Bild F zeigt eine Verschaltung mit nur einem Zentralwiderstand.
So sollte eine Verschaltung der LEDs nicht aussehen.
Durch Bauteiltoleranzen der LEDs verteilt sich der Strom nicht gleichmäßig.
Was zur Folge hat das evtl. eine LED mehr abbekommt und dadurch „stirbt“.
Was wiederum zur folge hat das der Rest auch nicht mehr lange lebt.
Geht der Zentralwiderstand kaputt, dann sind alle LEDs in kürzester Zeit im LED-Himmel.
Bild H zeigt eine Parallelschaltung von LEDs.
Hier bekommt jede LED ihren eigenen Widerstand.
Nachteil: Jede Reihe verbraucht 20mA. Das hat zur folge das bei 20 LEDs das NT schon
zu 80% ausgelasstet ist.
Vorteil gegenüber der Dreierschaltung:
Geht eine LED nicht mehr, leuchten die anderen weiter.
Bei der Dreierschaltung fallen immer 3 LEDs gleichzeitig aus. Auch wenn die anderen 2
nicht defekt sind.
Trotzdem sollte auf so eine Verschaltung verzichtet werden, da die Widerstände die
Überschüssige Energie in Form von Wärme abgeben müssen.
Zu den Widerständen selbst hat Wiki eine gute Seite.
http://de.wikipedia.org/wiki/Widerstand_(Bauelement)
Diesen Widerstandsrechner hatte ich mir mal aus dem WEB runtergeladen.
Das erste Bild zeigt eine Parallelschaltung.
Bei 12V und nur einer LED von 3,1V/20mA fällt pro Widerstand 0,169Watt ab, das sind für 3 LED 0,507W
Da ja jeder Widerstand 8,9V Überschuß vernichten muß.
Dem kann man nur entgegenwirken wenn die Eingangsspannung reduziert wird. ( z.B. auf 5V)
Das zweite Bild zeigt die typische Reihenschaltung.
Auch wieder 12V/20mA aber 3 LEDs in Reihe. Hier müssen nur 2,7V durch den Vorwiderstand vernichtet werden. Der Verlust liegt hier bei nur 0,06Watt.
Ich hoffe jetzt mal, das ich das so geschrieben habe, das die meisten es verstanden haben wie man
Standart-LEDs verschaltet.
Sind trotzdem noch Fragen offen, geben alle Forumsmitglieder Euch gerne Auskunft.
mfg
Fragen über Widerstände werden hier beantwortet.
Widerstands-Tutorial
Noch 2 gute Seite über LEDs.
http://www.led-info.de/grundlagen/leuchtdioden.html
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/index.htm#2
Und noch was wichtiges zum Schluß.
Es wird immer mal wieder angefragt wie man LEDs an 230V betreibt.
Davon ist dringend abzuraten.
LEDs an 230V kann für den „Bastler“ tödlich enden.
Die meisten Mitglieder (mich eingeschlossen) werden diese Frage auch nicht beantworten.
Jeder der kein gelernter Elektriker ist, sollte zu diesem Thema schweigen.
Da letzte Foto ist wahrscheinlich nur gestellt, aber es sagt viel aus.
Mit 230V treibt man keine Scherze.
Jetzt kann das noch jemand erweitern.
Z.B. wo ist bei der LED Plus und minus, wie werden die verschaltet, langes Bein an kurzes Bein............... usw
mfg
Nachtrag: LEDs mit unterschiedlicher Spannung lassen sich in eine Reihe schalten.
Also z.B eine rote,eine blaue und eine weisse. Habe ich am Anfang auch nicht gewusst
aber es funktioniert wie auf dem letzten Bild zu sehen ist.

Der Widerstand berechnet sich in so einem Fall:
2,8V+1,8V+3,5V=8,1V.
12V-8,1V=3,9V geteilt durch 20mA der LED ergibt einen Widerstand von 195 Ohm.
Da des öfteren nachgefragt wird, wie das ganze zu verschalten ist, habe ich nochmal ein Bild gemacht.
Eine 5mm und 3mm LED ist an einer Seite abgeflacht. Die abgeflachte Seite ist Minus.
Somit die andere Seite Plus.
2. Merkmal: Die LED-Beine sind unterschiedlich lang. Das lange Bein ist Plus, das kurze ist minus.
3. Merkmal: Hält man die LED ins Licht sieht man die 2 Kontakte in der LED.
Der große ist hierbei der Minus, der kleine der Plus-Kontakt.
!Achtung! Ab und an ist das gerade bei 5mm LEDs (meistens rot) genau anders herum.
Die sogenannten Superflux-LEDs haben an einer Seite eine fehlende Ecke, das ist Minus.
Dreht man sie um sieht man von unten die 2 inneren Kontakte.
Der große ist widerum der Minus-Pol.
Anschluss von Superflux mit 4 Pins
Anschließen braucht man hier nur einmal Minus und einmal Plus.
Anlöten sollte man dagegen alle 4 Pins. (Standsicherheit)

Anschluss von 3+5mm LEDs
Viele Leute möchten LEDs im Auto verbauen. Hier gelten andere Gesetze zur berechnung.
Viele glauben das im PKW eine Spannung von 12V anliegt, dem ist nicht so.
Bei stehendem Motor sind es ca 12V, wird der Motor gestartet sind es schnell ca 14,4V.
Von diesem Wert muss auch alles weitere wie z.B. die Widerstände berechnet werden.
Wer auf der sicheren Seite sein möchte der setzt anstatt Widerstände sogenannte Konstantstromquellen (KSQ) ein.
http://www.led-tech.de/de/Leuchtdioden/5…T-1213_1_4.html
Diese sorgt dafür das immer der gleiche Strom fließt, unabhängig davon ob der Motor an oder aus ist.
Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von »Ledsfetz« (3. Mai 2011, 09:21)