Ich finde keine brauchbaren Einbaustrahler, evtl. Selbstbau mit Starplatine

    Ich finde keine brauchbaren Einbaustrahler, evtl. Selbstbau mit Starplatine

    Hallo nach längerer Zeit,
    ​vorab, ich hab schon so einige Projekte in meiner Wohnung realisiert - siehe meine Threads hier.

    ​Jetzt bekommt das HIFI-Zimmer eine abgehängte Akustikdecke und ich war auf der Suche nach Einbaustrahlern. Die Akustikdecke soll 16 Stück davon bekommen und ich will diese in Reihe schalten.
    ​Eine entsprechende Konstantstromquelle ist eher nicht das Problem, hier hab ich einen Händler mit tollen Produkten.

    ​Mein Problem ist, dass ich keine vernünftigen fertigen Einbaustrahler finden kann, welche ich in Reihe schalten kann - egal ob jetzt 350 mA oder 700 mA. Der Markt bedient offenbar eh hauptsächlich Strahler mit eigenem Minitrafo für 230 Volt, meist von zweifelhafter Qualität. Ich möchte aber wieder ein Reihenprojekt realisieren.
    ​Die Angaben zu CRI, Lumen, Kelvin sind immer entweder inakzeptabel, widersprechen sich oder was weiß ich.

    ​Meine neueste Idee ist jetzt, den Strahler selbst zu bauen - allerdings nur wenn ich was fertiges finde, wo ich nur noch eine Starplatine reinkleben muss und Kabel löten.
    ​Ich suche also Einbaustrahler-Leergehäuse (Federhalterung), geeignet für 3 Watt High-Power LED, um z.B. höchstwertige Cree-Star-LED's reinzupapen.

    Weiß wer Rat?

    PS:
    ​Hier noch ein LInk für eine Aufputz-1-W-Leergehäuse, finde ich ganz interessant. Allerdings ich brauche was für 3 Watt und wie oben beschrieben.
    leds24.com/37mm-Kuehlkoerper-60-Linse-fuer-high-Power-LED
    Danke für den Link mit dem "MR11-Spot".
    ​Diesen Spot - oder nennen wir es besser Gehäuse - gibt es wohl nicht mehr, dafür aber das Gehäuse "MR 16".
    ​Das MR16 ist wohl etwas größer (50mm) aber ich könnte mir da durchaus was vorstellen bzw. das ist jetzt sogar meine Hoffnung. Nachfolgend der Link zum MR16
    led-tech.de/de/High-Power-Zube…r-LED-LT-886_106_112.html

    ​In dieses MR16-Gehäuse (siehe Bilder) kann man offenbar eine Starplatine reinmachen. Leider ist mir völlig unklar wie. Und auch wie die Kühlung dann funktionieren soll.

    ​Hier mal der Link für einen schönen Emitter mit Star,
    led-tech.de/de/High-Power-LEDs…ine--LT-2597_120_138.html

    ​Selbst bei 350mA wird diese CREE auf Star noch einen weiteren Kühlkörper benötigen, da kommen dann aber auch nur 110 Lumen raus.
    ​Ich brauche wenigstens das Doppelte besser noch etwas mehr. (16 Stück verbaue ich, sind 3520 Lumen für Raum mit 5,0 m x 4,5 m Grundfläche - auch noch nicht wirklich viel)

    Als Kühlkörper habe ich das hier gefunden:
    led-tech.de/de/High-Power-Zube…T-662-LT-888_106_114.html

    ​Wie könnte man diese drei Teile (Gehäuse, Star, Kühlkörper) jetzt optimal verbinden und vor ALLEM - macht dies Sinn bei 700 mA eher 1050 mA

    ​Freue mich auf euere Meinungen.
    Leg doch einfach eine größere Aluminium (oder auch Stahl)-Platte in deine Decke und verschraub damit die Gehäuse - ein klassischer Kühlkörper macht in einer abgehängten Decke sowieso nicht viel Sinn, weil keine richtige Lufzirkulation erfolgen kann (außer man forciert die über Lüfter)
    Wenn jemand Futter für seine Haustiere (Hamster, Mäuse, Ratten, etc) braucht... Futterkrämerei - der Laden meiner Frau ;)
    Infos über Cree LEDs: pct.cree.com/
    Meine Projekte: [1] [2] [3]
    @Fakrae
    ​auch hier stellt sich doch dann die Frage, wie wird die Star an die große ALUPLATTE angebunden.
    ​Denn die Star wird ja wohl in das Gehäuse reingelegt, hat aber mit diesem Gehäuse doch kaum Verbindung. So sehe ich das zumindest.
    Nur am äußeren Rand liegt die Star am Gehäuseboden auf. Weil zu 90% besteht der Gehäuseboden ja aus einem Loch, nur seitlich ist ein kleiner Rand. Da würde die Star aufliegen.
    Wärmeübergang von Star auf Gehäuse äußerst schlecht, würde ich sagen.
    ​Da würde es auch nichts helfen, wenn das Gehäuse selbst in der Folge optimal an einen großen (Platte) Kühlkörper angeschlossen ist.
    Oder sehe ich da was grundsätzlich falsch.

    ​Ich kann mir momentan absolut keinen Reim machen, wie man Star, Gehäuse und wie auch immer gearteten Kühlkörper sinnvoll miteinander verbindet.
    Oh Mann, ich dachte das wäre ein Loch. Is aber auch blöd fotografiert mit dem gleichfarbigen Hintergrund.

    Zusammenfassung:
    Star mit Klebepad auf den Boden von diesem MR16-Gehäuse (Durchmesser 50mm).
    Das Gehäuse fest verklebt mit dem Kühlkörper (Durchmesser 20mm, Länge 50mm).
    Ja, das sollte vom handwerklichen kein Problem sein.

    Die Akustikdecke wird ca. 90mm abgehängt, vom Platz her bin ich also auf der sicheren Seite.
    Der Einwand von Fakrae ist aber schon auch berechtigt. Der Kühlkörper wäre quasi in einem Hohlraum eingelassen, also in der abgehängten Zwischendecke. Auf der Zwischendecke liegen dann auch noch Schallabsorber-Matten auf (CARUSO-ISO-BOND®-WLG 045). Luftzirkulation --> Fehlanzeige würde ich sagen!
    Allerdings wie Fakrae meinte, eine große Platte als Kühlkörper zu verwenden geht auch nicht, denn ich muss meine Selbstbaukonstruktion ja irgendwie in das Einbauloch (=Gehäuse 50mm) von unten reinschieben und bei Problemen auch wieder entnehmen können.
    Ich würde dann aber z.B. diesen noch massiveren Kühlkörper nehmen, der an sich schon für 3x3 Watt gedacht ist.
    voelkner.de/products/154336/Ku…2-Rund-44mm-Sw-Elox..html

    Meint ihr, ich könnte somit mit 1050mA ranfahren?

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Klaatu“ ()

    Ich würde an der "Innenseite" der Abhängung die Aluplatte unterbringen und dann das Gehäuse von außen damit verbinden (Verspannen oder verschrauben) - so kann man es im Zweifel entnehmen und hat trotzdem die Platte innen.
    Den Kühlkörper größer zu machen hilft dir bei ungenügender Zirkulation nicht nennenswert. Da hilft dir nur eine große gleichmäßige Fläche (wie bspw. eine Platte), die auch ohne Zirkulation viel Kontakt mit der Umgebung hat (ein klassischer Kühlkörper mit Lamellen hat das eben nur, wenn die Zirkulation funktioniert)
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    Du hast leider Recht.
    ​Würde von unten wenigstens Frischluft nachströmen können, würde ich es gelassener sehen. Das wird aber vom "Gehäuse" verhindert und die Luft wird sich nur immer weiter aufwärmen und stauen.

    ​Vom Bauchgefühl her sagt mit die Plattenlösung aber auch nicht zu. Das wird handwerklich schwierig (zumal bei 16 Stück), Größe ist sowieso unklar (30x30 cm?), Auswirkungen auf die Akustik, der Preis für das Ganze gerät auch aus den Fugen.

    ​Ich schweife jetzt kurz mal ab:
    ledsplanet.de/led-downlight-ei…schwenkbar-warmweiss.html
    Der Preis ist gut, sieht hochwertig aus, die 90 RA sind kaum zu glauben. Aber ich kann keine Reihenschaltung machen, keine PWM-Dimmung. Vermutlich hat jede Leuchte ihren eigenen Billig-Trafo , ich muss überall 230 Volt hinlegen, auch Scheiße.
    Warum bestehst du so auf einer Reihenschaltung? Ob nun ein ein- oder zweiadriges Kabel verlegt wird, ist doch ziemlich relativ. Ist doch keine Neonreklame mit Hochspannungskabel ;)
    Und dimmen kannst du bspw. auch ein System aus 12 oder 24V Strahlern, die parallel liegen.
    So wie ich das verstanden habe, hast du die Decke noch nicht fertig, das Kabel kann also noch rein. So, oder so...
    Ich habe auch schon nachträglich Kabel in einer abgehängten Decke gezogen. Geht zwar besch...eiden, aber es geht. Von Loch zu Loch den Zollstock durchschieben und mit der Hand durch das Bohrloch und den Zollstock suchen und da dann das Kabel anbinden.
    Das löst allerdings dein Kühlproblem noch nicht. Prinzipiell ginge eine Wasserkühlung. Durch jeden KK ein Kupferrohr und die alle hintereinander mit Schläuchen verbinden und Wasser durchpumpen :D
    Eventuell ginge ja auch eine Heatpipe. Eine Heatpipe hat einen wesentlich besseren Wirkungsgrad als ein konventioneller KK.
    Für die Jüngeren: Led Zeppelin ist KEIN beleuchtetes Luftschiff! :D

    Superluminal schrieb:

    Das löst allerdings dein Kühlproblem noch nicht. Prinzipiell ginge eine Wasserkühlung. Durch jeden KK ein Kupferrohr und die alle hintereinander mit Schläuchen verbinden und Wasser durchpumpen :D
    Die Idee finde ich super :) Könnte von mir sein :D Ich glaub das muss ich mal in meinem Kopf bewegen, vielleicht gibt's da ne neue Idee für den späteren Hausbau :D

    Superluminal schrieb:

    Eventuell ginge ja auch eine Heatpipe. Eine Heatpipe hat einen wesentlich besseren Wirkungsgrad als ein konventioneller KK.
    Das hilft dir aber auch nicht - denn auch eine Heatpipe muss die Wärme irgendwo hinbringen.

    Wir müssen die ganze Wärmeproblematik aber auch nicht übertreiben - wenn das thermisch nicht ideal ist, dann sterben sie halt - aber vermutlich tun sie das auch erst nach 1-2 Jahren und dann kann man die LEDs immernoch austauschen.
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    Da frage ich mich manchmal wie diese ganzen Replacements überhaupt funktionieren können . . .

    7W plus NT in einem Plastikgehäuse. Das dann in einem geschlossenem Leuchtengehäuse und leuchtet nach zwei Jahren immer noch ?(
    Sämtliche Angaben ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit!
    Hi,
    auf Bild 4 von meinen Link oben siehst du das stück Aluminium, dass ich als Kühlung verwende.
    Bei einigen Spots ist das Alustück aber schon abgegangen weil ich es in die Decke nicht rein bekommen habe. Ich habe gerade mal ca. 2cm Platz nach oben. Zudem nutze ich ja die kleinen Gehäuse und nicht die 16. Dennoch sind mir nach 4 Jahren noch keine LEDs Ausgefallen!
    Ich würde mir daher nicht zu viel Gedanken über die Kühlung machen, solange die LEDs nur mit 350mA laufen.
    Das MR16 Gehäuse ist schon eine Kühlung wenn du die LEDs mit Wärmeleitpäd anbringst.
    Gedanken musst du dir darüber machen wie die Gehäuse in der Decke halten. Die MR11 Gehäuse haben recht steile Seitenwände, ich habe eine passende Lochgröße gewählt und so halten sie von alleine im Loch. Einfach nur reinstecken.
    Die MR16 Gehäuse haben aber einen großen Reflektorschirm und haben flache Seitenwände. Hier wird man an einem einkleben nicht vorbei kommen. Oder sie müssen "Professionel" in ein Lampengehäuse gepackt werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    ck222
    @Superluminal
    Ich bestehe nicht auf "Teufel komm raus" auf Reihenschaltung, finde sie hat aber Vorteile - allein schon die PWM, die bei bestimmten KSQ sogar über einen normalen Taster (ohne irgendeine zusätzliche Leitung oder so) zu realisieren ist. Auf der anderen Seite (also bei 16 eigenständigen Leuchten mit jeweils 230 Volt-Eingang) kann doch nur mit diesem Phasenan- oder abschnitt-Zeugs gearbeiten werden und dass soll ziemlich unzuverlässig sein? (funktioniert nicht oder nicht richtig oder brummt). Hast du da andere Erfahrungen.
    *** Wasserkühlung, Heatpipe und LED Zeppelin, ein bisschen Spaß muss sein ***

    @Kanwas
    Frage ich mich manchmal auch!
    Die von mir oben verlinkten Leuchten haben aber anscheinend ein Gehäuse aus Metall, denn im Text dort steht, dass die Kühlung über das Gehäuse generiert wird.
    Wenn ich diese Leuchten sauber dimmen könnte, ich glaub ich würd die nehmen. Aber ich traue dem Phasenan/abschnitts-Zeugs nicht recht. Und sauberes Dimmen ist mir schon sehr wichtig

    @ck22
    bei nur 350mA mächte ich mir tatsächlich keine Sorgen, nur dass wäre die Dimmstufe "gemütlich", für "hell" brauche ich 700mA eher 1050mA. Ob die größeren MR16-Gehäuse da tatsächliche soviel Wärme nach unten abtransportieren - keine Ahnung.
    Die Gehäuse an die Zwischendecke zu bringen - dafür brauchts unkonventionelle Lösungen. Kleben, ja ginge; aber auch zwei kleine Schrauben durchs Gehäuse in die Zwischendecke (12mm Gips) sollten nicht auffallen.

    WAS leider hier nicht geht -meine sonst praktizierte Methode- , nämlich einen relativ kleinen flächigen LED-Kühlkörper an die Betondecke zu montieren. Läuft bei mir seit mehr als 5 Jahre in großer Stückzahl sehr zuverlässig; die Kühlkörper werden kaum handwarm auch wenn die Leuchten viele Stunden laufen.