Umbau 8-armiger Lüster / Kronleuchter auf LED-Technik

    Bis jetzt immer noch keinerlei Probleme mit den vosla-Leuchtmitteln.
    Wollte nur mal an dieser Stelle allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch wünschen.

    Gute Vorsätze:
    Könnte man hier im Forum einen generellen Dauertest-Abschnitt für LED-Leuchtmittel einfügen?

    Konkretes Beispiel aus der herkömmlichen "Lichtwelt".
    Ich habe letztes Jahr im Oktober nahezu zeitgleich(ca. 2 Wochen Abstand) am Auto die Hauptscheinwerferbirnen "H7" getauscht. 1x Osram für 14 Euro und 1x Noname für 1 Euro.
    Die Osram ging vor 2 Monaten kaputt. Die Noname funktioniert noch.

    Im LED-Segment wird es vielleicht ähnlich sein? Kann man den Marken noch vertrauen?
    Für meinen Teil bin ich sehr skeptisch.

    Gruß,
    Dirk

    Bromosel schrieb:

    1x Osram für 14 Euro und 1x Noname für 1 Euro.


    Das ist Pech aber für eine Statistik und folglich ein Urteil reicht es nicht ;) Ist mir auch schon passiert, dass ein Markenprodukt frühzeitig ausschied. Vielleicht ist die Ursache auch woanders zu finden, muss nicht unbedingt am Leuchtmittel selbst liegen.

    Phillux schrieb:

    Vielleicht ist die Ursache auch woanders zu finden, muss nicht unbedingt am Leuchtmittel selbst liegen.


    OK, ich gebe es zu: Ich habe die OSRAM-Birne vor dem Einbau dick mit Frittier-Fett eingerieben. ;)

    Quatsch...
    Ich wechsle schon seit fast 30 Jahren die Birnen an meinen Autos selbst und weiß daher, daß man den Glaskolben beim Einbau nicht mit bloßen Händen anfassen darf.

    Es häufen sich leider generell in den letzten Jahren die Vorfälle, daß Markenprodukte einfach nix mehr taugen.
    Was soll ich von einer Marken-LED "Paulmann" halten, bei der nach 2 Monaten der Filament-Glühfaden gefetzt wird?
    Die hat immerhin 7 Euro gekostet!
    Unendlich viel Geld habe ich leider nicht und ich fühle mich schon seit längerem verar..... :)

    Seit Herbst 2014 tun's übrigens die China-"Maiskolben"-LED's in unseren beiden Kugellampen.
    Ich schrieb hier im Thema am 31.3.2015 darüber, verwies auf die erfolgte Montage 0,5 Jahre vorher und postete dieses Foto da:

    Gruß,
    Dirk

    Bromosel schrieb:

    Phillux schrieb:

    Vielleicht ist die Ursache auch woanders zu finden, muss nicht unbedingt am Leuchtmittel selbst liegen.


    OK, ich gebe es zu: Ich habe die OSRAM-Birne vor dem Einbau dick mit Frittier-Fett eingerieben. ;)

    Quatsch...
    Ich wechsle schon seit fast 30 Jahren die Birnen an meinen Autos selbst und weiß daher, daß man den Glaskolben beim Einbau nicht mit bloßen Händen anfassen darf.

    Ich denke, dass hier die Frage nach möglichen anderen Gründen gemeint ist. Dies können im Auto sein:
    - Schlecht konstruierte Leuchten
    - Erhöhte mechanische Belastung (z.B. Vibration, die eventuell auch einseitig auftreten können)
    - Spannungsspitzen (die je nach Kabelverlauf auch nicht beidseitig gleich sein müssen)
    ...

    Durch das Anfassen der Lampe wird diese übrigens nicht funktionsunfähig. Es wird nur das Glas getrübt und damit die Lichtausbeute reduziert. Aber ich denke, dass dir das bekannt ist.

    Dann gibt es noch die Geschichte mit der Statistik. Eine durchschnittliche Lebensdauer von x Stunden heißt nicht, dass alle Einheiten auch wirklich so lange halten. Es ist auch mit (extremen) Frühausfällen zu rechnen. Diese werden aber sehr minimal sein (bezogen auf die Gesamtmenge, nicht deine kleine Stichprobe). Siehe auch Normal- / Gauß-Verteilung (de.wikipedia.org/wiki/Normalverteilung ).

    Bei Ausfällen, die innerhalb der Gewährleistung passieren, gibt es dann auch noch die Möglichkeit, diese in Anspruch zu nehmen. Der Händler sollte dann aber nicht in China sitzen.

    letiger schrieb:

    Durch das Anfassen der Lampe wird diese übrigens nicht funktionsunfähig. Es wird nur das Glas getrübt und damit die Lichtausbeute reduziert. Aber ich denke, dass dir das bekannt ist.


    Hallo,

    nein das ist mir nicht bekannt.
    Ich kenne nur seit etwa 30 Jahren aus eigener Automobilerfahrung die Geschichte, daß durch das Anfassen des Glaskolbens mit bloßen Händen eine Fett-/Ölschicht darauf zurückbleibt. Beim Betrieb würde sich daß Öl bzw. Fett stark erhitzen und den Glaskörper mitunter sprengen.
    So stand es zumindest früher mal in der sogenannten "Fachliteratur" wie "Jetzt helfe ich mir selbst" drin.
    Gibt es da neue Erkenntnisse?

    Gruß,
    Dirk

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