Spannung reduzieren (12V auf 6V @ 5A)

  • Hi,

    mein Problem hat nicht direkt was mit LED´s zu tun abe rich frag dochmal.

    Ich habe ineen Motor (6V; 4-5A) diesen möcht ich an einen 12V Akku hängen. Wie bekomme ich nun aus den 12V 6V @ 5A. Ich könnte natürlich 5-6 ST7806 verwenden aber das möchte ich eigentlich nicht.

    gibts ne Methode ohne Trafo möglichs verlustarm von 12V auf 6V zu kommen. Wie oben geschrieben soll das gnaze mit min. 5A belastet werden.

    Ich hab auch schonmal was von Schaltregler gehört. Kann man so was verwenden bzw. in der "Leistungsklasse" selber baun? Wenn ja wie kann ich das berechnen. Hat wer ne Idee oder soll ich es in einem anderen Forum versuchen?

    Gruß

    Einmal editiert, zuletzt von Michi26206 (1. Oktober 2009 um 18:00)

  • Was auch noch eine "Murksvariante" ist, wenn du Dioden in Reihe schaltest an einer standart Si-Diode fallen 0,7 V ab schalte davon 9 in Reihe und du hast fast 6 V aber musst natürlich auf den Strom achten 1N5000 Serie kann 5A abhaben

  • Das was du suchst nennt sich Step-Down-Wandler. Such danach bei google. :) Es gibt dafür rel. preiswerte Schaltkreise. Mit einer Software von TexasInstruments kannst du dir die Bauteilwerte auh ausrechnen lassen :)

    Die Mehrzahl von LED wird ohne Apostroph geschrieben!!!

  • Es gibt verschiedene Varianten, die nicht heizen:

    - Tiefsetzsteller (Buck-Converter, Step-down-Converter). Mit abgeschirmtem Kabel kann man dabei die Drossel einsparen.

    - Spannung runtersetzen über Switched Capacitor

    - selbstschwingende Halbbrücke plus Gleichrichter

    Lies Dich da bitte mal ein bißchen ein, ich will da jetzt keine größere Abhandlung schreiben.

  • Ja das ich nen Step-Down Converter brauche dacht ich mir. Gehört ja laut Wiki auch zu den Schaltreglern. Nur eben das mit den Werten war mein Problem.

    Werde mal nach der Software googlen. Wenn ich sie nicht finde, werde ich mich nochmal melden.

    Danke @ all-

  • Also am einfachsten und effektivsten mit einem StepDown Schaltregler. Ich würde jetzt mal den LM2679 von National nehmen. Guckst Du hier:
    http://www.national.com/pf/LM/LM2679.html

    Der kann 5A und ist in einer Adj-Version lieferbar. Dann kannst Dir Deine Spannung einstellen.
    Linearregler würde ich nicht nehmen in dieser Leistungsklasse. Aufbau ist "relativ unkritisch" wenn Du die Layoutregeln vom Dateblatt einhälst. Applikationsschaltung gibts im Link. Sollte auf Anhieb funktionieren.

  • wenn du wirklich nur den Motor selber betreiben willst ohne sonstige elektische Spielerreine würd ich ne PWM vorschlagen.
    Funktioniert aber nur mit Motoren da diese Träge sind, in deinem fall einfach 50% am einfachsten mit nem µC paar zeilen Code und ne Leistungsstufe, ansonsten mal g00gle mit "pwm" benutzen

    Bitte Keine LEDs per PWM direkt an 12V betreiben diese verabschieden sich sofort, das Funktioniert nur mit Trägen Bauteilen Motoren, Glühbirnen, Heizwiderstände usw.

    mfg
    Bass

    Wer A sagt, der muss nicht B sagen.
    Er kann auch erkennen, dass A falsch war.

  • wenn du wirklich nur den Motor selber betreiben willst ohne sonstige elektische Spielerreine würd ich ne PWM vorschlagen

    Dafür muss aber unbedingt eine Freilaufdiode vorgesehen werden. Das ist dann das, was ich als "Tiefsetzsteller mit eingesparter Drossel" bezeichnet habe.

  • Hi,

    das mit der PWM haut wahrschenlich nicht hin, da ich ne Steuerung für den Motor betreibe. Daher meine Frage wegen dem Schaltregler. Da ich mit Spulen aber noch nichts am "Hut" hatte hab ich gefragt.

    Werde mir warschlich so nen LM2679 besorgen. Wenns nicht "hinhaut" melde ich mich.

    Danke nochmal an alle.

  • Mal von dem Blindwiederstnd abgesehen könnte man dann theoretisch einen PWM bauen, bei welchem man den Poti, der die Frequenz bestimmt durch Z.b. 3 Widerstände mit einem Umschalter ersetzen, so dass man effektiv 10V oder 8V oder 6V hat ????

  • Der LM2679 macht auch nichts anderes als eine schnelle PWM, nur dass in den typischen Applikationen dafür gleich eine Glättungsdrossel mit drin ist, die man hier einsparen *könnte*, weil der Motor selbst eine genügend große Induktivität hat.

  • @ babs91: Die Frequenz zu ändern bringt nichts, der Mittelwert hängt vom Tastverhältnis (meist mit D oder a bezeichnet) ab. Dieses kann man natürlich auch einstellbar machen und damit die Ausgangsspannung ändern.

  • Gut dann muss ich dafür den Tastengrad ändern okay und auf 10,8 und 6Volt brauch ich 3 von den Schaltungen? oder kann ich diese kombinieren?

  • ich weiß jetzt nicht ob ich das richtig verstanden habe wie du das meinst. Aber du musst nur das Tastengrad erhöhen bzw. verinngern. (wie du gesagt hast) D.h. wenn es mehr Impulse werden steigt die Spannung. Wenn es weniger "wird" sie kleiner.

    d.h. du brauchst eine Schaltung mit einem änderbaren Tastengrad (Pulsdauer). Lötmeister hat dazu mal ne PWM entwickelt: klick Da ist die Pulsdauer über nen Poti einstellbar. Den müsstest dann nur gegen 3 Widerstände + Schalter tauschen

    edit: MOSFET war eh schneller ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von Michi26206 (2. Oktober 2009 um 10:37)