Fragen zu meiner Produktauswahl

    Fragen zu meiner Produktauswahl

    Hallo,

    ich möchte mich nun erstmals an "richtige" LED Beleuchtung heranwagen und wollte nun vorher abklären, ob meine Zusammenstellung so funktionieren würde.

    Als Stromquelle habe ich mir das hier led-tech.de/de/Meanwell-Netzgeraet-700mA-9-48V-IP67 herausgesucht.
    Dazu 6x die Platinen hier: led-tech.de/de/21x-Samsung-LM301B-Streifenplatine-5000k

    Jetzt sind aber 6*8,34V = 50,04V, was ~2V höher liegt als was die KSQ liefert. Geht das trotzdem, oder kann ich doch nur 5 der Platinen betreiben?
    Oder ist es besser 2 mal die 30V Version der KSQ zu nehmen? Sind da Unterschiede im Gesamtverbrauch zu erwarten (Verlustleistung oder so?)

    Was mich auch noch vor eine Frage stellt ist der Text zu den Platinen. Da heisst es einmal:
    "Unsere
    Streifenplatinen sind in Abhängigkeit von der Umgebung sogar bei 1000mA
    ohne zusätzliche Kühlung zu betreiben."
    und weiter unten:
    "Bitte achten Sie bei allen Anwendungen mit HighPower LEDs auf
    dauerhafte, ausreichende und flächige Wärmeableitung ab der ersten
    Betriebssekunde."
    Was denn nun? Kann ich die bei 700mA ohne Kühlung laufen lassen? Und wenn nicht, reicht es die zB auf ein Alu-U-Profil (sowas wie von Alfer aus dem Baumarkt) aufzubringen?

    Sind die obigen LED geeignet für ein Paludarium? Ich will keine Wachstumsorgie erreichen, aber verkümmern sollen die Pflanzen nun auch nicht.
    Aloahe!
    Ich habe seit sehr kurzem (Samstag?) 5 Aquarien mit je einem dieser Module + LDD-1000 im Betrieb.
    Ich betreibe die nicht bei 100%, sondern bei 87% und die werden nicht wirklich zu warm. 1000mA halten die easy ohne Kühlung aus - aber falls du die irgendwo einbaust, musst du aber auf eine gewisse Belüftung achten.

    Eine KSQ überfordern würde ich nicht - ich bekomme schon (bei Meanwell sicher unbegründete) Bauchschmerzen, wenn ich nah an die maximal-Spannung rankomme.
    Ich würde das Ganze mit 3 LDD-700 machen - ganz einfach, weil du hier einfacher Netzteile mit passender Eingangsspannung (18-24V) findest - ein altes Laptop-Netzteil mit 19V wäre hier auch eine Überlegung wert.
    DIe DInger kosten bei ebay auch nicht wirklich viel (4,39€ inkl.)
    A Christian telling an atheist he is going to Hell is about as scary as a small child telling an adult they wont get any presents from Santa.
    Bin kein RGB-Freund
    Auf 1000mA will ich garnicht hoch, weil da ja mWn die Effizienz abnimmt; daher mein Kompromiss mit 700mA statt der 350mA.

    Eingebaut werden die dann wohl schon; geplant ist ein Lichtkasten mit ~75 Litern Inhalt. Zwei 80mm Bohrungen und ein leiser Lüfter wären aber nicht wirklich ein Problem.

    Den Bastelspaß in allen Ehren, aber die Idee mit den LDD-700 lohnt sich nicht, denke ich. Also jedenfalls nicht,wenn man keine Laptops rumliegen hat. Selbst bei Pollin kostet was in der Richtung (36V/0,7A) knapp 11 Euro. Da kann ich auch gleich die vom Shop nehmen.

    Da Du Aquarien versorgst, hast Du einen Reflektor oder sowas dran? Ich habe etwas Bedenken daß die Beleuchtung stark nach vorne rausstreut, denn der Abstrahlwinkel ist ja zumeist 120°, und die Module kommen 1/1,5m über Wasser/Bodengrund.
    Mit einer leichten Neigung kann ich das Licht nach hinten richten, aber senkrecht drunter soll auch noch genug ankommen.

    Tonitoni schrieb:


    Jetzt sind aber 6*8,34V = 50,04V, was ~2V höher liegt als was die KSQ liefert. Geht das trotzdem, oder kann ich doch nur 5 der Platinen betreiben?
    Oder ist es besser 2 mal die 30V Version der KSQ zu nehmen? Sind da Unterschiede im Gesamtverbrauch zu erwarten (Verlustleistung oder so?)


    Die KSQ liefern in der Regel bis zur angegebenen Max-Spannung. Das kann manchmal etwas mehr sein, darauf verlassen kann man sich aber nicht. Also entweder nur 5 Platinen, oder ein Alternativlösung. Einen Vorschlag hast du ja schon, eine Alternative wäre das PLM-40-700, da bist du auf der sicheren Seite.

    Tonitoni schrieb:


    Was mich auch noch vor eine Frage stellt ist der Text zu den Platinen. Da heisst es einmal:
    "Unsere
    Streifenplatinen sind in Abhängigkeit von der Umgebung sogar bei 1000mA
    ohne zusätzliche Kühlung zu betreiben."
    und weiter unten:
    "Bitte achten Sie bei allen Anwendungen mit HighPower LEDs auf
    dauerhafte, ausreichende und flächige Wärmeableitung ab der ersten
    Betriebssekunde."
    Was denn nun? Kann ich die bei 700mA ohne Kühlung laufen lassen? Und wenn nicht, reicht es die zB auf ein Alu-U-Profil (sowas wie von Alfer aus dem Baumarkt) aufzubringen?


    Ich denke, da sollte der Seitenbetreiber sich generell mal Gedanken machen. Ich vermute, der zweite Teil ist historisch bedingt und generell ja nicht falsch, und bezieht sich auf einzelne LEDs.
    Im Zusammenhang mit Streifenplatinen wie der obigen aber wenig hilfreich. Gleiches habe ich schon für Stripes gelesen: unbedingt die LEDs immer gut kühlen - der Stripe kann aber auf Holz geklebt werden.
    Bei den LM301B ist die Effizienz immer sehr hoch - bei voller Leistung immerhin noch 177lm/W - das schaffen die meisten LEDs nicht.

    Ich hab keine Reflektoren dran - aber meine Leisten sind halt auch 5cm über der Wasseroberfläche (mit Glasscheibe dazwischen).

    Das müsstest du einfach mal ausprobieren - zur Not kaufst du dir irgendein Plastikprofil und klebst auf die eine Seite Spiegelfolie, wenns denn sein muss.

    Diese Osram-KSQ kann bis 54V: led-tech.de/de/Osram-Konstants…FIT-35-500mA-600mA-700mA#
    Die passt wohl auch leicht mit ins Gehäuse
    A Christian telling an atheist he is going to Hell is about as scary as a small child telling an adult they wont get any presents from Santa.
    Bin kein RGB-Freund

    Tonitoni schrieb:


    Eingebaut werden die dann wohl schon; geplant ist ein Lichtkasten mit ~75 Litern Inhalt.
    Ich habe etwas Bedenken daß die Beleuchtung stark nach vorne rausstreut, denn der Abstrahlwinkel ist ja zumeist 120°, und die Module kommen 1/1,5m über Wasser/Bodengrund.
    Mit einer leichten Neigung kann ich das Licht nach hinten richten, aber senkrecht drunter soll auch noch genug ankommen.

    Hallo,
    bezüglich der max. Spannung würde ich auch sagen, dass man nicht damit rechnen kann, dass das NT deutlich über 48V funktioniert. Du solltest schon innerhalb der techn. Parameter bleiben.

    Die Kühlung betreffend: Ein Modul hat 2x ca. 60cm² =120cm² Oberfläche. Da die Module nur ca. 6W Leistungsaufnahme haben, ist das sogar recht komfortabel, sofern beide Flächen (oben und unten) effektiv als Kühlfläche dienen und es keinen Wärmestau durch ein Gehäuse gibt. Ich sehe auch beim Einbau in den Lichtkasten keine thermischen Probleme. Die äußere Oberfäche ist insgesamt auch groß genug, so daß kein Wärmestau im Gehäuse zu erwarten ist.
    Allerdings mußt du die Module ja auch irgendwie befestigen. Wenn du die Module auf eine Trägerblech aus ALU montierst, kannst du die wirksame Kühlfläche sogar noch vergrößern.

    Was deine Bedenken zur Abstrahlung angeht, kann ich nicht nachvollziehen, wie das gemeint ist (eine Skizze wäre evtl. hilfreich).
    Gruß Helles Licht

    L4M4 schrieb:


    Diese Osram-KSQ kann bis 54V: led-tech.de/de/Osram-Konstants…FIT-35-500mA-600mA-700mA#
    Die passt wohl auch leicht mit ins Gehäuse

    Ich bin noch etwas am pendeln zwischen einer KSQ wie die von Dir genannte, oder zwei kleineren um relativ einfach eine Art zweistufiger Beleuchtung zu realisieren.


    HellesLicht schrieb:


    Was deine Bedenken zur Abstrahlung angeht, kann ich nicht nachvollziehen, wie das gemeint ist (eine Skizze wäre evtl. hilfreich).
    Gruß Helles Licht

    Naja, LEDs strahlen ja meist mit 120° ab, also in einem recht weiten Kegel. Da im Paludarium die Module min. 1m über dem Wasser, bzw 1,50 über dem Bodengrund hängen, geht dieser Leuchtkegel natürlich weiter raus in den Wohnraum, dh der Fußboden davor wird auch beleuchtet; aber da will ich ja kein Licht. Was anderes ist das im Aquarium wie bei L4M4, denn da hängen die Module nur ein paar cm über dem Wasser.

    Ich hoffe mal, das mit der Skizze wird so etwas klarer:

    "Normales" Aquarium

    Quellcode

    1. _o_
    2. / \
    3. |~~~~~~~|
    4. | |
    5. |_______|

    Paludarium

    Quellcode

    1. _o_
    2. | / \|
    3. | / \
    4. |/ |\
    5. | | \
    6. | | \
    7. |~~~~~~~| \
    8. | | \
    9. |_______| \

    Wie gesagt, mit einer gewissen Neigung zur Rückwand hin kann man das etwas kompensieren; oder vielleicht mit einem einseitigen Reflektor.
    Hallo,
    evtl. kannst du die LED-Streifen in ein U-Förmiges Blech setzen, so dass die seitliche Abstrahlung durch dieses Blech begrenzt wird.
    Da die Streifen nur 24mm breit sind, kann man mit einem U-Profil mit ca. 40...50mm Tiefe den Abstrahlwinkel schon deutlich begrenzen.
    Gruß Helles Licht

    HellesLicht schrieb:

    Hallo,
    evtl. kannst du die LED-Streifen in ein U-Förmiges Blech setzen, so dass die seitliche Abstrahlung durch dieses Blech begrenzt wird.
    Da die Streifen nur 24mm breit sind, kann man mit einem U-Profil mit ca. 40...50mm Tiefe den Abstrahlwinkel schon deutlich begrenzen.
    Gruß Helles Licht

    Hm, ich denke auf sowas wird es wohl hinauslaufen. Entweder ein U oder ein L Profil. Wenn jetzt Baumarkt-Alu-Profile noch polierbar wären...

    dottoreD schrieb:

    Tonitoni schrieb:


    und die Module kommen 1/1,5m über Wasser/Bodengrund.


    Ich meine, bei 1-1,5m solltest du über eine Lösung wie das da Meine neue Baustelle
    nachdenken. Es bringt reichlich wenig, wenn ich hocheffiziente Leds
    einsetze, aber das Licht nicht am Ziel ankommt. Bei dem Abstand kommst
    du imho nicht um richtige und gute Reflektoren herum.

    Naja, ganz verschwendet wird es nun auch nicht, da die Rück- und Seitenwände auch Pflanzen bekommen sollen. Dennoch möchte ich schon auch versuchen, einiges vom Licht nach unten zu bekommen.

    Neu

    Tonitoni schrieb:

    Hm, ich denke auf sowas wird es wohl hinauslaufen.

    Wenn du vom Licht der LEDs 30-40 % verschwenden willst und es in der Mitte hell und außen dunkel sein soll, kannst du das natürlich so machen.

    Besorg dir 'nen Raytracer, hol dir von der Samsung-Seite die Ray-Dateien der LM301B und spiel dir dein Vorhaben mal durch. Du wirst ziemlich erschreckt feststellen, erstens wie wenig vom LED-Licht noch auf der Wasseroberfläche ankommt und zweitens wie ungleichmäßig die Ausleuchtung ist.

    Ich kann ein Lied davon singen.
    结局很近。

    Neu

    Cossart schrieb:

    Tonitoni schrieb:

    Hm, ich denke auf sowas wird es wohl hinauslaufen.

    Wenn du vom Licht der LEDs 30-40 % verschwenden willst und es in der Mitte hell und außen dunkel sein soll, kannst du das natürlich so machen.

    Was schlägst Du denn als Alternative vor? Momentan ist es ja so, daß entweder ~30% des Lichts nach draußen scheinen werden, oder wie Du meintest am Profil verloren gehen. Also in beiden Fällen verschwendet. Evtl kann man ja Streifen von Spiegelglas an das Profil kleben.

    Es gibt auch diverse Optiken für SMD Leds mit denen man allem Anschein nach die Fokussierung verbessern könnte. Aber die sind nicht umsonst und man müßte mal überschlagen wie es hier mit Kosten/Nutzen aussieht; und dann ist noch die Frage der Langzeitstabilität da die ja aus Kunststoff sind.

    Neu

    Tonitoni schrieb:


    Momentan ist es ja so, daß entweder ~30% des Lichts nach draußen scheinen werden, oder wie Du meintest am Profil verloren gehen.
    Also in beiden Fällen verschwendet. Evtl kann man ja Streifen von Spiegelglas an das Profil kleben.

    Es gibt auch diverse Optiken für SMD Leds mit denen man allem Anschein nach die Fokussierung verbessern könnte.
    Aber die sind nicht umsonst und man müßte mal überschlagen wie es hier mit Kosten/Nutzen aussieht;
    und dann ist noch die Frage der Langzeitstabilität da die ja aus Kunststoff sind.


    Hallo, ich denke, du hast ganz recht. Seitlich begrenzende U-förmige Profile verschwenden erstmal gar kaum Licht, sofern der Reflexionsfaktor hoch ist. Dabei muß beachtet werden, daß auch eine reinweiße Oberfläche eine Reflektivität nahe 100% haben kann. Der Unterschied zum Spiegel ist nur der, das keine gerichtet Reflexion erfolgt, sondern eine diffuse Refexion.
    de.wikipedia.org/wiki/Reflexion_(Physik)#Diffuse_Reflexion
    Auch matt silber gläzende Alu-Bleche oder Profiler haben eine hohe recht Reflektivität. Wenn die Oberfläche nicht gerade sehr rauh ist, wird der Hauptreflex auch mit dem Winkel abgestrahlt, der dem Reflexionsgesetz für optisch glatte Flächen entspricht.
    de.wikipedia.org/wiki/Reflexion_(Physik)#Reflexionsgesetz

    Steifen aus Spiegelglas haben auch nicht per Definition eine sehr höhere Reflektivität. Da muß das Licht 2 mal durch die Grenzfläche Luft/Glas und verliert jedesmal ca. 4...6%.
    Da wären nur Oberflächenspiegel eine echte Alternative. Aber auch die verschmutzen auf der Oberfläche und die sind meist auch noch viel Empfindlicher gegen zerkratzen.
    Am Ende hast du von den ca. 30...40% des reflektierten Lichts nochmal ca. 10...30% Verluste. Rein subjektiv wirst du das aber nicht bemerken, weil das Auge solchen Helligkeitsunterschiede nicht wahrnehmen kann.

    Eine andere Sache sind vorgesetzte Optiken. Aber ich meine, das lohnt nicht wirklich, wenn man es einfach mit paar Reflektorblechen machen kann.
    Die Vorsatzoptiken haben ebenfalls Verluste von paar % beim 2-fachen Duchgang und sind in Kunststoffausführung auch gegen Zerkratzen und Alterung empfindlich. Verschmutzungen der Oberflächen wirken dann auch 2-fach.
    Noch was anderes ist das Thema homogene Ausleuchtung. Da denke ich, wird eine vorgesetzte Optik allemal schlechter abschneiden, als die schon recht homogene Abstrahlung der LED. Diffus reflektierende Oberflächen zur Begrenzung des seitlichen Abstrahlwinkels werden das am wenigsten verschlechtern, eher noch verbessern. Aber auch bei der Homogenität ist das Auge eher unemfindlich. Wenige Prozent Unterschied sind kaum wahrnehmbar.
    Gruß Helles Licht

    Neu

    Tonitoni schrieb:


    Was schlägst Du denn als Alternative vor?

    Daß LED-TECH sich bei ihren Multi-LED-Modulen endlich mal an die Standards (bspw. Zhaga) hält, so daß man die standardisierten Optiken von Ledil, Kathod und wie sie alle heißen, verwenden kann. Ja, das ist durchaus als Anregung ans LED-TECH-Team gemeint :) .

    Wenn ich selber für mich konzipiere, dann suche ich die LEDs auch danach aus, ob Optiken verfügbar sind. Keine Optik verfügbar -> LED scheidet aus.

    Einen heißen Tipp für Dich habe ich leider nicht. Der Reflexionsgrad eines Materials sagt schlicht und ergreifend nix darüber aus, welchen Wirkungsgrad eine daraus gefertigte Optik hat. Da spielt noch deutlich mehr eine Rolle. Schau Dir einfach mal die F13700_BARBARA-S-PF von Ledil an. Da hängt es schon von der Art des verwendeten Halters ab, ob sie mit einer CXA von Cree 86 oder 92 % Betriebswirkungsgrad erreicht.

    Es ist daher reichlich naiv anzunehmen und zeugt auch von wenig Sachverstand, mit einem irgendwie gekanteten Blech würde man was verbessern können. Irgendwas erreichen wird man schon, aber ob das Erreichte eine Verbesserung darstellt, ist fraglich. Diffus reflektierende Materialien besitzen vergleichsweise hohe Reflexionsgrade. Richtig. Dummerweise streuen sie aber auch das Licht kreuz und quer in der Gegend rum und nicht dahin, wohin ich es haben will.

    Bei der Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung reden wir nicht über wenige Prozent, sondern über den Faktor 2 oder 3. Die LED macht ja am Rande des angegebenen Abstrahlwinkels nur noch 50 % des Lichts im Zentrum des Lichtkegels. Richtig ist, das Auge bemerkt selbst einen Faktor 2 so gut wie nicht, den Herren Weber und Fechner sei Dank. Eine Pflanze bemerkt jedoch sehr wohl, ob sie nur noch halb oder gar ein Drittel soviel Licht bekommt wie die Pflanzen im Zentrum.

    Ich wiederhole meinen Rat von weiter oben: Einfach mit'm Raytracer selber ein bißchen rumspielen.

    Edit: Jetzt fällt mir doch noch ein heißer Tipp ein: Spiel mal mit Reflektoren für Leuchtstofflampen rum. Das könnte tatsächlich was bringen.
    结局很近。

    Neu

    Dein Fachwissen in allen Ehren (und ich will auch garnicht abstreiten daß das alles korrekt ist), aber fraglich ist wie umsetzbar das für den normalen Bastler ist. Ja, es wäre sehr wünschenswert wenn sich alle an etablierte Standards halten würden, aber manchmal kann man nicht ausweichen. Logisch könnte man sich ein ganzes Reel mit LM301B kaufen, die Platine nach Standard designen und ätzen (lassen) und bestücken. Bloß, geht das zu 5,90€/Modul? Und für 6x21 Leds nun extra Optiken zu kaufen und mangels Montagemöglichkeit die am Ende noch mit Heißkleber ranzutüdeln ist ja auch keine Lösung.

    Eventuell reden wir aneinander vorbei: klar ist daß jeder Reflektor Schwächen hat und niemals 100% irgendwo hin reflektiert. Aber wenn ich garnichts hinmache, dann sind die 30% Licht am Fußboden und dort zu 100% nutzlos (und sogar störend). Ergo ist jedes reflektierte Prozent ein Gewinn und das Blechprofil auch Blendschutz.

    Unter'm Strich kann man sich auch fragen ob es nicht billiger ist, einfach ein extra Modul einzubauen was nur dazu da ist um die Reflektionsverluste zu kompensieren. Bei 12h Leuchtdauer dürfte das um die 10€/Jahr kosten. Ja, ist Verschwendung, aber was zählt ist Kosten/Aufwand/Nutzen/KISS.

    Juwel Reflektoren habe ich sogar auf meinen Röhren drauf; vielleicht recycle ich auch die einfach. Da die zweiteilig sind muß man noch nicht mal dran rumschneiden.

    Neu

    Tonitoni schrieb:

    Dein Fachwissen in allen Ehren (und ich will auch garnicht abstreiten daß das alles korrekt ist), aber fraglich ist wie umsetzbar das für den normalen Bastler ist.

    Ja, ist es. Oder schau Dir das mal an. Da liegen zwischen der effizientesten und ineffizientesten Lösung der Aufgabe nicht nur ein paar Prozent, sondern der Faktor 3 bei der Leistungsaufnahme.

    Bei einem satten Meter Abstand zur Wasseroberfläche hätte ich die LM301B-Streifen auch gar nicht erst ins Auge gefasst. Da kommt nix gscheits bei raus.

    Natürlich kannst Du Dir aber irgendeinen Murx zusammenschustern. Das bleibt ganz Dir überlassen :D .

    In diesem Sinne…
    结局很近。

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Cossart“ ()

    Neu

    HellesLicht schrieb:

    Hallo,
    evtl. kannst du die LED-Streifen in ein U-Förmiges Blech setzen, so dass die seitliche Abstrahlung durch dieses Blech begrenzt wird.
    Da die Streifen nur 24mm breit sind, kann man mit einem U-Profil mit ca. 40...50mm Tiefe den Abstrahlwinkel schon deutlich begrenzen.


    Auch wenn es auf den ersten Anhieb gut klingt, und wie Cossart versuchte klarzumachen, das bleibt eine Blende - und die reduziert das Licht ohne wenn und aber.

    Du musst dazu gar nicht den Raytracer bemühen, ein Blatt Papier, Lineal und Bleistift reicht völlig. Und du wirst sehen, dass bei idealem Spiegelblech nicht der Abstrahlwinkel enger wird, sondern sich die Stelle ab der sich der Strahl verbreitert einfach um die Tiefe des Bleches nach unten verschiebt.

    Und bei nicht idealem Spiegel hast du dann halt eine Blende. Mit Strahlformer hat das nichts zu tun.

    Aber ich gebe ToniToni recht: wenn die Kosten für den Reflektor höher sind als für mehr LEDs und mehr Strom über die Laufzeit, würde ich mir das auch überlegen. Aber dann solltest du vielleicht wirklich vorher es mal mit dem Raytracer durchrechnen, wieviel mehr LED-Leistung du brauchst.

    Neu

    Cossart schrieb:


    Bei einem satten Meter Abstand zur Wasseroberfläche hätte ich die LM301B-Streifen auch gar nicht erst ins Auge gefasst. Da kommt nix gscheits bei raus.

    Natürlich kannst Du Dir aber irgendeinen Murx zusammenschustern. Das bleibt ganz Dir überlassen :D .

    Aktuell stehe ich bei meiner Idee mit theoretischen 6600lm für circa 60€ da, bei etwa 35W. Das sind unter 50€ Strom im Jahr bei ~12h Licht täglich. Alles grob auf den Daumen geschossen und wenn ich mich nirgends verrechnet habe.

    Laß uns doch mal an Deiner Superlösung teilhaben. Bisher kam eigentlich nur ein "Laß ma, hast ja keine Ahnung von" rüber. Die von Dir verwendete CMA1825 scheint ja weniger effizient als die LM301B zu sein.

    Neu

    Warum fragst du dann überhaupt nach anderen Meinungen als deiner?

    Ich hab hier in der Diskussion meine zwei aktuellsten Projekte gezeigt, eins ist bereits realisiert, das andere kommt demnächst und ich hab hier und in einem verlinkten Projekt beschrieben, wie ich an solche Beleuchtungsaufgaben herangehe. Mach was draus oder lass es bleiben.

    Die zwohundertirgendwas Lumen pro Watt der LM301B nützen dir überhaupt nix, wenn auf der Wasseroberfläche nur noch die Hälfte ankommt. Was zählt ist das Gesamtpaket. Die CMA1825 macht bei immer immer noch knapp 160 lm/W und das bei 85 °C und einem CRI von 90.
    结局很近。

    Neu

    Cossart schrieb:

    Warum fragst du dann überhaupt nach anderen Meinungen als deiner?

    Ich hab hier in der Diskussion meine zwei aktuellsten Projekte gezeigt, eins ist bereits realisiert, das andere kommt demnächst und ich hab hier und in einem verlinkten Projekt beschrieben, wie ich an solche Beleuchtungsaufgaben herangehe. Mach was draus oder lass es bleiben.

    Die zwohundertirgendwas Lumen pro Watt der LM301B nützen dir überhaupt nix, wenn auf der Wasseroberfläche nur noch die Hälfte ankommt. Was zählt ist das Gesamtpaket. Die CMA1825 macht bei immer immer noch knapp 160 lm/W und das bei 85 °C und einem CRI von 90.

    Ich habe mir durchaus die Links angeguckt, deswegen frage ich ja nach.

    Und daher die Frage wie mir zB die CMA1825 helfen soll. Wenn ich das Datenblatt richtig gelesen habe macht die auch "nur" 126lm/W. Das Modul von oben aber 189lm/W. Mir ist nicht ganz klar wie mehr Licht rauskommen soll bei 63lm/W weniger. Ich kann die CMA ja nicht einfach weiter unten montieren. Weiterhin scheint es so als ob ich mir bei der LM keinen großen Kopf wegen der Temperatur machen muß.