Präsentation meiner ersten selbstgebauten High-Power LED Taschenlampe

    Präsentation meiner ersten selbstgebauten High-Power LED Taschenlampe

    Hi Leute,
    vor langem kündigte ich den Bau einer LED Taschenlampe an, welchen ich nun auch endlich in Angriff genommen habe:
    Zuerst die Bauteile:
    -Modellbauakku (Bild, von einem Akku war eine Zelle kaputt, diese habe ich nun entfernt und die restlichen wieder zusammengelötet, der Akku
    mit der kaputten Zelle ist glaub ich mehr als deutlich erkennbar :D)
    -High Power LED von Led-tech.de Und zwar die Cree XM-L T6, was anscheinend momentan eh die beste an Lichtausbeute ist.
    -Optik von Cree auch bestellt bei led-tech.de
    -KSQ, bestellt bei ebay, 1200 mA

    Meine Forderungen an die Lampe waren:
    -Niedriger Stromverbrauch, lange Leuchtdauer, Lipo der schon vorhanden war benutzen, Gehäuse selbst fertigen und einfach eine stabile, simpel aufgebaute
    Lampe zu erschaffen

    So, nun zu den einzelnen Arbeitsschritten:
    -LED am Labornetzteil testen
    -Wärmeentwicklung testen (kaum vorhanden bei 1,2 A)
    -Gehäuse konstruhieren, mittels eines CAD Programmes
    -Gehäuse fräsen lassen (komplett aus Alu, Gehäuse ist auch Kühlkörper)
    -Gehäuse entgraten
    -Gehäuse sandstrahlen lassen
    -Gehäuse rot lackieren, (sieht auf den Bildern ein bisschen Rosa aus, ist es aber nicht, es ist ein sehr kräftiges Rot aus der Spray dose)
    -Wärmeleitfunktion des Gehäuses überprüft (Mos-Fet kurzschließen bei 6A, und diesen dann mittels Schraube und WLP angebracht, siehe da,
    das Gehäuse wurde überall fast schon gleichmäßig warm, und leitet die Wärme gut vom Mos-Fet ab.)
    -Verschiedene Bauteile wie Schalter, KSQ, die LED (natürlich mit WLP) und die Optik anbringen
    -Alles sauber verlötet, mit Schrumpfschlauch geschützt usw.
    -Leider habe ich beim anbau der Optik die Schnap-hacken die die Optik am Optikhalter befestigen, zerstört
    -Optik von aussen mit 2k Kleber befestigt, hält bombenfest, allemal besser als diese billigen Schnaphacken
    -Akku laden, dabei wurde mir bewusst, dass bei einem der zwei 3-zelligen Akku-packs eine zelle kaputt war.
    diese habe ich dann nach Anweisungen aus diesem Board zuerst versucht zu reanimieren, nach Misserfolg aber ausgelötet und entsorgt.
    -Lampe bei Dunkelheit testen, leuchtet perfekt, bei absoluter Dunkelheit leuchtet die Lampe sogar das Haus des Nachbarn so aus, dass alles klar erkennbar ist,
    das hätte ich von so einer kleinen LED nicht erwartet....
    -Dauer-test durchgeführt: Lampe einfach laufen lassen, bei Zimmertemperatur wurde die Lampe nach knapp 3,5 h nicht merkbar warm. PERFEKT.
    Nach dieser Zeit fiel die Spannung des einen Akkus, der ja nurnoch 2 Zellen hat, auf ca 6,8 V ab, was pro Zelle 3,4 V macht. Weiter wollte ich den Akku
    nicht entladen, was sicher aber noch möglich währe.

    Ein kleiner Tipp: Bei diesen Temperaturen nicht draußen lackieren, es entsteht eine schreckliche Oberfläche...

    Bilder:












    So, nun komme ich auch schon wieder zum Ende meines Berichts, ich hoffe es hatt euch gefallen, über Kommentare, bzw. Bewertungen würde ich mich sehr freuen
    Mfg

    CeeCee schrieb:

    Wohl dem, der eine Fräse zur Verfügung hat :thumbsup:

    Ja das hätte ich auch gern!!

    So und nun @ Ghostrider1911:

    Auf dem Foto sieht das so aus als würden die Adern an die ecken rankommen, ist das so??? evtl. könnten die auf dauer beschädigt werden. Habe das auch das Foto mit Markierung drangehangen.
    Bilder
    • 19102011377.jpg

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    Für schäden übernehme ich keine Haftung!!
    Danke erstmal für die Bemerkungen!!

    Also zu den Kanten, das dürfte zwar nicht weiter tragisch sein, aber auf deinen Rat hin, werde ich das ganze noch ein bisschen abfeilen

    Von der Größe her ist die Lampe perfekt, wie ich finde..

    Nur etwas schwer ist sie.. aber das macht ja nichts..

    Die Reichweite ist scho erschreckend gut.. hatte ich nicht gedacht, vorallem weil ich sie nur auf 1,2 A betreibe


    mfg