Welche LED für die Fotografie ?

    Sowohl als auch. Für unterwegs wäre eine fertige Lösung optimal, stationär würde sich die 6W Sunlike COB anbieten. Leider gibt es die mit 4000k nicht im Shop, nur die 2700 und die 5000. Für ein Lichtzelt könnte man sie aber mischen, je zwei müßten reichen. Wie groß müßte der KK dimensioniert sein und welche KSQ wäre da geeignet ? Wenn möglich, wäre dimmen auch gut, habe im Datenblatt darüber aber nichts gefunden.

    gfp schrieb:

    Leider gibt es die mit 4000k nicht im Shop, nur die 2700 und die 5000.


    Da sehe ich kein Problem, gerade beim Fotografieren. Farbtemperatur ändern ist in der Nachbearbeitung ja die leichteste Übung, und 5000K ist ja auch nicht verkehrt.
    Für mich stellt sich eher die Frage: wie willst du beleuchten: Strahler, Ringleuchte, Flächenleuchte?

    Kühler und Dimmung ist nicht anders als bei anderen COBs. Bei der KSQ tauchen halt die bekannten Probleme mit 150mA@35V auf. Oder möchtest du einen Vorschlag für ein Komplettsystem?
    Dimmen ist bei Fotografie ein schwieriges Thema. Dimmen über PWM (schnelles An- und Ausschalten mit variablen Pausenzeiten) siehst du beim Filmen als durchlaufende Streifen und beim Fotografieren u.U. auch. Je nachdem, wie lange die Belichtungszeit ist und wie hoch die PWM Frequenz ist. Analoges dimmen ist technisch anspruchsvoller, verändert aber in sehr geringem Maße die Farbwiedergabequalität.
    150 mA kann man durch Modifikation des Messwiderstandes einer 350 mA KSQ erreichen.
    Für die Jüngeren: Led Zeppelin ist KEIN beleuchtetes Luftschiff! :D
    Flächige Ausleuchtung hab ich ja schon von oben als Grundbeleuchtung. LED-Stripes scheiden also aus. Ringleuchte auch. Ich will seitliche Punktbeleuchtung, die ich variabel verstellen und auch dimmen kann. Wahrscheinlich werde ich doch kleine LED-Taschenlampen nehmen, Traumflieger hat da einige im Shop. Kann man halt leider nicht dimmen.
    Jedenfalls danke für die Vorschläge.
    So wie ich das sehe, kann man die zwar in Stufen die Helligkeit runterschalten, das ist für mich aber kein dimmen. Ich lass mich aber gerne eines besseren belehren.
    Statt dimmen verändere ich jetzt den Abstand Lichtquelle - Objekt, ist zwar umständlich, geht aber auch.
    @Superluminal: Leider reichen meine Kenntnisse nicht, um diese Modifikation zu realisieren.
    Naja, das ist ja verständlich. Der Anspruch an eine Taschenlampe ist ja üblicherweise auch kein 10-100% dimmen, bestimmte Dimm-Stufen reichen da.

    Umbau wäre technisch möglich, aber auch anspruchsvoll. Zwar nicht so sehr wie analoges dimmen, aber vor allem platzmäßig in der Lampe.

    Edit: ich vergaß noch zu erwähnen, dass bei einigen vermutlich nur ein Softwareupdate gemacht werden muss. Ob Ein-Taster-Dimmung allerdings toll ist, kann ich nicht beurteilen.

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    Wenn es zu keinen Mehrfachschattenwürfen kommt, ist es eigentlich die sauberste Lösung, bei einem LED Cluster einzelne LEDs zu-, bzw. abzuschalten. Dann flackert nichts und alle bringen die Farbwiedergabewerte, die im Datenblatt stehen.
    Für die Jüngeren: Led Zeppelin ist KEIN beleuchtetes Luftschiff! :D
    Bei diesen Chinazeugs (emisar) bin ich etwas skeptisch, der Preis (30€) wäre ja o.k., aber die verwenden ungeschützte Accus und den Aufwand mit dem Zoll brauch ich auch nicht unbedingt.

    LED Cluster klingt interessant, damit habe ich mich noch nicht beschäftigt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „gfp“ ()

    Ist der Wunsch nach Dimmfunktion denn eigentlich aus realer Notwendigkeit geboren, oder woher rührt der Wunsch?

    Aus meiner Erfahrung heraus habe ich auch bei Sonnenschein und 2,8er Linse eigentlich nie das Problem gehabt, ein zuviel Licht zu haben. Mal davon Abgesehen, dass Dimmen meist eh erst bei 10% beginnt, und Faktor 10 sind dann grob 3 Blenden.

    qweiczz schrieb:

    So wie ich das sehe, kann man die zwar in Stufen die Helligkeit runterschalten, das ist für mich aber kein dimmen. Ich lass mich aber gerne eines besseren belehren.

    Ich hab die D4 und die D4S hier - beide lassen sich von 0 auf 100 aufdimmen, und das sehr komfortabel
    Siehe:


    gfp schrieb:

    Bei diesen Chinazeugs (emisar) bin ich etwas skeptisch, der Preis (30€) wäre ja o.k., aber die verwenden ungeschützte Accus und den Aufwand mit dem Zoll brauch ich auch nicht unbedingt.


    Ich bestelle sehr viel Zeug aus China und war schon lange nicht mehr beim Zoll - Taschenlampen gehen i.d.R. einfach so durch und schlagen direkt bei dir auf. Kommt aber auch auf die Region an, dank populären Seiten wie AliExpress oder Wish.com ist die Arbeit für den Zoll aber nicht weniger geworden und demnach werden kleine Pakete einfach durchgelassen.
    Das mit den Akkus ist auch kein Problem - die Emisar hören bei 2,8V auf zu leuchten und schützen damit den Akku vor zu tiefer Entladung.
    Eine Samsung 30Q oder ähnliche Batterien bekommst du auch in Deutschland problemlos.


    Nur um das zu klären :)
    Die D4 wird aber wohl eher nicht so doll dafür sein - das Ding ist winzig und erhitzt sich entsprechend schnell.
    Die D4S wäre größer und hat daher mehr Masse und Oberfläche - andererseits wird die Lampe ja nicht Stundenlang brennen.


    Wir wäre es denn mit einem einfachen LED-Spot + externem PWM Dimmer? voltus.de/beleuchtung/led-syst…0k-25-cri-90-dimmbar.html
    A Christian telling an atheist he is going to Hell is about as scary as a small child telling an adult they wont get any presents from Santa.
    Bin kein RGB-Freund
    Ja, der LED-Spot sieht gut aus, da brauche ich aber für jeden einen eigenen Dimmer, welchen würdest du denn empfehlen ?
    Das mit dem dimmen wollte ich einfach mal ausprobieren, vielleicht ist es ja eine Schnapsidee und nicht praktikabel. Hab mir jetzt trotzdem die AceBeam EC65 mit 93+ CRI von Traumflieger bestellt für Beleuchtung im Wald beim Pilze fotografieren (der nächste Sommer kommt bestimmt;))
    Warum dieses Video?! - Er will ja gerade mit Dauerlicht fotografieren, nicht mit Blitz! Bitte in Zukunft vor dem Posten einfach mal überlegen, ob der Beitrag wirklich passt. Das ist nicht der erste in der Art...
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