Felix vs. Arduino oder: Der Sonnenaufgang x10

    Felix vs. Arduino oder: Der Sonnenaufgang x10

    Angefangen hat es hier:
    Der "Ich-hab-da-mal-ne-kurze-Frage"-Thread
    Spoiler anzeigen
    Wie stelle ich es am besten an, eines der Meanwell LDD-Module beim
    Einschalten im Verlauf von 15-30 Minuten langsam von 0 auf 100%
    aufdimmen zu lassen?

    Ist für meine Aquarien, die werde ich langsam aber sicher allesamt auf
    die 21x LM301B Platinen umstellen, und da die kleinen Tierchen beim
    plötzlichen Einschalten immer so erschrecken...

    Ausschalten ist wurst, wär wohl auch komplizierter.

    Ich finde leider nur hochkomplexe Sachen mit RGB, Wolkensimulation, Sonnenaufgang mit viel Rotanteil etc.pp.

    Brauch ich alles nicht.

    Am Ende werden da wohl um die 10 Becken dran hängen - ich schätze zwischen 10 und 14 Modulen (Stand 28.05: 4 -6 Module).

    Arduino ist vorhanden - Wissen und v.A. Geduld mit den Dingern
    allerdings mitnichten. Hab, als ich vorhin gegoogelt hab schon wieder
    Wut auf diese Programmierscheiße bekommen



    Meine Ausgangssituation bisher mal feuchtfrühlich erklärt:

    Ich habe ein Regal (1,5x1,5x0,6m) mit 10 Aquarien darauf - wenn ich dran denke, reiche ich morgen ein Foto nach.
    Das Regal hat 3 Fächer:

    Im Obersten stehen 5 gleiche Aquarien, je 25L, 40x25x25cm, so aufgestellt, dass die 40cm die Tiefe sind. Über den Aquarien liegen zwei Toshiba E-Core Röhren in 4000K und 6500K, die parallel an einem Treiber hängen.
    Ein Mean Well LCM-40 ist bestellt und wird mir die Möglichkeit bieten, die Röhren ebenfalls per PWM zu steuern.

    Im Mittleren Fach stehen 3 Becken, ein 54L in der Mitte und aussen je zwei 20L Becken.
    Über dem linken 20L Becken liegt ein 21xLM301B 4000K Modul, betrieben von einer MeanWell LDD-1000.
    Die beiden anderen haben 2 (20L) bzw. 4 meiner China-Module als Beleuchtung (Klick) - auf jedes Modul habe ich noch 2 Oslon SSL80 660nm geklebt und mit dem Modul verbunden - die Module laufen an superluminals KSQn an ~56V und 100mA.
    Die 3 Becken dieser EBene habe ich vor wenigen Minuten allesamt an den selben Arduino angeschlossen, das Programm siehe hier.

    Im untersten Fach steht aktuell noch nichts, die 2 Becken, die da hinkommen, stehen noch im Flur, wo einige der Becken vorher standen.

    Die 4 KSQn des 54L Beckens haben keinen 10K Widerstand parallel zwischen PWM und Masse, die LDD und die zwei KSQn der 20L Becken schon. Bei der LDD verhindert das sehr schön, dass die KSQ bis der Arduino gebootet hat erstmal auf durchzug schaltet, bevor ich die 4 KSQn des 54L Beckens mit angeschlossen hatte, funktionierte das auch beim anderen 20L Becken - da hatten beide Becken noch ihren eigenen Arduino.

    Was mir aufgefallen ist, ist, dass zum einen die KSQn von Superluminal jetzt zum Start erstmal auf high schalten, bis der Arduino sein Signal sendet - das werden 4 weitere 10K Widerstände hoffentlich morgen fixen - komischer finde ich, dass das Licht in den untersten Stufen minimal flackert. Fixen das die 10K Widerstände auch?

    Meine Größte Sorge / Frage ist, ob ich 8 KSQn an einen einzelnen Pin eines Arduino hängen kann, oder ob es dafür einen Verstärker braucht.
    Wir reden von Kabellängen von bis zu 120cm.
    Das wird dann wohl auf einen Transistor hinauslaufen - aber mit welcher Spannung muss ich hier arbeiten?


    Viel Text, viele Fragen, viele Links :D
    Im Kopf ist das Alles schon lange fertig, in der Realität im Grunde fast auch, es fehlt nurnoch die LCM-40 und dann wars das erstmal, wären da nicht die kleinen Probleme...
    A Christian telling an atheist he is going to Hell is about as scary as a small child telling an adult they wont get any presents from Santa.
    Bin kein RGB-Freund
    Die hängen alle an der gleichen Steckdose :P
    Arduino via USB Netzteil, MeanWell LDD via 12V Netzteil, Superluminals KSQn via 60V MeanWell Netzteil

    PWM hängt an Pin 9 - sollten also 480Hz sein.

    Ich hab heute die KSQn mit Widerständen bestückt, ohne Erfolg, beim Einschalten wirds erstmal hell, bevor das Programm zu laufen beginnt.

    Die MeanWell LCM-40 ist heute angekommen - die braucht 10V PWM ;(
    Also geschwind gegoogelt und mit einem C945 Transistor eine Mini-Schaltung gebastelt, die aus 5V 10V PWM machen soll.
    Am Eingang der KSQ liegen auch 10V an - mehr passiert aber nicht.
    die 10V bekomme ich von der KSQ, die hat einen 12V Lüfteranschluss, wo ein Buck Converter dran hängt.

    Die Schaltung ist hier in Post #8: forum.arduino.cc/index.php?topic=20632.0

    Ist der C945 für sowas nicht geeignet oder hab ich einen Denkfehler?
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    L4M4 schrieb:

    Die hängen alle an der gleichen Steckdose :P
    Arduino via USB Netzteil, MeanWell LDD via 12V Netzteil, Superluminals KSQn via 60V MeanWell Netzteil


    Keine gemeinsame Masse auf der Sekundärseite (sag wenn ich chinesisch rede)? Das wäre schon mal schlecht und eine Möglichkeit für die Probleme. Das erst mal abstellen, dann sieht man weiter.

    L4M4 schrieb:


    Die MeanWell LCM-40 ist heute angekommen - die braucht 10V PWM ;(
    Also geschwind gegoogelt und mit einem C945 Transistor eine Mini-Schaltung gebastelt, die aus 5V 10V PWM machen soll.
    Am Eingang der KSQ liegen auch 10V an - mehr passiert aber nicht.
    die 10V bekomme ich von der KSQ, die hat einen 12V Lüfteranschluss, wo ein Buck Converter dran hängt.


    Ja, das mit den 10V verstehe wer will. Warum nicht gleich 12V oder eben 5V. Aber auch das klären wir danach.
    Au weia...

    d.h. von 60V per Buck auf 12 und 5V?
    Da wäre es glaub ich einfacher, wenn ich jetzt schnell noch ein paar 21xlm301b Module ordere und die austausche. Dann brauch ich nur 12V - und ein Arduino läuft auch mit 12V... und 2,5x so effiziente Module und keinen massiven Rotüberschuss wie wohl derzeit

    Edit: Ja, OK, drauf geschissen :P Hab eben 5 4000K Module und 3 weitere LDD-1000 geordert (2 Module ins 54L, eines ins zweite 20L)
    Können wir dann mit dem LED-Röhren-Dimmproblem weitermachen? :D
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    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „L4M4“ ()

    DAS ist erlaubt? 8|
    Das hätte ich im Leben nicht gemacht :D
    Aber gut, wieder was gelernt.

    Der Kauf der Module und KSQn war trotzdem sein Geld wert, endlich auch bei den beiden anderen Becken 200 statt 80Lm/W...
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    Die LCM haben eine 0-10V Schnittstelle.
    Einfach ausgedrückt erzeugen die selber eine 10V Spannung.
    Wenn du den Dimmausgang kurzschließt (passiert nix der ist strombegrenzt) geht die Last aus.
    Dimmen kannst du nun in dem du einen passenden Widerstand zwischen Dim+ und Dim- schaltest.
    Für die PWM sollte es reichen den Transistor zwischen anzuschließen.
    Sämtliche Angaben ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit!
    Alsooo.. wenn ich das richtig verstehe - Transistor ohne WIderstände und externe Stromversorgung?

    Also...
    Emitter an Minus PWM KSQ
    Collector an Plus PWM KSQ
    Base an den Arduino

    Hört sich falsch an, denn da fehlt die Masse vom Arduino irgendwo :P
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    Kein Wunder, dass ich das nicht zum laufen bekomme - der Transistor, den ich da hab ist kaputt...
    Hab ich auch aus nem alten Verstärker ausgelötet :P

    Mal schauen, ob ich noch irgendwo einen auslöten kann - solche Dinger hab ich bisher nie gebraucht und daher keinen Lagerbestand...
    blöd, dass ich in ner halben Stunde los muss, Kinobesuch...

    Apropo - was wäre ein guter Grundstock von sowas?

    Edit:

    SS9014 gefunden, entlötet, funktioniert auch nicht ;(

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    L4M4 schrieb:

    funktioniert auch nicht ;(


    Das ist für Dritte schwer zu deuten:
    - funktioniert die Schaltung (Arduino über Transistor an LCM) nicht?
    - oder wirklich der Transistor? Hast du einen Transistortester?

    Falls der erste Fall: Transistor an C/E mit LCM verbunden, Basis offen. LEDs müssten leuchten. Basis über 1k/10k Widerstand an E, LEDs müssten dunkel werden.
    Nochmal zurück zu deinem Arduino-Code:

    Quellcode

    1. int ledPin = 9;
    2. void setup(){
    3. for (int luminosity =1; luminosity <= 150; luminosity = luminosity +1){
    4. analogWrite(ledPin, luminosity);
    5. delay(6000);
    6. }
    7. }
    8. void loop(){
    9. }


    Hier mal das ganze für den Attiny, auch für Arduino IDE. Mein erster Versuch in Bascom ist kläglich gescheitert ;) Ob jetzt im Setup oder Hauptloop das Hochdimmen passiert, ist ja egal. Das Hochdimmen nicht über "immer plus 1" sondern über die Funktion ist optisch viel linearer. Speziell im oberen Bereich tut sich bei einer "+1 Funktion" nicht mehr viel.
    Da das Programm ja sonst nichts mehr macht, habe ich auch keinen Zählertrigger per Interrupt verwendet. Da hätte ich mich erst einlesen müssen, wie das für den Attiny funktioniert :D

    Quellcode

    1. int led = PB4;
    2. int val;
    3. int calc;
    4. void setup() {
    5. pinMode(led, OUTPUT); // Setze den LED-Pin auf OUTPUT
    6. val=0;
    7. }
    8. void loop() {
    9. if (val < 100) { // 100 Stufen
    10. val++; // increment value
    11. if (val < 58) { calc = val -1; }
    12. else { calc= 1.3*pow(1.069675, val-1); }
    13. analogWrite(led, calc); //adapted LED Brightness
    14. delay(6000); //Millisekunden = Anzahl Minuten * 600
    15. }
    16. }

    Neu

    Guten Abend!

    Ich habe mittlerweile die ATtinys bekommen - würde die Sache aber dennoch mit den Arduino Unos machen, die ich auch da hab - einfach, weil ich die mit den 12V füttern kann, die auch die KSQen betreiben.
    Auch habe ich heute meine Aquarien-Leuchte von 4 Chinamodulen auf je eine 3000K+5000K 21xLM301B Platinen umgerüstet.

    Problem an der Sache ist nach wie vor, dass ich nicht 3 LDD-1000H (eine von einem anderen becken) über einen Pin regeln kann. 2 gingen, 3 nicht.
    Wenn ich nach LDD1000H und Arduino googele finde ich einen gigentischen Thread in einem Meerwasser-Forum - aber hier und auch überall anders wo ich gesucht habe bekommen die KSQen nicht allesamt das selbe PWM Signal, sondern jede für sich ihr eigenes.
    Scheinbar bin ich unter 7 Milliarden Menschen der Einzige, der das will und der beim Thema Arduino innerhalb von Nanosekunden rot sieht.
    Hab eben nur wissen wollen, welche Pins 960Hz ausgeben und bin fast wahnsinnig geworden, weil ich sogar diese einfache Info erstmal nicht gefunden habe... Das Umfeld vom Arduino scheint mir wie das größte Labyrinth der Welt zu sein. Egal, was ich im Kontext Arduino suche, ich komme erstmal immer an 500 Sackgassen bevor ich nur einen Hauch eines Tipps erhalte. Und wenn ich dann zum 8000sten mal lese, dass man im Arduino Forum nur hilft, aber keinem ein Programm schreibt (ergo man müsste erstmal 600³ Seiten lesen und verstehen), könnte ich diese ganze Scheiße echt aus dem Fenster werfen.

    Ich schau mal, ob ich das ganze nicht super einfach und ANALOG über ein 12V Delay-Board machen kann. Die hab ich eh da und die laufen mit 12V, die ich ja auch hab.
    Edit: Ginge sicherlkich, aber dann ist das Relais den ganzen Tag geschaltet und verbraucht Strom. Zwar nur 40mA, aber ich will das nicht wirklich.
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    Neu

    L4M4 schrieb:


    Das Umfeld vom Arduino scheint mir wie das größte Labyrinth der Welt zu sein. Egal, was ich im Kontext Arduino suche, ich komme erstmal immer an 500 Sackgassen bevor ich nur einen Hauch eines Tipps erhalte. Und wenn ich dann zum 8000sten mal lese, dass man im Arduino Forum nur hilft, aber keinem ein Programm schreibt (ergo man müsste erstmal 600³ Seiten lesen und verstehen), könnte ich diese ganze Scheiße echt aus dem Fenster werfen.


    Was möglicherweise mit daran liegt, dass viele Fragen damit anfangen "Ich soll ...", will heißen ich habe da eine Hausaufgabe, wer macht die für mich.

    L4M4 schrieb:


    Problem
    an der Sache ist nach wie vor, dass ich nicht 3 LDD-1000H (eine von einem anderen becken) über einen Pin regeln kann. 2 gingen, 3 nicht.


    Das Problem sollte sich einfach lösen lassen, einfach pin10 und 11 mit ansprechen. Ich habe keinen Arduino um es auszuprobieren, aber die Pins müssten wie Pin9 funktionieren. Verdrahten musst sie logischerweise auch :) .

    Quellcode

    1. int ledPin1 = 9;
    2. int ledPin2 = 10;
    3. int ledPin3 = 11;
    4. void setup(){
    5. for (int luminosity =1; luminosity <= 150; luminosity = luminosity +1){
    6. analogWrite(ledPin1, luminosity);
    7. analogWrite(ledPin2, luminosity);
    8. analogWrite(ledPin3, luminosity);
    9. delay(6000);
    10. }
    11. }
    12. void loop(){
    13. }

    Neu

    Post verworfen, na toll :P


    Der Code funktioniert, vielen Dank!

    Ich hatte immernoch das Problem, dass die LDDs bevor der Arduino gestartet hat auf voller Leistung liefen - trotz 10K Widerstand.
    Die Lösung fand ich online - es muss ein 820 Ohm Widerstand sein, dann startet die KSQ bei 0%. Gesagt, getan und es funktioniert.

    Die 3. LDD1000 funktioniert mit 10K Widerstand, weis der Geier, warum die anderen beiden das nicht wollten :/

    Jetzt muss ich "nurnoch" diese LCM-40 gedimmt bekommen
    Edit: Hab mal ein paar Transen bestellt, damit ich weis, dass das, was ich da benutze auch funktioniert...
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