Leuchtmittel Modernisierung - öffentliches Treppenhaus

    Vielen Dank, Superluminal.
    Letzte Frage, bevor das erste Prototyp-Setup ans Netz geht.

    LED-Leuchtmittel: 2 Stück
    led-tech.de/de/High-Power-LEDs…m/W--LT-2522_206_209.html

    Leuchtdauer: 15h/Tag durchgehend + anschließender On/Off Betrieb
    Kühlmittel: Wärmeleitstreifen + Aluminium-L-Profil (20x20x1,5 mm) aus dem Baumarkt

    Die 2 LED Stripes hängen in Reihe mit ca. 1m Abstand zueinander. Aluminiumprofil wird mit ca. 1cm Abstand an der Wand befestigt. Der LED Stripe kommt an die Unterseite des horizontalen L-Strichs. - Luft kann frei zirkulieren. Jeder LED Stripe bekommt sein eigenes L-Aluminium-Profil.

    Könnt ihr mir sagen, ob es als Kühlmittel für meinen Anwendungszweck 3,35W/LED Stripe auch Baumarktquali tut und wenn ja, wie lang soll das Alu-Profil pro LED Stripe in etwa sein (inkl. zugrundeliegender Überlegung)?
    Pi mal Daumen würde ich sagen, 20 cm Länge für so einen 6,5cm Stripe mit knapp 3,5W. Mach erst mal eine Lampe, laß die laufen und fasse das Profil an. Mit 40 Grad ist alles im grünen Bereich. 45 wird's mit den Fingern langsam unangenehm, ist den LEDs auch noch zuträglich. Ab 60 Grad kannst Du dir dann langsam Gedanken machen. Dann kannst Du immer noch ein längeres Stück Alu nehmen. 2 Stunden kann es schon dauern, bis sich die Endtemperatur eingependelt hat. Und bedenke auch, das die Temperaturdiffenz KK zu Luft immer gleich ist. Wenn bei 10 Grad im Treppenhaus der KK 40 Grad hat, wird er bei 35 Grad im Sommer dann 65 Grad erreichen, was schon sehr grenzwertig ist
    Für die Jüngeren: Led Zeppelin ist KEIN beleuchtetes Luftschiff! :D
    So, hier die Testauswertung:

    - alte 36W Leuchtstoffröhren 12x im Treppenhaus verbaut zieht 47,3W - Wirkungsgrad 76%

    - 2x 3W (3,35W) High Performance Stripes mit dem Meanwell Netzgerät 350mA (9-48V) IP67 led-tech.de/de/LED-Controlling…2_118_119.html?cross=1792 zieht 9,9" - Wirkungsgrad 68%

    - 2x 3W (3,35W) High Performance Stripes mit dem Netzgerät für 6-10x 1W LEDs (230V - 17-34V)) led-tech.de/de/LED-Controlling…9_118_119.html?cross=1279 zieht 8,4W - Wirkungsgrad 80% :thumbsup:
    Na, wenn die Nennleistung der 2 LEDs bei insgesamt 6,7W liegt, die KSQ aber 8,4W zieht, dann lässt sich doch folgern, dass der Wirkungsgrad der KSQ bei 80% liegt?

    Ich habe mir gerade den Anfängerthread zu 'Reihen- und Parallelschaltung + Widerstände berrechnen' durchgelesen. Dabei ist mir folgende Überlegung gekommen.
    Mal rein hypothetisch.
    Eine KSQ hat eine negativ exponentielle Effizienzkurzve. D.h. je näher ich der Vmax bin, desto höher der Wirkungsgrad des KSQ.
    Weiter angenommen wird, dass die angeschlossenen LEDs eine KSQ nur zu 50% auslasten (z.B. mit 17V von max 34V).

    Frage: Erhöht somit der Einbau eines Widerstands, der die restlichen 50% der Spannungsreserve der KSQ 'aufbraucht' die Effizienz der KSQ?
    Und würde es somit Sinn machen (wenn zusätzlicher Leistungsverbrauch Widerstand < Leistungseinsparung durch höheren Wirkungsgrad KSQ), die Spannungsauslastung der KSQ mittels Widerstand auf 'coole' 80-85% zu bringen?

    JensLustig schrieb:

    Na, wenn die Nennleistung der 2 LEDs bei insgesamt 6,7W liegt, die KSQ aber 8,4W zieht, dann lässt sich doch folgern, dass der Wirkungsgrad der KSQ bei 80% liegt?

    :P .

    Das QTP-OPTIMAL 1X18…40 (elektronisches Vorschaltgerät von Osram für Leuchtstofflampen - EVG) besitzt mit angeschlossener L 36 W-Lampe eine Eingangsleistung von 36 Watt. Die Nennleistung der Lampe beträgt 36 Watt. Preisfrage: Welchen Wirkungsgrad besitzt das EVG?

    Die richtige Antwort lautet nicht 100 %, sondern 89 %, weil das EVG nur 32 Watt an die Lampe schickt.

    JensLustig schrieb:

    Frage: Erhöht somit der Einbau eines Widerstands, der die restlichen 50% der Spannungsreserve der KSQ 'aufbraucht' die Effizienz der KSQ?
    Und würde es somit Sinn machen (wenn zusätzlicher Leistungsverbrauch Widerstand < Leistungseinsparung durch höheren Wirkungsgrad KSQ), die Spannungsauslastung der KSQ mittels Widerstand auf 'coole' 80-85% zu bringen?

    Gegenfrage: Welche Lichtausbeute besitzt der Widerstand?
    结局很近。

    JensLustig schrieb:

    So, hier die Testauswertung:

    - alte 36W Leuchtstoffröhren 12x im Treppenhaus verbaut zieht 47,3W - Wirkungsgrad 76%

    - 2x 3W (3,35W) High Performance Stripes mit dem Meanwell Netzgerät 350mA (9-48V) IP67 led-tech.de/de/LED-Controlling…2_118_119.html?cross=1792 zieht 9,9" - Wirkungsgrad 68%

    - 2x 3W (3,35W) High Performance Stripes mit dem Netzgerät für 6-10x 1W LEDs (230V - 17-34V)) led-tech.de/de/LED-Controlling…9_118_119.html?cross=1279 zieht 8,4W - Wirkungsgrad 80% :thumbsup:


    Willst Du heizen ? Oder was ist die Intention dieser Messreihe ?

    Der einzig relevante Wirkungsgrad, der wahrscheinlich von Interesse sein dürfte, ist die effektive Lichtleistung (lm) pro eingesetzter Leistung (Watt). Natürich über die gesamte Kette aller elektronischer Bauteile.
    Was hilft Dir am Ende ein elektrisch toller Wirkungsgrad, wenn dabei wenig Licht "herauskommt" ?

    Das erinnert mich an die Frustation der Leute, wenn sie ESL oder heutzutage LED-Lampen kaufen und dann feststellen, dass es - trotz super Wirkungsgrad - weniger Licht gibt.
    Bedenke: Selbst eine LED mit 3W kommt nicht wirklich an 100W Glühlampe heran.
    Moin,

    Cossart schrieb:

    Nö .
    Das QTP-OPTIMAL 1X18…40 (elektronisches Vorschaltgerät von Osram für Leuchtstofflampen - EVG) besitzt mit angeschlossener L 36 W-Lampe eine Eingangsleistung von 36 Watt. Die Nennleistung der Lampe beträgt 36 Watt. Preisfrage: Welchen Wirkungsgrad besitzt das EVG?
    Die richtige Antwort lautet nicht 100 %, sondern 89 %, weil das EVG nur 32 Watt an die Lampe schickt.

    @Cossart, worin unterscheiden sich denn unsere Ausführungen? Um bei deinem Leuchstoffröhrenbeispiel zu bleiben - Das vor unser (uraltes) EVG geschaltete Stromverbrauchsmessgerät zeigte im Betrieb ca. 47W an. Davon ausgehend, dass das Leuchtmittel aber effektiv nur ca. 36W verbraucht komme ich doch auf einen Wirkungsgrad des EVG von ca. 77%?
    Bitte erklärs mir nochmal, falls ich immernoch daneben lieg.

    Cossart schrieb:

    Gegenfrage: Welche Lichtausbeute besitzt der Widerstand?

    Weiß nicht, worauf du mit der Frage abzielst? ?(

    letiger schrieb:

    Willst Du heizen ? Oder was ist die Intention dieser Messreihe ?
    Der einzig relevante Wirkungsgrad, der wahrscheinlich von Interesse sein dürfte, ist die effektive Lichtleistung (lm) pro eingesetzter Leistung (Watt). Natürich über die gesamte Kette aller elektronischer Bauteile.

    Bin da ganz bei dir, @letiger . Die 3W High Performance Stripes haben 150lm/W. Das bereits laufende Testsetup zeigt, dass die Lichtmenge der 2, evtl. 3 dieser Stripes pro halbes Stockwerk ausreicht. Und jetzt interessiert mich, wie von derschwert angemerkt, die Thematik rund um Leistungsverluste der Netzteile. Diese Leistungsverluste beeinflussen ja den Wirkungsgrad der 'gesamten Kette aller elektronischen Bauteile'.

    Evlt. kommt einigen dieser obsessive Drang nach maximalem Wirkungsgrad dieser gesamten Kette etwas übertrieben vor, da es hier in dem Setup ja wenn überhaupt nur um einige wenige Watt geht. Aber mich interessiert die Thematik zu allererst rein theoretisch. Mich hat das 'ich will die Zusammenhänge verstehen'-Fieber gepackt. :led:
    Also mal angenommen es steht mir nur eine KSQ zur Verfügung die mit den eingebauten Leuchtmitteln nur zu 50% ausgelastet ist.
    Führt ein zusätzlicher Widerstand in dieser LED Reihenschaltung zur Erhöhung der SpannungsAuslastung der KSQ,
    somit (bei einem angenommen Anstieg der Spannungsauslastung von 50% auf 85%) möglicherweise zu einem signifikant höheren Wirkungsgrad = geringere Verlustleistung
    und macht daher Sinn?

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „JensLustig“ ()

    JensLustig schrieb:

    Cossart, worin unterscheiden sich denn unsere Ausführungen?

    Ganz einfach: Der elektrische Wirkungsgrad definiert sich als das Verhältnis abgegebener zu aufgenommener Leistung. Deiner Auffassung nach besäße das erwähnte QTP-OPTIMAL 1X18…40 einen Wirkungsgrad von 100 %. Hat es aber nicht. Du musst die abgegebene Leistung schon wirklich messen, und nicht nur irgendwelche Annahmen treffen.

    Um bei deinem Leuchstoffröhrenbeispiel zu bleiben - Das vor unser (uraltes) EVG geschaltete Stromverbrauchsmessgerät zeigte im Betrieb ca. 47W an. Davon ausgehend, dass das Leuchtmittel aber effektiv nur ca. 36W verbraucht komme ich doch auf einen Wirkungsgrad des EVG von ca. 77%?

    Du hast ein KVG oder vielleicht noch ein VVG vermessen, aber sicher kein EVG.

    Weiß nicht, worauf du mit der Frage abzielst? ?(

    Ziel und Zweck einer Beleuchtungsanlage ist, möglichst effizient Licht zu erzeugen. Da ein Widerstand zwar heizt, aber nicht leuchtet, ist das eine Schnapsidee.
    结局很近。
    Der Gedankengang von Jens ist doch, dass wenn der Wirkungsgrad des Netzteils besser wird, wird weniger Energie verschwendet. Das ist grundsätzlich korrekt. Wenn dieser Zustand aber mit einer weiteren Last (einem Widerstand) erzeugt wird, steigt die Leistungsaufnahme von dem Netzteil erstmal um die zusätzlich Last an und es kommen nicht mehr so viel Verluste noch obendrauf, wie das vorher der Fall war. Allerdings bewirkt die zusätzliche Last null Licht.
    Letztendlich muss man eben, wie schon erwähnt wurde, die aufgenommene Leistung mit der abgegebenen (in Form von Licht) vergleichen um die Effizienz der Beleuchtungsanlage zu bestimmen.

    Weiterhin gilt es zu beachten, dass je nach Last (induktive, kapazitive, Mischform,...) die Messung der Leistung bei Wechselspannung schwierig wird und von einfachen Leistungsmessgeräten nicht zuverlässig ermittelt werden kann.
    Weiterer Punkt: Nur weil bei einer LED 6,7W Nennleistung angegeben ist, dann heißt das noch lange nicht, dass dort 6,7W verbraucht werden. Das kann mehr oder weniger sein (thermische Varianz in LED oder sogar auch im Netzteil, woduch die LED-Spannung steigt/fällt) - und unter bestimmten Voraussetzungen (bspw bessere Kühlung, oder Messung nach dem Einschalten vs. Messung nach 1h) kannst du an DER SELBEN LED sogar mehr Licht bei weniger aufgenommener Leistung erhalten.

    Den tatsächlichen Wirkungsgrad einer Beleuchtung kannst du ohne zumindest mittelmäßige Messausrüstung (die nicht Strom sondern Licht misst, Ulbrichtkugel bspw) nicht bestimmen - denn die ist eben ausgesandte Licht'menge' pro aufgenommener elektrische Leistung -> gewöhnlich lumen/watt

    Dazu kommt, dass gewöhnliche Mittel zur Messung von elektrischem Verbrauch gerade bei solchen Sachen wie EVGs keine rechte Aussagekraft mehr besitzen. Du willst 30W messen, hast aber mit dieser Last (siehe derschwert) eine Messungenauigkeit von +/-10W - und nun?
    Wenn jemand Futter für seine Haustiere (Hamster, Mäuse, Ratten, etc) braucht... Futterkrämerei - der Laden meiner Frau ;)
    Infos über Cree LEDs: pct.cree.com/
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    Es geht dir um die höchste Effizeinz und du kommst trotzdem nur auf 97lm/W?
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    Zum Thema LED-Röhren gibt es inzwischen einige Threads:
    58W Leuchtstoffröhren mit KVG ersetzen
    [brauche Empfehlung] Neonstarter + Röhre
    Ersatz für alte indirekte Röhrenbeleuchtung in der Küche

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