Kombinationen verschiedener LED an Netzteil

    Kombinationen verschiedener LED an Netzteil

    Hallo!

    Ich habe mich schon ein wenig eingelesen, hier hat es viele gute Tipps!
    Doch momentan seh ich grad nicht mehr durch. Mein Problem sind die verschiedenen Betriebsspannungen.

    Für eine Pflanzenlampe möchte ich folgende Cree Leds verwenden:
    - blau, rot, orange-rot (Cree XP-E2), sollen alle mit 700mA oder 1000mA betrieben werden
    - weiss (Cree XP-G3), sollen mit 1400mA oder 1750mA betrieben werden

    Die weissen kommen an ein sepparates Netzgerät mit Konstantstrom.
    Bei den farbigen bin ich nun sehr überfragt. Ach ja, wie ist das überhaupt jetzt? ich habe gehört, man soll die LEDS nicht mit max Stromstärke betreiben. Wieso eigentlich nicht? bei genügender Wärmeabfuhr sollten 1000mA ja kein Problem sein, oder? oder ist die Lichtausbeute im Verhältnis zum Energieverbrauch bei 700mA besser? Wenn ja, werden die natürlich mit 700mA betrieben.

    Aber zurück zu meiner eigentlichen Frage. Wenn ich nun rote, blaue und rot-ähnliche LEDs habe, die jeweils andere forward V haben, wie schliesse ich die nun an ein Netzteil (wenn möglich natürlich nur 1!) und stelle sicher, das jede LED mit der richtigen Spannung versorgt wird?

    Die Farben nebeneinander Parallel schalten und mit passendem Widerstand davor? Ist das die Lösung? Ich steh grad voll aufm Schlauch.. :)

    Besten Dank schonmal für Eure Inputs!

    Cheers

    schmerol schrieb:

    ich habe gehört, man soll die LEDS nicht mit max Stromstärke betreiben. Wieso eigentlich nicht? bei genügender Wärmeabfuhr sollten 1000mA ja kein Problem sein, oder? oder ist die Lichtausbeute im Verhältnis zum Energieverbrauch bei 700mA besser? Wenn ja, werden die natürlich mit 700mA betrieben.

    Wenn du sie am Limit treibst , sind sie eben am Limit. Damuss dann nur irgendwas unvorhergeshenes passieren und zack sind se drüber. Das kann ne Hitzeperiode sein, nen ausreißer in der Stromversorgung etc. Aber ja du kannst sie am Limit treiben. Die Effizienz leidet allerdings schon darunter, womit deine zweite Frage auch beantwortet ist.

    schmerol schrieb:

    Aber zurück zu meiner eigentlichen Frage. Wenn ich nun rote, blaue und rot-ähnliche LEDs habe, die jeweils andere forward V haben, wie schliesse ich die nun an ein Netzteil (wenn möglich natürlich nur 1!) und stelle sicher, das jede LED mit der richtigen Spannung versorgt wird?


    Sollen die Farben separat geschaltet/angesteuert werden? Wenn nein, alle in Reihe an ein Konstantstrom-Netzteil und fertich. Wenn doch, dann ein von der Spannung und Leistung ausreichendes Konstantspannungsnetzteil, jede Farbe in eine separate Reihe mit jeweils einer DC/DC-Buck-KSQ.
    Hey Juisoo

    Danke für die schnelle Antwort!

    SO einfach..?
    Also nochmal zum sicher gehen:
    Wenn ich z.B. 3 rote habe mit ca.2.5V bei 700mA und 3 blaue mit ca.3.3V sind das ja insgesamt 17.4V. Muss mein Netzteil in dem Fall einfach mehr als die 17.4V haben und alles ist gut? z.b. ein 24V-Netzteil mit genügend Luft nach oben

    Ich versteh momentan gerade nicht, wie die LEDs so nicht zuviel Spannung kriegen.
    Bisher wurden mir das immer so beigebracht: Wenn ein Verbraucher ca. 12V braucht, gib ihm 12V und einfach genügend Ampere, er zieht dann soviel wie er braucht.
    Das es hier bei den LEDs nun umgekehrt sein soll, verwirrt ein wenig:)

    EDIT:

    Okay es hat jetzt bei mir doch Klick gemacht. Ne LED ist ja im Prinzip auch ne Diode, also nen Widerstand. Ich muss eifnach schauen, dass bei der Letzten auch genügend Volt ankommt. Richtig?!

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    Bei LEDs wechselt einfach die Führungsgröße!

    Ein 12V Verbraucher schließt du an eine 12V Spannungsquelle an die genügend Strom liefern kann und alles ist gut.

    Bei LEDs nutzt du den Strom als Führungsgröße. Du schließt die LEDs an eine Stromquelle an die genügend Spannung liefern kann.
    Die Besonderheit ist einfach, dass eine LED die maximal 1A verträgt auch mit 100mA leuchtet, halt dann nicht so hell.
    Sämtliche Angaben ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit!

    Kanwas schrieb:

    Bei LEDs wechselt einfach die Führungsgröße!

    Ein 12V Verbraucher schließt du an eine 12V Spannungsquelle an die genügend Strom liefern kann und alles ist gut.

    Bei LEDs nutzt du den Strom als Führungsgröße. Du schließt die LEDs an eine Stromquelle an die genügend Spannung liefern kann.
    Die Besonderheit ist einfach, dass eine LED die maximal 1A verträgt auch mit 100mA leuchtet, halt dann nicht so hell.


    Super, vielen Dank!

    Das es so simpel ist, macht es komischerweise nur schwieriger zu verstehen;)