Die Kombination von Tauruz + Lötmeister ist in der Tat eine gute
Massnahme für den Einsatz von elektronischen Schaltungen im KFZ.
Ich möchte hier mal als Ergänzung noch meine Schaltungsvariante vorstellen:
Die wichtige
Supressor-Diode wie von Lötmeister vorgeschlagen ist ebenfalls vorhanden;
da gibt es sicherlich kaum eine bessere Alternative.
Statt dem 0,47R Widerstand habe ich dann doch eine 'ordentliche'
Drossel
vorgesehen, mit R = 0,055 Ohm um den Spannungsverlust möglichst gering zu halten.
Bei den Kondensatoren ist es eine gute Idee,
Keramik-VielschichtTypen einzusetzen,
die haben einen geringen ESR-Wert und können Spitzen besonders gut ausfiltern.
Der Kapazitätswert ist letztlich nicht so entscheidend; etwas mehr macht nix.
Der Spannungsregler - jawohl 12Volt!! - ist ein
LDO-Typ mit einem
Drop von nur 0,3 Volt bei 600mA (bzw 0,3V bei 500mA bei 60°C)
Das ergibt stabile 12V bei einer Eingangsspannung von 12,3V bis 14V+++.
Bevor die Knüppel rauskommen: Mir sind durchaus die Haare in der Suppe bewusst:
- Bei Motorstillstand und Uin = 12V nur 11,7V Uout
- Beim Anlassvorgang und Uin = 10V nur 9,7V Uout
Hierzu ist zu sagen, dass ein normal geladener Akku idR >= 12,3V hat und bei
laufendem Motor sich eine Spannung von rd 13,8V einstellt. Und somit hat man
nur beim Anlassvorgang eine kurzzeitige "Lichteinbuße". Kann man verschmerzen.
Und es gibt auch keinen 'Blackout'; Uout ist bei Unterspannung eben nur stets 0,3V
niedriger als Uin (bezogen auf 0,5A)
Die Vorteile einer 12V - Auslegung liegen auf der Hand:
- Die Verlustleistung am Regler ist 13,8V - 12V = 1,8V x 0,5A = 0,9Watt -> geht ohne Kühlung
- 3 LEDs(je 3,1...3,5V) in Reihe + Vorwiderstand anschliessbar; auch HP-LEDs @350mA.
mfg
Bernd