SEDU-Board - Aufbau und Funktion

      SEDU-Board - Aufbau und Funktion

      Vielen Dank an Pesi und dgoersch, mit denen dieses Projekt erst möglich geworden ist.

      Das SEDU-Board ist ein universelles Controller-Board mit einem ATMega16-Prozessor (oder kompatiblen). Es verfügt über einen USB-Anschluss sowie einen DMX-Transceiver-IC. USB und DMX sind mit einem ATMega16 nur einzeln nutzbar. Das Board besitzt vier vollständig nach Außen geführte Ports. Die Spannungsversorgung kann sowohl über USB als auch extern erfolgen.



      Das Board ist so aufgebaut, dass man Erweiterungsplatinen über Flachbandkabel oder Steckverbinder ankoppeln kann. Bei Verwendung eines Bootloaders entfällt die Notwendigkeit, einen ISP-Programmieradapter verwenden zu müssen. Neue Programme werden komfortabel über USB aufgespielt.

      Hinweis: hier erfolgt zunächst die Beschreibung des Aufbaus der Platine inkl. Schaltung und Layout. Weitere Threads werden sich mit der Firmware und Erweiterungsplatinen beschäftigen.

      Anschlüsse/Verbindungen
      Der Controller verfügt über die folgenden Anschlüsse:
      • Port A[0-7], Port B[0-7], Port C[0-7], Port D[0-7] auf 10-pol. Wannenstecker mit Vcc/Masse
      • ISP-Port als 6-poliger Wannenstecker
      • Hohlstecker für Versorgungsspannung (5V – 12V) mit Verpolschutz-Diode und 7805-Spannungsregler (überbrückbar)
      • USB-B-Anschluss zur PC-Kopplung über virtuellen COM-Port
      • 3-poliger PSK-Stecker als DMX-Ein-/Ausgang (umschaltbar über Lötjumper)
      • DMX/USB über Löt-Jumper aktivierbar
      • 4-polige Stiftleiste für Jumper 3,3V-Umschaltung sowie LED-Anschluss vom FT232RL


      Software/Firmware
      Die Firmware für das SEDU-Board kann beispielsweise mit AVRStudio entwickelt werden. Es wird auch fertig entwickelte Software zum Download geben.
      Durch die Verwendung eines Bootloaders kann neue Firmware ohne Programmieradapter über den USB-Port aufgespielt werden. Dies ist ein großer Vorteil. Einmalig muss dazu der Bootloader auf den Controller geschrieben werden.Empfohlen werden kann der chip45-Bootloader, der auf:

      chip45.com/info/chip45boot2.html

      auch für kommerzielle Projekte frei verfügbar ist. Einziger Nachteil dieses Bootloaders ist seine Größe von 2kB. Alle Fertig-Platinen werden mit dem Bootloader bestückt. Die zugehörige GUI kann über obigen Link geladen werden.

      Nach dem Start der GUI kann man mit dem Sedu-Board Kontakt aufnehmen. Dazu hat man beim Start ca. 2s Zeit, ein Connect zu versuchen. Da die Zeit der USB-Verbindung allein schon länger dauert, kann man an dem verbundenen Board einfach die Reset-Taste drücken. Sobald die Verbindung besteht, kann man die ausgewählten Hex- und Eprom-Dateien auf das Sedu-Board brennen.

      Achtung: wenn die Hex-Dateien direkt über ISP gebrannt werden, wird der Bootloader gelöscht!

      Die Verbindung wird über den entsprechenden COM-Port hergestellt. Die Baudrate kann in weiten Bereichen variiert werden (testen). Über das Status-Feld wird angezeigt, ob eine Verbindung besteht. Nur dann kann man die ausgewählten Dateien brennen. Die Doku von Chip45 gibt weitere Hinweise zum Bootloader.

      Die Fuse-Bits des Sedu-Boards mit dem ATmega 16 sind in Verbindung mit dem Bootloader folgendermaßen zu setzen:
      low fuse: 0xFF (ext. Quarz hohe Frequenz)
      high fuse: 0x98 (Boot Flash section 1024 words, Boot reset vector enabled)


      Bestückung
      Die Bestückungspläne für Ober- und Unterseite sind in den Grafiken dargestellt. Ergänzt werden diese durch die Liste der Bauteile. Der zugehörige Schaltplan ist unten zu sehen.





      Layout/Schaltung als Grafik
      Hier zunächst Grafik-Dateien der Platine und des Schaltplans. Aufrund der Größenbeschränkung lassen sich hier derzeit keine anderen Dateien bereitstellen. Ein Link zu den PDF-Dateien folgt in Kürze.






      Weitere Links

      Sammelbestellung SEDU-Board (Universal-USB-/DMX-/Ambilight-Controller)
      SEDU-Board - Software
      SEDU-Board - Erweiterungsplatinen
      SEDU-Board Web-Seite

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „turi“ ()

      Als ergänzende Info hier noch ein paar Informationen über die Funktion der Jumper etc.
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