[closed] Meanwell LDD-600, nur step down converter?

    [closed] Meanwell LDD-600, nur step down converter?

    Hallo zusammen,

    mir ist letztens beim Meanwell LDD-600 step down converter etwas aufgefallen. Ich nutze diese KSQ zum Testen von LEDs und auch u.a., um das Licht am Fahrrad zu testen, sozusagen als externen Eingang, ohne das Vorderrad drehen zu müssen. Die Stromversorgung übernimmt dabei ein Netzteil, bei dem ich die Spannung von 4,5-15V variieren kann. Nun zum eigentlichen Punkt. Das Fahrradlicht braucht eine Spannung von etwa 13V, bevor überhaupt etwas anfängt zu leuchten. Ich habe also alles angeschlossen und es leuchtete. Dann irgendwann schaue ich auf das Netzteil und es steht auf 9V. D.h. die KSQ ist ebenso ein step-up Wandler???? Kann das sein???
    Irgendwie kam mir das seltsam vor, also habe ich das Netzteil auf 15V gestellt und das Fahrrad Licht leuchtete genauso. Gestern habe ich dann einen Test gemacht und einfach mal einen 50cm Alustreifen mit 42 OSRAM Duris E5 LEDs, der 24V benötigt angeschlossen. Und siehe da, auch der leuchtete. Ich habe zwar den Strom nicht gemessen, würde subjektiv aber sagen, dass es 600mA sicher gewesen sind. Nach etwa 1h Dauerbetrieb wurde die KSQ allerdings gut warm, was mir bei diesen Teilen nie aufgefallen war.

    Nun die Frage, hat jemand auch schon festgestellt, dass die LDDs sowohl step down, als auch step-up können? Oder zerstöre ich die KSQ im step-up Betrieb auf Dauer? Ich hatte eigentlich nicht erwartet, dass da überhaupt etwas leuchtet, wenn die Ausgangsspannung über die Eingangsspannung steigt.

    Gruß
    225flieger

    225flieger schrieb:


    Nun die Frage, hat jemand auch schon festgestellt, dass die LDDs sowohl step down, als auch step-up können?


    Das Datenblatt sagt gegenteiliges. Sonst würden mehr als 3 LEDs auch mit 12V betrieben werden können.

    Vermutlich wird der Regler nur voll durchschalten, um zu "versuchen" den Sollstrom zu erreichen. Was logischerweise nicht geht. Ob das auf Dauer gut geht, glaube ich eher mal nicht.

    Das Fahrradlicht braucht eine Spannung von etwa 13V, bevor überhaupt etwas anfängt zu leuchten


    Sicher? Hast du es mal direkt an 9V versucht? Kann es nicht sein, dass das Licht bzw. der Streifen einfach deutlich unterhalb des Nennstromes laufen? Ohne Strommessung wirst du nicht richtig weiterkommen.
    Moin!

    Ich weiß, dass das Datenblatt etwas anderes sagt.

    >Kann es nicht sein, dass das Licht bzw. der Streifen einfach deutlich unterhalb des Nennstromes laufen?

    Eigentlich nicht. Von 15V zu den 24V des LED-Streifens ist eine zu große Spannungsdifferenz. Unterhalb von 21V leuchtet bei dem Streifen so gut wie nichts mehr. Bei 15V würde der Streifen dann definitiv nicht leuchten. Aber ich sehe schon, ich muss mal konkret messen. Vielleicht stimmt auch etwas mit dem Netzteil nicht und die Eingangsspannung ist eine andere... obwohl 24V, wenn es nur 15V können soll... ich messe das mal.

    Gruß
    225flieger
    OK, ausgehend davon dass es ein Buck-Converter ist, müsste man sich mal überlegen, ob durch die Taktung und Spule eine höhere parasitäre Spannung als "Nebenprodukt" entstehen kann, die aber nicht belastet werden kann, aber zum Leuchten reicht. Nur mal so als Idee. genaues kann ich aber nicht sagen.

    Dass ein Buck-boost verbaut ist wäre ungewöhnlich, weil aufwendiger.