Draht zum glühen bringen

  • Also ich hätte hier noch einen Paulmann Sicherheitstrafo mit Sicherung & Co. .. der hat 12 Volt und 300 Watt...das heißt 25 Ampere ?!?
    könnte ich den verwenden?

    8o Damit lässt sich was anfangen, möchte ich meinen!

    Und was für einen Widerstandsdraht genau sollte ich dann nehmen?


    Die Frage möchte ich mal zurückstellen.(*)

    Einen kleineren, (früher gewonnenen) Föhn hätte ich noch zuhause...also kann soll ich den einfach mal auseinander nehmen ??


    Mal sehen, hängt von der folgenden Frage ab:

    wie viel Strom fließt denn in so einem Föhn-Heizelement??


    Wieviel Watt hat der Föhn denn? Wenn er 2 Stufen hat, bei der höchsten Stufe? Mit P=U*I, umgestellt: I=P/U kann man den Strom bei 230V ausrechnen.
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    Aber Achtung! Man darf nicht vergessen, dass im Föhn ein starker Propeller werkelt und für kräftige Wärmeabfuhr sorgt! Ohne den Propeller darf man das Heizteil an 230V nur gedimmt betreiben, sonst brennt es womöglich innerhalb einiger Sekunden durch - nur zur Erinnerung ;)
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    Hmm... Bei 2000W wäre das etwa 0,9A, dann hätte das Heizteil im Originalzustand ca.26 Ohm, an 12V wäre das ca. 5,4W... da kann nix passieren. Wird vermutlich nicht warm genug. Da müsste man den Heizdraht doppelt oder 4fach nehmen... Ja was ist das denn nun für ein Föhn??
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    Wenn Du lieber Widerstandsdraht kaufen willst, hmmm... 5 Ohm/Meter? 50cm für eine Spirale, das wären dann 2,5 Ohm, d.h. 4,8A bei 12V, also 57,6W. Das wäre für den Anfang nicht schlecht. Davon könnte man 5 parallel schalten, und der Trafo wäre fast ausgelastet... Preisfrage, hält der Widerstandsdraht 4,8A aus? Sooo genau waren die Angaben bei Conrad nicht, glaube ich... *Datenblatt runterlad* 8o Die Schmelztemperatur des Drahtes liegt bei 1250°, die höchste Anwendungstemperatur an Luft ist 600°. Das sollte eigentlich reichen... Dummerweise weiß ich nicht, wie heiß so ein Draht bei wieviel Ampere wird. Vielleicht kann da jemand Anderes helfen.

  • Also auf dem Föhn steht:

    Zitat

    110V~ und 220V~


    mit einem Schalter dran..ich gehe davon aus, dass man damit einstellt ob man ihn in Europa oder Amerika einsteckt.
    und es steht noch

    Zitat

    1000W


    drauf...
    also kann ich den Föhn benutzen?

  • Also auf dem Föhn steht:


    mit einem Schalter dran..ich gehe davon aus, dass man damit einstellt ob man ihn in Europa oder Amerika einsteckt.


    Genau. Auch nicht ungünstig :)

    und es steht noch


    drauf...


    Dann kannst Du in meiner Rechnerei den Widerstand quasi verdoppeln... Bzw. entsprechend die Drahtlänge halbieren.

    also kann ich den Föhn benutzen?


    Benutzen auf jeden Fall - auf das Wie kommt es an. Du kannst ihn ja mal vorsichtig aufschrauben und anschauen, wie das Heizelement aufgebaut und verdrahtet ist, vielleicht ergibt sich daraus die eine oder andere Idee.

    Ähem, das Ganze so bauen, dass man den Draht nicht berühren kann und er auch nicht mit irgendwelchen Metallteilen (die man berühren kann) zusammen kommen könnte, das geht (nach wie vor) nicht, richtig?

  • Zitat

    er auch nicht mit irgendwelchen Metallteilen (die man berühren kann) zusammen kommen könnte, das geht (nach wie vor) nicht, richtig?


    ne, das darf das Heizelement nicht... :thumbdown:

    Dann stelle ich die Frage nochmal zurück an das ganze Forum WIE ich das Heizelement benutzen könnte.

    Aber lieber wäre mir jedoch eher mit einem Widerstandsdraht und dem Trafo zu arbeiten?
    Was für einen Widerstandsdraht (conrad-link bitte) müsste ich denn benutzen dafür?
    den hier von vorhin conrad ??
    oder geht auch der hier....weil in der Artikelbeschreibung steht, dass er für Heizelemente und so geeignet ist. Was sagt ihr zu dem `?

    Wenn ich jetzt von dem hier einen Meter an meinen 12V 25 A Trafo dranhänge .. gibts dann einen Kurzschluss??

  • Moin,
    genannter Draht ergibt 5,65R/m -> 2,2A an 12V -> 26W. Bisschen wenig für 100 Grad. Kannst den Draht kürzen dann ergibt das wegen größerem Strom auch mehr leistung. Btw können gute Phasenanschnitt-Dimmer auch Trafos treiben, die Steuerung in den DIngern muss nur gut durchdacht sein. Die meisten sind ja nur 5-Bauteile-Chinaware die nix abkann.
    MfG Echo

  • lass den quatsch mit dem fön


    probiers mal mit einer simplen bleistift druckmine die sind für dein glüh experiment viel besser geeignet...aber aufpassen die dinger werden gleißend hell das hat schon schweißfunken helligkeit da kann man ein ganzes zimmer mit ausleuchten ..

    deine gewünschten 100°C sollte da so zirka um das >8fache übertroffen werden :P

    ich hab das damals mit einem kleinen modelleisenbahn trafo gemacht...dein netzteil hat ergo dafür mehr als genug power

    zum thema kurzschluss:
    einen kurzschluss in der form gibt es nicht... es ist letztlich dann ein kurzschluss wenn das netzteil den geforderten strom nicht mehr liefern kann...für ein stärkeres netzteil wäre es dann schon kein kurzschluss mehr

    Zitat

    Du kannst doch nicht einfach so tun als wäre die Spannung nicht da, eine Konstantstromquelle ist doch kein schwarzes Loch!

  • OK, also ich versuche es jetzt mal mit einer Druckbleistift-Mine.

    Aber das wird ja auch keine Lösung für das ganze Projekt sein....oder wie könnte ich die in etwa in richtige Form bringen?

    Also, wenn ich dann so einen Widerstandsdraht bei Conrad kaufe, was für einen Dimmer muss ich dann dazu kaufen??
    pls ein Link dazu ..

    thx

  • in form bringen wird wohl nicht gehen denke ich
    ich wüsste jedenfalls keinen weg

    beim hersteller werden die minen gebacken > graphit staub wird unter druck und hitze in form gepresst
    das wird man aber zuhause wohl schlecht nachmachen können

    Zitat

    Du kannst doch nicht einfach so tun als wäre die Spannung nicht da, eine Konstantstromquelle ist doch kein schwarzes Loch!