Wireless DMX Receiver?

  • Also über Bluetooth würde ich das nicht realisieren wollen denn eine reichweite unter 10 metern bringts einfach nichts wenn man das ganze auch mal auf ner kleinen veranstaltung nutzen will, nur für zuhause ist es eventuel zu gebrauchen ich würde hier das ganze entweder über artnet und Wlan lösen oder über ein Zigbee modul was eine reichweite von ca. 100 Metern hat je nach auswahl.
    Leider brauchen die Zigbee und die Wlan lösung Mehr bauteile als eine Simple Bluetooth verbindung, desweiteren habe ich noch niemand gesehen der sich mit einer DIY Zigbee DMX Lösung befasst hat nur Bei DMX4All gibt es ein Wireless DMX Gerät was auf die Zigbee Chips zurückgreift.

  • Also Bluetooth waer wirklich nichts für mich. Das mit den 10 metern reicht ja dann noch nicht mal vom arbeitszimmer bis zum WC :P


    Ich habe halt Vor, in meiner Wohnung ohne dmx kabel schnick schnack 8 bis 12 led gegenstaende kabellos zu steuern. Und mit dem DMX4all für 100 euro waer ich schon bei 1200 eur. Das ist leider auch nix.
    Wlan ist dabei auch schlecht dann braeuchte ich ja für jeden gegenstand nen router und ne artnet kiste.
    Ausser zigbee gibt es noch einpaar alternatifen vom microchip, weiss aber nicht mehr wie die heissen..

  • Aha, das Kabelproblem das ich in GLEDIATOR schon angesprochen habe....Kabel, damit die Software auf ne Lampe zugreifet ist schon doof, zumal ich NUR nen Laptop habe :thumbdown:


    Deswegen bin ich immer auf der Suche nach AUTARKEN Geräten, die man "updaten" (mit neuen Szenen) kann....


    solltest du aber ne günstige Lösung, außer die von DMX4All finden, dann wäre ich echt froh!

  • Bei Steinzeit Bluetoothmodulen kann ich die 10 Meter ja noch nachvollziehen aber nicht bei den neuren Klasse1 Modulen. Bei besten Bedingungen sind bis zu 100 Meter Reichweite drin. Wird man wahrscheinlich zu Hause nicht schafen aber über die 10 Meter Marke kommt man locker!


    Und in Sachen DMX -> Wlan gibt z.B. von MC Crypt (beim blauen C) ein Wirless DMX Set. Scheint aber nicht sooo der brüller zu sein. Ich selbert nutze ein ArtNet-Node mit einen billigen WLan Router. Einfacher kann man es eigendlich nicht haben. Das ArtNet-Node gibs entweder unter dmxcontrol.de zum Selberätzen oder relativ neu bei ulrichradig.de
    So wie ich das verstanden habe, wird Herr Radig in den nächsten Wochen Professionelle Platinen und Bausätze zum Projekt anbieten was den Bau ungemein erleichtert.

  • Bei Steinzeit Bluetoothmodulen kann ich die 10 Meter ja noch nachvollziehen aber nicht bei den neuren Klasse1 Modulen

    Hast Recht! Die Neue Generation habe ich zufaellig gard in den microcoptern u.s.w gesehen.
    Wollt auch grad schreiben dass die Klasse1 Modulen ca. 100mt reichweite haben. Warst schneller ;)


    Hast du auch irgendein link, wo ich das ganze DMX zeugs dann mit bluetooth einfach realisieren könnte? Am Besten natürlich mit ner btm 222.

  • Was würden solche 100 meter Bluetooth module kosten und welche sollte man nehmen?


    Bluetoth erlaubt doch eigentlich nur eine punkt zu punkt verbindung wenn ich nicht irre aber manche brauchen ja mehr als ein empfänger.


    Beispiel:


    DMX Bluetooth Sender 512 Kanäle---->Empfänger 1 nutzt kanal 1-20 ---> Empfänger 2 soll kana kanal 21- 80 nutzen ist diese konfig möglich.

  • Ich werfe mal das Teil hier in die Runde - ist ein Wlan-Modul mit 2 CPUs drauf, eine kümmert sich um das Wlan, die andere kann für eigene Anwendungen benutzt werden - eben z.B. DMX-Empfang oder Ausgabe... was nen 32-bit ARM7 @44MHz nicht gerade zum Schwitzen bringen sollte... :D


    hat auch 2 USARTs, SPI, I2C etc., und das für insg. 34 Dollar... ;)


    man bräuchte also nur dieses Teil, RS485-Bustreiber dran, NT, und hat nen Wireless-DMX-Sender und -Empfänger. Zumindest die HW.


    wie bei *allen* diesen Lösungen ist halt die SW der Knackpunkt, hier halt zusätzliches Problem, dass es ein ARM ist, da haben nicht so viele Leute Ahnung wie von nem AVR, sind aber hier im Forum schon ein paar dabei, sich mal damit zu beschäftigen...


    insg. fände ich das mit Wlan auch interessanter - ich kenne mich nicht so wirklich damit aus, aber es sollte mit diesen Teilen möglich sein, sowohl von Punkt zu Punkt zu kommunizieren (also einfach irgendwo ne Funk-DMX-Strecke aufbauen mit zwei Geräten), wie auch, die in ein Netz zu integrieren, also dann eben mehrere solche Teile in ein Wlan, z.B. Artnet-Node drauf, und dann kann man das auch so machen, SW am PC schickt Daten über Artnet raus, und jeder Empfänger nimmt sich die Kanäle, die ihn interessieren...


    kommt halt ganz drauf an, wie jemand Zeit/Lust/Talent zum Programmieren hat, was das Ding dann kann - aber das wäre praktisch ne HW-Plattform, mit der man was anfangen könnte, erst mal ne reine Punkt-zu-Punkt-Verbindung, später Integration in Netzwerk mit Artnet...


    ansonsten, wenn's wirklich nur ne Funkstrecke sein soll, die ein DMX-Kabel ersetzt, wäre es mit AVR und Zigbee für viele hier (inkl. mir) wohl einfacher zu machen - man ist halt dann (inkl. allem, Gehäuse, NT, Antenne, ...) schnell wieder bei nem Preis, wo man sowas bald schon wieder fertig kaufen kann...

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    Da es sich in letzter Zeit häuft: Ich beantworte keine PNs mit Fragen, die sich auch im Forum beantworten lassen!
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  • dann kann man das auch so machen, SW am PC schickt Daten über Artnet raus, und jeder Empfänger nimmt sich die Kanäle, die ihn interessieren...

    Ja sowas habe ich mir auch gedacht, es wäre ja am einfachsten wenn man jederzeit ein neus Node ins netzwerk intigrieren kann oder wieder rausnehemn kann ohne das man am quellcode rumfummeln muss, das kann man ja bestimmt gut mit dem Zigbee modulen machen müste man nur einen entsprechenden sender bauen am besten mit display und einer kleinen tastatur oder tastenfeld wo man die anzahl der empfänger eingibt und die IP so könnte man ein Netzwerk bauen.


    Leider habe ich auch gelesen das die Zigbee´s von Wlan Routern in der Frequenz gestört werden können.


    Wegen der ARM7 Sache das ist schon interessant und ich muss auch sagen das man vieleicht in naher zukunft eventuel umdenken muss denn bei vielen anwendungen stoßen die AVRs mitlerweile an ihre grenzen, z.B. wie bei Großen dimmern wo man mal 30 oder mehr kanäle in Soft Pwm machen muss und dann noch display und Ir empfänger dran hat oder bei Touchdisplays mit komplexeren funktionen.
    Bei den Dinngen die mehr leistung brauchen könnte mann ja schon mal an ARM oder AVR32 denken.


    Derzeit arbeite ich noch an einen DMX Dimmer mit 48 Kanälen zumindest was die Hardware betrift die Softwäre ist erst halb fertig, wenn ich die sache fertig habe werde ich mich mal näher mit der Wireless DMX Technik beschäftigen weil ich in lezter zeit gemerkt habe das da schon großes interesse besteht aber keine will sich irgendwie auch eine technik festlegen.
    Man mnüste auch die vor und Nachteile der Techniken abwägen die da wären,


    W-Lan Vorteil einfach mit artnet zu betreiben Sichere Übertragung, Leider sehr wenige module die Uart habe der sich mit ein AVr Nutzen läst auch gibt es keine Module die einfach zu konfigurien sind , den die Wlan Chips die es bis jetzt gibt brauchen einen Host Prozessor der wenn dies eingeschaltet werden die Firmware in den W-lan chip schicken dies kann bis zu mehreren 100Kb groß sein.


    Bluetooth Vorteile Sehr günstig einfach zu beschaffen, gute reichweite, aber hier sehe ich das problem eines netzwerkes also eins aufzubauen denn eine Wirless DMX Lösung Sollte meiner meinung nach Flexibel sein und Orginal wurde bluetooth dafür auch entwickelt wobei ein Sender als der Master ist und die Anderen die Empfänger die Slaves sind aber um eine Empfänger in ein bestehendes netzwerk zu intigrieren müsste man auch jedesmal an der firmware schreiben.


    Bei Zigbee ists daselbe.


    der einzige weg den ich sehe der universell ist , wäre bluetooth mann müste nur ein Bluetooth stick an rechner packen einen entsprechneden treiber erstellen der sowas wie DMX Oder Mini DMX emuliert und diese als echte DMX Daten ausgibt.
    Die Bluetooth empfänger müste man mit einer Firmware ausstatten die diese DMX oder Mini DMX daten empfangen und ausgeben, aber um Flexibel zu sein müste man ein Programm schreiben womit man einstellen kann das z.b. 7 Empfänger im netzwerk sind damit man diese auch irgendwie autorisieren kann also so das nicht jeder dahergelaufene mitn handy im Bluetooth netz rumspielen kann.


    Einafch wäre auch die DMX/MiniDMX Daten nur zu senden an alle empfänger das selbe und an dem empänger per dipschalter die Startaddresse einzustellen so kann sich jeder empänger die kanäle nehmen die er brauch leider she ich da aber kein Schutz des Bluetooth netzwerks mehr.


    Das alles ist aber nur eine Überlegung meinerseiz, also falls ich irgendwo mist geschrieben habe nicht gleich hauen :D .

  • Das Gainspan-WiFi-Modul ist zwar interessant, jedoch bekommt man die notwendige Dokumentation zur Software-Entwicklung und Programmierung des ARM7-Application-µCs nur, wenn man ein NDA (Non Disclosure Agreement) der Herstellerfirma unterzeichnet und deren SDK kauft (wie man aus den Kommentaren zum Produkt erfährt).


    Andererseits sind die verfügbaren WiFi-Module heutzutage so einfach zu konfigurieren und zu betreiben, dass man gar keines mit einem integrierten, user-programmierbaren µC benötigt. Man kann auch einfach eines mit UART, SPI oder einer anderen seriellen Schnittstelle wählen, welches praktisch einen Wrapper um das WiFi-TCP/IP-Protokoll bildet. Das Gainspan macht das zwar auch (man muss nicht den ARM verwenden), mir persönlich gefällt zum Bsp. aber das RN-XV WiFly Modul (bzw. das darin verbaute Teil WiFly RN-171) beim gleichen Anbieter (Sparkfun) besser.
    Es lässt sich wirklich einfach über den UART-Port konfigurieren (Command-Modus) und in eine bestehende WiFi-Infrastruktur einbinden. Aber auch der Adhoc-Modus wird unterstützt. nach der Konfiguration werden im transparenten Modus die eingehenden TCP- oder UDP-Pakete (bzw. deren Inhalt) über den UART mit max. 460 kbps ausgegeben. Über den UART eingehende Daten werden mit einem konfigurierbaren Packalgorithmus (Datenpaket-Endzeichen, Timeout etc.) zu TCP- oder UDP-Paketen verschnürt und versendet. Da eben auch UDP empfangen wird, kann man es sehr gut als ARTNET- oder OSC-Empfangsknoten verwenden. Via UDP sind dann auch Multicast-Bereiche oder auch Broadcast (vorzugsweise nur in einem lokalen, verschlüsselten WiFi-Netz) möglich.


    So ein Modul kann man dann mit einem praktisch beliebig kleinen µC (auch AVR) betreiben, da ja nur UART-Kommunikation betrieben werden muss. Der ganze Rest wird vom Modul erledigt (korrekte Konfiguration vorausgesetzt).


    Gruss
    Neni

  • Hi Neni, schön dass Du hier auch schreibst, Du kennst Dich mit sowas ja doch am Besten aus - und generell schön, wieder mehr von Dir zu lesen, die letzte Zeit warst Du ja leider nicht mehr so oft hier...


    ja, ich hatte die Kommentare schon gesehen, dass da irgendwas nicht so einfach ist mit dem Modul, aber so gut war mein Englisch dann nicht, dass ich das kapiert hätte, dass man da erst nen Vertrag unterzeichnen und noch ein Entwicklungsset kaufen muss, um das Teil überhaupt nutzen zu können... :thumbdown:


    das andere Ding hört sich aber echt interessant an - hast Du mit dem konkret schon was gemacht..?


    insbesondere der Begriff "transparent" gefällt mir bei so was immer, heisst hier also, wenn ich die richtige IP eintrage, und mein Rechner dann Artnet-UDP-Pakete auf das Teil schickt, kommt da einfach seriell der *Inhalt* des UDP-Pakets raus..? ohne dass man sich um den ganzen IP/Dingsbums-Stack kümmern muss, etc.?


    das wäre natürlich super! - das Artnet-Protokoll sieht (auf die paar Blicke, die ich schon mal drauf geworfen habe) auch gar nicht soo kompliziert aus, also aus diesen UDP-Paketen dann letztlich raus zu bekommen, welcher Kanal welchen Wert hat...


    und der Preis mit ebenfalls ca. 35 Dollar ist ja auch OK - da wäre es hier und da (LED-Matrix z.B.) cool, einfach direkt in's Gerät nen Wireless-Artnet-Empfänger einzubauen... ;) - also bei den üblichen Schaltungen halt an den µC so ein Modul statt 75176 für DMX/andere Kabelprotokolle...


    die Konfiguration läuft ja letztlich auch irgendwie so ab, dass man an das Ding halt bestimmte Bytes sendet...? - also die man im einfachsten Fall halt aus ner Tabelle im Flash liest..?

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  • Ich persönlich würde einfach einen WRT54GL nehmen, auf diesen DD-WRT flashen und dann kann der alles, was ihr benötigt.
    Der hat zwei Uarts, eine muss man jedoch zuvor vom Kernel deatachen. Außerdem hat er noch 8 Gpios mit denen man z.B. auch die WS28xx ansteuern könnte.
    Die Toolchain gibt es zum freien Download, funktioniert jedoch nur auf x64 Linux Systemen.
    Das beste ist jedoch die Router gibt es bei Ebay für 30€ und dann muss man sich nur noch um den Pegelwandler kümmern, also keine aufwändigen Platinen designen.


    Oder auch ein Fonera Router, mit dem sollte das auch gehen, der hat imho jedoch nur eine Uart.

  • Die Fonera Router sind schon nicht schlecht aber leider Selten geworden und die WRT54GLsind meiner meinung nach mit über 35 euro auch nicht gerade billig vorallen wenn man mehrere davon braucht .


    Ich bin der meinung das man ein DIY W-DMX so entwickeln sollte das man auch in 5 Jahren die Komponenten noch bekommt und da nicht jeder auf ne Profilösung oder ne Lösung zurückgreifen kann die 40 euro oder mehr kostet müste es günstiger sein.


    Ich denke mal bei


    Low Budget solte man auf Bluetoth Setzen wie mit dem BTM222 womit man schon günstig W-DMX machen kann unter 30 euro auf jeden fall, nur sehe ich ein kleiens Problem beim BTW222 wegen der Baudrate.


    und Für Semi Profesionele anwendungen kann man ja die W-lan Module nehmen.

  • EDIT: Bezieht sich auf den Post von Samotronta, die Blauzahn-Sache ist für mich weniger interessant...


    Ja, sind halt zwei unterschiedliche Ansätze: Das ist dann wieder ein extra "Riesen Trumm" mit dann noch bisschen weiterer Elektronik dran (Pegelwandler z.B.), irgendwie "Gebastel" - klar, man kann natürlich den Router und den Rest zusammen in ein Gehäuse packen, so dass man dann "ein Gerät" hat...


    Nicht dass ich das falsch verstehe: Ist bei DD-WRT schon ne Umsetzung von Artnet auf DMX etc. mit dabei..? 8|


    Oder muss man dann auch erst mal die Firmware selbst anpassen, da tue ich persönlich mich halt leichter, was für nen AVR zu schreiben, als mich da auch noch rein zu denken, und Linux habe ich gar nicht...


    das von Neni verlinkte Modul ist halt wirklich klein - da drunter noch ne kleine Platine mit AVR und Kram, und man hat nen WLAN-DMX-Knoten mit ca. 5 x 3 x 3 qcm...


    und halt auch interessant für die Sachen, wo man nicht DMX "dazwischen" braucht - z.B. ich mache ne Platine mit AVR und paar Fets drauf, da drauf das Modul, und habe dann nen RGB-Dimmer, den man direkt per Wlan/Artnet ansteuern kann - oder eben wie gesagt, das in ne Matrix rein, dann kann man die einfach irgendwo hin hängen wo ne Steckdose in der Nähe ist, Strom dran, und läuft, ohne noch mal extra Datenkabel zu verlegen... fände ich sowohl daheim wie auch auf Veranstaltungen praktisch


    klar, man könnte den Router da auch irgendwie integrieren, ist aber dann oft einfach ein Platzproblem...


    habe mir jedenfalls jetzt mal so ein Modul bestellt, werde dann berichten - Konfigurieren lässt sich das ganz einfach über Terminal mit Klartext-Befehlen, so weit habe ich das Manual schon verstanden.... ;)

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  • Hallo Pesi, danke für die netten Worte :) . Letztes Jahr (ab Frühling bis Anfang Herbst) war ein sehr schwieriges Jahr für mich. Ich habe eine schwere Depressionsepisode mit Angststörung durchleben müssen. Es war nicht das erste mal, dass ich sowas habe (das dritte mal in 15 Jahren), aber diesmal hatte es mich so schlimm erwischt, dass ich während des Sommers 2 Monate stationär in einer Klinik in Behandlung war. Dass während so einer Episode jegliche Lebensfreude und alle Interessen praktisch auf Null schrumpfen und nur noch die dunkle Wolke im Kopf existiert, dürften all jene gut verstehen, die auch schon mal sowas durchleben mussten. Da hatte ich natürlich dann 'gar keinen Bock' mehr auf irgendwelche Hobbies, Foren etc. Glücklicherweise bin ich bisher jedes mal auch wieder gestärkt aus dem Tal herausgekommen (akute Phase dauert bei mir so ca. 6 Monate), und so auch diesmal. Jetzt habe ich zum Glück wieder die Freude und den Elan, mein Grossprojekt wieder in Angriff zu nehmen. Immerhin resultierte die Zwangspause darin, dass ich meine Entwicklung überdenken konnte und jetzt, wie ich meine, eine technisch deutlich bessere und zudem auch günstigere Lösung für meine Module in Planung habe.


    Doch nun zum eigentlichen Thema, sorry also für's O.T. Geschwafel:
    Ja, transparent bedeutet in diesem Sinne genau das, was du auch vermutest. Der TCP/IP-Stack, die WEP- oder WPA-PSK-Verschlüsselung und generell die gesamte Integration in ein WLAN-Netz übernimmt das Modul. Man muss natürlich die IP, Gateway, DNS, WPA-PSK-Security-Passphrase etc. via UART im Command-Modus zuerst konfigurieren (es kann sich auch per DHCP IP, Gateway und DNS zuweisen lassen, wenn man einen DHCP-Server im Netz hat; die meisten WLAN-Router haben so einen ja). Danach funzt es dann eben transparent als TCP- oder UDP-nach-Seriell-Wandler, ähnlich also einem Xbee, nur eben in einem Standard-WLAN-Netz. Solche Module gab es eigentlich schon länger, nur waren sie bisher recht teuer. Man kann übrigens auch nur das Modul an sich WiFly RN-171 nehmen, aber für 5 $ mehr hat man eben noch ein paar Status-LEDs drauf, einen Xbee-konformen Footprint und eine kleine Antenne.


    Gruss
    Neni

  • Oha, das ist natürlich übel - aber schön, dass es Dir nun wieder gut geht! :)


    ja, ich habe das fertige Teil für 5$ mehr genommen, zuerst schon überlegt, nur das Modul zu kaufen, und dann gleich auf die Platine mit dem AVR mit drauf und da ne Leiterbahn-Antenne - aber als ich dann gelesen hatte, wie man da die Antenne anschließen muss (4-Layer-PCB und bestimmte Leiterbahndicke etc., damit die Impedanz stimmt), finde ich doch das Teil gleich mit der Antenne drauf besser... :D:whistling: - ist ja auch nicht viel größer...


    da guck' ich dann mal, FT232 dran und vom Terminal aus konfiguriert, die Konfiguration lässt sich ja dann abspeichern... und auch vom PC aus über Wlan editieren - dann muss die SW auf dem AVR eigentlich nur noch die empfangenen UDP-Pakete angucken, wenn's Artnet ist, die Kanäle extrahieren, und dann halt per DMX, Mini-DMX oder direkt an WS2801 ausgeben oder ein paar Kanäle PWM damit steuern... ;)


    das Teil hat ja übrigens auch 8 Gpios, aber k.A., ob man dem direkt beibringen kann, damit was anzusteuern (z.B: WS2801), da müsste ja irgendwie ne SW dafür *auf das Modul* drauf... ?(


    werde dann wohl auch ne Adapterplatine für SEDU-Board machen, das hat ja zwei USARTs und RS485-Bustreiber mit drauf, da könnten dann auch Leute, die nicht selbst ätzen, löten und programmieren wollen, sich einfach nen WLAN/DMX-Konverter zusammenstecken... ;) - oder eben das Teil einfach an nen WS2801-Strip dran, und den dann Wireless mit Artnet gesteuert...


    Klar, sowas gibt's natürlich auch schon, für Ardunio, aber ich würde es halt einfach aus Neugier doch selber machen wollen...

    It's only light - but we like it!


    Da es sich in letzter Zeit häuft: Ich beantworte keine PNs mit Fragen, die sich auch im Forum beantworten lassen!
    Insbesondere solche von Mitgliedern mit 0 Beiträgen, die dann meist auch noch Sachen fragen, die bereits im entsprechenden Thread beantwortet wurden.
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  • Hallo Pesi, ich weiss nicht ob dein Modul schon angekommen ist und du es schon testen konntest. Jedenfalls habe ich einen Tag nach dir auch gleich zwei Module bestellt. Mittlerweile habe ich auch schon erste Tests machen können und kann hier von den Ergebnissen berichten.


    Da das RN-XV pinkompatibel mit den Xbee-Modulen ist, konnte ich sie einfach auf die Xbee-Adapterplatinen mit USB-Anschluss (via FTDI-Chip) von Sparkfun (welche ich schon für die Xbee-Tests gekauft hatte) stecken. Hier musste aber schon eine erste, kleine Fehlerquelle umschifft werden. Man durfte nämlich das Modul nicht ganz in den Sockel runterdrücken, weil sonst die Metallhülle des WiFi-Moduls die metallene USB-Buchse der Adapterplatine berührte. Und anscheinend liegt die WiFi-Modul-Hülle nicht auf Masse-Pegel wie die Ummantelung der USB-Buchse, denn bei Berührung ging gar nix mehr. Glücklicherweise hat es weder das Modul noch den Adapter beschädigt.


    Also nahm ich mein Terminal Program und fing an, das Modul via USB (bzw. via serielle Schnittstelle) nach Manual zu konfigurieren. Aber was ich auch einstellte, das Modul konnte sich mit meinem AP einfach nicht assoziieren. Ich bekam ständig einen AUTH-ERR (authentication error) angezeigt. SSID, Passphrase, etc., alles war korrekt. Beim wlan scan konnte das modul meinen AP aber 'sehen', und da konnte ich lesen, dass mein AP den Verschlüsselungstyp WPA1 meldet. Ok, jetzt wird's etwas theoretisch... ;) . WPA1 (bzw. WPA1-PSK) unterstützt standardmässig nur den Verschlüsselungsalgorithmus TKIP. Der neuere Typ WPA2 (bzw. WPA2-PSK) verwendet dafür AES. Nun gibt es aber APs (oft etwas ältere), welche zwar WPA1-kompatibel sind (WPA2 können sie meist auch, melden aber in der Kompatibilitätseinstellung eben WPA1 an den Client), aber trotzdem AES verwenden. Mit den meisten Wireless-Devices ist das kein Problem. Die ignorieren die Info des AP und melden sich mit WPA2 und AES an. Das WiFly-Modul nimmt es hingegen sowohl mit dem Standard (WPA1 nur mit TKIP und WPA2 nur mit AES) als auch mit der Info-Meldung des AP (WPA1-Meldung heisst für den WiFly, der AP könne nur WPA1) sehr ernst. Puuuh, soweit also zur Theorie. Das wäre alles kein Problem gewesen, hätte ich meinen AP umkonfigurieren und die WPA1-Kompatibilität ausschalten können. Nun ist das Ding aber ein älteres Modell, ein VDSL-Router mit WLAN-AP, welchen ich vor x Jahren von meinem Internet-Provider mit dem Abo-Abschluss zur Verfügung gestellt bekommen hatte. Un dieser hatte das Ding per Firmware so zugesperrt, dass man kaum was an den WLAN-Parametern ändern konnte (ein Router für Dummies sozusagen :D ).


    Nun, da ich den AP-Router sowieso mal ersetzen wollte (auch weil ich endlich auch Wireless N haben wollte), warum also nicht jetzt ;) . So bin ich dann heute Abend flugs zum nächsten Computer-Händler gedüst und habe mir nen aktuellen VDSL-Router mit WLAN-AP (b,g,n) besorgt. Angeschlossen, konfiguriert, WLAN-Netz explizit auf WPA2-PSK mit AES gestellt, beim WiFly die Konfiguration auch entsprechend angepasst, und schwupps hatte ich in nullkommanix ne stabile WLAN-Verbindung zwischen dem WiFly RN-XV und meinem neuen AP augebaut. IP-Adresse, Gateway etc. wurden auch auf Anhieb via DHCP geholt, so dass ich am Modul nur noch das UDP-Listening einschalten musste (als Standardeinstellung ist nur TCP eingestellt), und schon konnten die Pakete kommen ;) .


    Zum Test habe ich das TouchOSC-App für mein Android-Phone verwendet. Das App wurde hier auch schon mal von michuneo vorgestellt und sendet Button-, Fader- etc. -Informationen als OSC-Messages (OSC = open sound control) in UDP-Paketen übers WLAN. Da es zum Teil binäre Daten sind, musste ich ein Terminalproggi mit der Möglichkeit einer Hex-Anzeige wählen (Termite bietet sich da an).
    Ein paar Ergebnisse möchte ich hier nun zeigen, will aber das OSC-Protokoll nicht auch noch erklären (man kann die Spezifikation ja im WWW nachlesen). Zuerst wird in der App auf dem Phone ein Toggle-Button zweimal berührt, dann wird ein Fader etwas bewegt:


    Man sieht also schön die Inhalte der UDP-Pakete über die serielle Schnittstelle des Moduls, es arbeitet also wirklich absolut transparent. Ich habe für meine Tests eine Baudrate von 115200 bps verwendet, das Modul kann aber auch schneller. Ich habe schon einiges rumgesendet und damit jetzt rumgespielt und konnte bisher keine Fehlerbytes bzw. Aussetzer feststellen. Die Distanz zum AP betrug ca. 8 m Luftlinie durch eine Zimmerwand bzw. 12 m ums Eck durch die offene Zimmertüre.


    Als Fazit kann ich nur sagen, dass ich nach kleinen Anfangsschwierigkeiten mit der Performance dieser Module absolut zufrieden bin. :thumbup:


    Gruss
    Neni