Lötstation

    Lötkolben/-station gesucht!

    Hallo,

    wie im Thread schon steht suche ich ein neues Lötwerkzeug.
    Ich weiß leider nicht, was ich da nehmen soll. Also Lötkolben oder Lötstation und welche Preisklasse.
    Aktuell habe ich einen 15W Conrad Lötkolben für Bausätze (z.B. Evalutionsboard, LED-Würfel) und einen 30W vom Discounter.
    Mit dem 15W bin ich eigentlich zufrieden, jedoch macht es nicht wirklich Spaß. D.h. man kann damit arbeiten und einigermaßen gute Lötstellen machen.
    Den 30W benutz ich fast nie, hat auch keine sehr gute Spitze ;)

    Was ist da empfehlenswert?
    In Zukunft möchte ich halt eigenen Sachen machen, der LED-Cube vom Forum hier gefällt mir bspw. gut. Es sollte also schon zukunftssicher sein, gibts da was zu beachten außer, dass man Spitzen nachkaufen kann?

    Außerdem ist mein Budget nicht sehr hoch. Ich hab mir gedacht, lieber einen guten, qualitativen Lötkolben als eine billige Lötstation. Da hab ich sicher mehr davon.
    Ich hoffe, ihr könnt mir da etwas empfehlen womit ihr vielleicht sogar schon Erfahrung habt.

    P.S.: Hab einfach mal zwei vom R rausgepickt, die nicht schlecht ausschauen:
    reichelt.de/?ACTION=3;GROUP=D2…cdccbc591417fb4cc62926118
    reichelt.de/?ACTION=3;GROUP=D2…cdccbc591417fb4cc62926118



    -Verschoben-
    Vorhandenen Thread bitte weiterführen und auch mal die Suche benutzen da gibts schon soviel !
    Folgendes Plug-In reagiert nicht: Unbekannt

    Soll es angehalten werden?

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Larkin“ ()

    Ich würde dir den Ersa und die dazu passende Bleistiftspitze empfehlen.
    Der andere sieht schon sehr grobmotorisch aus und bei Ersa bekommst auch nach ein paar Jahren noch Lötspitzen.
    Nur bei den Ersa Spitzen bitte nicht mit Feilen oder Schleifpaier an die Spitze. Zum Reinigen feuchterSchwam oder spezieller metallischer Schwam.

    Ich habe eine Ersa Lötstation und bin damit sehr zufrieden. Lötspitzen halten ewig und sind gut.
    Gruß Christian
    Mein Bruder sagte früher immer: ein Arbeiter ist nur so gut wie sein Werkzeug.

    Und genau so ist es.

    Klar, ein teurer Lötkolben ist besser als eine billo-Lötstation.

    Aber: Was macht man mit dem Lötkolben auf dem Tisch? Einen Schwamm braucht man IMHO auch.

    Das Arbeiten mit einer Lötstation ist IMHO deutlich schöner, ich habe hier so einen 15W Ersa, und eine etwas ältere Ersa Lötstation. Die Lötstation regelt die Temperatur deutlich besser und schneller nach, mit dem Ersa (liegt vielleicht auch daran, dass er nur 15Watt hat) kann man schonmal einige Sekunden an einer etwas dickeren Bahn rumfuchteln, bis die sich mal "verdünnisiert"..

    Oder auch zum entlöten, da kann man ja fast nie genug Leistung haben... Und für SMD wieder nie wenig genug...

    Iopodx schrieb:

    Aber: Was macht man mit dem Lötkolben auf dem Tisch? Einen Schwamm braucht man IMHO auch.
    Na, da kauft man sich einfach so ein Dings :D - habe ich auch, *das* zumindest ist kein Argument für ne Lötstation... ;)

    Ich hätte auch gerne eine, bin bis jetzt aber mit meinen 2 Ersa-Kolben (der oben verlinkte 30 Watt, sowie ein Ersa261 16 Watt, Vorgänger von dem hier) ganz gut zurecht gekommen - habe ich seit 25 (der kleine) bzw. 15 (der große) Jahren, beide immer noch mit der original-Spitze drauf... ;)

    ach, und seit 2 Jahren auch noch so nen winzigen "Minityp S 12V/6W", der ist aber auch für die meisten SMD-Sachen zu matt... :D

    unterm Strich ebenfalls der Meinung, wenn das Geld knapp ist lieber nen guten Lötkolben als ne schlechte Lötstation... für das was Du vorhast, würde ich den Ersa TIP 260 nehmen...
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    Also, ich löte seit ca. 3-4 Jahren mit meinem 5€ 30W Lötkkolben vom Conrad + so ne Halterung wie sie pesi verlinkt hat. Davor hatte ich die 4€ 15W Variante, seit ich den mit 30W und Flachspitze hab steht der 15W aber nurnoch rum.

    Ist auch noch die erste Spitze drauf und dran rumschleifen musste ich auch noch nicht.
    Ich löte auch "relativ" viel damit - wenn man bedenkt, dass ich weder Beruflich noch Privat der Hardcore-Löter bin, hier mal ne Lötstelle, da mal n paar Widerstände auf ne Platine, aber im Schnitt läuft der Lötkolben alle 2-3 Tage für ne gute Stunde ;)


    Solange der hält sehe ich nicht ein, das 5-6 fache auszugeben, nur weil der 3 Sekunden früher auf Temperatur ist.
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    Bin kein RGB-Freund
    Geht ja nicht nur darum, sondern auch um die Qualität - vor den Ersa hatte ich auch so ein Billigteil, war vom Aufbau so wie der oben verlinkte Weller (Heizelement mit 3 Schrauben am Plastikgriff befestigt), da ist einfach irgendwann das Plastik spröde geworden und das Teil auseinandergefallen :D

    Bei meinem Vater liegt noch ein 150-W-Ersa mit Holzgriff rum, mit dem mein Opa schon Dachrinnen gelötet hat u.ä., der geht in 50 Jahren bestimmt auch noch... ;)

    kommt halt immer drauf an - wenn man nur mal in das Hobby reinschnuppern will, sich nicht sicher ist wie lange man das macht, kann man auch erst mal so nen Billigkolben kaufen (* - wobei man dann evtl. (je nachdem, wie grindtig der ist, den man erwischt) gerade dadurch wieder den Spaß dran verliert...

    Und wenn man sich gleich was ordentliches kauft (geht ja hier nicht um mehrere hundert Euro, ein High-End-Oszi o.ä. könnte ich mir schlicht und einfach auch nicht leisten), dann kann man so nen Kolben notfalls auch für nen Zehner -15 Euro gebraucht weiterverscheuern, dann hat er unter'm Strich auch nur 10-15 Euro gekostet ;)

    Wobei es grundsätzlich nie verkehrt ist, nen Lötkolben im Haus zu haben, Werkzeug habe ich auch noch nie verkauft, was man hat, das hat man, und irgendwann braucht man's auch... ;)

    *) nicht falsch auffassen, war jetzt nicht so gemeint, dass Du das nicht ernsthaft machst, nur weil Du nen Billiglöter hast...
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    Um hier auch mal ne Gegenmeinung zu vertreten ;)

    Ich finde eine günstige Lötstation ist besser als jeder Lötkolben wegen:
    -Lötkolbenhalter, zum Kolben reinstecken
    -Temperatur einstellbar
    -Schwamm integriert
    -Durch die Station hat der auch seinen Platz und fällt nicht vom Tich und rollt nicht rum

    Ich hab bis vor nem halben Jahr auch mit diversen Lötkolben rumgemacht und dabei diverse Löcher in Decken, Teppich und Klamotten gebrannt
    das will ich nicht wieder haben. Die Temperaturregelung ist auch super, wenn ich runde Goldies auf 4^2mm löten muss wird aufgedreht und bei SMD
    zurückgedreht.

    Snowfly schrieb:

    Ich finde eine günstige Lötstation ist besser als jeder Lötkolben wegen:
    -Lötkolbenhalter, zum Kolben reinstecken
    -Temperatur einstellbar
    -Schwamm integriert
    -Durch die Station hat der auch seinen Platz und fällt nicht vom Tich und rollt nicht rum
    Äääääh, bis auf Punkt 2 lässt sich das "Problem" doch ganz leicht für 1,65 Euro lösen, wie oben verlinkt.... ?(

    ich benutze übrigens gar keinen Schwamm, ich streife den Lötkolben immer an trockenem Zewa ab - ist bequemer und angeblich auch besser, weil die Spitze durch das ständige "abschrecken" am feuchten Schwamm auch Haarrisse/Schäden an der Beschichtung bekommen kann... für Bleifrei braucht man eh' so Messingwolle, die kann man auch in oben verlinktem Halter ablegen... ;)
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    Pesi schrieb:

    und seit 2 Jahren auch noch so nen winzigen "Minityp S 12V/6W", der ist aber auch für die meisten SMD-Sachen zu matt... :D
    @Pesi

    Nö, den habe ich auch.Bringt dein Netzteil auch mindestens 6 Watt?
    Die Lötspitze kann man schön hin und herschieben.Und damit die Temperatur so ungefähr Regeln. :)

    Ansonsten benutz ich den Lötmeister 15 Watt. Wird jetzt von TOOLCRAFT vertrieben.
    Wenn Du wüsstest wie es an meinem Basteltisch aussieht ;)
    Da würde das windige Halterchen schon ein Problem haben ne Standfläche zu finden, die Station kann ich irgendwo draufstellen
    und umfallen kann die nicht, er ist auch nicht geschützt vor irgendwelchen Teilen die seitlich reinrutschen(Pläne und so)
    ausserdem muss der Kolben ja auch noch passen um da nicht rumzuwackeln und rauszurutschen oder das Plastik zu verkokeln.

    Mit dem abschrecken hast du wohl recht desshalb soll der Schwamm ja auch nur feucht und nicht nass sein.

    Und Punkt 2 ist nicht zu verachten denn zuwenig Leistung ist übles gebrate und zuviel Leistung endet in abgelösten Leiterbahnen und defekten Bauteilen.

    Aber ich will keinen zu seinem Glück zwingen ^^

    schwede6 schrieb:

    Nö, den habe ich auch.Bringt dein Netzteil auch mindestens 6 Watt?
    Hm, mal kurz überlegen, das Hipro mit 12 Volt/3,33 A = 40 Watt, ja, das sollte reichen... :D

    Spitze ist anschlag drauf geschoben - ich präzisiere also meine Aussage: "der ist mir aber auch für die meisten SMD-Sachen zu matt... :D"

    Der Lötmeister 15 Watt sieht aber für die Kohle gar nicht mal schlecht aus - da hat sich doch einiges getan in den letzten 25 Jahren... 8o
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    Nim bitte einen anständigen Lötkolben mit Dauerlötspitze. z.B. ERSA Multitip-C25. Kostet nur wenig mehr als der 30S, hat aber bessere Spitzen. Ich habe jahrelang fast alles mit einem ERSA Multitip-C25 gelötet. Gelegentlich stößt man doch an die Grenzen der Heizleistung. Deshalb hab ich mir jetzt eine ERSA RDS80 gegönnt. Mehr Heizleistung, echte Temperaturreglung und mit 80 W genügend Schmackes auch für gröberes. Vor allem ist die RDS80 potentialfrei. Beim C25 liegt die Spitze auf dem Schutzleieter. Deshalb sind bei mir schon mal die Funken geflogen...
    \end{Jochen}

    RE: Lötstation

    Ledsfetz schrieb:

    Hallo Leute, möchte mir eine neue Lötstation zulegen.
    Hab mir die hier von Reichelt rausgesucht.
    STATION EP 5 Digital-Lötstation 46,00 €
    und gleich die anderen Spitzen dazu.
    Frage: Wer kennt die Station und taugt die was?
    mfg

    Ps. Seit gnädig mit anderen vorschlägen hab nicht si viel Kohle für eine Weller. :oops:
    So eine beschissene Station, schon zum zweiten Mal ist das Heizelement des Kolbens im A****. Überhaupt nicht zu empfehlen. Das kann einfach nicht sein, dass man 2 Mal im Monat lötet, und die Station nach 5 Monaten schon defekt ist.
    Ich wäre auch für einen halbwegs guten Lötkolben wenn da nicht dieses schei** schwere, starre Kabel wäre.
    Auch wenns ein flexibles Silikon-Kabel ist merkt man doch einen gewaltigen Unterschied zu den dünnen Kabeln von Lötstationen.

    Aufgefallen ist mirs beim SMD-bestücken von kleinen KSQ für Laserdioden. Wenn die kleine Platine im Schraubstock eingespannt ist und man "mit dem Lötkolben aussenrum löten muss" merk ich deutlich dass ich da einfach flexibler bin.
    ich hab auch jahrelang mit lidl oder aldi lötkolben für 4€ gelötet. aber nachdem mir innerhalb von 2 wochen 2 lötkolben verreckt sind hab ich mich entscheiden den kleinen 25w von weller zu nehmen. koste quasi 5 mal mehr als einer vom lidl :thumbsup: aber finde ihn klasse. super leicht und gutes handling, da der kolben relativ schmal ist und das kabel ist auch gut. aber leider, was ich irgendwie vorher nicht wusste das er so blöde gewinde spitzen hat also muss man sich wieder speziell welche besorgen aber bei ebay für 10€ 3 stück bekommen. die erste originale ist relativ schnell kaputt gegangen und die eine neue hält jetzt schon ne weile.
    Tja, so ist das - wer billig kauft, kauft zweimal. Wer wie ich z.Zt. den Bräter wochenlang glühen lässt (bzw. lassen muss!) der weiss, was er an Weller oder Ersa hat... sowie auch an optischen und mechanischen Hilfsmitteln, die einem das Verarbeiten von Bauteilen mit Fliegenschiss-Grösse & kleiner erleichtern! Das ist teilweise fast schon "Löten auf Molekülebene"... ;) Von daher bevorzuge ich was Werkzeug angeht: Profi-Equipment auch für "zu Hause"! Nicht kleckern...