Wie einzelne High-Power LED (z.B. 1W 3V 350mA) kostengünstig ansteuern und per PWM (0-10V) dimmen?

    Wie einzelne High-Power LED (z.B. 1W 3V 350mA) kostengünstig ansteuern und per PWM (0-10V) dimmen?

    Hallo,

    wie kann man grundsätzlich eine einzelne High-Power LED mit beispielsweise 3V 350mA (1W) kostengünstig betreiben und kostengünstig mittels PWM (0-10V vom Raspberry/Arduino/...) dimmen?

    Ich bin zwar kein völliger Laie, kann löten usw., darf auch berufsbedingt sogar an 230V arbeiten, aber Elektronik dann wirklich verstehen ist nicht so mein Ding.
    Aber eine Schaltung nachbauen … das klappt, und auf Grund Zeitmangels interessiert mich bisher immer mehr das Ergebnis als der Weg.
    Qick & dirty ist das Schlagwort. ;)

    Ganz konkret sollen zwei einzeln betriebene LED Luxeon REBEL (LXML-PR01-0425 Rot und LXML-PD01-0040 blau, jeweils auf Aluminium-Platine)
    led-tech.de/de/Luxeon-Rebel-rot-620nm-auf-Platine
    einzeln betrieben und mittels Arduino o.ä. mit PWM-Signal einzeln gedimmt werden.
    Jeweils eine einzelne dimmbare KSQ wäre eine einfache Lösung – ist aber auch einfach zu teuer.

    Ich habe jetzt, nach langer Suche, folgende Lösung gefunden:
    analog-praxis.de/kostenguensti…reiberschaltung-a-535883/



    Ein Schaltregler MC33063 und ein paar kostengünstige Bauteile scheinen wohl zu reichen.
    Ehrlicherweise hapert es aber bei mir schon, welche Leistung die Widerstände und welche Spannungen die Kondesatoren oder die Spule haben müssen bzw. was konkret ich bestellen müsste.
    Und die Schottky-Diode gibts nur als SMD =O ?

    Gibt’s das ganze eventuell sogar schon als Bausatz oder fertige Platine?
    Ich würde es im konkreten Fall mit 5V am Eingang betreiben wollen.

    Dieser Lösungsansatz ist aber auch 'schon' 5 Jahre 'alt', gibt es vielleicht zwischenzeitlich sogar schon was noch besseres/einfacheres?

    Grüße
    Andre
    Wenn funktionieren soll, nimm entweder den Bausatz oder in deinem Fall 5V-3,5V, 350mA eine lineare KSQ Variante mit PWM Modul davor. Selbstbau, womöglich fliegend verdrahtet eines Schaltreglers wird ziemlich sicher ein frustierendes Erlebnis.

    Eigentlich dachte ich an den Umbau einen billigen China Step-down Konverter nach dem Vorbild des LM2576, das klappt aber wegen des zu hohen benötigten Spannungsabfalls am Shunt nicht. Ebenso so eine einstellbare Quelle wie die ebay.de/itm/LM2596-DC-DC-HV-S-…58AAOSwZfFZd-q~:rk:2:pf:0 wird mehr EIngangsspannung benötigen für die 3,5 am Ausgang, ist aber vermutlich unschlagbar was den Preis angeht.

    dottoreD schrieb:

    Selbstbau, womöglich fliegend verdrahtet eines Schaltreglers wird ziemlich sicher ein frustierendes Erlebnis.


    Kommt immer auf die Taktfrequenz des Schaltreglers an. Der LM2576 mit seinen ca. 50 KHz ist da ein sehr gutmütiger Vertreter.
    Den habe ich auch schon ohne Weiteres als Lochrasteraufbau zum Laufen gebracht. Dein empfohlener LM2596 taktet schon schneller.
    Ende der 80'er habe ich mit einem LM723, eigentlich einem waschechten Linearregler, einen Schaltregler im Versuchsaufbau als "Drahtigel" problemlos laufen gehabt.
    Es gibt IC's, die wesentlich zickiger sind und die selbst auf Leiterplatte mit DuKos, Masseflächen, niederohmigen Strompfaden und optimierten, kurzen Wegen, nicht so richtig wollen.
    Z.B. ist es mir noch nicht gelungen, den LED2001 von ST zu mehr als 2 Ampere Strom zu überreden, obwohl er laut Datenblatt 4A können soll. Es ist ein thermisches Problem, die LED blinkt. Dessen bis zu 1 MHz sind schon heftig.
    Für die Jüngeren: Led Zeppelin ist KEIN beleuchtetes Luftschiff! :D
    Sind 0-10V nur die PWM Spannung? Oder die allgemeine Spannung, mit der du die LED betreiben willst?
    Denn das PWM von Arduino und co. bewegt sich ja eher in dem 3,3-5V Bereich.
    Ich persönlich mache es bei meiner 18V Lampe so:
    Stepdown Wandler auf Basis des MP23070
    AMC7135 SMD LED Treiber
    Modifikationen:
    PIN 7 EN beim Stepdown abgetrennt und mit einem 10K PullDown versehen und an ein Pin des Arduino gelötet. So geht der Stepdown erst an, wenn das Signal des ArduinoPins HIGH ist.
    Auf der AMC7135 Platine alle ICs bis auf einen AMC7135 von der Platine gelötet und den VDD Pin an einen PWM Pin gelegt.

    Und fertig ist ein bis 3-6V und 350mA-2A PWM LED Treiber mit bis zu 26V Eingangsspannung. Funktioniert bei mir zumindest recht gut.