Ausgebauten Fachwerkdachboden ausleuchten

    Ausgebauten Fachwerkdachboden ausleuchten

    Hallo,
    ich renoviere gerade ein altes Fachwerkhaus. Wir haben den Dachboden ausgebaut- soll unser Schlafzimmer und Entspannungsraum werden.
    Der Raum ist knapp 80 qm groß, ist bis zum Dachfirst etwa 5 m hoch und es laufen in 2,50 m Höhe insgesamt 9 Balken im Abstand von gut 1,20 quer durch den Raum siehe Bild Anhang
    Dadurch hat man jetzt schon einen Kathedralen- artigen Effekt wenn man nach oben schaut- finde ich sehr schön.

    Mein Plan ist es auf jedem der Balken von unten nicht sichtbar starre LED Streifen zu verlegen um den Raum indirekt zu beleuchten und den o.g. Effekt zu verstärken. Dafür dachte ich 4-6 Multibarstreifen pro Balken in warmweiß mit jeweils wenig Lumen (100?, 300?)
    Kabelmäßig habe ich zu Vorbereitung auf jeden Balken bereits ein 220 Volt Kabel vorreitet.

    Da ich so etwas noch nicht gemacht habe und den Effekt nicht einschätzen kann möchte ich möglichst viele Erfahrungen von anderen haben.
    Habe Angst das ich mir einen Haufen Stripes und Trafos für viel Geld zu kaufen und es sieht nachher blöd aus.

    Wie ist dazu die Meinung im Forum? Was sollte man beachten? Die Stripes sind 50 cm lang- also bei 4 hätte man 2 Meter am Stück. Ist es schlauer die so mittig auf den Balken zu montieren oder besser über die Balkenbreite verteilt ?

    Wie würdet ihr das mit den Trafos machen- für jeden Balken einen eigenen? Es sollte auch nicht zu teuer werden.

    Vielen Dank für Tips und s schöne Weihnachten :) .

    Olli
    Bilder
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    Hallo,
    bei solch einem Projekt solltest du dir spätestens jetzt ein Konzept machen.
    Das geht los, bei der Stromversorgung. 230V-Leitungen sind da eher suboptimal (macht alle umständlich und rel. teuer).

    Man sollte sich überlegen, auf welche Standarspannung man gehen will. Da bieten sich eigentlich nur 12V oder 24V an (dann brauchst du auch nur ein zentrales Netzteil).
    12V ist weiter verbreitet, hat aber den Nachteil der höheren Stromstärke (höherer Spannungsabfall auf längeren Leitungen).
    Dazu braucht es eine vernünftige Möglichkeit zur Steuerung von Effekten. Auch wenn du kein Blink-Blink und bunte Farben haben willst,
    eine Möglichkeit zum Dimmen sollte man immer vorsehen. Gerade das geht aber über 230V ganz umständlich.
    Wenn du doch 230V als Primärspannung benutzt, achte gleich darauf, das die LED-Treiber einen Dimmeingang haben und du auf einen Einheitlichen Standard setzt (z.B. 0-10V).
    Dann solltest du aber auch Steuerleitungen vorsehen.
    Besser man verkabelt auch gleich passende Steuerleitungen von den Bedienpunkten zu den LED-Verbrauchern. Dann kannst du auch sehr preiswerte Module verwenden.
    Denke bei der Gelegenheit auch gleich über andere Signalleitungen nach (SAT-Kabel, Netzwerkleitungen, Signalkabel für evtl. weitere Anwendungen, wie z.B. Audio -> Lautsprecher).
    Am besten ist es, wenn man Leerrohre verlegt, die nachträglich ohne großen baulichen Aufwand mit Kabeln bestückt werden können.
    Die Verdrahtung mit Kleinspannung (z.B. 24V) hat riesen Vorteile bezüglich elektrischer Sicherheit (braucht nicht immer einen Elektrofachman).
    Trotzdem muß auch da auf besimmte Aspekte der Sicherheit (Brandschutz) geachtet werden.
    Gruß Helles Licht

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „HellesLicht“ ()

    Hallo,

    also ich bin für die "Ideal Standart" Variante. Auch wenn die andren Recht haben mit 12 oder 24 V so bin ich doch ein Freund der Flexibilität. Und das heißt für mich Standardausbau und dann ein Upgrade.
    In unserem Giebel haben wir das gleiche wir haben ikea.com/de/de/catalog/products/20316409/ oben auf die Träger montiert und dann Lampen die an die Decke strahlen ikea.com/de/de/catalog/products/60316407/ durch die Variabilität kann man dann auch umräumen und die Spots anders an der Decke ausrichten.