Microcontroller-Tutorial - Teil II - PowerLED-Fader

  • C1 und C2 sind aus dem Datasheet vom Spannungsregler... ich hab die mit ausgelöteten Kondis beschaltet - geht aber in der tat auch ohne - oder auch mit Elkos oder auch gemischt... extrem unkritisch.
    Wenn man (das geht - dafür is ja auch ein Pad vorhanden) eine Power-LED an den Wandler anklemmt, dann sollten die allerdings besser dimensioniert sein.
    U.U. könnte man dem Wandler auch noch eine Schutzdiode oder anderen Schnickschnack spendieren - schau einfach mal ins Datenblatt, da gibts viele tolle Dinge, die man machen kann.


    Und : nein, ich bin kein Elektrotechniker, das is alles mehr oder weniger autodidaktisch entstanden.

  • So.. ich habe die Schaltung nochmal optimiert...
    Changelist von 1.1 auf 2.2 (diese Version):
    - Taster 1+2 habe ich umgelegt, so dass diie UART frei wird. Sie liegen jetzt auf XTAL 1+2 - Da kaum jemand die Pins wirklich für den Quarz nutzen wird, ist das zu verkraften, denke ich.
    - Es ist jetzt ein Jumper für UART-Abgriff vorhanden, dann kann man mithilfe eines Pegelwandlers den PC anklemmen, oder direkt einen 2. µC. Taster 3 liegt auf INT1 und der TSOP (oder was auch immer man an den Eingang hängt) auf INT0.
    - Einen stehenden TSOP habe ich auch gefunden, wer soll ahnen, dass das Ding X34872W* oder so heißt? Eagle ist wirklich schwer chaotisch.
    - Da ich jetzt endlich weiß, wie man in eagle eine Massefläche mit Ratsnest berechnen lässt, habe ich es genutzt. Die Clearance für die Pads musste ich auf 12mil runtersetzen, ansonsten hätte man Airwires einbauen müssen. Habs aber mit Toner geätzt - und es geht - und es war kein besonders sauber geätztes Stück...
    - Einige Leitungen verlaufen jetzt zwischen Pins - auch beim ISP - hier sollte man wirklich vorsichtig löten und bohren!


    Allgemein:
    - An IN und GND klemmt man das Netzteil an.
    - Aus dem Spannungswandler kommen dann +5V raus - damit versorgt er den µC und das +5V Pad unter dem Eingangspads
    - Die Kathoden der LEDs kommen an die Pads LED1/2/3/4
    - Die Anoden der LEDs werden an externe KSQs angeschlossen, deren GND an das GND des Faders (ganz unten hats dafür nochmal ein Pad)
    - Man kann auch das +5V Pad zur Versorgung der LEDs nutzen, muss dann aber für ausreichend Kühlung sorgen (der Spannungswandler steht so, dass man einen Kühler drankleben kann). Auch muss man mit einem HL-Widerstand noch von den 5V auf eine passende, niedrigere Spannung wandeln.


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    Die Eagle-Pläne sind angehangen...

  • Achja.. noch einen Tip für alle Anfänger!
    Der Tiny2313 ist ab Werk mit aktiviertem CKDIV8 ausgestattet. Das ist ein Fusebit, dass den µC anweist nur mit 1MHz anstatt 8MHz zu laufen - das sollte man mit Ponyprog ausschalten, ansonsten laufen alle Vorgänge mit 1/8 der gewünschten Geschwindigkeit ab! Bei Sachen wie WAITMS 500 ist das besonders doof.

  • Zitat von "kamatschka"

    Kann evtl. einer von euch noch n SW bild von den Leiterbahnen dranhängen damit ich das per TonerMethode dann auf die Kupferplatte übertragen kann?!


    Lad dir mal Eagle, geh in den Plan, stelle die Ebenen entsprechend ein und drucke das Ding entweder direkt oder in eine Datei als .ps/PDF...


    Aber ich bin mal nicht so... angehangen ein PDF der Platine. (seitenrichtig, falls du es aufbügelst, und zwar auf der Unterseite)...

  • Achso ... det kann man auch dann mit eagle machen... Siehste wie viel ich hier noch lerne!! ;-) ... Fürs nächste mal weiss ich dann bescheid... Morgen gehts dann los mit Basteln.... Achja... Ich hab mir das Atmel Evaluation board bestellt... Habe aber das Bedenken dass das Ding über USBtoComKabel mit meinem Labby denn noch nutzbar is.
    Hat das jemand denn so hinbekommen?!..




    VIelen Dank nocheinmal... kann ich nicht genug erwähnen.

  • Das mit den USB/COM Adaptern is so ne Sache. Das kann gehen, das kann auch nicht gehen oder nur extrem langsam.
    Mein Board kann z.B. per RS232-Wandler mit dem Rechner reden und umgekehrt, aber progen habe ich noch nicht geschafft (unter OSX, mein Win-Rechner hat noch ne serielle Schnittstelle).


    Zur Not das Ding hier bauen:

    Zitat


    Das Board von Pollin ist trotzdem nicht nutzlos, du kannst nämlich die ganzen Sockel und Zusatzfunktionen weiter benutzen. Einfach die µC im Pollin Board über den ISP programmieren. Das USB-Teil wird also an der PC geklemmt, das ISP-wird mit dem Pollin Board verbunden (über den 10-poligen Wannenstecker)

  • hi,


    jetzt muss ich noch mal was fragen. ich glaube ich habe ein Knoten im Hirn nach dem langen raufstarren.
    also - kann es sein, das im Eagle Board-"bild" vom 4 Kanal Power Fader die Anschlüsse Gate und Source am Mosfet vertauscht sind? ich glaube die Gate's liegen auf Masse und das Signal vom µC gehen über den Widerstand an Source.


    Oder sehe ich das falsch?


    btw: in der neuen beta von Eagle ist in der zetex-library ein Dual N-Channel Mosfet drin.

  • Zitat von "amron"

    also - kann es sein, das im Eagle Board-"bild" vom 4 Kanal Power Fader die Anschlüsse Gate und Source am Mosfet vertauscht sind? ich glaube die Gate's liegen auf Masse und das Signal vom µC gehen über den Widerstand an Source.


    Nö, das stimmt so schon!
    Ich grübel aber auch jedes mal rum, obs denn WIRKLICH stimmt! :-k
    Was du beachten musst: Als einziges SMD-Bauteil kommt das Mosi auf die Unterseite! Also auf die Seite wo die Leiterbahnen sind - NICHT oben drauf wie die Durchstecker... In diesem Fall ist es also im Bestückungsplan gespiegelt UND gedreht - und stimmt somit wieder.


    Ich haber das Ding so geäzt und es funktioniert....

  • Zitat von "Stefan_Z"

    Lad dir mal Eagle, geh in den Plan, stelle die Ebenen entsprechend ein und drucke das Ding entweder direkt oder in eine Datei als .ps/PDF...


    Aber ich bin mal nicht so... angehangen ein PDF der Platine. (seitenrichtig, falls du es aufbügelst, und zwar auf der Unterseite)...



    Danke... Meinst du damit denn dass das Bild was du angehangen hast so für das "Aufbügeln" denn richtig rum gedreht ist.?!



    Gruß kamatschka...




    Oh man.... Eine Behälter mit 2 KG Natriumpersulfat... etnsprechend auch gekenzeichnet sollte man nicht so ohne dass man das ding in ne tüte gepackt hat durch den Hamburger HBF transportieren.. :D .... Da war die Bahnwache und die Bullen aber ziemlich heiß auf den Behälter.... Bis ich denen erklärt habe dass ich das von Conrad habe und dies wie auch auf dem ettikett zu sehen ein Ätzmittel für die Platinenherstellung ist und ich damit sicher ncihts anstellen werde... :D Pipapo... erstmal personalien aufgenommen und dann mussten die das erstmal klären... mussten die Telefonnummer von Conrad rausfinden und dort nachhacken... Hatte natürlich die Rechnung wie immer nicht mitgenommen.. :D .. Einfach nur herrlich...

  • ROFL... wie geil!
    Aber was machst du auch mit 2 kg Natriumpersulfat? Damit kannst du 50 qm Platinen ätzen! Kein wunder, dass die Stutzig werden, das war ein zweibeiniger Gefahrguttransport!
    Überleg dir mal was abgeht, wenn das Eimerchen hinfällt und es regnet! Da ist erstmal Notfallplan und THW angesagt!


    So wie das Layout jetzt ist ausdrucken und dann aufbügeln.
    Von oben bestücken und alles ist gut ;-)

  • hehe... Ja.. ich dacht mir.. wenn du schonmal bei conrad bist und mal öfter Platinen ätzen willst nimmste gleich den 2Kg Behälter mit...
    Das geniale ist aber dass die Bullen nicht wussten was ich mit Platinenätzen meinte... Bis ich denen das mal erklärt habe und die dann gesagt haben: "Ach... so funktioniert das..." :D ... Und auf der Wache .. also am HBF bei den Polizeicontainern als ich dort reinkam in begleitung 2er polizisten die das Natriumpersulfat in den änden hielten haben die Bullen die an der "Rezeption" Saßen erstmal n genialen Gesichtsausdruck draufgehabt.... :D .. Ich glaub die dachten das wäre Anthrax... 2 KG ... :D :D :D ... oh man... Wenigstens n bisschen Action gestern gehabt...
    Ich frag mich aber was gewesen wäre hätt ich den Behälter mal "ausversehen" auf dem Bahnsteig verloren.. :D


    Aber nächstes mal weiss ich bescheid... Da kauf ich dann lieber gleich an de Kasse ne größere Tüte..



    Hab mir mal das ding ausgedruckt nur war es viel zu groß... da hab ich dann mal Eagle runtergeladen und das Boardlayout geladen, dann die ganzen sachen die ich nicht brauchte ausgeblendet und nochmal über Eagle ausgedruckt... jetzt siehts aber ziemlich klein aus.... Ich hab das mal ausgemessen und bei mir kommt dann beim Ausdruck 480mmx480mm für die Boardgröße raus.....
    Stimmt das denn so? Hab nämlich meinen ATTiny noch nicht mit dem ich dann die Pinabstände am Board für denselbigen Vergleichen könnte...


    Gruß kamatschka

  • Zitat von "Stefan_Z"

    Nö, das stimmt so schon!
    Ich grübel aber auch jedes mal rum, obs denn WIRKLICH stimmt! :-k
    Was du beachten musst: Als einziges SMD-Bauteil kommt das Mosi auf die Unterseite! Also auf die Seite wo die Leiterbahnen sind - NICHT oben drauf wie die Durchstecker... In diesem Fall ist es also im Bestückungsplan gespiegelt UND gedreht - und stimmt somit wieder.


    Ich haber das Ding so geäzt und es funktioniert....


    vielen dank. ich wusste es #-o - ich hatte es schon mal innne und es steht ja auch weiter oben im text ](*,) . blödes gefühl wenn den wald vor lauter bäumen nicht sieht...

  • Zitat von "Stefan_Z"


    Aber was machst du auch mit 2 kg Natriumpersulfat? Damit kannst du 50 qm Platinen ätzen!


    Hallo Stefan,


    auch ich habe mir gerade Vorgestern beim blauen Werner
    so eine 2 Kg Packung gekauft.


    Vorzugweise kaufe ich meine Bauteile (wenn ich persönlich vorstellig werde)
    bei segor.de, ist bei mir in der Stadt. Auf Nachfrage nach Natriumpeversulfidings, meinte der Verkäufer das er das nicht mehr bekommt. Es gäbe nur noch Reste. Wegen giftigkeit und dergleichen...


    Hinzu kam noch, das die 2kg Packung um ein vielfaches günstiger ist
    als die 600er.


    Gruß, Andreas

  • Schwefel-, Salz- und Salpetersäure gehen natürlich auch - aber davon ist auf jeden Fall abzuraten! Das wird dann teilw. schon exotherm und es entstehen wirklich ätzende/giftige Gase!
    Im Prinzip kann man sicher auch mit Zitronensäure ätzen, dauert dann halt nur ;-)


    In der Nähe von Segor wohnen ist natürlich traumhaft - das wäre was!

  • Wie ist das denn bei der KSQ nochmal.... Wenn die nen Outputstrom von 700mA im datenblatt verzeichnet hat wieviel V muss ich denn an den Input anschließen um solch einen Strom von 700mA erhalten zu können?!


    Ist dass den so dass bei einer solchen KSQ dann auch immer nur 700mA ausgegeben werden oder ist dies von der Stromquelle abhängig...?!





    Achja.. Heute mal die ersten Tonerübertragungs-Versuche durchgeführt aber immer war n kleines Stück des Drucks nicht auf die Kupferplatte übertragen worden... Hab zwar mit Nagellackentferner die Platte gereinigt aber nach 3 Vesuchen hab ichs dann aufgegeben.. Montag sollte dann endlich mal das PollinPaket ankommen... Hab auf Nachnahme vor 3 Tagen Bestellt und es ist immernoch nciht da.... Dort hab ich dann auch ne AcetonFlasche drinne und werd das dann damit nochmal versuchen...





    Also denn ... man man man... immer kommt was dazwischen... Und dann konnt ich bei COnrad noch nciht mal nen "BF256C" oder Ersatz dafür bekommen um mir ne KSQ zu basteln... Man Man Man... Conrad sammelt bei mir immer mehr minuspunkte! :-s [-(

  • Bei einer normalen KSQ würde ich mal davon ausgehen, daß du etwa 2V mehr an den Eingang anlegen mußt, als du brauchst.
    Es gibt auch KSQ mit Low-Drop-Spannungsregler, da können es nur 1V oder weniger sein.


    Die KSQ gibt immer den gleichen Strom raus, es sei denn die Eingangsspannung passt nicht oder das Netzteil schafft den Strom nicht.


    Wie hast du den Toner eingebrannt?
    Bügeleisen soll ganz gut funktioniern. Vielleicht gehts auch mit der Herdplatte. Löten kann man ja auch damit.


    Ein modifiziertes Laminiergerät soll am besten funktionieren.


    Kann aber mangels Laserdrucker keine der Methoden ausprobieren.
    Vielleicht schieß ich mir mal eine olle Möhre in der ebucht.