• So damit ihr euch ein besseres bild von der lampe machen könnt habe ich hier mal ein paar bilder hochgeladen.

    Das material also die fiberoptic/glassfaser ist in glass gebunden hat demnach die selbe dicht und härte wie glass. jeder kennt es vom zahnarzt wenn man die zahn füllung gehärtet bekommt das glass stück vorne was man in den mund bekommt ist daraus gemacht.
    der licht verlust ist kaum messbar auf der kurzen strecke (1METER).

    ja die die lampe sollte über normalen haushalt stromm betrieben werden.


    @zongo deine lampe gefällt mir gutwas für ein netzteil hast du verwendet? wie strak ist die erhitzung der leds?


    gruß pd

  • Was sind denn overfilled-Effekte?

    Wenn Licht unter einem zu großen Winkel in die Glasfaser eintritt, wird nicht alles totalreflektiert.
    Kann bei LEDs wegen des relativ hohen Öffnungswinkels schnell passieren. Anders bei Laser.. da spricht man meist von "underfilled" ^^

    Aber das kann man hier ja dann vielleicht auch als Designelement nehmen ;)

  • Also heißt das, dass die numerische Apertur nicht eingehalten wird. Auch eine Art der Modenfehlanpassung. Die Bezeichnung 'overfilled' bzw. 'underfilled' habe ich halt noch nie gehört.
    So wie die Lampe aussieht, handelt es sich aber nicht mehr um eine GlasFASER, sondern um einen Lichtleiter aus Glas (unter einer Faser verstehe ich noch was flexibles). Ich hatte auch irgendwie angenommen, dass es ein Faserbündel wäre und dabei wäre dann der Faseraufbau relevant gewesen: wie viel der Einkoppelfläche nimmt der Kern, der Mantel und die Zwischenräume ein (im Wesentlichen leitet der Kern das Licht, Mantelmoden sind meistens stark bedämpft).

    Ist der Lichtleiter eigentlich außen verspiegelt? Wenn nicht, dürfte viel Licht schon unten verloren gehen, weil es nicht im Lichtleiter total reflektiert wird. In der scharfen Krümmung am Lampenfuß rechts genauso.
    Darüber hinaus denke ich, dass für eine ordentlich helle Schreibtischlampe die Kühlung der (zwingend erforderlichen) Hochleistungs-LEDs (ja, mehrere) so nicht zu machen ist. Vielleicht könnte man mit aktiver Kühlung was machen, aber wer will schon einen Ventilator auf dem Schreibtisch rumoren haben...

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  • Dachte bisher die NA sei eine feste Größe. Definiert durch die beiden Brechungsindizes. Kann man die "nicht einhalten"? Ist aber auch egal!

    Gibt es die Bilder auch in "real"? Also zumindest das Glas.

  • Dachte bisher die NA sei eine feste Größe. Definiert durch die beiden Brechungsindizes. Kann man die "nicht einhalten"? Ist aber auch egal!

    Sicher, aber alles an Licht, was man außerhalb des Akzeptanzwinkels des Lichtleiters einstrahlt, wird nicht geführt. Und der Akzeptanzwinkel ergibt sich aus der NA. Ich kann also z.B. eine in den kompletten Halbraum strahlende HP-LED direkt vor den Lichtleiter kleben, aber es wird trotzdem nur ein gewisser Teil des Lichts geführt. Alles andere kommt an den Seiten wieder raus. Verstärkt wird das hier noch dadurch, dass schon von vorne herein die LEDs an einer schrägen Einkoppelfläche angeordnet sind. Wenn der Lichtleiter nicht außen verspiegelt ist, geht wahrscheinlich das meiste Licht gleich wieder raus. Auch mit Verspiegelung wird wahrscheinlich viel Licht nicht (weit) geführt, weil der Winkel so steil ist, dass Absorption alles auffrisst oder das Licht sogar in Rückwärtsrichtung eingestrahlt wird und gleich im Lampengehäuse wieder raus kommt.

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  • also das material wird aus lichtleitern hergestellt. in einem 1 cm durchmesser sind etwa 5000-10000 einzenle lichtleiter.

    der lichtverlust ist fast null egal wie stark der knick ist im bild habe ich ein beispiel.

    gruß pd

    Der Lichtverlust ist alles andere als Null. Der Krümmungsradius im Bild ist noch recht groß, in deinem Lampen-Bild sieht das enger aus. Außerdem wird einiges an Licht in den Mantel (die Mäntel, jede Einzelfaser hat einen eigenen) eingekoppelt und das wird nicht geführt, sondern geht schon im Einkoppelbereich wieder verloren (sieht man bei dem Foto nicht, weil die Lampe zu groß ist und alles überstrahlt. Um den Akzeptanzwinkel des Bündels einzuhalten wirst du wahrscheinlich um eine Kollimatoroptik für die LED(s) nicht herum kommen.
    Was mich noch interessieren würde ist die Abstrahlcharakteristik oben an der Lampe. So ein flach abgeschnittenes Bündel dürfte doch schwerlich senkrecht nach unten abstrahlen, oder? Ist da noch Zusatzoptik drauf? (Mikroprismenfolie oder so...)

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