Flackernde LEDs (Kerzensimulation) ohne IC. Wie funktioniert das technisch?

    Flackernde LEDs (Kerzensimulation) ohne IC. Wie funktioniert das technisch?

    Hallo,

    habe heute eine ziemlich billig aufgebaute Kerzen-LED gesehen. Also kleine LEDs, die wie Kerzen flackern. Unter ist das schön visualisiert.
    In den Anhang habe ich mal ein Foto vom heutigen Fund geladen. Der Strom geht direkt in die LED und sie flackert. Wenn man den Schalter überbrückt, flackert die LED immer noch. Das verstehe ich nicht. Ich dachte bisher immer, dass man ein IC oder Ähnliches braucht, welches den Strom puslieren lässt.

    Vielen Dank für eure Antworten.
    Bilder
    • Flacker_LED1.jpg

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    • KerzenLED.jpg

      151,82 kB, 640×1.154, 30 mal angesehen
    Vielen Dank für die wahnsinnig schnelle Antwort.
    Eines ist mir noch unklar: Wenn da so ein Chip eingebaut ist, warum hängt die Helligkeit bzw. damit die Stromaufnahme der LED derart stark von der Eingangsspannung ab? Warum regelt das IC nicht gleich den Ausgangsstrom mit?
    Ganz einfach: dazu müsste eine Konstantstromquelle rein. Eine getaktete geht nicht, wegen der Größe der Bauteile (Spulen etc.), eine lineare geht nicht, weil wo soll die Wärme hin...? ;)
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    Ich stelle mir das so vor, dieses Flackern wird durch eine PWM mit sehr niedriger Frequenz erzeugt.
    Erhöhen wir nun die Frequenz und passen die Pulsweite so an, sodass wir eine konstante Stromstärke haben. Das Flackern wird nun erzeugt indem die Länge der Pulse im Sekundenbereich minimal geändert wird, sodass wir wieder unser Flackern haben. Wäre das nicht möglich?
    Aus meiner Sicht Bedarf es einer einzigen Baugruppe mehr, nämlich der zum Messen der Stromstärke um die optimale Pulslänge zu ermitteln.
    Das ginge in gewissen Grenzen, so viel der kleine Chip halt an kurzzeitigem höheren Strom verträgt. Macht man bei gemultiplexten Anzeigen ja auch so, also z.B. LEDs, die 20 mA Dauerstrom vertragen, werden mit 100 mA gepulst versorgt, damit sie hell genug sind.

    nur irgendwann muss man dann halt trotzdem mal den Strom begrenzen...

    und Du müsstest da nen Chinesen finden, der für so nen Cent-Artikel so nen Aufwand treiben will. Normal denken die eher an möglichst billig und weglassen was geht... ;)
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    LED25 schrieb:


    Aus meiner Sicht Bedarf es einer einzigen Baugruppe mehr, nämlich der zum Messen der Stromstärke um die optimale Pulslänge zu ermitteln.


    Warum sollte das jemand wollen? Die Dinger berechnen sich auf mehrere Cent-Nachkommastellen, damit die Hausfrau dann beim Schum Euroshop ein Dreierpack für 1€ kaufen kann.