Beiträge von Romiman

    Hier noch die versprochene Fortsetzung zur MeLiTec L87-1:
    Die Verarbeitung ist nicht ganz auf dem Niveau der beiden anderen MeLiTec-Lampen, für 3 € aber mehr als OK.
    Die Idee mit dem transparenten Kunststoffteil unterhalb der Echtglashaube finde ich auch sinnvoll, da so dank der ausgefeilten "Lichtverteilungskrone" auch nennenswert Licht nach unten in Richtung Sockel gelangt.
    Hier ist die Lichtfarbe etwas weniger grüngelblich, was mich bei dieser Lampe insgesamt zu einem guten Fazit kommen läßt:
    Selbst für 1-1,50€ mehr wäre sie ohne den Grünstich der Knaller!

    Zitat

    ...Gute Farbwiedergabe bringt anscheinend nichts, wenn der Farbort nicht stimmt...


    Nach der Erfahrung mit diesen High-CRI-Lampen 1000% unterschrieben! Habe ja noch so ein paar LED-Lampen aus der Zeit, als es unter 10€ nur no-name-Ware aus China gab, in Gebrauch. Die kommen mit Sicherheit mit Mühe auf Ra80, haben aber so eine "perfekte" Lichtfarbe, die bisher keine anderes LED-Leuchtmittel je geschafft hat. Für mich für eine angenehme Raumbeleuchtung somit anscheinend klar das wichtigere Kriterium.

    Natürlich lesen wir Fastvoice. (W. Messer macht das echt gut.)
    Das heißt ja nicht, daß es hier nicht auch thematisiert werden kann, zumal hier die Forumsdisskusion (mit Bebilderung) besser möglich ist.

    Heute hab ich noch eine 250Lm / Ra90 Kerzen-Lampe für 3 Euro mitgenommen, die mich mit MeLiTec "versöhnt". Zu den oben genannten und auch hier zutreffenden positiven Merkmalen (tatsächliche Leuchtkraft, keine Einschaltverzögerung, kein Flimmern, augenscheinlich gute Verarbeitung, Echtglaskolben) kommen hier noch ein gelungenes Aussehen, ein sehr großer Abstrahlwinkel und endlich endlich eine nicht so grünstichige Lichtfarbe hinzu. Das Modell MeLiTec L 87-1 ist meiner Meinung nach definitiv eine Kaufempfehlung.
    (Fotos folgen.)

    Aldi macht derzeit (Jan. ´16) ja mit günstigen High-CRI-Leuchtmitteln (von "MeLiTec") von sich Reden:
    Hab auch mal 2 Exemplare erstanden.
    Eine E14 Reflektorlampe, 345Lm, mit imposanten Ra95 für 7,99. Zu der nur soviel:
    Angemessene Leuchtkraft, keine Einschaltverzögerung, kein Flimmern, enger Abstrahlwinkel. Aber den hohen CRI kann sie in meinen Augen nicht ausspielen, da mir die Lichtfarbe zu sehr ins Grüngelbliche verschoben ist. Schade.

    Bemerkenswerter ist für mich die Filamentlampe, da es bei den E14-Kerzen dort nach meiner bisherigen Suche weder flimmerfreie noch welche (nennenswert) über Ra80 gab. Und für´n Fünfer schon gar nicht.

    Verarbeitung:
    Tadellos! Sauberer Übergang von Sockel zum Echtglaskolben. Die Innereien sitzen lotrecht.

    Technik:
    Kein unansehnlicher "Kragen" zwischen Sockel und Kolben, die komplette Platine verschwindet im engen E14-Sockel. Das schaffen andere auch, aber hier eben auch (weitgehend*) flimmerfrei!
    *Bei ganz schnellen Kopfbewegungen hab ich manchmal den Eindruck eines ganz schwachen schnellen Flimmerns (auch nur zwischen voller und reduzierter Leuchtkraft). Im Digicam-Display gibts keine schwarzen Streifen, und beim kaum bewegtem Blick gibts kein Flimmern zu erkennen.
    Licht:
    Auch die Leuchtkraft überzeugt. Die angegebenen 330Lm sind mehr als glaubwürdig. Sie wirkt fast so leuchtstark wie eine 40W Standardglühlampe.
    Die Abstrahlrichtung ist erwartbar und prinzipbedingt natürlich hauptsächlich seitlich. Nach vorn gibts aufgrund der parallelen Anordnung der Filaments also kaum Licht. In der seitlichen Abstrahlung gibt es längliche Abschattungen, die nach meinem Empfinden aufgrund der imposanten Leuchtkraft nicht so sehr ins Gewicht fallen. Keine Einschaltverzögerung. Keine Geräuschentwicklung.
    Nach all dem Lob nun leider auch hier ein Pferdefuß:
    Wieder gibts eine (für mich zu) deutliche Verschiebung der Lichtfarbe ins Grüngelbliche. (Das konnte meine erste LED-Filamentlampe mit 2 Filaments von "VosLED" deutlich besser. Nur war die schlampig verarbeitet und flimmerte "brutal".)
    Nochmal schade.

    Keine schlechte Idee. Aber 8 Stck. hab ich nicht da. Und extra dafür welche kaufen will ich auch nicht, da die Lampe schließlich defekt war, obwohl der Treiber lief. Die Wahrscheinlichkeit eines Defekts auf der Platine wäre mir zu hoch. Inwischen hab ich Platine und Treiber (vorschriftsgemäß) entsorgt.

    Interessant. Ist mir so noch nicht begegnet. Die üblichen no-name-Chinesen gehen nach meinen Erfahrungen maximal bis 36V.
    Auffallend auch die hohe Material- und Verarbeitungsqualität. Die Lampe wehrt sich heftig gegen weiteres Demontieren, die Materialien fühlen sich solide an und die Passgenauigkeit der Teile ist auch im unsichtbaren Bereichen hoch.

    Mir ist mal wieder eine LED-Lampe in die Hände gefallen. Da sie nicht leuchtet, fiel sie gleich einer "groben Behandlung" zum Opfer:

    Unter der üblichen matten Kunststoffhaube sitzt eine Platine mit 4 flachen großen Mehrchip-SMD-LEDs, die in Reihe zueinander geschaltet scheinen. Ebenso die 6 einzelnen Chips der LEDs. So richtig kann ich die Verschaltung allerdings nicht identifizieren, denn diese vermutete Total-Reihenschaltung würde ja eine Betriebsspannung von 72V bedeuten. Dagegen spricht ja auch der im Folgenden noch erwähnte Test. Unter der äußeren Kunststoffoberfläche sitzt ein massives schweres Metallteil, auf das oben die LED-Platine mit Wärmeleitkleber aufgebracht war. Sie ließ sich mit etwas Gewalt lösen, die Kontaktierung erfolgt nur über Klemmung. Der Wärmeleitkleber fühlt sich relativ trocken an.
    In diesem schweren Metallkörper sitzt eine Platine, deren Ausläufer auch die beiden Kontaktzungen sind. Die ganze Platine ist in dem Metallkörper vergossen, die Vergussmasse füllt unten auch den nur aus sehr dünnem Blech bestehenden E27-Sockel aus. Das ganze läßt sich sehr widerwillig trennen, wie man auf dem letzten Bild auch sieht.
    Habe die zerrupfte Lampe im Zustand Bild 4 nochmal mit einer vorhandenen ca. 36V brauchenden LED-Platine getestet, und der Treiber funktioniert noch! Keine Einschaltverzögerung und kein Flimmern, also ein hochwertiger Treiber, den ich deswegen noch zu retten versuche.

    (Die Platine ebenfalls zu testen ist mir leider erst bei Zustand Bild 5 eingefallen. Rein optisch sieht sie ja nicht beschädigt aus. Ich heb sie erstmal auf, bis ich eine über12V Testmöglichkeit bekomme.)

    Nach langer Zeit mal wieder was von mir:
    Die interessante Remote-Phopsphor-Technologie hält inzwischen auch Einzug ins "Meer" der (hierzuladen unzulässigen) KFZ-LED-Leuchtmittel.
    Hab mal ein Paar testweise bestellt, (China-Retailer) und da ein Exemplar schief zusammengesetzt war, (hab dafür Ersatz bekommen), hab ich es mal auseinandergenommen.
    Die Neugier, was da unter der gelben Haube sitzt, war groß genug, das Leuchtmittel zu "opfern".

    Ein kleiner Treiber hat Platz im herkömmlichen Ba15D Sockel gefunden.
    Der dicke Kühlkörper ist direkt überhalb des Sockels innen hohl und leer.
    Interessant sind die LED-Chips. Sieht ganz so aus, als seien sie direkt auf dem Kühlkörper aufgebracht. Ein 8eckiger Teil oben hat auf jeder seitlichen Fläche 2 Elemente, welche 1 oder 2 Chips darstellen. Außer der Remote-Phosphor-Haube war kein weiterer Schutz drumherum, weswegen ich die LED-Chips beim Entfernen der Haube auch zerstört hab. Die gesamte Lampe leuchtet nicht mehr. Das Material der Haube ist weich und sehr "bröselig".

    Die Haube hab ich testweise auch mal auf eine einfache blaue 5mm-LED gesetzt. Und am Lichtschein im Hintergrund kann man prima sehen, wie das blaue Licht in augenscheinlich helleres weißes konvertiert wird.

    Diese Lampen wurden vollmundig mit 700 Lumen angegeben, was NATÜRLICH reine Phantasie ist. Die Realität ist ein mühsames Erreichen der Leuchtkraft einer 21W Glühlampe (nicht Halogen).
    Aber die Abstrahlcharakteristik ist aufgrund des gut positionierten kompakten Leuchtkörpers interessant.

    Toller Beitrag, Garfi! :thumbup:

    Bleibt also als einzige per Ferndiagnose erkennbare Schwachstelle die Parallelschaltung der zwei 4er-Stränge nach der Stromregelung, da hier recht wahrscheinlich aufgrund der unterschiedlichen Strom-Spannungs-Kurven der einzelnen LEDs der Strom sich eben zu ungleichmäßig aufteilt und im Bremslichtbetrieb min. eine LED durch Überbestromung killt.
    Lösung also (wie von White_Fox und mir schon erwähnt) die Aufteilung mit je einem eigenen Vorwiderstand für je 4 LEDs in Reihe.