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61

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 13:38

So, jetzt ist das Ganze erfolgreich miniaturisiert. Muss in ein 2cm Alurohr rein.
Was mich ärgert: der 470pf Kondensator ist wohl größer als er sein müsste :D Naja, hält auch was aus (1000V) :P
Was man alles lernt beim löten 8)
Sooo heilig ists jetz mit dem Platz auch nicht.

Hmmm, es soll ja tatsächlich Leute geben die sich über Lötstellen der Chinaprodukte aufregen bzw. wie da manchmal die Elektronik zusammengepappt ist :D

Aber sieht es lustig aus und solche "Geschwüre" liegen auch bei den großen Firmen in den Entwicklungslaboren ab und zu mal so rum :thumbup:
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RH

Profi LedStyler

Beiträge: 828

Wohnort: LKR - AIC

62

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 18:23

Ähm, na ja,
also im Prinzip ist die Ausführung von MosFet ja schon richtig, aber da 2 Transistoren als
Emitterfolger arbeiten ist in dieser Schaltung mit 1,5V Versorgungsspannung mit
Sicherheit kein Blumentopf zu gewinnen.

Die sollte dafür auf komplementär Darlington geändert werden, aber das dürfte weitere
Änderungen mit sich ziehen.

MfG Raimund
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MOSFET

Profi LedStyler

Beiträge: 950

Wohnort: Kassel

Beruf: Entwicklung Leistungselektronik

63

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 21:41

Also einen Betrieb *nur* bei 1,5V sehe ich unkritisch, das sollte man mit entsprechend kleinem R1 hinkriegen. Der Spule geht ja trotzdem nur die CE-Spannung von T3 "verloren", also vielleicht 0,1V bis max. 0,2V.

Rechtgeben würde ich Dir, wenn die Schaltung von 1,5V bis z.B. 5V funktionieren soll, da würde der Strom durch einen genügend kleinen R1 bei 5V schon recht hoch. In diesem Fall würde ich dann erstmal einen Logic-Level-MOSFET statt des Darlington probieren, mittlerweile gibt's ja welche mit erstaunlich niedrigen Schwellenspannungen. Ansonsten wäre der "komplementäre Darlington" doch gar keine so schlechte Idee. Durch die zusätzliche Invertierung eines pnp in Emitterschaltung müsste man eigentlich sogar noch T1 einsparen können.
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64

Sonntag, 18. Oktober 2009, 20:24

So. Hab mal die Bilder wieder eingefügt. So eine Schweinerei mit dem Bilderhoster. Den nehm ich seit rund 4 Jahren ohne Probleme und auf einmal is alles weg.
Man sieht nur noch die Trümmer rauchen,
der Rest ist nicht mehr zu gebrauchen!

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dgoersch

Silver LedStyler

Beiträge: 4 218

Wohnort: Viersen

Beruf: Fachinformatiker / Entwickler Linux/Asterisk

65

Sonntag, 18. Oktober 2009, 20:25

Super, danke.
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ONormahl

LedStyles Praktikant

66

Samstag, 24. Oktober 2009, 23:52

Hallo!

Die Schaltung ist nach wie vor klasse! Letztes Jahr konnte ich meinem Sohn total begeistern (siehe "Die hellste St. Martin Laterne") . Dieses Jahr gibt's 'ne Edel-Variante der Schaltung gleich für mehrere Kinder (kleiner Kurs).
Die Platine ist mit extra viel Platz zwischen den Bauteilen, damit die Kleinen (8-10 Jahre) sich nicht beim ersten mal die Pfoten verbrennen. Im Anhang (gezippt) ist die Schaltung, Board und Lib für den Wandler (für Eagle Light ab Version 5)



Hier ist im ersten Schaltplan der R2 mit 30k angegeben, weiter hier im Thread wird empfohlen den Widerstand auf 10k zu verringern. Das klappt nicht mit meiner Platine. Die Schaltung springt erst mit 26k Ohm an. Unter 10k passiert nichts. Ich habs zwar den Wert von 10k im Schaltplan eingetragen, besser wäre aber 50k. Start bei ca. 30k und dann runter drehen auf ca. 27k - 25k.

Mit zwei Sanyo-Akkus liegt die maximale Stromaufnahme bei ca. 0,22 A. Das ist Ok, so brauche ich für die SSC-P4 LED keinen großen Kühler. Leider ist die Helligkeit nicht ganz optimal :thumbdown:


Schöne Grüße
ONormahl
»ONormahl« hat folgendes Bild angehängt:
  • St_Martin_2.jpg
»ONormahl« hat folgende Datei angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »ONormahl« (26. Oktober 2009, 23:18)

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Bomterasso

LedStyles Praktikant

67

Sonntag, 8. November 2009, 00:10

Kann man die 1 A Schaltung mit der unten stehenden Schaltung kombinieren, vor oder dahinter schalten, ist ja ein günstiger pwm dimmer.





Gruß Nils
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68

Freitag, 13. November 2009, 18:02

Ja kann man. Das geht am Besten, indem man den Ausgang des NE555 über eine Diode (1N4148) in Reihe mit einem 1k Widerstand an den Anschlußpunkt von T2, R2 und R3 legt. Was passiert? Immer wenn der NE555 am ausgang auf high Potential geht, wird der Transistor T2 volldurchgesteuert, T1 schließt und die Schwingung kommt zum Stehen. Geht der NE555 wieder auf Low zurück, sperrt T2 wieder und die Schaltung startet erneut.

Was man ausprobieren müßte, bis zu welchen Frequenzen das geht. Getestet hab ich das noch nicht.
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Ragnar Roeck

Senior LedStyler

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Beruf: Fahrtenschwimmer

69

Freitag, 13. November 2009, 21:17

Mit einem zusätzlichen OPAmp sind auch 0-100% drin.
Kühlkörperberechnung für OpenOffice Calc und Excel.
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Bomterasso

LedStyles Praktikant

70

Freitag, 13. November 2009, 23:15

Was passiert denn wenn man den Spannungswandler hinter den Transistor hängt? Anstatt der abgebildeten Verbraucher?
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71

Freitag, 13. November 2009, 23:17

Geht auch.
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Ibis93

LedStyles Azubi

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72

Sonntag, 27. Dezember 2009, 17:24

Hi,
ich möchte die Schaltung nun auch einmal nachbauen.
Jetzt habe ich noch eine Frage zur Spule und dem Transistor T3.

Ist eine Spule das selbe wie eine Drossel? Und könnte ich so eine Drossel für den Spannungswandler verwenden: Link

Und kann mir jemand eine Alternative zu T3 nennen? Ich bräuchte da einen, denn es günstig bei Conrad oder Distrelec gibt. Wenn mir jemand sagt, was der Transistor für Eigenschaften haben muss, dann kann ich mir auch selber einen raussuchen :D
LG Ibis93
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RH

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73

Sonntag, 27. Dezember 2009, 20:55

Und könnte ich so eine Drossel für den Spannungswandler verwenden:

Die 22µH Spule sollte passen, die ist dick genug.

Und kann mir jemand eine Alternative zu T3 nennen?

Ja, einen BD 433 / 435 / 437, habe ich bei mir auch drinnen, ist gar nicht so schlecht wie ich zuerst gedacht habe.
Aber, der 2SD822 könnte schon besser sein, der HFE von dem ist besser.

MfG Raimund
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BerndK

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74

Sonntag, 27. Dezember 2009, 21:19

Und könnte ich so eine Drossel für den Spannungswandler verwenden:

Die 22µH Spule sollte passen, die ist dick genug.

Ich hätte da Bedenken, eine UKW Drossel zu nehmen,
auch wenn Induktivität und Strom passen. Könnte leicht
in die Sättigung geraten.

Ich würde eher zu einer Power-Induktivität raten:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444…;ARTICLE=73022;
Die ist als Speicherdrossel für Schaltnetzteile ausgelegt.

mfg
Bernd
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RH

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75

Sonntag, 27. Dezember 2009, 21:34

Ja, da hast Du schon recht, aber Reichelt und die Schweiz und der arme Ibis ;(

Besser sind die schon von Reichelt, oder von einem alten Motherboard runterbauen ?

Ich verwende manchmal selber solche Drosseln von Fastron, dürfte in etwa
das gleiche sein, die kommen nicht so schnell in die Sättigung.

Andere Alernative, kaufe Dir einen Amidon Ringkern und wickele selber: :rolleyes:
Ringkern Type T94-26 / 19 Windungen CUL 1mm das ist sicher genug.

MfG Raimund
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Ibis93

LedStyles Azubi

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76

Sonntag, 27. Dezember 2009, 21:59

Hi,
danke für die Antwort.

Währe diese Induktivität besser geeignet: http://www.conrad.ch/goto.php?artikel=443443 ?
Reichen die 1,9A?

Und dann diesen Transistor: Link ?

Zitat

Ja, da hast Du schon recht, aber Reichelt und die Schweiz und der arme Ibis ;(
Schön das mal jemand an die armen Schweizer denkt :D Ich würde ja gerne bei Reichelt bestellen aber für so wenige Bauteile lohnt sich das nicht!
Und bei uns gibts hald nur Conrad und Distrelec. Aber bisher bin ich noch immer an meine Bauteile gekommen, auch wenns nicht immer die am besten geeigneten waren.

LG Ibis93
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BerndK

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77

Sonntag, 27. Dezember 2009, 22:22

Währe diese Induktivität besser geeignet: http://www.conrad.ch/goto.php?artikel=443443 ?
Reichen die 1,9A?

Ja, die sieht gut aus und die 1,9A sollten reichen.

Ich habe gerade mal bei Distrelec gestöbert; die sind
ja echt gut sortiert. Kann man allerhand finden.

Hier mal 2 Speicherdrosseln, die ich beim Stöbern gefunden
habe und die auch top sind, je nach 'Gehäuse-Geschmack':
https://www.distrelec.ch/ishopWebFront/c…2BBCD.chdist142
https://www.distrelec.ch/ishopWebFront/c…2BBCD.chdist142

mfg
Bernd
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Ibis93

LedStyles Azubi

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Beruf: Elektroniker (2. Lehrjahr)

78

Sonntag, 27. Dezember 2009, 22:29

Ok, dann werde ich morgen mal zu Conrad fahren und schauen ob sie die Induktivität da haben. Wenn nicht, werde ich mir die zweite von dir verlinkte Speicherdrossel bestellen.

Zitat

Ich habe gerade mal bei Distrelec gestöbert; die sind
ja echt gut sortiert. Kann man allerhand finden.
Nur der Preis ist manchmal etwas hoch... Aber sonst finde ich Distrelec auch super, ne tolle Ergänzung zu Conrad. Und ich kann die Bauteile übers Internet bestellen und 2 Stunden später direkt abholen, so spar ich mir die Versandkosten und es geht schneller :D

Ist der Transistor den ich oben auch verlinkt habe auch okey?
LG Ibis93
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BerndK

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Wohnort: NRW

79

Sonntag, 27. Dezember 2009, 22:48

Habe den BD437 mal mit dem 2SD882 verglichen;
die sind schon ziemlich ähnlich.

Betrifft auch den hFE den RH angeführt hat:

2SD882: min 60 - typ 160 - max 400 @1A
BD437 : min 85 - typ ??? - max 375 @0,5A

Meine Meinung: passt.

mfg
Bernd
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RH

Profi LedStyler

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Wohnort: LKR - AIC

80

Mittwoch, 30. Dezember 2009, 21:01

Nachdem ich ja schon öfters mit Erfolg solche Drosseln wie von Ibis gezeigt oder
ähnliche UKW Drosseln als Spulen Erfolgreich in Schaltreglern eingesetzt habe
und eigentlich eine Stabkernspule aus Netzteilen auch nicht recht viel anderes ist
wollte ich einfach mal Wissen warum diese UKW Drosseln nicht geeignet sein sollen.


Wenn auf der Drossel ein Strom von z.B. 3A draufsteht sollte die das doch packen.

Hier die Spulensättigungskurve obiger Drossel:


Verwendbar ist der untere lineare Bereich der Kurve, bis ca. 30mV
das entspricht einem Strom von ca. 6 Ampere.
(Messwiderstand 0,050 Ohm und Teiler 10:1)
Diese Drossel ist im Betrieb bis ca. 3A gut geeignet.

Das Kernmaterial ist zwar nicht 100% ideal aber doch gut geeignet,
es gibt bessere aber auch schlechtere.


MfG Raimund

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »RH« (31. Dezember 2009, 09:02)

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