Neue MINI BUCK Treiber

      Neue MINI BUCK Treiber

      Hallo LedStyler,

      kurz zur Info: Es gibt ab sofort die neue Generation der kleinen BUCK-Treiber, die Mini-Bucks:



      Mit LT-2315 und LT-2316 stellen wir die neuen 350mA/700mA BUCK Treibergeneration im Miniformat (12,5 x 12,5 mm) vor. Dank komplett neuem technischem Design sind die BUCKs nun bis 36V einsetzbar, wesentlich kleiner und nicht zuletzt auch günstiger geworden.

      Grüße aus unserem LED-Shop Moers

      Ihr & Euer

      Stefan
      LED-TECH.DE optoelectronics GmbH
      Moin,
      Ihr solltet nochmal die Artikel Beschreibung bearbeiten. Da scheint c&p nicht gereicht zu haben:

      Technische Daten:
      - Input: 7-30V DC (max.)
      - Output: 350mA konstant
      - Kann aufgeklebt werden


      Neben den wohl falschen 30V V_in, weiß ich nicht was mit "kann aufgeklebt werden" gemeint ist. Die Unterseite hat ja nun Bauteile drauf, da wird ein Aufkleben unpraktisch... ?(
      Auch find ich das Datenblatt irreführend:
      Uin 6-36VDC
      Uout 6-36VDC

      Hat das Dingen keinerlei Drop? Können bei 36Vin wirklich 36V am Ausgang anliegen?

      Die "700mA"-Version müsste nach den Graphen im Datenblatt wohl eher 600mA als Nennstrom bekommen, wobei natürlich diese Peaks durchaus mal höher kommen. Andererseits rutscht der Strom bei 9Leds@33V auf etwa 450mA. Ist das normal? Unter Konstantstromquelle würde ich intuitiv erstmal was anderes verstehen...
      die Beschreibung der 350mA Version ist jetzt immerhin auf 36V angepasst. Die "700mA"-Variante dümpelt immer noch bei 30V:
      - Input: 7-30V DC (max.)
      - Output: 700mA konstant
      - Kann aufgeklebt werden


      Das mit dem Aufkleben würde mich immer noch interessieren, wie das wohl gemeint ist.
      Hallo Leute, ich bin neu hier - und auch nur deshalb, weil ich mir einen solchen Mini Buck 700 mA hier gekauft habe und dieser sich im Aufbau mit analoger Dimmung (wie im veröffentlichten LED-TECH-Datenblatt empfohlen) sofort in Dampf auflöste.

      Als ehemaliger Elektronik-Hardwareentwickler habe ich natürlich wissen wollen, wieso das passiert ist.

      Also habe ich mir das Datenblatt des eingesetzten ICs AL8806 angesehen. Nur zur Erinnerung: Laut LED-Tech-Datenblatt zur KSQ soll man ein 10 kOhm Poti in die Versorgungsspannung hängen und den Schleifer als Dimmung anschließen. Die Schleiferspannung kann also von 0 ... 36 V betragen.
      Die Versorgungsspannung der KSQ ist mit 7...36 V angegeben.
      Wie funktioniert nun die analoge Dimmung im IC? Der IC hat eine interne Referenzspannung von 2.5 V, die über 50 kOhm am Stromkomparator anliegt. Gleichzeitig ist dieser Pfad als Pin 4 nach außen geführt. Legt man dort eine Spannung von 0,5 V ... 2,5 V an, so wird diese der Referenzspannung überlagert und ersetzt diese. Der gesamte Stelleingangsbereich kann also nie höher sein als die interne Referenz, ist also 0,5 V ... 2,5 V. Zwar ist im Datenblatt nichts weiter angemerkt, ich vermute aber, dass ein Überschreiten der 2,5 V zunächst zu einer Erhöhung der Ausgangsstromstärke über den Nennstrom hinaus bewirkt (ist bei anderen vergleichbaren ICs auch so).
      Das ist schon mal gefährlich für IC und LED.
      Noch schlimmer aber ist es, dass der Pin 4 nur eine absolute Spannungsfestigkeit von +6 V hat. Beim oberen Anschlag des Potis liegen aber 7...36 V an Pin 4 an, eine sichere Maßnahme zur Zerstörung des AL8806, selbst bei der niedrigsten Versorgungsspannung!

      So kann man die KSQ auf keinen Fall betreiben! Am Dimm-Pad dürfen nicht mehr als maximal 2,5 V anliegen, wenn man den Nennstrom nicht überschreiten will - und nie mehr als 5 V, wenn man den IC nicht zerstören will.
      Die Darstellung im KSQ-Datenblatt ist also grundfalsch und zerstört die KSQ u.U. auf der Stelle. Wie viele Kunden hat es denn schon erwischt?

      Meine entsprechenden Einwändungen über die LED-TECH-Kontakte hat bisher niemand beantwortet.
      Tja,

      bezüglich Deiner Vorgehensweise zur Dimmung solltest Du vielleicht nochmal in Dich gehen.
      Ich hab mir mal das Kurzdatenblatt angesehen, das bei der entsprechenden Verkaufsbeschreibung verlinkt ist.
      Da habe ich folgendes gefunden:


      Das deckt sich jetzt nicht so ganz mit der von Dir beschriebenen Vorgehensweise.

      Gruß
      Für Menschen mit einem IQ über 110 ist dieser Text unsichtbar.
      Ich habe nicht die geringste Ahnung, woher du diese (fast richtige) Skizze hast. Veröffentlicht wird das auf der Website des Mini Buck nämlich nicht.

      siehe Fotogallerie auf led-tech.de/de/LED-Controlling…36V--LT-2316_118_119.html Bild 5
      sowie im dort verlinkten Kurzdatenblatt led-tech.de/produkt-pdf/minibuck.pdf, Seite 3 unten

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      Ok, des Rätsels Lösung liegt mal wieder im Browser-Cache. Wenn ich den leere, bekomme ich jetzt auch ein geändertes Dokument zu sehen.
      Das heißt aber auch, das Kurzdatenblatt ist gerade erst geändert worden, denn ich habe mir noch vor weniger als 2 Wochen des alte, falsche Datenblatt heruntergeladen und dieses verwendet.
      Zufall, dass es gerade jetzt geändert wurde, nachdem ich die falsche Empfehlung bemängelt habe?

      Nur das Bild 5 in der Bildergalerie zum KSQ ist immer noch so falsch wie bisher im Datenblatt. Außerdem ist darin die Lage der Pads für die LED vertauscht dargestellt. Wer danach geht statt dem Aufdruck oder dem Datenblatt, hat den nächsten Fehler eingebaut.

      Ich hoffe ja, dass sich LED-TECH dazu nochmal bei mir schriftlich äußert - auch bezüglich der deshalb gestorbenen KSQ.

      Hier nochmal der Inhalt des Abschnitts im bisherigen Datenblatt:

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      Ich habe zwar meine eigenen KSQs, basierend auf dem SCT2932 tme.eu/de/Document/7a6077d910b…3a0bbf0/SCT2932V01_01.pdf
      Obwohl die Dinger recht narrensicher mit diversen Schutzmechanismen sind, sind mir bei einem Testaufbau eines Aquariencontrollers die IC's aller 4 Kanäle abgeraucht, samt der Ansteuertransistoren auf der Controllerplatine. Diese legen zum Dimmen oder Abschalten den Dimmeingang auf Masse. Was war passiert? Am 24V Schaltnetzteil gab eine der schraublosen Klemmen am Masseanschluss auf einmal keinen Kontakt mehr. Auf der Controllerplatine wandle ich per Schaltregler die 24V in die 5V zur Versorgung des µC um. Der Controller hat eigene Zuleitungen vom Netzteil, um Steuerung und Leistungsteil zu entkoppeln. Der Controller versuche zu dimmen und von Masse über den Transistor ballerte der Strom ungebremst in die KSQ gegen 24V, denn durch die fehlende Masse der KSQ begannen die parasitären Eingangsdioden zu leiten!
      Ergebnis: fast ein halber Tag Arbeit mit Fehlersuche, Transistor- und IC-Wechsel. Jetzt habe ich je einen 15K Widerstand in die Dimmleitung gehangen. Dieser stört den normalen Betrieb nicht, begrenzt aber den Eingangssrom im Fehlerfall auf 1,5 mA
      Blöderweise ist eine Serie Treiberplatinen schon fertig. Sonst hätte ich stresslos den Widerstand dort noch vorsehen können.
      Für die Jüngeren: Led Zeppelin ist KEIN beleuchtetes Luftschiff! :D
      Nun, anscheinend gibt es niemand bei LED-TECH, der mal was dazu kommentiert, weder hier noch persönlich für mich.
      Weiterhin wird der Fehler in der Bildergalerie propagiert.

      Ich möchte nochmal auf die "neue" Ansteuerungsvariante eingehen:
      ledstyles.de/index.php/Attachment/31125-KSQ-jpg
      Da der IC bereits bei 2,5 V Steuerspannung den vollen Nennstrom ausgibt, das Poti sich aber weiter bis rd. 4,7 V ausregeln läßt, ist die Folge, dass das Poti nur auf seinem halben Drehweg regelt, die andere Hälfte aber einfach nichts tut. Kein wirklich guter Vorschlag.
      Entweder man schaltet vor das Poti noch einen Widerstand von etwa 910 Ohm oder verwendet eine 2,7 V Zenerdiode.

      Komplette Elektronik-Laien werden außerdem kaum wissen, welchen Wert sie für den Querstrom I in der Formal einsetzen sollen. Ein Hinweis darauf wäre also für diesen Kundenkreis echt hilfreich.

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      Superluminal schrieb:

      aber ich finde es gut, wenn das Problem so kulant aus der Welt geschafft wird.

      Ich habe noch keine großartigen Erfahrung mit LED-TECH. Man sollte aber hier nicht von Kulanz sprechen, denn Kulanz ist eine freiwillige Leistung über die Verpflichtungen hinaus. Hierhat kein Anwenderfehler zum Verlust der KSQ geführt, sondern die Informationen zum Produkt durch den Anbieter selbst. Wenn er für Ersatz sorgt, beruht das nicht auf Kulanz, sondern er genügt lediglich seiner Gewährleistungspflicht, das ist eigentlich selbstverständlich. Kulant wäre es, wenn er trotz Anwenderfehler Ersatz leisten würde.
      Damit will ich LED-TECH keineswegs herabwürdigen, aber man muß schon Pflicht und guten Willen auseinanderhalten.
      Möglicherweise ist LED-Tech ja auch kulant, aber das habe ich bisher nicht ausprobieren müssen ;) .

      Leider hat sich die Geschichte für mich selbst etwas in die Länge gezogen, bis ich endlich mein Projekt fortsetzen kann. Ungünstigerweise war Ostern und evtl. Ferien dazwischen.
      Ich frage mich nur, wie so eine falsche Empfehlung überhaupt unbemerkt in das Datenblatt gelangen konnte.

      Schönes Wochenende! Vielleicht geht's ja nächste Woche weiter.

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      Nun, unter den neuen Erkenntnissen funktioniert die Ersatzlieferung wie sie soll.

      Ich möchte aber den Anwendern nicht vorenthalten, dass es noch eine einfache, dritte Dimmmöglichkeit gibt, ergänzend zum geänderten Datenblatt.
      In meinem Anwendungsfall geht es mir nicht darum, die LED immer mal wieder hell oder dunkel zu drehen, sondern eine ganz bestimmte Helligkeit einmalig einzustellen.
      Die LED beleuchtet das Bildfenster eines Schmalfilmabtasters (rd. 6 x 4 mm). In der Abtasteinheit sollen möglichst ideale Werte für Shutter und Blende erzielt werden, dazu muß eine genau geeignete Helligkeit justiert werden, die ich nur experimentell ermitteln kann.
      D.h. ich werde ohnehin niemals den vollen Nennstrom der KSQ benötigen.
      Unter dieser Prämisse ist es möglich, diese KSQ durch anschließen eines Widerstands zwischen Eingang PWM und Versorgungsmasse zu dimmen. Die interne Referenzspannung von 2,5V über 50 kOhm wird so heruntergeteilt.
      Unter der Beachtung der möglichen Grenzwerte errechnet sich dieser externe Widerstand für Prozentwerte von n = 99% ... 20% des Nennstroms wie folgt:

      R [kOhm] = 50 / (100/n - 1)

      100% ergibt eine unerlaubte Division durch 0, da ist das Ergebnis halt unendlich.
      Werte unter 20% sind zwar theoretisch errechenbar, aber da für den Baustein Spannungen < 0,4 V gleichbedeutend sind mit "Ausschalten", haben sie keine praktische Bedeutung.

      Diese Methode hat die Nachteile, dass sie weniger für kontinuierliches Dimmen geeignet ist, da die Dimmung sehr nichtlinear bezüglich Drehwinkel ist (evtl. logarithmisches Poti verwenden) und dass es nicht möglich ist, bis zum maximalen Nennstrom aufzuregeln, da in jedem Fall eine Spannungsteilung stattfindet.