LED Einbauspots auf 500 Meter Länge

    LED Einbauspots auf 500 Meter Länge

    Hallo alle zusammen:
    Habe eine recht schwierige Anfrage und hoffe hier auf ein paar Antworten:
    Ich möchte gern auf einer Länge von ca 500 Metern alle 3,5 Meter einen Einbauspot (LED) verbauen. Welche Technik bzw Spots und Trafos können dafür genutzt werden..das die Ausleuchtung gleichmässig ist und stabil.
    Das Stromkaben liegt entlang der 500 Meter und wird für Drehkreuze etc genutzt.
    Habe schon viel gegoogelt, aber bei den meisten Themen geht es um bedeutend kürzere Distanzen. Namenhafte Hersteller konterten auf meine Anfrage mit Preisen für solch Projekte das mir schwindelig wurde.
    Danke im Vorhinein für etwaige Antworten und Hilfestellungen.
    Hallo,

    willkommen im Forum :)
    Über welche (LED) Leistungen reden wir hier auf den 500m Länge?
    Was für Kabel ist verlegt? "Klingeldraht", 3x 1,5, 5x1,5, 3x2,5 ???
    Kann das Kabel ggf. ausgetauscht werden? Ist es in Leerrohr verlegt?
    Ist die Spannung wegen den Drehkreuzen schon festgelegt? 24V, 230V?
    Sollen alle Spots gleich angesteuert werden, oder jeder einzeln? An/Aus oder auch dimmen?
    Konkretisiere mal ein bisschen dein Vorhaben ;)
    Für die Jüngeren: Led Zeppelin ist KEIN beleuchtetes Luftschiff! :D
    Hallo,
    danke für die schnelle Reaktion...die Leistung soll eher in difusse Beleuchtung gehen und keine starke Helligkeit besitzen..eher so wie die Notbeleuchtung im Flugzeug oder Kino die Sitzreihen beleuchtung..so das man den 500 Meterweg von weiten erkennt..wie so eine Landebahn ;) das Kabel liegt vom Stromkasten aus entlang der 500 Meter in einem Lehrrohr und Am Ende werden die besagten Drehkreuze bedient (230 V) es ist ein recht starkes Kabel..so das Am Ende auch noch was ankommt..ich bin in Elektrowissen leider völliger Noob..alle Spots können gleichzeitig an und ausgehen und es bedarf keiner Dimmung..1 Watt pro LED oder 2 Watt ? !?!" Achso haben ich noch vergessen..die Spots sollten sehr klein und für den aussenbereich sein..da diese alle 3,5 Meter in eine Stahlvorrichtung (traverse) eingebaut werden per Bohrung (30mm maximal)
    Mfg
    Alwso ich gebe nur mal theorethische Denkansätze:

    Auf eienr Strecke von 500 Metern gibt es einen nennenswerten Spannugnsabfall: Würde man hier einfach 500 Meter 1,5mm² legen und an einem Ende 12 Volt einspeisen, käe auf der anderen Seite wenig nan: Die Ersten Spots wären hell,danach würde es imemr dunkler. Um solch eine Strecke ohne nennenswerte Verluste zu schaffen würde man also einmal den Querschnitt erhöhen, zum anderen die Spannung. Sprich: Wäre noch nichts verlegt, würde man auf den 500 Metern 16mm² Leitung legen die 230 Volt führt und alle 20 Meter einen Trafo anschließen, der dann 12 Volt liefert. Dort auch wieder jeweils 20 Meter 16mm² dran für die LED spots Man hätte dann 25 Trafos, jeder Trafo hätte dann 5 bis 6 Spots auf diesen 20 Metern angeschlossen.

    So, das 230 Volt kabel ist nach deiner Aussage ja schon da für die Drehkreuze. Und es ist wohl dick genug. Also mußt du nur noch alle 20 Meter einen LED-Trafo setzen,der 12 volt rausgibt, da dann eben immer die 20 meter leitung für die spots.
    Wenn es nur eine Notbeleuchtung ist, aber gut sichtbar, würde ich mit 3 Watt LED Spots arbeiten. Bei maximal 6 Spots pro trafo müßte der Trafo 18 Watt können. Ein Trafo sollte aber nicht auf seiner Grenze laufen. Also mindestens 20 Watt Trafos,oder besser 25 Watt Trafos nehmen. Mehr als 25 Watt aber wieder nicht, weil sonst der Wirkungsgrad wieder leidet.

    Die Spots brauchen Kühlung Also nicht einzementieren oder ins Dämmaterial reinzimmern, somdern kucken das da irgendwie luft zirkulieren kann. Die trafos müssen Ihre Wärme auch abgeben können.

    Edit: Wenn du wenig Elektrikerkenntnisse hast, laß einen Elektriker ran und sag dem herrn nur, wie es werden soll. Das ganze muß ordentlich gemacht sein und auch sauber gegen Feuchtigkeit isoliert sein, weil außen. Wenn man das nicht ordentlich macht, kanns sein, daß es nach ein paar Jahren irgendwo durch Feuchtigkeitseindringung oder nachlassende Kontakte anfängt zu schmoren (Brandgefahr). Stahltraverse klingt gut: Dann kann Luft zirkulieren und es leitet Wärme ab. Gut, 1-2 Watt Pro led reichen vielleicht auch, kann ich ohne Bilder von der Situation vor Ort nicht einschätzen. Ja, nun sollen dioe LED also unabhängig von den Drehkreuzen ein- und abschaltbar sein? Dann mußt du eine zweite 230 volt leitung legen, und die per Schalter schalten, daß alle zusammen an oder aus gehen. Spots für den Außenbereich: Gibts z.B. im Baumarkt, ist kein Problem. bei 1-3 Watt sind die auch shcön klein.


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    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Leuchtidiot“ ()

    Hallo Clayter,
    Kurze Abschätzungen der Eckdaten:
    500m, alle 3,5m ein Spot -> es werden ca. 150 Spots benötigt. Jetzt kannst du chon einmal anfangen, hierfür die Kosten zu berechnen. Das liegt - insbesondere bei der notwendigen Schutzart - schon mindestens im oberen 4-steligen Bereich.
    Bei 3W pro Spot kommen wir also auf eine Leistung von etwas mehr als 1kW. Auch nicht schlecht, aber weit außerhalb von kritischen Grenzen.
    Aufgrund der Thematik "Spannungsabfall" würde ich direkt auf der 230V-Ebene ansetzen und entspechende Lampen nutzen (z.B. G9, GU10, E14, E27). grobe Schätzung 500m 1,5qmm bringen bei 1A eine Spannungsabfall von ca. 12V.
    Durch die Nutzung der 230V wird auch die zusätzliche Schwachstelle "Trafo" eleminiert. Ansonsten musst du noch eine Zweitverkabelung (Trafo zu mehreren Spots) aufbauen. Zusammen mit den notwendigen Trafos kommt hier ebenfalls einiges an Kosten und Aufwand zusammen.

    Dann bleibt noch der Montageaufwand: Der dürfte relativ hoch sein: Entweder es wird nachträglich eine eigene Leitung gelegt, die dann über alle Leuchten geschleift wird. Oder die vorhandene Leitung muss 150x abgegriffen werden. Und während dieser Zeit sind die Drehkreuze nicht nutzbar. Ob das möglich und gut ist, sagt mir meine Glaskugel heute nicht.

    Leider hast du zur Einbauart nichts klar formuliert:
    Sollen die Spots im Boden eingebaut werden (nach oben strahlend) wie z.B. hier lampenwelt.de/Aussenleuchten/Bodeneinbauleuchten ? Die haben eine relativ große Blendwirkung, da man direkt in's Licht schaut.
    Oder eher erhöht eingebaut nach unten strahlend (z.B. solche lampenwelt.de/Aussenleuchten/Wegeleuchten-Pollerleuchten ). Die Stahltraverse könnte darauf hindeuten.
    Habe eine recht schwierige Anfrage

    Die komplette Installation wird von einem Fachbetrieb durchgeführt werden müssen. Ich denke, dass auch für das gesamte Thema "Auslegung" eine kompetente Fachfirma hinzugezogen werden sollte. Ein Forum wie hier kann zwar viele Informationen und Anregungen bringen und viele Detailfragen beantworten. Ein solches Projekt (das mindestens im 5-stelligen EUR-Bereich liegt) sollte von entsprechend versierten Fachleuten entworfen und die Umsetzung betreut werden. Der Rückgriff auf vorhandene Fertigkomponenten ist wahrscheinlich notwendig, um das Budget im Rahmen zu halten. Basteleien mögen zwar auf den ersten Blick preiswerter sein. Sie werden aber entweder nicht die notwendigen Standards bringen, eine Unmenge an Arbeitskraft benötigen oder später nut teuer zu unterhalten sein.
    Bei 150 Vorschaltgeräten ist der Einschaltstromstoß auch nicht zu verachten und wird mit Sicherheit Schwierigkeiten beim Sicherungsatomaten machen. Die geschätzten 12V Spannungsabfall auf 500m Länge sind dagegen zu verschmerzen, da elektronische Trafos im allgemeinen einen sehr weiten Eingangsspannungsbereich ab 190V haben.
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    Hallo Letiger,
    danke für deine Antwort..
    Mir ist klar das diese Beleuchtung nicht mit Bastelarbeit zu erledigen ist und mir ist bewusst das das eine "Fachfirma" ausführen sollte..
    Auch das dies nicht mit 2 Mark 50 zu realisieren ist, weis ich genau..
    Das "Kabel" für die Lichtstrecke ist separat bzw wird extra dafür gelegt, und hat nix mit den Kabeln für die Drehkreuze zu tun..mir ging es nur das ihr wisst das an dieser Stromquelle(Säule gesamt 5 KVA) schon die Kreuze dranhängen mit ca 1 KW alles in allem.
    3 Watt erscheint mir etwas zu Hell..habe 3,5 Watt in meinem Haus und das ist schon ordentlich hell..ich denke 1 Watt oder 2 sollten genügen..Die Beleuchtung kommt in den Bodenbereich..aber nicht im Boden sondern seitlich ..die Spots scheinen also seitlich den Boden aus..wie eine Treppenwangen Beleuchtung.im Fussbereich also..
    Du schreibst von 230 Volt Technik..der Leuchtidiot von 12 Volt Technik ;) was denkt ihr ist besser..klar die Trafos und die vielen Einzelkabel zu den jeweiligen Spots ist echt enorm..gibt es 1 Watt oder 2 Watt ip 67 Spots die sehr klein (maximale Bohrduchmesser 30 mm) und geringe Einbautiefe haben in 230 Volt Technik ?
    Die Traverse 5 mm Blechstärke ist ein Z Profil so das der Spot selber gegen direktes Wasser/Sonne Etc geschützt ist und luftig ist es auch ;)
    Ähnlich dieser hier:
    Die Bilder sind einfach von Google..also ich möchte keien Werbung machen oder dergleichen..;)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Clayter121“ ()

    Ich gebe zu bedeneken, dass die Wartung langfristig berücksichtigt werden sollte. Bedeutet, bei 12V sind eine Vielzahl an zusätzlichen Komponenten vorhanden welche ausfallen können.
    Wird auf 230V gesetzt, reduzieren sich die Komponenten.
    Letztlich sollten aber auch die Leuchten austauschbar sein. Und da im Idealfall ein Standardsystem verbaut werden, welches auch in fünf Jahren sicher nachgekauft werden kann.

    Außenleuchten mit Retrofit-Sockel (GU10, E27) bieten da eine langfristige Planungssicherheit. Die Kosten sind zudem auch sehr überschaubar.
    led-centrum.de/Elektro/zubehoer/Fassungen/GU10-Fassungen-Keramik-230V.html
    led-centrum.de/LED-Leuchtmittel/led-strahler/LED-Strahler-GU10/4052899971974.html

    Wie schaut es mit Wettereinflüssen und min/max Umgebungstemperatur aus?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „angerdan“ ()

    Clayter121 schrieb:

    Du hast recht die Wartungsaspekte sind nicht zu verachten..
    jedoch sind diese Lampentypen zu Groß..ich kann die Traverse tatsächlich nur mit einem 30mm Loch versehen , da sie eine Statische Aufgabe hat...
    Die Umgebungstemperatur wird von -25 bis 50 Grad sein...

    Mir ist jetzt nicht ganz klar, was du möchtest.
    Sollen die Leuchten in dem 30mm Loch eingebaut werden ?
    Oder dürfen Leuchten auch "an" die Traverse angebaut werden (z.B. unter Nutzung einer M30: Das hält dann richtig)?

    Ersteres wird eine richtige Herausforderung werden. Wobei hier lampenwelt.de/Basisset-Mini-Lichtpunkte-MENIA-mit-Trafo.html sogar eine passende Lösung wäre (nein, ich bekomme von dem Shop keine Provision). Allerdings ist das nicht wirklich hell.
    Das zweite geht evtl. leichter, da größere Leuchten an die Traverse angebaut werden können (z.B. so lampenwelt.de/Kompakte-LED-Aus…-Lydia-aus-Edelstahl.html etwas, wobei IP44 zu schwach fürden Außeneinsatz ist)

    Bei allen Lösungen solltest du aufgrund der genannten Instandhaltungthematik einen kleinen Vorrat für Austausch anlegen. Du solltest nicht hoffen, dass die Leuchten längere Zeit erhältlich sind.
    Die Frage ist jetzt, welches Finanzielle Budget in etwa vorhanden ist, und ob, abgesehen von IP65 weitere Vorschriften (z.B. im öffentlichen Bereich o.ä.) oder Zulassungen gefordert sind. Davon abhängig könnte man überlegen, ob, falls es nichts passendes fertiges gibt, man etwas passendes fertigen lassen könnte (Was aber eben wesentlich teurer wird)
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    so ;) habe eine denke ich gute Lösung gefunden.. ich habe nun einen Einbauspot (RGB 0,5 Watt, ip67) mit 30 er Lochmass gefunden..an den 12 Volt Traffo kann ich 10 Spots anschliessen mit jeweils 3,5 Meter Abstand von Spot zu Spot..Testaufbau leuchtet seit Tagen perfekt..Lichtstärke ist auch absolut ausreichend..Edelstahl verhindert auch ein rosten..
    werde nun alle 35 Meter einen Trafo (auch ip67) verbauen..ich werde auch ausreichend Ersatz spots und Trafos mit kaufen, da mir bewusst ist das das keine Deutsche Markenware ist..auch alle Kabel sind mit ip67 Steckern verbunden und die Verkabelung ist easy... Fertiges Projekt werd ich euch dann hier zeigen..wenn gewünscht..danke für die vielen Ratschläge und Hinweise.
    Mfg
    Ja, gerne, infos zum gekauften Spot und Fotos vom fertigen projekt (Am besten beides in einem Posting) sind immer willkommen und sinnvoll, damit andere Nutzer es nachbauen oder für Ihre Projekte anpassen können.
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