Umbau von 2 Deckenleuchten auf LEDs

    Umbau von 2 Deckenleuchten auf LEDs

    Moin, ich wollte hier mein kleines Projekt vorstellen. Es geht um den Umbau zweier Eglo-Deckenleuchten, die eigentlich für 60W Glühobst ausgelegt sind. Ich habe diese Leuchten für 5,99 € bei Obi entdeckt und dabei festgestellt, dass sich diese ideal für den Umbau auf Led eignen. In die Mitte passt eine runde Aluplatine mit bis zu 180mm Durchmesser und entschieden habe ich mich für eine 160mm Aluronde aus 99% Alu und 3mm Stärke sowie eine 150mm Aluronde aus 2mm AlMg3. Diese habe ich dabei mit Hilfe eines Wärmeleitklebers auf das Blechgehäuse geklebt, wo ich vorher die Farbe für einen besseren Wärmeübergang entfernt habe.

    Ein Problem war die Standardglasscheibe, die nicht satiniert sondern mit einer dünnen weißen Farbschicht bedeckt ist, die ordentlich Licht schluckt. Außerdem ist sie gewölbt und die daraus entstehende Optik gefällt mit nicht so. Also habe ich bei Ebay noch 248mm große und 3mm starke satinierte Plexiglasscheiben mit 67% Transmission gekauft.

    Die erste Leuchte ist mittlerweile umgebaut und besitzt 3 Cree XP-G2 R3 2900K , welche mit Hilfe eines 12V Festspannungsnetzteils + 2 parallel geschalteten 5,6 Ohm Drahtwiderständen betrieben werden. Im Betrieb wird die Aluronde nach langer Zeit 50-55°C warm, je nach Position der Leuchte, da ich die Temperatur nur auf dem Boden gemessen habe. Eine Temperaturmessung an der Decke steht noch aus. Der Strom der durch die Leds im hieißen Zustand fließt beträgt dabei 1,02A. Eine geplante Verbesserung betrifft die Lackierung des Innenraums des Netzteils in Weiß, um nicht unnötig Licht zu verschenken, bzw. damit sich das Netzteil im ausgeschalteten Zustand nicht durch das satinierte Plexiglas abzeichnet. Normalerweise ist da noch ein weißer Deckel drauf, der wirft aber aufgrund seiner Höhe im eingeschalteten Zustand einen großen Schatten, sodass ich diesen entfernt habe.
    Bilder
    • Img_8695.jpg

      130,15 kB, 1.536×1.152, 381 mal angesehen
    • Img_8907.jpg

      102,45 kB, 1.536×1.152, 393 mal angesehen
    • Img_8932.jpg

      118,76 kB, 1.536×1.152, 371 mal angesehen
    • Img_9077.jpg

      111,01 kB, 1.536×1.152, 367 mal angesehen
    • Img_9079.jpg

      89,99 kB, 1.536×1.152, 387 mal angesehen
    • Img_9080.jpg

      108,92 kB, 1.536×1.152, 388 mal angesehen
    • Img_9081.jpg

      81,79 kB, 1.536×1.152, 376 mal angesehen
    • Img_9082.jpg

      51,47 kB, 1.536×1.152, 370 mal angesehen

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „John.S“ ()

    Ist ja das selbe Modell, an dem ich mich versucht habe ;) Umrüstung Badleuchte auf Acrich 2 Modul 17W
    Ich hatte das Arcrich Modul gewählt, weil ich keinen Plan hatte, wo ich das Netzteil unterbringen kann. Was noch eine Möglichkeit wäre, statt 3 LED's am Maximum zu betreiben, 6 mit dem halben Strom. Damit steigt ihr Wirkungsgrad und damit sinkt geringfügig die Wärmeabgabe. Außerdem bleiben die Chips kühler, weil nicht soviel Leistung punktuell verbraten wird. Eine getaktete Konstantstromquelle macht das Innenleben indirekt auch noch kühler, weil die Differenz Uf zu Ub nicht verheizt wird.
    Ich werde mal schauen, wenn ich das Ding beim OBI bekommen sollte, lohnt es sich auf jeden Fall, damit zu experimentieren
    Für die Jüngeren: Led Zeppelin ist KEIN beleuchtetes Luftschiff! :D
    Also das Maximum wären ja 1,5A bei den XP-G, also habe ich noch Luft nach oben hin offen und 55°C Kühlertemperatur sind bei den geringen Betriebszeiten im Flur eigentlich auch völlig in Ordnung. Die zweite Leuchte kommt jedoch in die Küche, wo sie deutlich länger eingeschaltet sein wird. Muss noch gucken, welche Stromversorgung ich da wählen werde. Erst dachte ich, dass ich da vielleicht lieber 4 XP-G2 R3 2900K auf 1A nehmen sollte, da mir die Lichtmenge von 3 zu gering erschien. Jetzt an der Decke macht sie jedoch weitaus mehr Licht, als ich erwartet habe.:D

    Nachtrag: Habe jetzt mal einen der Widerstände probeweise abgeknipst und damit den Strom etwa halbiert. Und muss sagen, dass mir die Helligkeit im Flur immer noch absolut ausreicht. Werde es also auch so lassen.

    [ModEdit: völlig nutzlosen Fullquote entfernt ...]

    Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von „John.S“ ()

    So sieht die Version der Lampe für die Küche aus. Zum Einsatz kommen wieder 3 XP-G2 2900K auf ~1A (~950mA im heißen Zustand), jedoch habe ich im Gegensatz zur Flurlampe die XP-G gekapselt, damit der Wasserdampf und das verdampfte Fett sich nicht auf den LEDs und Linsen niederschlägt. In meiner kleinen Küche mit grauen Wänden macht die Lampe etwa 100lx in Höhe der Spüle und des Herdes. Ich überlege, die Lampe in Zukunft stärker zu machen und vielleicht auch warmweiße Leds mit hoher Farbwiedergabe rein zu mischen.
    Bilder
    • Img_9700.jpg

      289,98 kB, 2.304×1.728, 348 mal angesehen
    • Img_9703.jpg

      289,75 kB, 2.304×1.728, 361 mal angesehen
    • Img_9705.jpg

      173,14 kB, 2.304×1.728, 350 mal angesehen
    Nein, der Ring stört das Licht nicht, dafür musste ich ihn aber auch um die halbe Höhe kürzen. Wie du auf dem Foto sehen kannst, kommt sogar ein kleiner Teil des direkten Lichtes zwischen dem Gehäuse und der Plexiglasscheibe durch. Der Ring ist eigentlich der Deckel von diesen Aluminiumdosen von Pollin, den ich mit Epoxydharz luftdicht verklebt habe. Das Netzteil wirft einen ganz leichten Schatten auf die Plexiglasscheibe.
    Bilder
    • Img_9709.jpg

      66,51 kB, 1.536×1.152, 334 mal angesehen