Beiträge von Cossart

    Oder doch nicht? Vielleicht doch eher in 3500 K, CRI 95:

    Nö, doch doch nicht. Zu lange gewartet, inzwischen werden die Dinger nur noch in 100er Stückzahlen verkauft. Also doch die Cree CMU2239 in 4000 K, CRI 95. Als Alternative zur LUGA gäbe es noch die Luminus HortiLum White COB LED, aber die kostet fast das Doppelte. Nee, nicht wirklich...

    Die Herren Weber und Fechner lassen grüßen… Eine Helligkeitsänderung (nein, eigentlich eine Änderung der Leuchtdichte, denn sie ist das, was wir als "Helligkeit" wahrnehmen, nicht etwa die Beleuchtungsstärke) von 100:1 bewirkt gerade mal eine Vervierfachung (oder Viertelung, andersrum) des empfundenen Helligkeitsreizes.

    Bei Heißluft wird thermal pad ganz normal verlötet.

    Äh, wie? Du hast dir das Beispiellayout des EVM aber schon angesehen? Da sind Vias im Thermal Pad.

    Zitat

    Eine 4-layer Platine ist einfacher zu routen als eine 2-layer, finde ich.

    Klar, man hat ja zwei Layer mehr zur Verfügung. Nur: Ein doppelseitiges Layout kriegt man noch mit Hausmitteln hin, für 4 Lagen brauchst du PCBWay, JLCPCB oder andere Lohnfertiger.

    Die ist doch absolut Wumpe, weil sie nicht an die angeschlossenen LEDs weitergereicht wird.

    Ok, ich nehme meine ziemlich schnippische Antwort von gestern zurück.

    Nachdem die Platinengröße keine Rolle, würde ich die Schaltfrequenz so niedrig wie möglich wählen. Warum? Je höher die Schaltfrequenz, desto mehr Ärger handelst du dir mit EMV ein, desto mehr spielen Leiterinduktivitäten und andere parasitäre Effekte eine Rolle, usf. Bei einer niedrigeren Frequenz brauchst du zwar eine größere und damit teurere Speicherdrossel, hast aber weniger Scherereien.

    Nun wollte ich fragen, was ist eine sinnvolle Schaltfrequenz für die LEDs. Die Treiber ICs gehen da Bereiche von mehreren MHz.

    Du verwechselst die PWM-Frequenz, mit denen die LEDs angesteuert werden, mit der internen Schaltfrequenz der Treiber-ICs.

    Bei der Schaltfrequenz gibt es einen Sweetspot bei Wirkungsgrad des Wandlers und Kosten der Speicherdrossel. Bei höherer Schaltfrequenz wird zwar die Drossel kleiner und billiger, dafür aber sinkt der Wirkungsgrad. Die Schaltfrequenz wird *nicht* an die LEDs weitergegeben!

    Die viel niedrigere PWM-Frequenz liegt dann an den LEDs an, wenn der Treiber per PWM gedimmt wird. Auch bei den viel verwendeten Meanwell LDDS und Recom RCDs Konstantstromquellen.

    Bei der PWM-Frequenz, also die Dimm-Frequenz die an die LEDs weitergereicht wird, sehe ich 300 Hz als unterste Grenze. Dieses Paper behandelt die potenziellen biologischen und ökologischen Auswirkungen von flackerndem künstlichem Licht auf verschiedene Tierarten und deren Wahrnehmung. Selbst LED-Licht mit Flicker-Frequenzen von bis zu 200 Hz kann neurologische Effekte hervorrufen, die nicht bewusst wahrgenommen werden, aber messbare physiologische und neurologische Veränderungen verursachen können. Ich sehe 100 Hz noch aus den Augenwinkeln.

    Der in Aquaristikkreisen weit verbreitete TC420/TC421 schaltet übrigens mit 300 Hz.

    Außerdem spielt bei hohen PWM Frequenzen dann schon die Umladung der Gate-Kapazitäten bei Power-MOSFETs eine Rolle, wenn du Stripes oder Power LEDs nicht über den Treiber dimmen kannst.

    Ich bitte dich. Alles unter 100 kHz ist für MOSFETs Gleichstrom.

    So zu tun, als wäre es damit getan und die anderen Kontakte sekundärseitig nicht zu beachten musst du mit deinem Sicherheitverständnis vereinbaren

    Muß man auch nicht weil das vom TO genannte Gerät fest in einer Leuchte verbaut ist. Deshalb braucht es weder CE noch sonstwas. Die fertige Leuchte muß den einschlägigen Bestimmungen genügen, die Einzelteile, zumal eigentlich nicht User-serviceable, nicht. Und dafür bin ich vEFK und du nicht...

    Edit: Mouser verkauft keine Meanwell-Netzteile mehr an Privatkunden. Ob das für alle Schaltnetzteile gilt, die Mouser vertreibt, habe ich jetzt nicht geprüft. Conrads tut's bpw. noch und verweist auf den Beipackzettel. Ist wie im Baumarkt, wo UP-Steckdosen, UP-Schaltern, LSS, RCDs usw. ff. der Zettel beiliegt oder am Regal hängt. daß diese Geräte nur von Elektrofachkräften installiert werden dürfen. Interessiert die Hobby-Installateure leider bloß nicht.

    Zitat

    erstaunlich, ich hatte etwas von max 120V Gleichspannung für SELV in Erinnerung

    Nö, nicht erstaunlich. Die Die ELG-150C-1400/1750/2100 bleiben innerhalb der SELV-Spannungsebene.