Spannungsregler 12V auf 5V richtiger aufbau?

    Spannungsregler 12V auf 5V richtiger aufbau?

    Hallo @ all


    Ich habe eine Frage zu einem von mir erstellten Layout.

    Ich habe versucht einen Spannungswandler so in eine Schaltung zu bauen, das ich Konstante 5V raus bekomme, denn die brauche ich für ein anderes Projekt.

    Die Schraubklemmen sind jetzt nur so da, damit es Ansehnlicher ist, aber das Layout wird nachher noch erweitert.

    Ist das jetzt so richtig oder habe ich totalen Murks gemacht?

    [gallery]2208[/gallery]



    Danke für das Interesse Prying
    Kein Profi, aber neugierig!
    Der 7805 ist da ziemlich tolerant, wichtig ist, dass er wiklich mindestens 100nF hat (ich glaub im Datenblatt stehen 330nF drin, die bekommt man nur zB bei Reichelt ned. Ich verwende fast immer tropfenförmige Keramikkondensatoren, weil die einfach kleiner sind als die rechteckigen Folienkondensatoren. Die passen halt ins 2,54er Raster, die Folien sind meist doppelt so breit. Den Elko davor halte ich mit 1µF auch für etwas zu schmal... und denk an die Spannungsfestigkeit, mind. doppelte Eingangsspannung.
    Hi,
    also ich würde Dir 2 elkos mit 100uF empfehlen, einer vor und einer nach dem Spannungswandler, desweiteren eine Freilaufdiode, zwischen ein und Ausgang.
    12V --|<-- 5V da kannste auch irgendeine nehmen, z.b. 1N4001.
    Die Kerkos sollten 100nF haben, der am eingang vllt. sogar 330nF lt Datenblatt.
    Aber der Spannungswandler nimmt fast alles, hauptsache es hängt was dran.
    Ok, gut, jeder hat jetzt fast einen anderen Elko Wert genannt, bzw. auch eine andre Bauform.

    Jetzt zusammen gefasst, was in welcher kombination.
    Ich denke mal was auf jedenfall drinnen bleibt ist der 7805^^
    Scherz.
    Also welche werte und Welche bauart?
    Kerko? Elko?

    Im nF oder µF bereich?

    Danke für die Vilen Antworten schon.

    Prying
    Kein Profi, aber neugierig!
    Also,
    du kannst das so machen: 47µF Elko --> 100nF Kerko --> 7805 --> 47µF Elko --> 100nF Kerko

    oder in der Sparversion: 47µF Elko --> 7805 --> 100nF Kerko

    Habe gestern mal ohne Kondensatoren probiert funktionieren würde es auch ;) Natürlich an einer stabilen Eingangsspannung.

    dgoersch schrieb:


    Prying schrieb:

    Kerko? Elko?

    Im nF oder µF bereich?
    Ja und ja :P
    Ich weis warum ich das Forum so mag alle sind se für ihren Humor bekannt!^^

    Hm ok, also ich nehme im nF bereich nen Kerko mit Welchen wert?
    Und nen Elko mit 47µF...

    Oder einfach die Folientransistoren drinnen lassen und nur den Elko mit 1µF in 47µF ändern....

    Qual der Wahl.^^

    So wer zuerst Postet das nehm ich dann^^

    Danke Prying
    Kein Profi, aber neugierig!
    Ach, dann werf' ich auch noch was in die Runde! :D

    Die 100 nF-Kondis (bzw. am Eingang 330 lt. Datenblatt, da wird aber meist auch 100 genommen) dienen dazu, dass der 7805 nicht zu schwingen anfängt - absolute Minimalbeschaltung (wenn man "mutig" ist :D) ist der 100 nF am Ausgang... Kerko oder Folie, muss halt was "schnelles" (geringer ESR) sein...

    das "siehst" Du zwar nicht, wenn der schwingt (ausser auf dem Oszi), aber Deine Schaltung wird dann Probleme bekommen, wenn das der Fall ist...

    Die Elkos zusätzlich kann man nicht pauschal sagen, das hängt von der weiteren Schaltung ab:

    Der Elko am Eingang stabilisiert eben die Spannung am Eingang - wenn Du das Teil über ne 10-Meter-0,14 qmm-Leitung versorgst und 1 A brauchst, dann muss der natürlich wesentlich größer sein, als wenn das direkt über dicke kurze Kabel an nem stabilisierten 12-V-NT hängt - in so nem Fall braucht man den eigentlich gar nicht...

    Der Elko am Ausgang stabilisiert die Spannung weiter, wenn der Stromverbrauch stark schwankt, z.B. LEDs über PWM angesteuert - der puffert das dann, Größe hängt davon ab, wie viel Strom Du brauchst und wie stark der schwankt - wenn Du irgendwas damit versorgst, das recht wenig Strom zieht und das auch noch gleichmäßig, dann kannst Du den auch weglassen...

    Die "Freilaufdiode" ist nötig, wenn es passieren kann, dass am Ausgang ne höhere Spannung anliegt als am Eingang - kannst Du das sicher ausschließen, kannst Du die auch weglassen...

    Alles klar...? :D - damit man Dir ne genaue Empfehlung geben kann, was da hin muss, muss man eben auch genau wissen, in welchem Umfeld diese Schaltung eingesetzt wird - ohne diese Angaben postet halt jeder sein "Standardrezept"... ;)
    It's only light - but we like it!

    Da es sich in letzter Zeit häuft: Ich beantworte keine PNs mit Fragen, die sich auch im Forum beantworten lassen!
    Insbesondere solche von Mitgliedern mit 0 Beiträgen, die dann meist auch noch Sachen fragen, die bereits im entsprechenden Thread beantwortet wurden.
    Ich bin keine private Bastler-Hotline, technische Tipps etc. sollen möglichst vielen Lesern im Forum helfen!
    @ Pesi

    Hast vollkommen recht.


    Ok dann werde ich mal ein Layout dazu Posten was ich betreiben möchte.

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    Die Schaltung ist nur ein Entwurf, und an der Stelle wo der 7805er ist, wollte ich dann die obige Schaltung einbauen.

    In meinem Thread klick fragte ich ja erstmal allgemein über die Schaltung des Lauflichtes nach.
    Nach erfolgreichem Testaufbau, wollte ich mehr.
    Das Lauflicht an ein par mehr LED`s anschließen (90stk) jeweils dann zu 3 LED`s in der Laufleiste.
    Dh. Pro Kanal 3 LED`s mit Vorwiederstand.
    Die Steuerungseinheit (74HC4017) benötigt in der gesammten Schaltung nur 5 V.
    An den Jeweiligen ausgängen habe ich dann einen BC517 Transistor angelegt mit 1K an der Basis.
    Somit möchte ich 12V schalten, so das dann die LED`s genug Strom bekommen.
    Meine Idee:
    Angeschlossen werden 12 Volt vom NT und der 7805er regelt den Strom dann so runter, das der Rest der Schaltung betrieben werden kann.
    Wärend dann Parallel 12 V zu dem Colektor der Transistoren gehen. bzw. im GND zu den Emmiter.
    (ich weis das ich am GND, für den ablassstrom, die transistoren falsch angeschlossen habe.)
    Deswegen so Umständlich, weil die Schaltung schon aufgebaut ist und ich diese im ganzen nicht mehr so heftig umändern möchte und nur kleinere veränderungen hinzufüge um en gewünschten Effekt zu erziehlen...
    Also brauche ich nur am Ausgang des 7805er wenig strom nur für die Grundschaltung.
    Ich hoffe ich habe alles verständlich genug beschrieben.
    Und im alg. wollte ich mich mal näher mit dem 7805er beschäftigen und einsetzen können.
    So ich denke mal ich hab jetzt erstmal genug infos gegeben, wenn noch wa sbenötigt wird dann einfach fragen... logisch....
    Danke nochmal an euch und Pesi.
    Würde mich noch über weitere Antworten freuen.
    Gruß Prying
    Kein Profi, aber neugierig!

    Prying schrieb:

    ablassstrom
    Lustiges Wort! :thumbup: (nicht böse gemeint, klingt wirklich lustig!)

    Prying schrieb:

    Danke nochmal an euch und Pesi.
    Ja, bin ich denn bei "Euch" nicht auch schon mit dabei...? ;) (Ebenfalls: Spaß!)

    Hier würde ich dann am Eingang der gesamten Schaltung nen relativ "dicken" Elko (100 - 220 µ) hinmachen zum Puffern, aus dem "saugen" die LEDs ja auch...

    die Logik-Schaltung selbst braucht ja nicht viel, aber auch da schwankt der Verbrauch, also hier evtl. 4µ7 (ja, über den Daumen gepeilter Wert, kann man schlecht 100% berechnen) vorsehen...

    und eben die 2x 100 nF *direkt* an den Beinchen des 7805, damit der nicht schwingt - ebenso (wie in dem anderen Thread schon gesagt) an jedes Logic-IC 100 nF direkt an die Versorgung ("Abblockkondensator")

    Da es nun passieren *könnte*, das das Teil vom Netz getrennt wird, während eine LED leuchtet, die evtl. den Elko am Eingang schneller leersaugt als der 4µ7 leer ist und damit am Ausgang des 7805 höhere Spannung als am Eingang anliegt, noch die "Rückflussdiode" von Ausgang zu Eingang

    Sind zwar dann ein paar Cent Bauteile mehr, aber dafür ist das ordentlich gemacht und läuft zuverlässig - am Anfang immer erst mal alles "richtig" machen, irgendwo an Bauteilen "sparen" kann man dann später noch, wenn man mehr Erfahrung hat, wo das ohne große Probleme möglich ist (wenn es denn sein muss...)
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    Siste für unterhaltung ist hier auch gesogt^^ lach

    Also de Gefahr hin, wie ein depp da zu stehen habe ich eine Frage zum Kondensator:

    Den 4,7µF an den 7805er... vor oder hinter dem? Ich habs so verstandebn, dass ich den dahinter setze am Ausgang.
    (Bin halt noch nicht so der eigenständige Schaltungserzeuger, sondern gehe sonst nur nach Plan... deshalb frag ich lieber 2mal nach.)
    Die 100nF an die "In" und "GND" Beinchen des 7805er oder so wie in der Darstellung, so lassen?

    Und den genauen Standort der Rückflussdiode ist mir auch noch nicht so klar.
    In Sperrrichtung zu Plus un Minus der Versorgungsspannung?

    + --------l------ 12V
    -- Diode Markierung
    [] Diode
    - ---------l------ -12V
    So????

    Gruß Prying

    EDIT:

    2te Version:

    [gallery]2209[/gallery]
    Kein Profi, aber neugierig!

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Prying“ ()

    Nochmal zu meiner Frage, denn ich denke die ist hier unter gegangen, wegen Montag wo alle auf der Arbeit waren.

    Wie und wo wird nun die Rückflussdiode angebracht?
    Nach GND Hin???

    Und nochmal zu den Kondensatoren im allgemeinen wie in der Obigen beitrag beschrieben....



    Danke nochmal für die hilfe.

    Prying
    Kein Profi, aber neugierig!

    Prying schrieb:

    Wie und wo wird nun die Rückflussdiode angebracht?
    Nach GND Hin???
    Nee - "von" Out "nach" In - damit, wenn an Out höhere Spannung anliegt als an In, der Strom nicht "rückwärts" durch den 7805 fließt, sondern eben durch die Diode - daher auch der Name... ;)

    P.S.: Zweites Ergebnis bei Google... 8o :D
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    So weit ich weiß sind die Kerkos schneller als die Folien-Kondis. Ob nun 100nF oder 330nF dürfte recht egal sein. Es kommt auch immer drauf an was man da anklemmt und was für eine Versorgungsspannung man hat, wenn nur ne 5V Glühbirne nach dem Spannungsregler anklemmst und als Spannungsquelle eh schon ein Schaltnetzteil dient, dann kannst auch auf alle Kondensatoren am Spannungsregler verzichten.

    Bei meinem Mini-Dimmer z.B., da braucht es die Kondensatoren, sonst kann es so passieren wie bei meinem Stresstest mit Dimmung von 200W. Da habe ich insg. 200W Halogen mit dem Mini-Dimmer gedimmt. Hier kann es dann bei den Schaltnetzteilen vorkommen das diese, sobald man zu dimmen beginnt, den Einschaltzeitpunkt der PWM als Kurzschluss erkennen und den Strom sehr kurz abschalten. Wären nun keine Kondensatoren vorhanden dann würde der µC nen Reset machen.

    Oder anders, wenn die Versorgungsspannung zu viel Restwelligkeit besitzt, dann kann es vorkommen das z.B. der IR-Empfang nicht so recht funktioniert. Da helfen dann auch die Kondensatoren. Man kann das mit nem Oszi auch schön sehen was passiert wenn man die Kondensatoren dran hat oder nicht, oder obs nun 100nF sind oder 330nF.

    Gruß, Benny.
    Folienkondis bestehen ja aus ner gewickelten metallisierten Folie, und haben (durch den Wickel) auch eine gewisse Induktivität, die auch mal störend sein kann.

    Kerkos haben auch ihre spezifischen Nachteile, sind hier aber trotzdem besser geeignet - haben sich in dem Sinne auch "durchgesetzt", praktisch jedes (also: der Großteil) industriell hergestellte Teil ist SMD, hast Du schon mal nen SMD-Folienkondi irgendwo gesehen... ?(

    benkly schrieb:

    wenn nur ne 5V Glühbirne nach dem Spannungsregler anklemmst und als Spannungsquelle eh schon ein Schaltnetzteil dient, dann kannst auch auf alle Kondensatoren am Spannungsregler verzichten.
    Kann man so pauschal nun auch nicht sagen - da geht's ja nicht *nur* um das zusätzliche Puffern der Spannung, sondern dass der 7805 *selbst* in's Schwingen kommen kann, auch wenn vorne glatte Spannung rein kommt und hinten gleichmäßig Strom abgezapft wird... und das wird eben durch diese Kondis unterdrückt.

    wo ich mir den 100 nF danach oft spare ist, wenn man dann eh' nur 10 mm Leiterbahn hat und danach kommt gleich der 100 nF Abblockkondi vom angeschlossenen µC, da finde ich es "übertrieben", 10 mm "weiter vorne" noch mal nen Kondi hin zu machen...

    ebenso, wenn am Eingang schon z.B. ein 100µ *low ESR* Elko sitzt, dann spare ich mir den 330nF Kerko auch...

    und, ja, wenn man irgendwo gepulst Strom entnimmt (PWM z.B.), dann ist es immer ratsam, die Versorgung am Eingang der Schaltung etc. noch mal extra zu puffern - darum sind z.B. auf meinen WS2801-Pixelplatinen (um den Thread ebenfalls gleich ein bisschen für Werbung zu nutzen ;)) auch am Eingang noch mal 4µ7 Kerkos, obwohl diese im Datenblatt nicht erwähnt werden...

    andere hier im Forum haben auch schon ähnliche Platinen ohne noch mal Kondi am Eingang gebaut, die hatten dann auch Probleme mit "unerklärlichem" Flackern der WS2801 etc. ;)
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