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T5000

LedStyles Praktikant

1

Freitag, 12. Oktober 2007, 10:44

20 Stück 10mm LEDs verbauen *UPDATE* habe fertig :)

Hallo,

da mein erstes größeres LED Projekt nun ansteht wollte ich mich nochmal bei euch rückversichern, das ich alles richtig verstanden habe.

Ich habe vor 20 Stück 10mm LEDs zu erleuchten.
Die LEDs arbeiten mit einer Spannung von min 3V und max 3,8V bei 100mA.

Die Frage war natürlich Parallel- oder Reichenschaltung.

Ich habe mich für eine Kombination aus beiden entschieden, da ich eine gewisse Ausfallsicherheit benötige.

Ich habe vor jeweils 4 LED's in Reihe zu schalten und 5 dieser Stränge dann an eine 16V Stromquelle anzuschliessen.
Nach meiner Berechnung würde ich einen 16 Ohm Widerstand je Strang benötigen. (bei 3,6V pro LED)

Das Netzteil liefert bei 16V max 3,9A. Sollte also ausreichen.

Ist das mit den 3,6V so OK oder würdet Ihr besser von 3,8V ausgehen?

Für Tipps und Anregungen wäre ich dankbar.

Gruss Thomas
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Matze1992

LedStyles Genie

Beiträge: 1 821

Wohnort: Bexbach

Beruf: Schüler

2

Freitag, 12. Oktober 2007, 11:28

Ich würde besser von 3.0 V ausgehen und bis du sicher dass die LED's nicht nur 20mA Dauerstrom und 100mA Spitzenstrom aushalten. Hast du ddie Spannung deines Netzeils mit dem Messgerät nachgemessen, das netzteil gibt unbelastet odewr mit ´teillast eine viel höhere Spannung ab.


Gruß Matze1992
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T5000

LedStyles Praktikant

3

Freitag, 12. Oktober 2007, 12:28

es sind denk ich schon 100mA - sind ja auch ganz schön fette LEDs

techn Daten:
Items Symbol Condition Min. Typ. Max.. Unit
Forward Voltage VF IF=100mA 3.00 / 3.80 V
Reverse Current IR VR=5V / 10 uA
Dominant Wavelength X IF=100mA 0.3 / 0.34
Y IF=100mA 0.3 / 0.34
Luminous Intensity IV IF=100mA / 200,000 220,000 mcd

Power Dissipation PD 500 mW
Forward Current(DC) IF 100 mA
Peak Forward Current* IFP 150 mA
Reverse Voltage VR 5 V
Operation Temperature Topr -40~85°
Storage Temperature Tstg -10~100°


Das Netzteil muss ich natürlich noch messen, die Werte waren bis jetzt nur abgelesen.

Wenn ich von 3,8V ausgehe, komme ich auf 8 Ohm vorrausgesetzt das NT liefert stabile 16V.
Oder hab ich mich verrechnet?
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Matze1992

LedStyles Genie

Beiträge: 1 821

Wohnort: Bexbach

Beruf: Schüler

4

Freitag, 12. Oktober 2007, 12:47

OK, scheint wirklich 100mA zu sein, aber das Netzteil ist wohl kein Schaltnetzteil, weshalb eine wesentlich höhere Spannung abgegeben wird.


Gruß Matze1992
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eXeCuTe

Profi LedStyler

Beiträge: 834

Wohnort: Menden

Beruf: Industriemechaniker Azubi

5

Freitag, 12. Oktober 2007, 13:06

darf ch fragen wofür du die leds benutzen willst?
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BerndK

Profi LedStyler

Beiträge: 614

Wohnort: NRW

6

Freitag, 12. Oktober 2007, 13:06

Ich würde da Matze zustimmen und sicherheitshalber erstmal von 3V ausgehen
und somit einen 39Ohm Widerstand einsetzen

Liegt der gemessene Strom zu niedrig, kann man immer noch einen
kleineren Widerstandswert nehmen.
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MG

Senior LedStyler

7

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 00:02

Re: 20 Stück 10mm LEDs verbauen

Zitat von »"T5000"«

Ich habe vor jeweils 4 LED's in Reihe zu schalten und 5 dieser Stränge dann an eine 16V Stromquelle anzuschliessen.
Nach meiner Berechnung würde ich einen 16 Ohm Widerstand je Strang benötigen. (bei 3,6V pro LED)


Das ist eben das Problem - die Streuung der LEDs ist groß. Statt des Widerstands würde ich ein klein wenig mehr Geld investieren und eine "Konstantstromquelle", z.B. [url=http://www.led-tech.de/de/LED-Controlling/Konstantstromquellen/LED-Konstantstromquelle--100mA,-bis-37V--LT-910_118_119.html]die[/url] verwenden. Dann kann das Netzteil aich mal 30V liefern, weil aus Versehen 4 der 5 LED-Stränge abgeklemmt sind.

Gruß
Martin
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T5000

LedStyles Praktikant

8

Freitag, 19. Oktober 2007, 12:45

Re: 20 Stück 10mm LEDs verbauen

Zitat von »"MG"«

Zitat von »"T5000"«

Ich habe vor jeweils 4 LED's in Reihe zu schalten und 5 dieser Stränge dann an eine 16V Stromquelle anzuschliessen.
Nach meiner Berechnung würde ich einen 16 Ohm Widerstand je Strang benötigen. (bei 3,6V pro LED)


Das ist eben das Problem - die Streuung der LEDs ist groß. Statt des Widerstands würde ich ein klein wenig mehr Geld investieren und eine "Konstantstromquelle", z.B. [url=http://www.led-tech.de/de/LED-Controlling/Konstantstromquellen/LED-Konstantstromquelle--100mA,-bis-37V--LT-910_118_119.html]die[/url] verwenden. Dann kann das Netzteil aich mal 30V liefern, weil aus Versehen 4 der 5 LED-Stränge abgeklemmt sind.

Gruß
Martin



Erstmal danke für den Tipp,

hm, die Konstantstromquelle die du mir vorgeschlagen hast liefert ja nur 100mA. Bei mir fallen aber 100mA pro LED an. Da müsste ich doch entweder für jede LED eine KSQ nehmen oder für 3-4 LEDs in Reihe jeweils eine KSQ mit z.B. 250-300mA?

Gruss
Thomas
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bene

LedStyles Guru

9

Freitag, 19. Oktober 2007, 13:00

3 oder 4 LEds in Reihe wäre das beste, weil, ja weil du so Strom sparen kannst und somit das ganze effektiv betreien kannst und KSQ einsparen kannst!

Also KSQ mit 100mA dann 3 Leds in Reihe und deine 16 Volt anschießen.
So wirds gemacht :)

Alle KSQ Parallel an die 16 Volt hängen. FERTISCH...
Signaturen kann man nicht editieren Löti :thumbsup:
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T5000

LedStyles Praktikant

10

Freitag, 19. Oktober 2007, 13:08

Zitat von »"bene"«


Also KSQ mit 100mA dann 3 Leds in Reihe und deine 16 Volt anschießen.
So wirds gemacht :)


Ich frag nochmal? eine 100mA KSQ bei 3 LED in Reihe, auch wenn jede LED 100mA braucht?

Danke!! :)
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BerndK

Profi LedStyler

Beiträge: 614

Wohnort: NRW

11

Freitag, 19. Oktober 2007, 13:10

Re: 20 Stück 10mm LEDs verbauen

Zitat von »"T5000"«


hm, die Konstantstromquelle die du mir vorgeschlagen hast liefert ja nur 100mA. Bei mir fallen aber 100mA pro LED an. Da müsste ich doch entweder für jede LED eine KSQ nehmen oder für 3-4 LEDs in Reihe jeweils eine KSQ mit z.B. 250-300mA?

Gruss
Thomas


In einer Reihenschaltung ist der Strom überall gleich nur die erforderliche Spannung wird höher.

Eine dieser KSQ's kann also bei 16V 4 LED's in Reihe treiben und alle LED's werden mit 100mA bestromt. Passt.
Und dann das ganze mal 5

Übrigens ist eine KSQ sinnvoll, wenn die Versorgungsspannung schwankt; z.B. bei einem unstabilisierten Netzteil
oder bei Akkubetrieb. Hat man ein stabilisiertes Netzteil, genügt auch ein Widerstand, weil eine Konstantspannung
in Verbindung mit einem passenden Vorwiderstand einen hinreichend konstanten Strom liefert.
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bene

LedStyles Guru

12

Freitag, 19. Oktober 2007, 13:10

Genau so ist es.

Um es mal ganz einfach auszudrücken:

Da die Leds ja in Reihe geschaltet werden...äh...geht der Strom von Plus quasi durch jede Led durch bevor er verbraucht ist nach Minus.

Darum spart man so eben 2/3 Strom ein im Gegensatz zu Parallel!
Signaturen kann man nicht editieren Löti :thumbsup:
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T5000

LedStyles Praktikant

13

Freitag, 19. Oktober 2007, 13:13

DANKE!

Jetz habs auch ich kapiert :)
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ledfreak

LedStyles Experte

Beiträge: 1 249

Wohnort: GTown

Beruf: Teamspeak 3 Server IP/DNS =ts3.nifares.net

14

Freitag, 19. Oktober 2007, 14:53

jaja diese tolle 10mm leds naja von diesen 5mm leds mit 18 lumen haste auch noch nichts gehört die haben ein lumen mehr 1 als die 10 mm leds und verbrauchen nur 0,34 watt 100 ma
http://www.led-tech.de/de/Leuchtdioden/0.5W-Power-LEDs-c_1_86.html
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T5000

LedStyles Praktikant

15

Freitag, 14. Dezember 2007, 10:41

Habe fertig :)

So, nun will ich euch mal nicht länger auf die Folter spannen und mal zeigen
was draus geworden ist: :shock:



Es sind nun nur 12 LED's geworden.
Ich habe immer 3 LED's in Reihe geschalten an jeweils eine KSQ die ich mir auch selber gebaut habe:



Die KSQ besteht aus einem LM317 mit entsprechendem Vorwiderstand
Die Vorwiderstände habe ich in einen Sockel gesteckt, damit ich die Helligkeit durch Austausch des Widerstandes verändern kann.

Das Netzteil ist ein stabilisertes 12V 3,3A Netzteil.
Die KSQ + Netzteil habe ich in den Heizkreisverteiler verstaut, der im Nachbarzimmer zugänglich ist.



nachdem die Schaltung funktionierte, habe ich mich um die Montage der Lumis in den Fliesen gekümmert.








Ich habe in die Fliesen mit einem Glas/Fliesenbohrer gebohrt und die LED's passend für das Loch gemacht. (war der eigentlich schwierigste Teil) Die LED's passen natürlich nicht in das 10er Loch, also habe ich die LED's mit Schleifpapier verkleinert. Um die Oberfläche der LED gerade zu bekommen, habe ich die LED in die Ständerbohrmaschine eingespannt, und dann vorsichtig auf eine Feile gedrückt. Danach noch mit dem feinsten Schleifpapier die Oberfläche geglättet.

Vor dem Einkleben mit Epoxydharzkleber habe ich dann noch die Oberfläche der LED mit etwas Klebeband abgeklebt, damit der Kleber nicht die Oberfläche verklebt.





Danach das Ganze verlegt und verlötet und mit Schrumpfschlauch isoliert. Beim Verlegen habe ich die Schaltung immer unter Strom gelassen, damit man sofort einen Fehler feststellt! Als Kabel hab ich 0,5er Lautsprecherlitze verwendet.

Jetzt wo der Spass nun fertig ist hat die Sache auch einen extrem hohen WAF :)




Materialaufwand:

12x 10mm LED's warmweiss
4x LM317
4x Widerstand ca. 50-70Ohm
1x Lochrasterplatine
1x Gehäuse
1x 12V Netzteil (stabilisiert)
20m Lautsprecherkabel

Gesamtkosten: unter 50€

professionelle Systeme (z.b. Eyeleds)kosten ca. 180€ für 3 LED's
+ Stromquelle

So nun habt ihr vieleicht eine Anregung für euer nächstes LED Projekt :D
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16

Freitag, 14. Dezember 2007, 10:54

wow ich bin begeistert... da zahlt sich aus, was man immer gesagt bekommt: weniger ist mehr! wirklich top, gefällt mir sehr gut, weil das ganze nicht so aufdringlich wirkt - eher dezent, aber dafür absolut passend!
respekt, super leistung =D> =D> =D>

die lm317 hast du auch in dem heizkreisverteiler schreibst du.. ich hoffe ich hab mich nur verguckt, aber wenn das die schwarzen flecken sind vor dem ic-sockel mit den widerständen, werden die nicht zu heiß so ganz ohne kühlung?
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T5000

LedStyles Praktikant

17

Freitag, 14. Dezember 2007, 11:06

Danke für die Lohrbehren :)

also zu heiss werden die LM317 eigentlich nicht, (sind glaub ich LM317Z oder TZ müsste nochmal nachschauen) hatte die Schaltung vorher mal 2 Tage im Dauerbetrieb, ohne nennenswerte Erwärmung. Allerdings nur einen der 4 Stück.

Im Heizkreisverteiler bleibts auch im erträglichen Rahmen, weil die Zimmer die da dran hängen, eh nur Schlafzimmer sind.

Werde nun noch mal mit den Widerständen experimentieren, da die LED's noch ein klein wenig zu hell ist.
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Warfubae

Junior LedStyler

18

Freitag, 14. Dezember 2007, 11:20

Zitat von »"T5000"«

Danke für die Lohrbehren :)


Wenn schon Lorbeeren, dann richtige (ohne "h") :D

Warfubae

P.S.: Leider kann ich mir die Bilder im Moment nicht ansehen - liegt aber an mir.
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19

Freitag, 14. Dezember 2007, 11:22

achja stimmt, da klingelts bei mir... die lm317 gibts ja auch schwächer als 1,5A ;)
dann hat sich das ganze natürlich erledigt mit der hitze, danke.

wegen den widerständen.. du könntest auch einfach den kopf der led anrauhen oder abschleifen, dann wird das licht mehr gebrochen und scheint somit nicht so hell - aber das geht eh nicht mehr oder? du kommst ja nichtmehr an die leds dran.
mach auf jeden fall mal tests mit den widerständen, dann kannst du später berichten wie es am angenehmsten ist (mit wieviel ma die leds betrieben werden).
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T5000

LedStyles Praktikant

20

Freitag, 14. Dezember 2007, 11:30

Den Kopf der LED habe ich ja sowieso anschliffen, damit die LED oben eben ist.
Momentan werden die LED's glaub ich mit ca. 68mA betrieben (für 100mA sind sie ausgelegt)

hab ich doch im Netz nen super Rechner dazu gefunden:

http://www.roboternetz.de/phpBB2/konstantstrom.php

Gruss Thomas
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