja alle Stars verschraubt und nicht geklebt. Wenn's beim Reinigen eine LED himmelt kann ich sie ja austauschen.

    Über die super Muster an der Decke habe ich mich übrigens selbst riesig gefreut. Hatte den Effekt nicht geplant und war vom dem Schattenmuster sehr überrascht.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Spirit“ ()

    Hallo zusammen,

    hier noch eine weitere Lampe nach dem gleichen Prinzip.

    Diesmal habe ich das ganze als Mond aufgebaut und die Aufhängung als dreieckige Verspannung verwirklicht. Indirekte LEDs auf der Oberseite gibt es diesmal nicht. Dafür habe ich auf der Unterseite 15 "Sterne" aus WW 5mm LEDs angebaut.

    Die Strahler und die 5mm LEDs lassen sich getrennt per Funk schalten (diesmal nicht über zerlegte Funksteckdosen sonder über ein Funkmodul von Polin, was weit energiesparender ist).
    Die Aufhängung der LEDs ist ähnlich wie bei der ersten Lampe, nur dass ich diesmal keine Drehteile verwendet habe. Die Linsen werden diesmal einfach zwischen einer Alublatte (Laubsägearbeit) und Alurundmaterial verspannt. Die KK sind wieder die gleichen. Die Strahler laufen auch wieder auf 350mA.

    Folgend Teile wurden verbaut:
    4 x Cree XP-G 4- Fachmodule in WW
    4 x Entsprechende Linsen
    15 x 5mm-LED WW
    5 x20mA Min KSQs von LED-Tech
    1 x 230V KSQ für 10 bis 18 1W LEDs
    1 x 2 Kanal Funkmodul von Polin
    1 x 12V Printtrafo von LED Tech (Für das Funkmodul und die 5mm LEDs
    4 x AAVID Fingerkühlkörper von Polin



    Hier sieht man die Steuerung im Gehäuse. Für die Schaltung der 230V KSQ habe ich ein weiteres Relais gebraucht, da das Funkmodul keine 230V schalten darf.
    Die Verkabelung habe ich mit Heißkleber auf das Trägerbrett geklebt und die MiniKSQs nachträglich zum Schutz mit Isolierband überklebt. Die Anschlüsse der Strahler sind mit Heißkleber zugentlastet und die Anschlusskabel zu Spiralen gewickelt, damit sie beweglicher werden (hat sich später bezahlt gemacht, da ich die Strahler anders ausrichten musste als geplant).


    Hier die Lampe von oben im Testbetrieb.

    Hier die Lampe im Betrieb:


    Hier noch ein Bild von unten mit deaktivierten Strahlern.