Comeback der verbotene Glühbirne ?

  • Vorhin lief auf Galileo ein intresssanter Beitrag über eine neu entwicklung des Wolfram Glühdrahtes der eine besonderer Beschichtung bekommt der Lichtdurchlässig ist aber 90 % der Wärmestrahlung blockt und man so viel
    weniger Energie einsetzten muß um den Draht zum Leuchten zu bringen.

    Resultat ist das statt nur ca. 5% der eingesetzte Energie in Licht umzusetzen soll der Wirkungsgrad bei 40%! liegen und damit deutlich effizenter als jeder derzeit erhältliche LED.

    Allerdings war bei den Beitrag nur Computer Animationen zu sehen und Galileo ist ja auch nicht berühmt für seine wissenschaftlich recherchierten Beiträge.

    Hier der Beitrag:
    http://www.prosieben.de/tv/galileo/vid…rt-zurueck-clip

    Hat jemand mehr Informationen ob was an der Technik dran ist weil ich habe davon bislang noch nichts gehört.

    mfg
    Olaf

  • Mahlzeit…

    Einfach mal selber rechnen, wie hoch der Anteil sichtbaren Lichts am Spektrum eines Temperaturstrahlers bei - nasagenwirmal - 3000 K ist…

    Der übliche, aufgeblasene Galileo-Quatsch mal wieder…

    终结很近。

  • Zitat

    Traditional incandescent bulbs have a ‘colour rendering index’ rating of 100, because they match the hue of objects seen in natural daylight. However even ‘warm’ finish LED or florescent bulbs can only manage an index rating of 80 and most are far less.

    Yeah :P Gut recherchiert :D

  • Ich habe auch schon in einem anderen Forum drüber gelesen, die Entwicklung finde ich super, WEIL:

    1. Viele aktuellen E14/E27/GU10/G9 LED Retrofits sind oft nicht sehr haltbar ---> viel Elektroschrott
    2. Passen nciht in jede Leuchte (Enge Leuchten = keine Kühlung)
    3. Es sind eben seltene Erden drin verbaut, bei kurzledigen konstrulktionen schlechte Umwelktbilanz


    LED- Leuchten können ewig halten, mit entsprechend großzügiger Dimensionierung sind auch 250000 Stunden bei 90% der Anfangshelligkeit machbar (Viele chips auf wenig Strom, optimale Kühlung), man hat freie Wahl der Farbtemperatur, Schaltfestigkeit, flexible Konstrulktionen, aaber:

    Gerade im Bereich der Allgemeinbeleuchtung sit die Industrie nicht willends, langledige Produkte zu bauen. Der Kunde soll immer schön neu kaufen.
    Viele Kunden sind immer noch nicht Bereit 10€ oder mehr für eine langledige LED-Lösung zu zahlen. Zudem man bei fertigleuchten auch oft nicht genau weiß, wei hochwertig die Wirklich sind.

    LED hätte alle Probleme lösen können, stattdessen fährt die Industrie diese Technik mit minderwertig gebauten Retrofits,die tlw. nach 2-3 Monaten kaputt gehen gerade amssiv gegen die Wand. Selbst led-Scheinwerfer in Fabrikhallen oder als Einbauspots (siehe die flackernden 30 watt COB spots beim conrad stadtmitte entlang der regale oder die Ausfälle beim toom schorndorf (50 watt cob hallenufohängeleuchten (werden nach dem ausfall oft binnen 2-3 tagen getauscht)) taugen tlw. nix, weil sch.. verarbeitet :(

    So wird eine öko-technik aus geldgier dann eher zum Umweltproblem. Der Schrott landet dann ja gerne in indien


    Diese neuen Glühbirnen wird man dann sicher auch wieder auf 1000 Stunden begrenzen, daß die Kohle rollt, aber zumindest hat man dann ein energieeffizientes allgemeinleuchtmittel, daß

    1. in alle bestehenden leuchten paßt
    2. keine überhitzungsprobleme hat
    3. keine brandgefahr, da kaum abwärme
    4. garantiert gutes licht, kein farbstich
    5. umweltfreundlich hergestellt und entsorgt werden kann. gerade auch im restmüll, wo leds und esls oft fälschlicherweise landen liegt die glühlampe ja richtig
    6. keine seltenen erden, kein quecksilber

    im KFZ, Taschenlampen, Signallampen, farbigen Anwendungen und überhaupt allen Spezialanwendungen sowie für uns Bastler bleibt die LED die Technik der Wahl, aber für die Allgemeinbeleuchtung und Otto Normal Bürger und die Wegwerfindustrie, die wir ja leider gottes haben, ist die Glühlampe 2.0 dann ja wohl doch die bessere Lösung.

    Und zum einwurf schwarzer strahler: ja, der glühdraht erzeugt 96% hitze und 4% licht. diese 96% hitze werden aber nicht herausgelassen sondern zum draht rückreflektiert. Dann wieder zu 4% in licht gewandelt u.s.w. Bis theorethisch alles in sichtbares licht gewandelt ist. man erreicht die 2700 Kelvin fadentemperatur dann mit z.B. 3 Watt Strom und bekommt dennoch die Lumenzahl einer 60 Watt birne bei eben z.B. RA=99,4% (ganz 100% isses ja offenbar durch die Beschichtung bedingt dann nicht mehr)


    Vorteil zudem, daß sich das ding effizient dimmen läßt. Eine glühlampe auf 90% leistung gedimmt gibt nur noch halb so viel licht ab, wie auf Nennleistung ---> Wirkugnsgrad nur noch sehr gering

    Bei dieser neuen birne sinkt der Wirkungsgrad bei dimmung auf 50% Helligkeit dann ja nur leicht (er sinkt etwas, weil die schicht nicht 100% perfekt arbeitet und die Helligkeitswahrnehmung des auges zudem spektrumsabhängig ist)

    Bevor man also weiter vermurxte Retrofits für unter 5€ unter die leute schmeißt, die schnell kaputt gehen, weils die Industrie so will, dann doch lieber die Glühlampe 2.0 für Allgemeinbeleuchtung und LED fürs spezielle (Dann vernünftig konstruiert und sinnvoll eingesetzt) :led:
    Auch da, wo Leuchten sehr lange ohne Wartung laufen sollen (Wartungskostenreduktion) wird LED weiterhin die Technik der Wahl sein. Man kann zwar auch Glühlampen sehr langlebig auslegen, aber LED ist für längste Betriebszeiten (Bei geeigneten Betriebsparametern und langlebiger Ansteuerung)prädesziniert. Und im Bereich von Signalleuchten und im KFZ Bereich bekommt die Industrie dies ja auch wunderbar hin 8)

    LED the Sun shine. Nur, wer reparieren kann, lebt nachhaltig!
    Selbstgebaut hält Länger. Kampf der geplanten Obsoleszenz!
    Wir sind das Pro-LED-Tariat ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Leuchtidiot (27. Januar 2016 um 18:32)

  • Diese neuen Glühbirnen wird man dann sicher auch wieder auf 1000 Stunden begrenzen, daß die Kohle rollt, aber zumindest hat man dann ein energieeffizientes allgemeinleuchtmittel, daß

    1. in alle bestehenden leuchten paßt
    2. keine überhitzungsprobleme hat
    3. keine brandgefahr, da kaum abwärme
    4. garantiert gutes licht, kein farbstich
    5. umweltfreundlich hergestellt und entsorgt werden kann. gerade auch im restmüll, wo leds und esls oft fälschlicherweise landen liegt die glühlampe ja richtig
    6. keine seltenen erden, kein quecksilber

    Zumindest das 6. Argument würde ich relativieren. Bei LEDs und in den Leuchtstoffen sind verschwindend geringe Mengen seltene Erden drin. Die Leuchststoffe sind damit nur dotiert.
    Guck mal hier, da wird ein Einblick in die Chemie der Leuchtstoffe gegeben:
    https://www.fh-muenster.de/fb1/downloads/…n-TJ-130313.pdf
    Cer, Europium, Ghadolinium und Cer sind eher Beiprodukte, denn man ist scharf auf Neodym für die Magnete gleichen Namens, die um die 20% davon enthalten. Samarium für Hochtemperaturmagnete, weil deren Curietemperatur höher liegt (die Temperatur, wo die Magnete ihre magnetischen Eigenschaften verlieren). Ebenso ist in Nickel-Metallhydrid Akkus eine beachtliche Menge Lanthan und etwas Neodym drin.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nickel-Me…rid-Akkumulator
    Was bei LEDs eher ins Gewicht fällt, ist Gallium und Indium. Früher wußte man mit dem exotischen Zeugs nichts anzufangen und hat es in den 40'ern kiloweise in selbstschmierenden Lagern von Flugzeugen verbaut. Da sind die Amis schon kräftig dabei, die Flugzeugfriedhöfe in der Wüste zu recyclen :)

    Für die Jüngeren: Led Zeppelin ist KEIN beleuchtetes Luftschiff! :D

  • Ok, daß heißt, diese geringen Mengen an Seltenerden,die drin sind, fallen eh an wegen der Neodymmagnete für Lautsprecher, Kopfhörer und Windkrafträder. Gut, dann bleiben nur noch die Punkte 1-5.

    Ich denke mal, auch in Zukunft wird es kein universelles Leuchtmittel für alels geben. Die haben ja alle Ihre spezifischen Vor-und Nachteile. Die Allgemeinbeleuchtung in Haushalt und Gaststätten könnte dann wieder die erneuerte Glühlampe übernehmen. Bei Designleuchten qwegend er Flexiblen Bauformen weiterhin LED, ebenso als Kontrolleuchten, Signalleuchten im KFZ. In der Industrie wegen seltener Tauschintervalle.

    Wenn man UV-A, UV-B oder UV-C braucht, wird man noch lange aufs Quecksilber zurückgreifen müssen, mit Glühlampen isses bedingt durch das Spektrum nicht zu machen und UV-Leds sind in diesen Bändern noch sehr ineffizient und anfällig.

    Bei Schwarzlicht bin ich mir da nicht sicher, ob Quecksilber oder LED, denn:

    Eine Schwarzlichtröhre filtert das meiste vom UV-Spektrumd es Quecksilbers und auch den sichtbaren Teil raus und läßt nur ein schmales band von 350nm-420nm durch. Die LED erzeugt von vornherein "nur" die 400nm. Allerdings sind UV-LEDs bei 400nm zwar sehr effizient aber nicht optimal.

    Die Schwarzlichtröhre ist prima, wenn man Rundstrahlung benötigt, Gerichtete Strahlung (Spot) ist nicht sehr gut zu realisieren. Die Schwarzlicht-LED ist für Spots ideal, aber für Rundstrahlugn suboptimal (man muß um einen runden Kühlkörper die LEDs platzieren, da eine Optik etliches Schwarzlicht schlucken würde)

    Werden Schwarzlichtleds effizienter, könnte ich mir vorstellen, das man Schwarzlichtröhren (Die ja Quecksilber enthalten) irgendwann ersetzt.

    Aber Solarien, Aquariumswasserreinigungslampen u.s.w. sind ohne Quecksilber wohl in den nächsten 20 Jahren unvorstellbar.

    LED the Sun shine. Nur, wer reparieren kann, lebt nachhaltig!
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  • Hallo,
    ich weiß ja nicht, was diese tendenziösen Meinungäußerungen bezwecken sollen? Einen tieferen Sinn kann ich kaum entdecken.
    Nur einiges Halbwissen vermischt mit kruden Verschwörungstheorien.

    Dass herkömmliche Glühlampen eine rel. begrenzte Lebensdauer haben, hat sehr gute Gründe. Glühlampen mit deutlich längerer Lebensdauer bekommt man automatisch. wenn man die Dinger mit Unterspannung betreibt,
    also die Temp. der Glühwedel reduziert. Da die Emmission aber mit der 4. Potenz zur Temp. ansteigt, bekommt man dann einen deutlich geringeren Wirkungsgrad.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan-Boltzmann-Gesetz
    Außerdem schiebt sich das Spektrum noch weiter in Richtung IR, so dass der Wirkungsgrad im sichtbaren Bereich noch mal sinkt und die Farbtemp. ebenfalls sinkt (gelbes statt weißes Licht, kaum UV-Anteil usw).
    https://de.wikipedia.org/wiki/Plancksches_Strahlungsgesetz

    Wenn man dann aber für gleiche Lichtmenge viel elektrische Leistung aufbringen muss, spart der Verbraucher zwar paar 10 Cent am Leuchtmittel, bezahlt dafür aber an die Stromlieferanten ein vielfaches der Anschaffungskosten drauf.
    Eine 40W-Lampe kostet bei 1000h Brennstunden nämlich ca. 10€ für Energie! Was spielt da der Kaufpreis noch für eine Rolle?

    Zu diesen Punketen
    > 1. in alle bestehenden leuchten paßt
    Es gibt zig Formen von Glühlampen-Leuchtmitteln. Lange nicht jede passt in jede Leuchte.
    Es ist eh eine suboptimale Lösung, in alte Leuchten moderne LED-Leuchtmittel zu setzen.

    > 2. keine überhitzungsprobleme hat
    Auch wenn das Teil mit weniger Energie betrieben wird, so gibt es doch Wärmeverluste. Wie groß diese sind, hängt am Ende von der Bauform ab.
    Da der Strahler weiterhin bei kanpp 3000K arbeiten muß, wird das Teil also auch recht heiß werden.
    Da wollen wir dann aber auch erstmal sehen, ob dieser Filter solche Temp. dauerhaft aushält.

    > 3. keine brandgefahr, da kaum abwärme
    Das ist auch nur relativ. Heiß werdfen kann das auch.

    4. garantiert gutes licht, kein farbstich
    So so. Erstmal verstehe ich nicht, was an Glühlampenlicht so überaus gut sein soll. Das Spektrum ist im Vergleich zu natürlichem Licht (Sonnenstahlung) ein trübe gelbe Funzel.
    Was der zusätzliche Filter im sichtbaren Spektrum noch für Verfälschungen bringen wird, wissen wir noch gar nicht.
    Es ist nicht trivial, einen Filter zu basteln, der unter geg. Bedingungen im sichtbaren Bereich ein homogene Spektrum druchläßt und im IR gut sperrt.

    5. umweltfreundlich hergestellt und entsorgt werden kann. gerade auch im restmüll, wo leds und esls oft fälschlicherweise landen liegt die glühlampe ja richtig
    Auch hier ist z.B. noch unklar, was in dem speziellen Filter drin sein wird oder anderweitig an Material benötigt wird.
    Falls die Lebensdauer weiterhin im Bereich von herkömmlichen Glühlampen liegt, weil es physikalisch nur so Sinn macht, dann hat man auch weiterhin einen deutlich
    höheren Materialverbrauch im Vergleich zu LED mit der vielfachen Lebensdauer.

    6. keine seltenen erden, kein quecksilber
    Du weißt schon, welche Mat. für den Filter benötigt wird?
    Nach dieser Info hier, wird z.B. Tantal benötigt: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-19717-2016-01-12.html
    Das ist auch ein sehr seltenes Element.

    Ob dieses neuartige Leuchtmittel tatsächlich so toll wird, das wollen wir ich erst mal abwarten. Bis jetzt war nur von Labormustern und viel Optimismus die Rede.

    Ich halte das für eine eine sehr anspruchvolle Technologie. Ein solcher spezieller Filter, der so dicht an einem heißen Strahler zuverlässig funktioniert
    und dabei keine Umweltbelastungen verursacht und eine lange Lebensdauer habt, wäre tatsächlich eine phantastische Lösung.
    Gruß Helles Licht

  • Abgesehen davon ist die Glühlampe gar nicht verboten. In jeder Tankstelle, in jedem Baumarkt bekommt man Glühlampen für sein nicht mehr so ganz neues Auto. Glühlampen für Signalzwecke (Ampelanlagen, Flughindernisbefeuerungen) kriegt man nach wie vor.

    Und die gehypte Lampe vom MIT ist mit ihren 6,irgendwas Prozent Wirkungsgrad auch nicht besser als eine Halogenglühlampe. Die Physik läßt sich halt nicht so einfach überlisten.

    终结很近。

  • Bezwecken will ich gar nichts.
    Es sind nur Überlegungen

    Zu 1. Ja, richtig. Klar paßt auch nicht jede Glühlampe in jede Leuchte. Aber gerade ältere Leuchten (Und die sind ja die primäre Zielgruppe für Retrofits) sind eben auf bestimmte Glühlampen ausgelegt und oft auf das halten der Wärme ausgelegt. Wir experten können natürlich Leuchtern sinnvoll und langledig auf LED umbauen. 95% der Bevölkerung können genau das aber nicht. Und die kaufen halt jetzt retrofits. Klar gibt es Glühlampen für KFZ, Signallampen und co. weioterhin zu kaufen. Diese sind auch nicht "Verboten". Die "normale" Haushaltsglühlampe darf aber eigentlich nicht mehr verkauft werden wegen schlechtem Wirkugnsgrad. Klar bekommt man sie dennoch, weil es umgangen wird, aber sie kostet jetzt mehr als vorher. Manche bauformen wie z.B. linestra gibt es aber tatsächlich nicht mehr. Selbvst wenn ein LED Retrofit in eine Leuchte paßt, kann es Probleme mit der Kühlung geben. Und dann fällt eben sehr schnell wieder Elektroschrott an. Ärgerlich, wenn das Ding 4€ oder mehr gekostet hat und nach 2-.3 Monaten wegen Überhitzung ablehnt. Und lieschen Müller wird sich da kaum Gedanken machen, wenn Sie das Ding in Ihre Leuchte schraubt

    2. Ja, der Glühdraht wird weiterhin sehr heiß. Die Hitze wird aber, sofern die die 40% hinbekommen, weitgehend in der Glühwendel gehalten. Das Glas des Kolbens wird dann also wesentlich weniger Warm als bei heutigen Glühlampen. Und auch bei LED-Retrofits wird der Kühlkörper warm. Klar, ok, wenn ich das Leuchtmittel in Schwarze Folie einwickel, dann wird es nach einigen minuten auch kokeln. Aber die Brandgefahr ist schonmal deutlich geringer. Vorhang an 100 Watt R7s Halogenstab ist Fatal. am KK der 3 Watt led oder einer Glühlampe in Größe einer normalen 60 Watt e27 AGL ,die "nur" auf 3 Watt läuft, wird wenig passieren. Klar, wenn man die neue Glühlampe dann mit 5 millimeter durchmesser außenkolben baut wird die bei 3 watt schon sauheiß, logisch.

    4. Ähm, es ging um die Farbwiedergabe (RA, CRI). Das Gelbliche Licht der Glühlampe ist natürlich nicht das gleiche wie das viel weißere Sonnenlicht. Schon klar. Und die UV-Strahlung, die unsere Haut in gewissem Maße auch braucht (bei Überdosis aber auch schadet) fehlt weitestgehend. Farbtemperatur und Tönung sind geschmackssache. Wer lieger 4500 oder 5500 Kelvin will wird mit der AGL natürlich nicht Glücklich. Die, die 2700K wollen, dagegen schon. Und ja, man weiß nicht wie gut das Spektrum mit diesem IR-Filter dann wirklich werden wird. Es beruht auf der Annahme, daß man es weitestgehend hinbekommt. aber natürlich war das erst einmal Spekulation

    5. Ok, was im Filter für Materialien drin sind, weiß / wußte ich auch nicht. Am Ende kann es sein,daß es nicht weniger giftig ist, bzw vom Verbrauch seltener Erden nicht besser. Vielleicht scheitert diese Entwicklugn daran. Vielleicht wird sie auch viel zu teuer und kommt doch nciht auf den markt. Vielleicht schaffen sie die 40% dann doch nicht. Auch wie haltbar das Filtermaterial bei so hohen Temperaturen sein wird, muß sich zeigen. Ob es dann die 1000 Stunden tut oder ob dann nach 200 Stunden das Ding schon erbärmlich funzelt, weil die Wärme nimmer richtig gehalten wird.

    Und ja, das Problem, daß bei DImmung = Glühdraht kühler die Effizienz massivst sinkt, ist mir klar. Neben der Glühfadentemperatur bestimmt auber auch z.B. die Qualität der Befestigung des Glühdrahtes an den Halterungen die Lebensdauer. Immerhin haben chinesische Glühlampen und die die es ind er ehem. ddr gab 5000 Stunden. Ob die nun minimal weniger heiß betrieben werden und somit einen schlechteren Wirkugnsgrad haben oder einfach besser verarbeitet sind, weiß ich nicht. Es ist aber bekannt,daß neben der Fadentemperatur auch die Verbindung des Glühdrahtes zu den Halterungen ein wichtiger Faktor ist. Man wird sie ohne deutliche Effizienzverschlechterung (durch DImmen) sicher nicht auf 60000 Stunden bringen können. Aber auf 2000-3000 Stunden durch die Wendelbefestigung/Beschaffenheit ohne geringere Glühtemperatur wäre vielleicht schon denkbar. Gut, müssen aber Expertem klären

    Wenn die Wärmehaltende Schicht wirklich hinreichend gut ist, könnte auch das Dimmen effizienter werden. Der Glühdraht wird dann zwar kälter und Glüht gelblicher. Wenn das IR aber gut genug geblockt würde, würde dennoch weiter die meiste Wärme ind er Wendel bleiben und zu licht werden. Man könnte dann vielleicht auf 80% oder so dimmen ohne daß der Wirkungsgrad extrem sinkt (etwas sinken würde er natürlich immer,da die Filterschicht antürlich nie 100%ig IR Blocken kann) aber es müßte dann besser funkltionieren. So könnte man dann vielleicht wirklich mehr Lebensdauer bei immer noch hoher Effizienz hinkriegen

    Aber klar. Im Moment isses ein Labormuster. Man weiß nicht, ob was dabei herauskommt. Andere Sachen wie die Tesa-Rom, die HVD und die Brennstoffzelle habens ja auch nie in die Massenproduktion geschafft :(

    Intressannt ist es aber und ich denke, drüber Spekulieren was gehen könnte und was nicht, ist nie falsch.

    Wie gesagt, mit LED wäre es ja klein Problem, alle Häuser und WOhnungen mit langlebigerm, hochwertiger Beleuchtung auszustatten. Aber sie dir mal die Praxis an: Wie viel % der Bevölkerung hat denn Hochwertige LED-Leuchten im Einsatz, bei denen der Treiber auf 10 jahre und mehr ausgelegt ist, die LEDs optimal an die Kühlung angebunden sind u.s.w.

    Wior dürfen nicht von dem ausgehen, was hie rim Forum normal ist, draußen bei Ottonormalnutzer dominieren eher die Retrofits. Tlw in zu engen Leuchten, oft billiger noname.

    LED the Sun shine. Nur, wer reparieren kann, lebt nachhaltig!
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    Wir sind das Pro-LED-Tariat ;)