LED-Batterie-Lichtkette auf Netzteil umrüsten

    LED-Batterie-Lichtkette auf Netzteil umrüsten

    Ich habe mir einige LED-Lichtketten für die Dekobeleuchtung besorgt. Im Detail sind das folgende Lichtketten:
    amazon.de/Ledgle-Lichtkette-20…words=lampe%2Bkupfer&th=1

    Sie werden mit 2 CR2032 Batterien betrieben. Es gibt in dem Gehäuse nur einen Schalter und die beiden Batterien. Die LEDs sind alle parallel geschaltet und besitzen keinen Vorwiderstand. Die LEDs laufen mit 3V. Da die Batterien 6V bereitstellen, gehe ich davon aus, dass es aufgrund der geringen Stromstärke auch ohne Vorwiderstand funktioniert, aber natürlich nicht optimal ist.

    Da die LED-Ketten in leere Spirituosenflaschen verbaut werden sollen und ich insgesamt 6-8 davon auf einem höheren Regalbrett positionieren will, ist mein Plan, diese an ein Netzteil anzuklemmen um zum einen einen häufigen Batteriewechsel zu verhindern, zum anderen aber auch um sie möglichst bequem und einfach alle zusammen ein und ausschalten zu können. Ich habe schon einen ersten Versuch mit einem USB-Netzteil (5V,1A) und einem großen Widerstand gemacht (ich glaube es wahren 10kOhm, bin mir aber nicht mehr sicher). Grundsätzlich hat das funktioniert, aber da ja rel. viel Leistung verbraten werden muss, wurde der Widerstand natürlich rel. warm.

    Nun ist mein Plan möglichst viele Lichterketten an einem Netzteil zu betreiben. Aufgrund von meiner mangelnden Erfahrung mit LEDs möchte ich aber jetzt auch nicht wahllos rumprobieren. Könnte ich die LED_Ketten durch Reihen und Parallelschaltung zum Bspw. auf die gewünschte Netzeilspannung bringen oder leuchten dann die einzelnen Ketten nicht mehr gleich hell. Ich könnte mir z.b. vorstellen die 8 Ketten jeweils in 4 x 2 parallel geschaltete Ketten zu kombinieren,diese dann in Reihe zu schalten und dann an einem 12 V Netzeil zu betreiben. Ich befürchte aber, dass dann die ersten Ketten deutlich heller sind, bzw. die Gesamtstromstärke zu groß wird für die dünnen Drähtchen. Zudem wüsste ich jetzt auf Anhieb nicht, wie ich die jeweiligen Vorwiderstände auslegen sollte. Alternativ könnte ich sie auch alle an einem 3V Netzteil parallel betreiben, macht das mehr Sinn?

    In der Anzahl der Netzteile bin ich rel. flexibel, da ich noch in der Planungsphase bin, allerdings sollten schon mindestens 3 Ketten an ein Netzteil angeschlossen werden.Ich bin leider kein Elektriker, hatte aber Elektrotechnik und Elektronik in den Grundzügen in meinem Studium, kann also mit den grundsätzlichen Begriffen und Zusammenhängen etwas anfangen.

    86bibo schrieb:


    Sie werden mit 2 CR2032 Batterien betrieben. Es gibt in dem Gehäuse nur einen Schalter und die beiden Batterien.
    Die LEDs sind alle parallel geschaltet und besitzen keinen Vorwiderstand.
    Die LEDs laufen mit 3V.


    Hallo,
    das ist so richtiger Billigrasch. Es funktioniert irgend wie eine Weile, ist aber eigentlich ist es für die Mülltonne produziert.

    Die LED leuchten und gehen deshalb nicht kaputt, weil der Innenwiderstand der Primärzellen (Knopfzellen) als Vorwiderstand wirkt.

    Deshalb wird es bei Verwendung eine NT, das einen viel höheren Nennstrom liefert auch auf keinen Fall ohne Vorwiderstand gehen.

    Bestimme den LED-Strom, den du gerne haben willst. Dazu müßtest du mal ein Strommessgerät einschleifen.
    Dann kannst du auch den Vorwiderstand für Betrieb an 5V-USB-NT bestimmen.

    Mit 10kOhm wird das sicher nix. Ich gehen mal von ca. 50...100mA für eine aus.
    Dann sollte ein Vorwiderstand etwa 40...100 Ohm für jede Lichter-Kette haben.
    Die max. Verlustleistung ist natürlich vom Strom abhängig bei z.B. 50mA * 2V = ca. 100mW.

    Wenn du nicht messen kannst, dann versuche es eben mit Vorwiderständen.
    Beginne dann mit etwas größeren Werten (z.B. 220 ...270 Ohm).

    Wenn eine LED-Kette nur paar 10mA benötigt, dann kannst du natürlich einige an ein USB-NT klemmen.
    Eben soviel, dass in Summe die Strombelastbarkeit des NT nicht überschritten wird.
    Gruß Helles Licht