Beiträge von HeinrichG

    Ja, das ist leider oft das Problem, dass man nur eine Platine braucht und der Rest fliegt im Schrank rum, zum Wegschmeißen ist es zu schade (weil Ressourcen und so). Oshpark liefert auch drei Platinen (wenn ich es noch richtig im Kopf habe), die PCB Farbe ist cool, aber die Lieferzeiten von USA nach D sind halt schon auch knackig. Die Qualität ist aber top, sehr transparent, kundenfreundlich, man kann noch Zeig nachliefern, wenn was falsch oder so.

    Ich nutze gern Aisler, weil sie Mega kundenorientiert sind, den Felix kann man oft mit Fragen nerven, transparent, sehr gute Qualität abliefern, die DRU und etc. passen und stimmen. Da können sie auch etwas teuerer sein.

    Ich dachte Deine Frage zu thermal pads ist allgemein, ohne den Bezug auf das EVM Layout, daher habe ich sie allgemein beantwrotet.

    Platinen: ich lasse meine Platinen schon immer fertigen, früher bei Oshpark und seit ca 5 Jahren nur noch bei Aisler, beide mega gut und absolut zu empfehlen.

    Gibt nur Probleme wenn eine zusätzliche Fläche über Vias angeschlossen sind die zuviel Wärme saugt. Den Fall hatte ich bisher aber nur einmal, da hat Zusatzwärme von unten (auf Heizplatte aufgelegt) geholfen

    Halt, langsam.

    Bei Heißluft gibt es keine Vias und sonstwas. Bei Heißluft wird thermal pad ganz normal verlötet.

    Die Vias mit dem bottom layer gibt es nur, wenn ich mit dem Lötkolben rumhantiere, ohne Heißluft.

    Also:

    • Heißluft ja: einfach drauf löten.
    • Heißluft nein: Vias.

    Und 3 von 4 fast nur Masse. Genau das hat mich von Versuchen mit dem Teil bisher abgehalten.

    Weswegen?

    Eine 4-layer Platine ist einfacher zu routen als eine 2-layer, finde ich.

    Ich habe schon ein paar 4-layer Platinen gemacht. TOP und BOTTOM ein GND-Polygon, dann "inner layer 1" (unter dem top) ist VCC (also +3,3v oder 5v) und "inner layer 2" ist ebenfalls GND. Die Signale habe ich nur auf dem TOP und BOTTOM geroutet, die inneren Layler sind geschlossen, bis auf die Vias natürlich.

    Nur auf den ersten Blick. Das ist für mich ein Argument, Zitat: Dimming method Analog, PWM, Hybrid, Flexible

    Hybrid and flexible dimming (2,000:1 at 20kHz PWM, 10,000:1 at 4kHz PWM, 1,000,000:1 at 120Hz PWM)

    Okay, dann schaue ich mir in mal an. Die Frage ist halt, inwiefern ist dieses 1000000:1 sinnvoll...

    dottoreD Ich bediene mich gern im Automotiv-Katalog und der Chip für mich gepasst. Ich mag sehr gern die "hochintegrierte" Chips, mit minimalen Außenbeschaltung und da sind die Automotiv-Chips schon sehr cool. Der TPS923655 ist dem LP8868-Q1 sehr ähnlich, auf den ersten Blick.

    Cossart Ich habe eine Heißluftlötstation, damit geht es.

    Aber es geht auch ohne. Ich mache immer zweilagige (mindestens) Platinen, wo beide Seiten GND-Flächen sind (Polygone) und dann halt routen. Dann wenn ich die Thermal Pads habe, setze ich einpar ein paar etwas größere Vias drauf (bei den Chip, wo ich bis jetzt am Wickel hatte war Thermal Pad Ground), möglichst nah an den Ecken und dann halt mehrere in der Mitte, je nach der Form vom Pad. Und dann flute sie mit dem Lot, fertig.

    Die ist doch absolut Wumpe, weil sie nicht an die angeschlossenen LEDs weitergereicht wird. Ich verstehe deine Fragerei danach nicht.

    Datenblatt LT8868:

    Datenblatt LT3518:

    ich versuche es mal mit geänderter Fragestellung: was ist deine eigentliche Intention?

    - einen step-up Wandler 24V=>xx mA@ yy V mit von mir aus 90% Effizienz eimsetzen um deine LEDs zu betreiben?

    Korrekt.

    - obiges, aber unbedingt alles von Grund auf (inkl. Platine) selber machen?

    Korrekt.

    (wobei sich da auch die Frage nach dem eigentllichen warum stellt)

    weil es möglich ist

    weil ich was lernen will

    weil ich Bock am basteln habe

    weil Hobby

    weil Gründe

    Und dann die Feinheiten: nur boost sprich 100% oder auch PWM Dimmung? Und da wird es dann wieder spannend: Frequenz / Ratio

    PWM-gedimmt, max 5KHz, Ratio weiß ich noch nicht.

    Die Frequenz des Schaltwandlers wäre das, worum ich mir zum Schluß Gedanken machen würde.

    Nein... dafür hat es zu große Auswirkungen auf weitere Bauteile und das Layout, man sollte sich da schon eher entscheiden... Meine Meinung.

    Nachdem die Platinengröße keine Rolle, würde ich die Schaltfrequenz so niedrig wie möglich wählen. Warum? Je höher die Schaltfrequenz, desto mehr Ärger handelst du dir mit EMV ein, desto mehr spielen Leiterinduktivitäten und andere parasitäre Effekte eine Rolle, usf. Bei einer niedrigeren Frequenz brauchst du zwar eine größere und damit teurere Speicherdrossel, hast aber weniger Scherereien.

    Danke. Also dasselbe was ich weiter oben schon aus den Datenblätter gezogen habe. So viel zum Thema "ist doch wumpe"... wenn es so wäre, wäre dieser Wert einfach fest. ;)

    @Topic: Der Treiber wird ein LP8868-Q1, LP8868XQDMTRQ1 (Boost mit Spread Spectrum).

    Du verwechselst die PWM-Frequenz, mit denen die LEDs angesteuert werden, mit der internen Schaltfrequenz der Treiber-ICs.

    Nein, ich meine wirklich die Schaltfrequenz des Treibers, nicht die PWM Frequenz.

    Ein Wald-und-Wiesen IC wie der LT3761 geht bis 1MHz, (adjustable switching frequency 100kHz to 1MHz) oder der TI LP8868 geht bis 2,2MHz.

    Superluminal und dottoreD Sinnvoll bedeutet einfach, dass "P/L" stimmt. Sprich keine Handschtände um irgendwas zu erreichen, was kein Mensch (in dem Fall Fisch) braucht, ohne das 30% als Umgebungserwärmung verheizt werden (also halbwegs effizient)... Die Platinengröße ist absolut egal, ich mag keine gequetschten Layouts, absolut unnötig,

    100Hz sind nicht immer flimmerfrei, sondern je nach Blickwinkel. Die 100Hz sieht man "im Augenwinkel" sehr gut. Das andere Problem der Schaltregler sprichst Du ja auch an, Gatekapazität, bei "zu hoher" Schaltfrequenz, glüht der ganze Spaß, also braucht auch keiner. Die Treiber, die ich mir bis jetzt angeschaut habe, nutzen in der App Note überwiegend die OptiMos FETs von Infineon, scheinen für diese Aufgabe das Passende zu sein. Der TI LP8868 braucht gar keinen externen FET, nur ein Sack voll Widerstände, Induktion, ein paar Kerkos... Das ist auch ganz cool. Glaube, den schaue ich mir genauer an.

    Superluminal Danke Dir :)

    Naja, ich sage mal so, es ist einfacher für eine Hardware die Software zu entwickeln. Oder aber auch, man weiß, was man machen will und kann die Komponenten entsprechend aussuchen, die man verwenden möchte. Meistens ist es ja so, dass man bestimmte Sachen verwenden will und das Projekt dazu sucht :D

    Moin zusammen,

    ich bin im Moment dabei meine Aquariumbeleuchten zu "revidieren", bzw. neu zu machen. Im Moment verwende ich die Boost-Treiber von PCB-Components (ehemals ledtreiber.de) Leider hat der Laden zugemacht :(

    Also, Boost-Treiber mit 1,5A, Cree XM LEDs in Kaltweiß und Warmweiß in mehreren Strängen, 24V Eingangsspannung. Nun ist eins der Treber (von drei insgesamt) am Verrecken und da dachte ich mir, machst halt mal alles neu. Die LEDs sehen jetzt auch nicht mehr ganz so frisch aus.

    Nun wollte ich fragen, was ist eine sinnvolle Schaltfrequenz für die LEDs. Die Treiber ICs gehen da Bereiche von mehreren MHz.

    Aber was ich wirklich sinnvoll?

    Danke im Voraus :)

    Moin miteinander,

    ich war/bin schon lange Zeit ein stiller Mitleser und habe mich nun vor einer Zeit registriert :)

    Zu mir: bin Heinrich, komme aus der Nähe von Stuttgart und entwickle Schaltungen und programmiere Mikrocontroller, seit gewissen Zeit nur noch die STM32. Mein Schwerpunkt ist Elektronik für Autos um unsere Dinosarier (Oldtimer / Youngtimer) auf der Straße zu erhalten und die entfallene Bauteile (bsp. Luftmassenmesser) mit aktuellen zu ersetzen.

    Mit LED-Technik habe ich nur in so fern was zu tun, dass mein Aquarium (550Liter) mit einer eigenbau LED-Leuchte beleuchtet, die ich jetzt etwas "überholen" will.

    :)