Beiträge von Nubu

    So ähnlich - aber ein bisschen größer - hatte ich es mir vorgestellt.

    :)

    Ja, eine kleine, aber feine "schwimmende Bastelstube"


    Das "Kleine" hat große Vorteile.... das Boot ist ganz schnell "drinnen" (im Wasser) und auch wieder "draußen"..... und es ist wendig..... wir waren früher auch auf großen Booten (10m Länge).... das ist zwar komfortabler, aber in einigen Punkten auch viel weniger effizient...


    LG

    Stefan

    Labornetzteile haben den großen Vorteil, dass sie bei allen Spannungen eine Stromregelung ermöglichen.

    Verstehe... das war mir bisher nicht so bewusst.

    Überhaupt, ich verstehe jetzt auch diese "Optionen" CV und CC für constant voltage und constant current

    Danke! :)


    das aus einem wasserdichten Gehäuse für das Netzteil herausgeführt wird. Wie Du siehst, ist mir die Problematik auf eurem Boot durchaus klar geworden :)

    Zum Verständnis:

    Es gibt auf diesem Boot schon einen "geschützten Bereich" - sprich die (kleine) Kajüte. Ein wasserdichtes Gehäuse wird es nicht brauchen und wenn wir für eine gute "Dimmung" der LED's ein Labornetzteil brauchen - dann wird natürlich eines verbaut.... an einem sorgsam ausgewählten Plätzchen. :)


    Die Bedienung des "Roboters" erfolgt aber ausschließlich draußen, also außerhalb der Kajüte. Dort ist es (manchmal etwas) "nass". Im laufenden Suchbetrieb kommen wir nicht gut in die Kajüte rein, da hier die Kiste mit dem Kabel davorsteht. Es ist alles sehr eng auf diesem Boot, aber das sehe ich auch als großen Vorteil, denn ein kleines Boot ist viel, viel flexibler und wendiger und das ist sehr wichtig.

    Ein paar Bilder vom Boot anbei, teilweise sehr "veraltet", aber für einen Überblick nicht schlecht.

    Es sind immer 2 Mann an Bord:

    Der Steuermann - er sitzt hinten und steuert das Boot über eine "GPS-Rastersoftware"

    Der Kameramann - er sitzt auf dem Kajütendach und führt das (Kamera)Kabel.

    Rechter Hand hat er einen Laptop, Bildschirme und einen "Steuerungskasten" - da bedient er den Greifer, die Antriebsmotoren der Kamera (drehen rechts und links und vorwärts). Und genau da sollte ein (oder2) Potis rein, fürs Licht.

    LG

    Stefan

    Ich bin nun die LED strommäßig mal "durchgefahren" - es ergeben sich folgende Werte:

    0,05 A - 5,1 V

    0,1 A - 5,2 V

    0,2 A - 5,2 V

    0,3 A - 5,3 V

    0,4 A - 5,3 V

    0,5 A - 5,4 V

    0,6 A - 5,4 V

    0,7 A - 5,5 V

    0,8 A - 5,5 V

    0,9 A - 5,5 V

    1,0 A - 5,5 V

    1,1 A - 5,6 V

    1,2 A - 5,6 V

    1,3 A - 5,6 V

    1,4 A - 5,7 V

    1,5 A - 5,7 V

    1,6 A - 5,7 V

    1,7 A - 5,7 V

    1,8 A - 5,8 V

    1,9 A - 5,8 V

    2,0 A - 5,8 V

    2,1 A - 5,8 V

    2,2 A - 5,8 V

    2,3 A - 5,9 V

    2,4 A - 5,9 V

    2,5 A - 5,9 V


    Die "Dimmung" ist sehr gleichmässig - nur der Bereich "ganz" unten ist etwas sensibel.

    Das wird im (Unterwasser)Betrieb glaube ich aber nicht stören - ein gewisses "Grundlicht" brauchen wir immer....


    LG, Stefan

    Das spricht eigentlich nicht für 1,5 mm^2 sondern nur für 0,75 mm^2. Wenn Du die neuen Lampen anbaust, dann musst Du ja wieder an die Leitungen ran. Da würde ich nochmal mit einem Labornetzteil den Widerstand indirekt messen (Multimeter sind bei kleinen Widerständen oft nicht sehr genau). Zur Messung beide Leitungen auf einer Seite verbinden und die Enden der anderen Seite an das Labornetzteil anschließen. Dann z.B. 20 V am Netzteil einstellen und den zugehörigen Strom ablesen. Wenn die 4,6 und 5,1 Ohm stimmen, dann sollte der Strom 2,06 A betragen: U (20 V) = R (9,7 Ohm) x I (2,06 A).

    Super erklärt - verstehe! So kann man also mit einem Labornetzteil "genau messen"..... eigentlich genial!

    Das mit den Kabeln ist so eine Sache. Es sind amerikanische kabel - was sehr robustest.... mit so gummiger Isolierung drauf....^ich habe das vor vielen Jahren mal so dokumentiert:

    Das spricht eigentlich nicht für 1,5 mm^2 sondern nur für 0,75 mm^2. Wenn Du die neuen Lampen anbaust, dann musst Du ja wieder an die Leitungen ran. Da würde ich nochmal mit einem Labornetzteil den Widerstand indirekt messen (Multimeter sind bei kleinen Widerständen oft nicht sehr genau). Zur Messung beide Leitungen auf einer Seite verbinden und die Enden der anderen Seite an das Labornetzteil anschließen. Dann z.B. 20 V am Netzteil einstellen und den zugehörigen Strom ablesen. Wenn die 4,6 und 5,1 Ohm stimmen, dann sollte der Strom 2,06 A betragen: U (20 V) = R (9,7 Ohm) x I (2,06 A).

    Super erklärt - verstehe! So kann man also mit einem Labornetzteil "genau messen"..... eigentlich genial!

    Das mit den Kabeln ist so eine Sache. Es sind amerikanische Kabel - was sehr robustest.... mit so gummiger Isolierung drauf....ich habe das vor vielen Jahren mal so dokumentiert - siehe Anhang "JW Fisher Kabel-Spec".

    AWG16 sollte 1,31² sein, AWG18 laut meinen Recherchen 0,82² - somit hattest du recht, dass die Widerstände nicht für 1,5² sprechen. Man muss auch dazu sagen, dass das Kabel "nur" 196m lang ist - am Boot kommen aber auch noch ein paar Meter dazu..... Das Kabel hat schon viel erlebt (war auch schon mal - in einem Notfall - "Zugseil") - die haben das so gemacht, dass sie 3 Kabel (2xAWG16, 2xAWG18, 1xRG59) in ein "Geflecht" eingewebt haben.... eine super Sache - hat sich eigentlich sehr bewährt, denn durch dieses Geflecht wird der gesamte "Strang" sehr stabil.... wir ziehen da mit dem Boot dran - direkt an diesem "Geflecht. Je stärker der Zug, umso fester zieht sich das Geflecht über die Kabel und das "schützt" sie Dieses Geflecht ist am Boot nicht getrommelt - das liegt einfach in großen "Schlaufen" in einer stabilen Kiste..... wir führen das rein händisch.... das ist zwar in großen Tiefen sehr anstrengend, aber extrem praktisch und wir können sehr schnell und fein reagieren... selbst wenn wir könnten, ich würde das nicht trommeln.....gedanklich etwas abgedriftet, aber für's Gesamt-Verständnis wahrscheinlich sehr gut.....

    Das 18'er AWG (0,82²) nehmen wir für's Licht, das 16'er AWG (1,31²) für die Motoren und den Greifer. Der Greifer zieht den Strom aus einem mitgeführten Akku, da hier ein sehr "hoher" Strom fließt (8A) und der Spannungsabfall enorm wäre. Die Motoren ziehen auch viel Strom - bis zu 5A - darum haben wir hier das "dickere" Kabel genommen.... soviel mal zu diesen Kabeln.... :)



    Genau, wenn wir die neuen Lampen anbauen, müssen wir unten an die Leitungen ran..... dann messe ich das mit dem Labornetzteil.

    Bitte da aber noch um etwas Geduld.

    Ausgehend von 9,7 Ohm beträgt der Spannungsverlust bei 2,5 A genau 24,25 V (wie Superluminal schon schrieb). Bei 2,4 A sind es noch rund 23,3 V. Ein 48 V Netzteil könnte also so gerade reichen. Wieviel Volt brauchen die LEDs bei 2,4 A bzw. bei 2,5 A? Wenn es gelingt, die LED-Spannung auf 5,8 V zu "drücken", dann wird das schon etwas entspannter. Du könntest noch den Lastwiderstand auf der Platine brücken (R1 mit 0,082 OHM). Das sollte für 0,2 V bei 2,5 A gut sein :)

    Ok, soweit verstehe ich das.

    Ich werde das mit dem Netzteil messen - wieviel Volt die LED bei 2,4 A und 2,5A braucht.

    R1..... ok, vertstehe - da beim "Minus".......

    Lassen wir das mal so stehen - ich messe mal die Spannung bei 2,4A und bei 2,5A....


    Ja, der Strom geht 1:1 durch und das zweite Kabel am Netzteil ist für das Poti. Das musst Du extra kaufen. Zusätzlich noch einen Widerstand, der parallel zum Poti angelötet wird, um den Strom zu begrenzen. Den können wir aber erst berechnen, wenn wir den genauen Wert vom Poti kennen - die Dinger haben üblicherweise 20% Toleranz.

    Verstehe...... das "zweite Kabel" ist für das Poti......

    Ok, parallelen Widerstand am Poti, zur Strombegrenzung....

    Lassen wir auch mal so stehen....


    Ich werde mal die 2 weiteren Lampen bestellen - das wird eine Weile dauern...

    Mah he, wenn das funktioniert - das wäre richtig fein!!!


    DANKE vorerst!!!

    LG, Stefan

    > Diese Netzteile von Meanwell - könnte ich mit denen den STROM verstellen? Über ein Poti? Und die Spannung bleibt immer konstant?

    Ja, da kannst Du den Strom verstellen - und nur den. Die Spannung bleibt nicht konstant sondern passt sich automatisch an den Bedarf an. Aber das auch nur in einem bestimmten Bereich. Deswegen wäre noch eine Messung zum Widerstand der 200 m Versorgungsleitung sehr zu empfehlen, s.o.

    ok.....an den Netzteilen verstellt man NUR den Strom..... die Spannung passt sich dem Bedarf an.

    In meinem Fall "holt" sich die LED also die 6V - nicht mehr... auch wenn das Labornetzgerät viel mehr liefern würde.

    d.h. wir brauchen 4x in Serien für die 4 LED's in Summe 24V plus eine gewisse "Überspannung" für die Verluste im Kabel. Der Strom "geht ja 1:1 durch". Sehe ich das (als Laie) richtig?


    Diese Meanwell Netzteile - das verstehe ich noch nicht ganz:



    Links haben die 1 Kabel -> input 220V AC?

    Rechts haben die 2 Kabel -> eines für den output? Das andere für ?

    Oder anders gefragt - wo ist das Poti für das "Strom verstellen"?

    Kommt das noch extra dazu?


    Danke!

    LG

    Stefan

    Ich habe jetzt die Widerstände der 200m langen Kabel raus gesucht..... habe die vor Jahren gemessen, als die Vergussmuffe weg war und neu gemacht wurde. Die 2 leitungen sind nicht ganz gleich:

    schwarz: 4,6 Ohm

    weiss: 5,1 Ohm


    LG

    Stefan

    Es wäre jetzt nicht nötig gewesen, meinen Beitrag #14 so komplett zu ignorieren :huh:

    Das stimmt, du hast das sehr klar gesagt - sorry!

    Ich hatte irgendwie die 3A im Kopf aus Beitrag #9...... aber es ist ja nix passiert.... aber klar - mein Fehler.

    ich werde ab sofort die LED nicht über 2,5A belasten.


    LG

    Stefan

    Hy!

    Sorry für die Verspätung - war etwas stressig hier....


    Also......

    Die Spule haben wir raus....war nicht ganz einfach.... die hat(te) einen Keramik-Körper und Deckel..... und das Zeug ist extrem schwer zu löten - auch an anderen Stellen - z.B am "+Pol" der LED..... ich glaube die verwendeten da spezielles "Zinn"..... jedenfalls ist die Spule raus und wahrscheinlich kaputt.... egal..... das rote Kabel liegt jetzt direkt am "+Pol"..... sprich - Direktversorgung - soweit mal alles gut.


    Dann habe ich das Ding an das Labornetzgerät angehängt - jetzt ohne "gelben Draht", weil die Elektronik jetzt ja "raus" ist....

    -> siehe beiliegendes Foto.....

    ......hmmmmmm .... für mich sieht das mal recht gut aus...... wenn ich auch nicht alles verstehe.....

    Übrigens danke für die für mich wirklich sehr wertvollen Tipps!!!


    Ich habe mit den Drehknöpfen für Strom und Spannung dann folgendes gemacht:


    Ausgangsstellung - beide auf "null"

    - Wenn ich den Strom auf "null" lasse und mit der Spannung rauf gehe passiert gar nichts. Die Spannungsanzeige bleibt auf "null"....

    [ok, wahrscheinlich geht ganz ohne Strom gar nix......meine Erklärung]

    - Dann habe ich den Strom auf 50% gedreht und bin mit der Spannung langsam rauf..... da tut sich was.... die LED beginnt zu leuchten, aber nicht "voll" (gefühlt)

    - Dann bin ich von Ausgangsstellung "beide null" mit dem Strom auf 100%..... LED leuchtet noch nicht..... Wenn ich jetzt mit der Spannung rauf gehe... langsam...... dann "kommt" die LED....... Strom steigt auch..... ich glaube so bei ca. 5V beginnt die LED zu leuchten..... die Spannung geht aber NICHT über 6V..... ich denke das ist ein gutes Zeichen, oder? Der Strom steht schließlich bei 2,83A an - mehr gibt glaube ich das Netzgerät nicht her..... das ist die Situation am Foto (beide Drehknöpfe voll "offen")..... Die LED leuchtet da "super hell" - ich glaube das würde als "Max-Wert" (Helligkeit) sehr gut passen...... da unten...... WENN die LED das aushält......auf Dauer....... ich habe es nur für 2 oder 3 Minuten probiert..... das Ding wird schon warm...... ich würde es dann so handhaben, dass ich nur unter Wasser einschalten würde.... ist jetzt auch so - mit den halogen-Birnen......


    Mit dem Spannungs-Drehknopf ist dimmen möglich, aber in einem sehr empfindlichen kleinen Bereich..... da bricht dann auch schnell der Strom ein.....

    Super dimmen kann ich aber eigentlich mit dem Strom-Drehknopf......


    Aber da kenne ich mich jetzt zuwenig aus....... Diese Netzteile von Meanwell - könnte ich mit denen den STROM verstellen? Über ein Poti? Und die Spannung bleibt immer konstant?


    ok, soweit mal der aktuelle Stand.....


    LG

    Stefan

    uiiiiii........ :)

    So viele Lösungen!

    ...wow!!!...

    Erst mal und einmal mehr - DANKE!!!


    ok, ich verstehe so halbwegs.....

    Wir werden morgen auf jeden Fall mal - in der Arbeit - löten.

    Ich habe dort bessere Ausrüstung - einstellbare Lötstation, usw...

    Auch habe ich einen Mann an der Hand, der den Lötkolben - meiner Meinung nach - viel besser führt als ich ;-//


    Wenn wir was kaputt machen, ist es nicht so schlimm - dann können wir die Platine immer noch durch eine "Platte" ersetzen und im schlimmsten Fall sogar die LED ersetzen..... denke ich.....

    Auch kosten die kompletten Dinger ja kein Vermögen, für die eigentlich sehr gute Qualität!

    "Unterwasser-Zeugs" für solche Tiefen ist normalerweise viel teurer...


    Aber prinzipell gefällt mit die 6V-3A-Lösung jetzt mal am Besten. Die Verluste sind egal - im Vergleich zu jetzt (Halogen-Variante)... und man könnte es mal so probieren - mit den 6V.... ändern könnte man ja immer was - nach ersten Tests/Fahrten im Frühling/Sommer...


    Das Netzteil gefällt mir SEHR!!!

    Aber auch da melde ich mich noch - bin grad etwas in Zeitnot....


    Ich melde mich!

    Gutes Neus!

    DANKE!!!

    Stefan

    Das Gehäuse habe ich schon am 25.12.2022 geöffnet - sorry, die Bilder habe ich noch nicht hier rein gestellt - jetzt aber. Die benutzen die "Hauptplatine" sozusagen als Träger für die LED-Platine. Eigentlich eine sehr feine, solide Lösung - wirkt zumindest auf mich so..... Die 10 µH Spule (U$3) sehe ich nicht.... Vom Schaltpaln her verstehe ich das, dass das Auslöten dieser Spule, die LED von der Platine elektrisch trennt.



    Was die LED selbst betrifft, haben die - wegen Verfügbarkeitsproblemen - im Februar 2022 temporär die Type geändert. Man sieht das auf der Website des Herstellers - hier (Technical Details "aufklappen"):

    Lumen Subsea Light for ROV/AUV
    This 1,500 lumen underwater LED light is designed for use on ROVs, AUVs, underwater cameras, and other subsea applications.
    bluerobotics.com

    Es werden originale Datenblätter von CREE (LED Produzent?) zur Verfügung gestellt.



    Für mich ist noch nicht ganz klar, welche LED bei meinen 2 Lampen wirklich verbaut sind. Die MKRAWT- oder die XHP70P-Variante. Im Schaltplan ist jedenfalls die MKRAWT-Variante angeführt. Am Lieferschein und der Schachtel steht "LUMEN-LIGHT-R4-RP" drauf......hmmmmmm........


    Ich schick das mal weg....


    LG, Stefan

    DANKE Willy!!!


    ok, verstehe!

    Dass das Kamera-Bild leiden könnte, das hab ich schon ein wenig befürchtet.

    Auch AM Boot ist so eine variable PWM-Frequenz wahrscheinlich nicht ganz optimal, weil wir zu Dokumentationszwecken ein Audiosignal - das was AM Boot gesprochen wird - in das "Video" integrieren und da haben wir "störungstechnisch" schon einiges erlebt.


    Vielleicht noch etwas "Geschichtliches" zum Licht:


    Aktuell ist es so, dass wir alle 4 Halogen-Birnen parallel betreiben, also 4x 115vac - das sind US-(vergossene)Birnen. In einer Verguß-Muffe - 5 Meter vor den Birnen - ""trennen wir aber ein Paar ab"" und führen es in der Muffe über Reed-Kontakte. Mittels kleinem Magnet kann man VOR dem Abtauchen entscheiden, ob man mit einem(1) oder zwei(2) "Licht-Paaren" fährt, wobei das Paar ohne Reed-Kontakte immer brennt. Gedimmt wird die 2-polige Leitung - bevor sie vom Boot die 200m "runter" geht... Somit - je nach Reed-Kontakten - werden 2 oder 4 Birnen parallel gedimmt. Das war nicht immer ganz unproblematisch und wir haben hier schon viel probiert (verschiedene Dimmer, Birnen seriell und mit 230vac "runter,...usw) Ein Resultat aus dem Ganzen war, dass wir aus "störungstechnischen Gründen" am Boot zwei(2) verschiedene Netze (Stromgeneratoren) geschaffen haben. An das CLEAN-Netz hängten wir alles, was empfindlich war auf Störungen. An Das DIRTY-Netz kamen z.B. der PC - mit seinem (wirklich) schlimmen Netzteil und eben die gedimmten Halogen-Birnen.....

    Was auch immer ein Thema war, sind die Spannungsverluste durch das 200m lange Kabel. Wir können zwar den Strom messen und über die "Eingangsspannung" am Boot (oben) und die Widerstände, die Verluste ausrechnen, aber wirklich MESSEN können wir die unten ankommende Spannung nicht, weil das alles vergossen ist. Vom Gefühl her wollten wir (bei klarer Sicht) immer noch etwas mehr Licht, hatten aber immer Angst zu ""übersteuern"" und die Birnen zu "schießen".


    Ich hänge zur Veranschaulichung ein paar Bilder an



    Die ganze PWM-Elektronik ausbauen, gefällt mir eigentlich sehr gut.

    Aber natürlich habe ich dazu einige Fragen:


    1)

    Brauche ich einen (Vor)Widerstand, oder kann ich die LED's wirklich DIREKT betreiben?


    2)

    Könnte ich die PWM-Elektronik (Platine) im Gehäuse lassen - und die Drähte "rot" und "schwarz" einfach auf LED+ und LED- auflegen? Ist die PWM-Elektronik da dann beleidigt (falls ich sie doch mal brauchen würde)?

    Wenn ich die Platine ausbaue, brauche ich eine neue "Halteplatte"...


    3)

    Wie emfindlich ist so eine LED? Verträgt die eine (kleine) Spannungsspitze?

    Oder geht es vor allem um den Strom?

    Hohe Temperatur beim Betrieb an Luft ist ein Problem, oder?

    Unter Wasser haben wir ja über das Alu-Gehäuse eine sehr effektive Kühlung.


    4)

    "Labornetzgerät am Boot".... hmmmmm..... um ganz sicher zu gehen, dass die 3A nur ja nicht überschritten werden, oder?

    Ich könnte ein Labornetzgerät in der Kajüte fix verbauen..... aber draußen - dort wo wir arbeiten - bräuchte ich eine EINFACHE (robuste) Verstellmöglichkeit..... Wir haben da Handschuhe an und manchmal "tropft" es auch ein wenig.....

    Ich denke an eine Art "Fern-Poti".... was simples.....


    5)

    Wenn EINE LED einen Kurzschluss kriegt...... sterben alle, oder?



    LG, Stefan

    DANKE Willi,

    ein wenig verstehe ich das, was du da schreibst... irgendwie ist das sehr "ausgeklügelt", was die da gebaut haben....hmmmmm

    Wo würdest DU den Hebel ansetzten, wenn du das Ding über (nur) zwei (jeweils 2oom lange) Drähte dimmen möchtest?


    Frage von einem "Nicht-Elektroniker":

    Wenn ich den gelben Draht auf rot lege und z.B 12vdc anlege, ist das Ding immer (voll) an.

    Die 12vdc lasse ich aber vorher über einen (externen) PWR-Dimmer laufen - siehe Anhang.

    Zwischen diesem Dimmer und der LED-Lampe sind halt 200m Kabel, aber das müsste doch egal sein...

    Geht das?

    Im Grunde müsste doch auch völlig egal sein, welche (konstante) Spannung der Dimmer liefert, weil die LED-Lampe "nimmt eh alles" zwischen 5 und 48vdc und es geht eh rein um die "Pulslängen".....



    LG, Stefan

    Robert,

    ich habe das jetzt einmal getestet - ohne die Lampe noch zu öffnen.


    Die LED leuchtet zu 100%, sobald eine Spannung höher als die von dir erwähnten 7vdc anliegt. Unter 6vdc bricht der Strom auf 0A zusammen und "es ist aus"...

    Mein regelbares Netzteil geht hier nur bis ca. max. 30VDC - folgendes Verhalten:

    28vdc - 0,34A - 100% Licht

    12vdc - 0,66A - 100% Licht

    9vdc - 0,79A - 100% Licht

    8vdc - 0,87A - 100% Licht

    7,5vdc - 0,96A - 100% Licht

    7vdc - 1,03A - 100% Licht

    6,5vdc - 0,72A - ca. 50% Licht

    6vdc - 0,34A - ca. 30% Licht

    5,5vdc - 0,05A - ca 5% Licht

    5vcd - 0A - 0% Licht


    Geht der Srom mit sinkender Spannung rauf, weil die Elektronik versucht die Leistung zu "halten"?


    Die LED gibt - wenn sie über 7vdc versorgt wird ein wirklich super-super-schönes, helles, weisses Licht.

    Das würde mir sehr gut gefallen.

    Ich werde im nächsten Schritt das Gehäuse öffnen und ein paar Fotos machen.

    Vielleicht kann man - dein Ansatz - die PWM Elektronik überbrücken und die LED direkt versorgen.


    Anbei noch ein paar Fotos von meinem Test.

    Danke!


    Stefan

    PS: Frohe Weihnachten!

    Hallo Robert,

    DANKE für deine Ausführungen!

    Das Abschalten bei 7V würde mich nicht stören - ein gewisses "Grundlicht" brauche ich ja (fast) immer... es ist unten in der Regel wirklich STOCK-DUNKEL.

    Ich glaube ich habe ein Netzteil mit 48Vdc - wenn nicht zuhause, dann in der Arbeit.

    Das mit dem Spannungsabfall verstehe ich und habe ich dieses "Problem" auch mit anderen Komponenten im System... genau, wenn wir den Widerstand von einer Lampe kennen, dann können wir das zusammen mit mit dem Kabelwidertsand ausrechnen - was wir da verlieren und um was wir ""übersteuern"" müssen.


    Ich habe vermutet/gehofft, dass das mit der "Farbe" zu vernachlässigen ist. Und die Kamera ist eigentlich recht gut - wenn auch noch anlog.


    @Edit:

    Ich habe jetzt einmal 2 solche Lampen bestellt.

    Dann hänge ich die einfach mal an ein regelbares Netzteil...

    Wird ein paar Wochen dauern, aber ich melde mich und sag' dir Bescheid.

    Ich verstehe was du meinst mit deinem "Edit".... aber den Hersteller frage ich da nicht - denn sonst würde ich die PWM-Elekronik "deaktivieren"..... diese LED Lampen sind einfach zu "reizvoll" für meine Anwendung, als dass ich sie wegen sowas nicht kaufen/testen würde. Wenn ich das hinkriegen, bräuchte ich einen Bruchteil von meiner bisherigen Leistung - für wahrscheinlich "besseres" Licht. Und ich hätte den Wechselstrom vom/im Wasser weg.... Wahrscheinlich könnte ich sogar einen der Stromgeneratoren am Boot "einsparen".... das würde alles sehr vereinfachen. (auch weniger Lärm, usw...) Ein weiterer Nachteil der Halogen-Birnen ist, dass sie empfindlich auf Stöße sind. Wenn sie kaputt gehen - selten, aber manchmal ist das passiert - dann muss die neue Birne mühsam wieder VERGOSSEN werden. Das Gehäuse ist da nämlich der Glaskörper der Birne selbst..... dachte anfangs auch nicht, dass das wirklich funktioniert - wird aber von einer US-Firma genau so praktiziert und vertrieben... und es funktioniert tatsächlich recht gut.... halt mit den erwähnten Nachteilen....


    Einstweilen HERZLICHEN DANK!!!

    Ich melde mich!

    Stefan

    Danke Robert!!!

    An den "gemeinsamen Minus" habe ich auch schon gedacht - aber ich fürchte da gibt's Störungen in Bild und Ton. Die Motoren (li/re-drehen / vor/rück) werden sehr oft betätigt und das auf (deren) Masse "kombiniert" führt zu Störungen.... das Bild kommt noch analog rauf..... und es wird der Ton (vom Boot - was wir oben reden) auf das Video aufgelegt - als Art "Logbuch"......


    Aber schau mal - die schreiben da bei "Blue Robotics" (Hersteller):


    Man kann also den gelben "PWM-Draht" mit dem "plus" verbinden und dann leuchtet die LED voll.....

    Also "gelb und plus" auf +48VDC

    Und "minus" auf 0VDC


    Und dann diese 48Vdc mit einem Poti runter regeln....


    Ich hätte auch kein Problem die Dinger zu öffnen - das mit der Dichtigkeit kriege ich hin.


    Meinst du es ergeben sich irgend welche groben Nachteile - wenn ich nur die Spannung regle und nicht über PWM "fahre".

    Wird das Licht anders? (Farbe?)


    Danke für deinen Beitrag!

    Stefan

    Liebe LED-Spezialisten!


    Ich betreibe hobby-mäßig einen selbst gebauten Unterwasser-Roboter für die Suche und Bergung von versunkenen Gegenständen. Das Teil ist seit 1997 ausgestattet mit 4x 100W (110 VAC) Halogenlampen - gedimmt. Ich würde das gerne ändern und zwar auf genau diese LED Lampen:



    Lumen Subsea Light for ROV/AUV
    This 1,500 lumen underwater LED light is designed for use on ROVs, AUVs, underwater cameras, and other subsea applications.
    bluerobotics.com



    Diese Lampen sind dafür gebaut mittels PWM-gedimmt zu werden – darum zu „plus & minus“ noch das gelbe Kabel. Ich bin Techniker, aber kein Elektroniker.



    Mein Problem ist, dass ich nur 2 Kabel (Adern) zur Verfügung habe (2x 1,5 quadrat) . Das Kabel an dem ich den Roboter „versenke“ ist 200m lang – zusätzliche Adern einziehen ist nicht möglich, bzw. extrem aufwändig – da bleibe ich lieber bei der Halogen-Lösung.



    Daher meine Frage: Ist es möglich diese LED-Lampen nur über die Spannung (0-48VDC) zu dimmen? WIE geht das? Angeblich verschiebt sich dabei das Farbspektrum…. undundund….


    Kann mir das wer einfach und verständlich erklären – für mich als „Nicht-Elektroniker“.


    Ich suche jemanden, der sich für so eine Thematik interessiert, "gut auskennt" und mich bei diesem Umbau technisch (beratend) begleitet. Natürlich würde ich den Zeitaufwand und das geleistete „know-how“ auch bezahlen.


    Zur Veranschaulichung noch ein Bild:



    Danke für jeden Kommentar und Tipp!


    Stefan