LEDified IKEA Orgel Vreten

    LEDified IKEA Orgel Vreten



    UPDATE: Neuer Umbau mit ultra-warm-weißen Nichia LEDs weiter unten im Thread.

    AS (=PS vor dem eigentlichen Text...): Leider hat mir die Forums-SW ständig die Links gefressen -> daher diese nun im Klartext. Die Formatierung ist auch nicht mehr klar ;( In der Vorschau sieht's gut aus, also Daumen drücken!
    Ich möchte hier meinen Umbau einer IKEA-Standleuchte "Orgel Vreten" vorstellen.

    Inspiriert hat mich dazu dieser Umbau (IKEA-Hack - Leuchte "Storm"). Der Grund einen eigenen Vorstellungs-Thread zu machen, ist,
    dass ich eine wie ich finde recht elegante Unterbringung für das Netzteil gefunden habe, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

    Hier die wichtigsten Daten im Überblick:
    Vorher:
    * 3xHalogen E14 Kerze 18W bzw E14 ESL 7W, also je nach Bestückung 21-54W
    * sehr inhomogene Ausleuchtung (siehe letztes Bild)
    Nachher:
    + 2m Flexband 3528 warmweiß (LT-1385), 10W (gemessen inkl Netzteil)
    + homogene Ausleuchtung
    - etwas aber nicht viel dunkler
    - kältere Lichtfarbe (3300K statt 2700K-3000K) -> Frau nicht so ganz zufrieden ;(
    Verwendetes Material und Preis:
    * IKEA Standleuchte Orgel Vreten (Bestand, neu 27EUR)
    * 2m von 5m Flexband 3528 warmweiß (LT-1385) 27,20EUR (5m rd. 68EUR im Daytrade...) (led-tech.de/de/DekoLight-Syste…Rolle--LT-1385_17_95.html)
    * 12V/12W Netzteil Dehner 13,95EUR (conrad.de/ce/de/product/514387…IL-FESTSP-LED-12V10W-IP67)
    * HT-Rohr DN 40 1000mm Preis weiß nicht mehr, unter 2,00EUR
    * Lüsterklemmen (Bestand)
    SUMME: rund 43 EUR für den Umbau und geht deutlich billiger, wenn man das Flexband von iihBääh kauft.

    Zum Umbau:
    Zunächst bereitete ich die LED-Flexband-Helix vor. Dazu kann man sich die benötigte Ganghöhe (das ist die Höhe, die die Helix für eine Windung braucht) berechnen. Das ist allerdings sehr schlecht konditioniert - soll heißen kleine Abweichungen der Parameter führen zu großen Abweichungen der Zielgrößen. Ich hab's gemacht und es hat nur leidlich funktioniert. Vergleichbare Ergebnisse sollte man mit try and error schneller hinkriegen. Also Flexband auf das Abflussrohr helixförmig aufkleben in möglichst gleichmäßigem Abstand (sonst wird's nicht nur ne ungleichmäßige Ausleuchtung geben, sondern insbesondere verwindet sich das Flexband und bekommt u.U. zu viel Spannung, so dass sich das Klebeband wieder löst), mit den Anschlusskabeln am geweiteten Ende des Rohrs. Dabei zwischen den LEDs immer schön festdrücken.


    Nun zur Lampe.Wie immer erstmal Netzstecker ziehen ;-)Nachdem man den Lampenschirm entfernt hat, sieht man die drei Fassungen rechtwinklig aus dem Zentralrohr ragen. Diese lassen sich leicht ausclippen, indem man sie oben zum Rohr drückt (s. Bild).


    Hat man alle drei ausgeclippt, sieht man die Verschaltung: die Zuleitung geht an die unterste Fassung wo ein Parallelzweig abgeht zur zweiten, von wo wiederum ein Zweig zur dritten abgeht. Die Fassungen sind zweiteilig. Der untere gewinkelte besitzt eine (Plastik-)Madenschraube als Zugentlastung. Der obere enthält die eigentliche Fassung, also Gewinde und Kontakte. Oberer und unterer Teil sind lediglich aufgesteckt und eingerastet - die Rasten mit einem kleinen Schraubendreher aufhebeln und schon rutschen die beiden Teile auseinander, wobei man vorher noch die Zugentlastung lösen sollte, da man ansonsten die Teile nicht voneinander ziehen kann.


    Ein beherzter Zug an den Kabelenden lässt sie aus den Klemmen rutschen (geht vllt auch eleganter) - danach sind die Klemmen leider größtenteils Schrott, da die verwendeten Aderendhülsen an den Kabeln die schräg zulaufenden Kontaktbleche zerrupfen.Nun habe ich die beiden kurzen Kabelstücken der Parallelzweige entfernt und die Zuleitung aus dem untersten Auslass durchgezogen, bis der Fußschalter ca 10-15cm am Lampenfuß lag, so dass sie(die Zuleitung) bis zum obersten Auslass reicht. Am untersten Auslass habe ich aus einem alten Plastikbeschlag eine Zugentlastung gebaut und das Kabel bis zum obersten Auslass durchgeführt.


    Das reicht geradeso um es 4-5cm herauszuführen. Nun das Zentralrohr vom Sockel schrauben und den Rest des Kabels bis zum Schalter durch den Sockel ziehen. Das Abflussrohr mit demgeweiteten Ende nach oben über das Rohr schieben, bis der oberste Auslass wieder freiliegt (hierfür braucht man die 10-15cm mehr Spiel, die man durch das Abschrauben gewonnen hat). Hier habe ich die Anschlussleitungen des Netzteils wiederum zeimal durch einen Plastikstreifen geführt und dann mittels Lüsterklemmen an der Zuleitung angeklemmt.


    Die Lüsterklemmen verschwinden mit etwas Gefummel im Zentralrohr, ebenso lässt sich der Plastikstreifen einfädeln, so dass er als Zugentlastung dient.

    Das Netzteil passt im Bereich der "Antenne" auf dem Zentralrohr noch mit ins Abwasserrohr, also nun das Abwasserohr soweit nach oben schieben wie gewünscht und das Netzteil darin verschwindenlassen.



    12V Anschluss wieder mit Lüsterklemme an den Flexband-Anschlussleitungen angeklemmt und alles im Rohr verstaut.


    Zentralrohr wieder anschrauben, Stecker rein, Funktionstest -> läuft.

    Lampenschirm wieder ran - fertich: Die Ausleuchtung ist nun viel homogener und der Verbrauch halbiert bis gefünftelt - und das Licht geht sofort an.

    (Vergleichsbestückung: oben ESL 7W, unten 2xHalogen 18W)
    Leider ist meiner Liebsten das Licht nicht kuschelig genug - naja 3300K halt und es ist nicht viel aber eben doch etwas dunkler im Raum. Daher überleg ich noch ein paar Amber-Flexstripe Stücken zwischen die Windungen des weißen Stripes zu packen.Brauch dann aber ein anderes Netzteil, Gibt's auch als 20W Version mit den Gleichen Maßen. Daher sollte das im Prinzip kein Problem sein.
    Gruß,J

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Juisoo“ () aus folgendem Grund: Hinweis und Link auf neuen Umbau in den ersten Post eingefügt.

    Juisoo schrieb:

    Ein beherzter Zug an den Kabelenden lässt sie aus den Klemmen rutschen (geht vllt auch eleganter)
    Bei dem Bild mit deiner Hand drauf:
    Die Öffnung direkt neben der Kabeleinführung, wenn man da reinsieht, sieht man das Blech welches die Leitung festhält.
    Dort mit einem kleinen Schraubendreher draufdrücken und gleichzeitig am Kabel ziehen. (ab ich auch erst beim 2ten umbau gemerkt daß das geht)

    Ich finde dein LED-Umbau gar nicht schlecht.
    Celvinfarbe ist halt Geschmackssache.

    mfg

    Ledsfetz schrieb:

    Die Öffnung direkt neben der Kabeleinführung, wenn man da reinsieht, sieht man das Blech welches die Leitung festhält.
    Dort mit einem kleinen Schraubendreher draufdrücken und gleichzeitig am Kabel ziehen. (ab ich auch erst beim 2ten umbau gemerkt daß das geht)
    Ja, hatte ich probiert. Aber ich habe keinen Effekt bemerkt, vllt. nicht dolle genug gedrückt?! Naja, hatte eh nicht vor die Fassungen weiterzuverwenden ...
    So, habe mittlerweile schon vor einiger Zeit den angedeuteten Ausbau vorgenommen und nochmal 2m Flexband Amber von iiBääh eingeklebt. Das leistungsstärkere NT war dann doch etwas größer als das alte, hat aber gerade noch so gepasst.
    Jetzt hat die Lampe jedenfalls den Segen der höheren Instanz aber schluckt halt auch den doppelten Strom ;( - und das ohne merklichen Helligkeitsgewinn. Der Amberstripe gibt nur n bisserl Farbe dazu...

    Nächste Mal gleich nen 2700K Stripe.
    Nachdem ich mir vor nicht allzulanger Zeit mal wieder das Genörgel über das wenig kuschelige Licht unserer Schlafzimmer-Stehlampe (s.oben) anhören durfte, kamen die superwarmweißen Nichia-Stripes von LT gerade recht, um endlich Abhilfe zu schaffen. Mit der Helligkeit war ich eh auch nicht zufrieden, da die amber Stripes dazu nicht viel beigetragen haben. Die waren bloß zur Verringerung der Farbtemperatur gut.
    Zum Zuge gekommen sind zwei 2400K Streifen, die in ihre Segmente geteilt und auf insgesamt 1m Alu-Vierkantrohr verteilt wurden.
    Bei 24V komme ich nun auf etwa 0,8A also etwa 20W - wie vorher nur viiiel heller und viiiiel kuscheliger. Leider ist die tolle Homogenität dahin und man sieht sehr deutliche Hotspots am Schirm. Die Spannungsversorgung ist noch nicht abschließend geklärt, aber ich werde wohl angesichts der vergleichsweise hohen Helligkeit ein dimmbares Meanwell verbauen mit zwei umschaltbaren Helligkeitsstufen (also per Widerstand in der DIM-Leitung). Hier sind ein paar Fotos:



    Links Originalzustand bestückt mit 3 Toshiba 2700K 4W E14 Replacements, rechts der alte LED-Umbau mit Flexband (ja der leuchtet auch, das sieht die Kamera im Vergleich bei Tageslicht aber nichtmal...) und in der Mitte der neue Umbau mit 1m 2400K Nichia Alustripes von LT. Sehr schön sind die größere Helligkeit und die Hotspots zu sehen.

    Werde noch mal ein Vergleichsbild im Dunkeln nachreichen.
    Auweia, dass die Helligkeit der alten nicht der Bringer ist, war mir schon klar, dass das aber so krass ist...da muss auch Alterung im Spiel sein. So groß ist der Unterschied zu den 43W Glühobst/ESL im obigen Bild nicht gewesen


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    Man beachte dass die Leistungsaufnahme der beiden Umbauten in etwa gleich ist....