Alte Rechner vor der Entsorgung ausschlachten?

    Ja, da kommt's eben drauf an - mit simpel Format C: bzw. "schnell formatieren" o.ä. wird ja nur das Dateisystem neu aufgebaut (k.A., ob ich das nun wieder richtig ausgedrückt habe), aber die Daten selbst bleiben unangetastet - klar, da lassen die sich wieder herstellen...

    ich meinte die Mehode, wo eben *die komplette Platte* neu überschrieben wird, also wohl das, was weiter oben als "Nullen" bezeichnet wurde - ich stamme ja eher aus der Mac-Ecke, und da hiess das damals in den entsprechenden Dienstprogrammen halt "Low Level Format"...

    und dann kannst Du garantiert nix mehr wiederherstellen! - gibt zwar so Gerüchte, dass manche Firmen das können, Platte ausbauen (also ich meine wirklich rein die Metallscheibe) und irgendwelche Spuren von Restmagnetisierung der vorhergehenden Daten runterlesen, aber das halte ich erstens eben für ein Gerücht, und zweites würde wohl kaum jemand so nen teuren Service in Anspruch nehmen, nur um aus Neugier zu sehen, was Du auf Deiner Platte hattest :D (wie schon gesagt)
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    Loci schrieb:

    Ich hab die erfahrung gemacht das man selbst formatierte festplatten wieder VOLLSTÄNDIG rekonstruieren kann. Hab mal selbst ausversehen meine platte 2 mal formatiert und konnte danach alle daten mit win-PE wieder herstellen.

    jo!

    ich denke da nicht an irgendwelche firmen.... ich hab durch mein studium und privat sehr viel mit elektrotechnik, mathe und info nerds zu tun. das ist zeitvertreib! die machen das zum spass! es gibt da so viel wege..... ausserdem ist das bei mac genauso nur formatieren nur mit anderem namen.... es geht nie zu 100%

    JA, vielleicht bin ich in der hinsicht paranoid.... ein freund von mir hat z.b. seine festplatten bei der sparkasse im tresor.... :P und das ist kein witz!
    :)
    Für den privastanwender reicht das einmal komplett mit Nullen überaschreiben aus. Ohne die Platte zu zerlegen ist da nix wieder herzustellen.,

    OnTrak und Co. können das meines Wissens (mit viel Glück, hängt von der Platte ab) mit Zerlegen und aufwändigen Analogem Auslesen, aber das ist sauteuer.

    Bei Privaten HDDs macht NIEMAND diesen Aufwand,weil das mehrere Tausend euro kostet, die Verlangen pro 100 MB hergestellten Daten 1000€, macht bei einer 500 GB platte 5 Millionen Euro, wenn ich richtig gerechnet habe,,, :pinch: . Kann ich mir aber auch nicht vorstellen,da gibts sicher irgendeine Rabattstaffel :wacko:
    Na,ja, aber über 10000€ wirste da trotz allem liegen

    Das machen Geheimdienste, die Platten von wichtigen Großkonzeren ergattern.Deshalb werden Großkonzerne die Platten auch Schreddern und nicht eifnach nulle.
    Wie gesagt,der nnhalt eienr Privaten platte bringt rein statistisch wohl keine mehrere 10000€ Erlös durch Datenverkauf,da lohnt sich das nicht,da reicht nullen echt vollkmmen,es sei denn man ist eine Wichtige Führungspersöhnlichkeit oder Chef vom Geheimdienst.

    Und die von Smart ausgelagerten Reservesektoren interesieren nicht, so lange die HDD nicht zerlegt wird, denn der Kontroller läßt nur zugriffe auf die Logischen Blöcke zu, die reservesektoren,die als bad markier wurden,an die kommst du über den controller der Platte nicht ran, auch nicht mit noch so tollen hacks. Da mußt du schon einen eigenen Kontroller speziell für genau die platte entwickeln,um da ran zu kommen

    Und die Wahrscheinlichkeit,daß in den sektoren was intressanntesdann steht ist sehr gering, es werden in der regel nur ein paar wenige % der hdd sein,wo sektoren ausgefallen sind, zu 99% sind da dann temporäre daten drin (ok,die wiederrum könnten was intressanntes enthalten) da die meistenhdd-zugroiffe swapping/temp-data sind

    Ich habe damals noch low-level access über Int13 programmiert. Und kenne im Groben die IDE-Port-Befehle. Da hats kein Schlußfloch,es seid enn der Hersteller der HDD baut propriätäre Befehle für einen low-level-zugriff ein. Über derartiges habe ich aer bislang nix gelesen, die vojn dire genannten Freaks hätten diese befehle schon längst entdeckt,wenn es sie denn gäbe.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Leuchtidiot“ ()

    Loci schrieb:

    Ich hab die erfahrung gemacht das man selbst formatierte festplatten wieder VOLLSTÄNDIG rekonstruieren kann.
    Natürlich, weil das normale Formatieren auch genau kein einziges Byte von den Daten löschen, sondern nur Dateisystem-Metadaten (zB die FAT - File Allocation Table). Und zwar unabhängig ob eine "normale" oder "schnelle" Formatierung durchgeführt wird. Bei der normalen wird nur zusätzlich nach defekten Sektoren gesucht - die Nutzdaten bleiben unangetastet.

    Ein guter Weg eine Festplatte wirklich zu löschen, ist, sie komplett mit Nullen zu überschreiben, alternativ kann man sie auch mit "randomness" überschreiben, also wilden Datenwust ohne Sinn dahinter. Mit dem von mir bereits genannten "DBAN" (Darik’s Boot and Nuke) gibts es ein von CD oder USB-Stick bootbares Tool womit man Platten (auch mehrfach) mit Zufallsdaten überschreiben kann. Mehr als einen Durchgang halte ich persönlich für sehr paranoid, denn wie bereits schon erwähnt ist das Wiederherstellen von überschriebenen Daten eine Urban Legend, die zwar oft behauptet aber bisher nicht bewiesen wurde.

    Ein echtes Low-Level-Format (wie es zB ein älteres AMI-Bios anbietet) sollte man bei aktuellen Platten nichtmehr machen. Die heute von den Herstellern bereitgestellten Tools machen kein echtes Low-Level-Format mehr. Was sie aber machen, ist die Platte mit Nullen zu füllen und dabei "schlechte" Sektoren zu remappen.
    Klar, Recyclinghof, Elektroschrott-Container - schließlich hat man (wenn man's neu kauft) bei der Anschaffung ja auch mit dafür gezahlt, dass es zurückgenommen wird... (WEEE etc.)

    aber wie gesagt, bei mir kommt das selten vor, bis jetzt alte Rechner im Freundeskreis oder bei Ebay verteilt - z.T. halt aus 2en einen funktionierenden zusammengebaut - wenn z.B. rein das Gehäuse über bleibt (das meist auch nicht mehr gut aussieht), dafür gibt's den Altmetallcontainer...

    und Thema "Ausschlachten", ja, gut in dem Sinne mache ich das auch, dass ich alte RAM-Riegel, Steckkarten, Laufwerke etc. (auch Festplatten :D) aufhebe, für den Fall dass ich das evtl. mal brauche, um wieder so ne alte Kiste für nen Freund herzurichten - aber sowas wie irgendwelche ICs, Spulen, oder gar Widerstände da runter zu löten, habe ich noch nicht gemacht, das kaufe ich dann lieber neu für die paar Cent...

    ach, und kaputte Festplatten habe ich bis jetzt auch immer aufgehoben - eben auch wegen den Magneten, aber bis jetzt noch nicht wirklich für irgendwas gebraucht... ;)
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    1. Alte Netzteile, da sind noch jede Menge Elkos und Widerstände drinnen :thumbsup:
    2. Festplatte: Einfach Linux installieren, mit TrueCrypt 3mal verschlüsseln, Passwort vergessen und dann schnell mit format C: und ich will jemanden sehen, der nochmal an die Daten kommt^^
    3. Alte PC Gehäuse lassen sich prima abschleifen (Alu- / Stahl Innen) und als Universal Gehäuse nutzen.
    Moderne Festplatten kosten so unfassbar wenig (2TB unter 60€), dass es sich meiner Meinung nach nicht wirklich lohnt, seine alten Platten zu verkaufen.

    Was bekommt man schon für so ne 320Gb Kröte?
    10€? Wenn überhaupt.
    Und dafür das Risiko eingehen, dass jemand meine Porn... ääh, Blümchenfotos bekommt? Nee :D
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    Bin kein RGB-Freund
    Ging ja auch weniger drum, ne einzelne gebrauchte Platte zu verkaufen (würde ich auch nicht machen, einfach weil sich's eben nicht rentiert), sondern ob man die Platte drin lässt, wenn man so ne alte Kiste verkauft... ;)

    und da ist's mit doch besser - wenn ne Platte drin ist, und da evtl. sogar noch Windoof drauf ist (natürlich nur "Zu Testzwecken, muss wieder gelöscht werden!" :D), dann hat man einfach mehr potentielle Käufer, als wenn der sich noch extra irgendwo ne Platte kaufen und einbauen muss...

    was dann z.T. auch schwierig/teuer wird, wenn da ne alte IDE-Platte rein muss o.ä., die z.T. gar nicht mehr so leicht aufzutreiben sind... bei meinem gebrauchten Thinkpad (komplett 190 Euro) z.B., dafür ne Platte findet man selten, die kann dann auch gleich mal 50-60 Euro kosten - ohne Platte drin hätte ich die Kiste also sicher nicht genommen...
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    Also eine Festplatte von Daten zu leeren ohne dass diese daten wiederherstellbar sind ist wirklich simpel! dazu gibbet 'ne ganze Menge tools (WipeDisk z.B.) die ausreichend Schutz bieten. Auch auf der Hiren's Tools CD sind ebenfalls DOD certified tools drauf, die wir auch bei der US Army verwenden und DIE Jungs wollen wirklich nicht, dass nachher nochmal was restauriert werden kann.
    whatever
    Ich glaube die sicherste Methode die Daten WIRKLICH unbrauchbar zu machen ist mit einem Hammer und einer Säge die Festplatte zu zerstören ;) Allerdings lässt sich so eine platte nicht wirklich gut verkaufen :S
    Am besten wäre es warscheinlich wenn man sich eine kleine platte kauft und die dann in den PC einsetzt den man verkaufen will.
    Für schäden übernehme ich keine Haftung!!

    Loci schrieb:

    Ich glaube die sicherste Methode die Daten WIRKLICH unbrauchbar zu machen ist mit einem Hammer und einer Säge die Festplatte zu zerstören ;) Allerdings lässt sich so eine platte nicht wirklich gut verkaufen :S
    Am besten wäre es warscheinlich wenn man sich eine kleine platte kauft und die dann in den PC einsetzt den man verkaufen will.
    Wie oft sollen wir es noch für dich runterbeten? Die Daten zu überschreiben reicht vollkommen aus. Nach einer Studie ist danach nichts mehr wiederherzustellen gewesen (siehe auch heise.de/newsticker/meldung/Si…eiben-genuegt-198816.html). Anders sieht es bei mechanischer Einwirkung aus - siehe der Beitrag über mir.

    @Illuminatius: Das von mir genannte DBAN unterstützt ebenfalls DoD 5220.22-M und andere Mechanismen.
    Hui, das ist ja ein richtiger Renner geworden ;)

    Ich habe endlich richtig Tabula rasa gemacht und insgesamt sieben (!) Rechner und fünf Monitore und einen riesigen Röhren-TV entsorgt. Unglaublich, aber ich hatte sogar noch den ersten PC aufgehoben, XT oder AT mit 6MHz (und 12MHz Turbo!) und 10 MB Festplatte (die gab's erst später) - traurig. Gott, hat das damals Geld gekostet!



    Und da wird es in Sekunden komprimiert und dann hoffentlich noch irgendwie weitgehend verwertet. (Faszunierend: vor Implosionen der Bildröhren hat keiner Schiss. "Das macht nur Puff..." Und ich dachte immer, das kann ins Auge gehen!)

    Weil die Zeit knapp war (besch..eidene Öffnungszeiten des Wertstoff-Hofes), habe ich fix die Platten ausgebaut, weil Löschen zu lange gedauert hätte. Ich hab da so 'ne bootbare CD, die es mal vom BSI gab und damit geht es echt fix. Ein Durchgang Random reicht aber echt aus, da geht doch hinterher keiner analog ran - und nach Random hätte er es auch schwer... Jetzt hätte ich die Zeit, aber vielleicht haue ich auf die kleineren auch einfach mit dem Vorschlaghammer drauf ;)

    Bei der Gelegenheit habe ich noch den Speicher, die Prozzis, Kühlkörper und die Lüfer raus geholt. Außerdem eine zuverlässige ISDN-Karte und ein paar Netzteile mit temperaturgeregelten Lüftern.

    Das Auslöten von Bauteilen hab ich mir aus Zeitgründen gespart... Wahrscheinlich hätte ich dann aber eh nie die benötigten Teile gehabt und bei Cent-Bauteilen wäre die Arbeit wohl auch teurer als 'ne Bestellung bei Reichelt...

    dgoersch schrieb:

    Was bitte hat dieser Thread in "LED Schaltungen, Treiber und µC" zu suchen? Habe ihn mal nach TTT verschoben...


    Sorry, ich wußte nicht, daß hier so'n Talk draus wird. Ich hatte es auf für LED- und uC-Basteleien geeignete Teile abgesehen und das Forum da für passend gehalten...

    IngoG schrieb:

    vielleicht haue ich auf die kleineren auch einfach mit dem Vorschlaghammer drauf ;)
    Lass sie aus nem Meter auf Beton/Straße fallen, dann zerhauts die Platte im Inneren ;)
    Wenns raschelt, war die Formatierung erfolgreich :thumbsup:
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