Billig-Labornetzgerät: Peaktech 6080 oder Pollin NG-1620BL?

    Billig-Labornetzgerät: Peaktech 6080 oder Pollin NG-1620BL?

    Hallo, nachdem ich hier und in diversen anderen Foren alle möglichen Threads zu Billig-Labornetzteilen gelesen habe, probiere ich es jetzt mit einem eigenen Thread.

    Mir ist klar, daß die Teile nicht an die teureren Profi-Geräte herankommen, aber für meine Zwecke im Bastelzimmer werden sie reichen. Allerdings ist bei keinem der Geräte angegeben, was der kleinste einstellbare Strom ist. Gerade bei LEDs wäre mir schon wichtig, daß ich nicht nur in 0,5A-Schritten einstellen kann ;) Ja, das war übertrieben, aber wie klein sind denn dir Schritte? 2A Max werden mir reichen, auch wenn 3A natürlich besser sind - aber wenn da die Schritte größer werden... ;)

    Gibt es sonst Erfahrungswerte und Punkte, die ich beachten sollte?

    Hier meine engere Auswahl:

    Peaktech 6080 z.B. 47,35 Euro bei Reichelt Link

    NG-1620BL z.B. 49,95 bei Pollin Link

    IngoG schrieb:

    Allerdings ist bei keinem der Geräte angegeben, was der kleinste einstellbare Strom ist.
    Reichelt:
    Ausgangsspannung:0 - 15 V DC
    Ausgangsstrom: 0 - 3 A DC
    Die Ausgangsspannung bzw. der Ausgangsstrom
    ist kontinuierlich veränderbar
    Pollin:
    Spannung regelbar von 0...15 V-, Strom regelbar von 0...2 A
    Oder habe ich Dich falsch verstanden?
    ?(
    edit: Hier steht stufenlos dabei :)
    Laut Miracoli bin ich 2-3 Personen :S

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Timbuk2“ ()

    Naja, so wirklich stufenlos wird das kaum sein. So lange die Stufen klein sind, wäre mir das aber egal.

    Aber ich habe irgendwo gelesen, daß die Billig-Teile in recht großen Schritten arbeiten. Wenn der erste Schritt über Null 0,25A oder 0,1A ist, kann ich es kaum gebrauchen. Das hätte ich gern von jemandem gewußt, der so ein Teil sein Eigen nennt.
    0-15V finde ich auf jeden Fall zu wenig. Ich denke, mit 30V kann man besser leben, denn es gibt auch viele 24V-Applikationen. Man muss einfach wissen, wofür man es anwenden will. Manchmal sind auch die 3A in meinem Netzteil zu knapp, aber 6A in einem Doppelnetzteil wollte ich mir nicht leisten, da ich es zu wenig brauche.
    Das ELV Gerät gefällt mir auch.
    getrennte Strom und Spannungsregler hätte ich zwar lieber, aber die Anzeige der Begrenzung ist auch nicht schlecht.

    Hat jemand erfahrung mit dem Teil?
    Ist ja eigentlich schon fast zu günstig...

    Der Lerneffekt wird sich beim Bauteile nach Plan stecken und Löten wohl arg in Grenzen halten aber aufschrauben und reinkucken wird mann ja eh also warum nicht gleich selbstzusammenbauen :)
    Ich hab das PPS 5330 und habs mir auch als Bausatz gekauft.
    Das Teil funktioniert ganz gut, habs öfter in Verwendung. Die Anzeige der aktuellen Ausgangsleistung ist auch ganz praktisch beim testen von Schaltreglern und deren Wirkungsgrad.
    Zwei getrennte Regler für Spannung und Strom wären mir allerdings auch lieber, damit man nicht immer umschalten muss. Die Speicherfunktionen für fixe Ausgangsspannungen habe ich noch nie verwendet.
    Bei sehr kleinen Strömen, also z.B. LED-Konstantstrombetrieb mit 1 oder 2 mA, ist die Regelung etwas träge, das heißt beim Einstecken oder Einschalten des Ausgangs dauert es relativ lange bis sich ein konstanter Strom eingestellt hat, aber auch bei höheren Strömen vergeht etwas Zeit bis auch die letzten mA tatsächlich erreicht sind. Das kenne ich von anderen, analogen Netzgeräten nicht.
    Bei der Spannungsregelung ist mir diese Verzögerung noch nicht aufgefallen.

    Ich bin ganz zufrieden damit, bis 5A wären allerdings nicht schlecht, das kommt aber natürlich auf die Anwendung drauf an.

    Das SPS 5630 wäre natürlich eine Alternative, wobei ich bei Schaltnetzteilen etwas skeptisch wegen Störungen und Einstreuungen usw. bin, deshalb hab ich mir das linear geregelte gekauft.

    Grüße
    Erwin
    Alles was zählt ist Lumen/Watt
    Danke Ingo für deine letzte Aussage, habe das Gerät gerade in den Warenkorb gelegt gehabt wollte jedoch jetzt nochmal testen ob es hier was neues gibt :D
    Naja aber welches nehme ich nun ?! Ich möchte bis 30V und auch bis 5A, aber das bitte unter 100 Euro, dabei sollte natürlich eine digitale Anzeige sein,,,
    Ich brauche das Teil sehr dringend, da ich gerade eine Cree Mx-6 erspielt habe und naja die würde ich einfach LIEBEND gerne testen wenn sie ankommt.
    Anbei ein paar andere Links zu Labornetzgeräten die ich mir mal kaufen wollte bzw die in Betracht kamen:
    pollin.de/shop/dt/OTA5OTQ2OTk-…geraet_DF1730LCD_3_A.html
    komerci.de/shop/product_info.php?products_id=37
    oder das bei Ebay: cgi.ebay.de/Regelbares-Laborne…%A4te&hash=item3f0225ae67
    Obwohl ich momentan echt mit dem Selbstbaugerät von ELV Liebäugel...

    Wer sonst vlt. ein gebrauchtes zu verkaufen oder eine andere Idee?
    Und wieso zur Hölle manipuliert der die Quoten ?!
    den Thread mal wieder raktivieren:

    Da ich derzeit auch wieder viel mache mit LED's in allen Richtungen (High-Power, 24 und 12 volt Stripes etc). möchte ich mir auch so ein Labornetzteil kaufen,
    um die Dinger vor dem Einbau zu testen.
    Ich möchte nicht viel Geld ausgeben (max 100 euro, besser aber weniger) und habe wohl auch wenig ansprüche, außer dass ich z.B.
    die Ampere fein einstellen kann (also Konstantstromquellen simulieren, sowohl bei einzelnen LED's als auch bei mehreren).
    Zeigen die Dinger auch den Verbrauch an, also sehe ich dann das Teil zieht jetzt 1,05 Watt?

    Ich bitte um Empfehlungen, Danke.
    Danke @Stachel, das sollte ich mir leisten können.
    Nur nochmal zur Sicherheit, ich kann damit auch eine einzelne HighPower-LED dranhängen und diese von 350mA bis 3000mA befeuern. Ja?
    Genausogut kann ich auch Stripes mit 24 Volt Stromaufnahme dranhängen.
    Und ich sehe auch die tatsächliche Leistungsaufnahme von den Sachen die da dranhängen?
    Dann ist es gekauft.
    ähh würg,
    hab jetzt so ein Teil hier und ziemlich enttäuscht!

    Mir ging es ja darum, den Ausgangsstrom einzustellen, z.B. eine einzelne Highpower dranzuhängen und dann "aufzudrehen".
    Also von 0 auf 3000 mA, was ja wohl bei der XM-L möglich wäre. So hab ich das ja auch gefragt in meinen Postings vorher.

    Lt. Anleitung des Labornetzteils müsste ich irgendwie mit einem Kabel einen Kurzschluß machen und dann die "Strombegrenzung" regeln.
    Ist das bei euch auch so? Ein flottes "Hochdrehen" ist damit überhaupt nicht möglich.
    Hab ich Schrott gekauft, geht das technisch nicht anders?