MoSteuS - Brainstorming

  • EDIT Pesi: in diesen Thread wurden zeitlich frühere Beiträge aus einem anderen Thread verschoben, daher ist der Startpost nach unten gerutscht - also hier noch mal hoch kopiert, damit der Thread richtig startet:



    Hallo,


    Sehr nettes Projekt Problem sehe ich nur das das in dem Hobby&Hausbereich kaum verwendung für sowas gibt,


    Der Trend bei der Hausinstallation geht halt ganz klar hin zu dezentralen Systemen so ein eher Zentral ausgelegtes System läßt sich außerdem auch fast nicht nachträglich installieren sondern müßte schon in der Bauphase verwirklicht werden.


    Problem dabei ist aber das man als Bauherr während der Bauphase einfach keine Zeit über hat um selber was zu basteln weil jede Stunde die man selber am Bau arbeitet ist halt richtig viel Geld wert.
    Und wer schlüsselfertig bauen läßt nimmt eh fertiges HIB System.
    In den Bereich der Betriebe oder wie bei dir im Schaustellergewerbe ist das natürlich was anderes da hat man in der Regel halt zentrale Steuerschränke.


    Ganz problematisch wird eine Zentrale Steuerung im zusammenhang mit der LED Technik.
    Die für die LED benötigte Niederspannung läßt sich schlecht über etliche Meter übertragen vorallen wenn man dimmen will was IMHO heutzutage bei der LED-Technik unumgänglich ist.


    Also muß ich für die Verbrauche eh irgentwelceh externen Module bauen und dann stellt sich die frage was will ich im Privaten bereich an einer Zentralen Stelle überhaupt messen/steuern/Regeln das ich da ein Busssystem benötige.


    mfg
    Falo

  • Falo,


    das sehe ich ganz genau so! Zentrale Steuerkonzepte im Hobby-Bereich sind eher selten anzutreffen. Und für dezentrale Geschichten wie halt LED-Beleuchtungen passt der geneigte Bastler gern seine Hardware ganz spezifisch auf seine Bedürfnisse an. Einen Vorteil eines Hutschienen-Systems sehe ich da leider nicht.


    Wenn's um Hausautomatisierung geht sieht es schon ein wenig besser aus, gleichwohl ich mich meinem Vorredner anschließe und behaupte das da 98% der Leute die sich dafür interessieren 'nen professionelle Lösung einbauen (lassen).


    Solche Bussysteme sind und bleiben m.M.n. dem industriellen Umfeld vorbehalten.


    Von der Planung und den Ansätzen finde ich aber das Projekt sehr gut aufgezogen, gleichwohl ich Zweifel an der Umsetzung / der Akzeptanz der Leute sehe.


    Ich werde weiter gespannt mitlesen!


    LG,


    Pepe

  • Hmm, ich glaube, ich habe die große Vision noch nicht genügend transportiert.


    Es soll keineswegs ALLES in Hutschienenmodule.
    Das mit den Hutschienenmodulen halte ich aber für eine der herausragenden Eigenschaften.


    Und in diesem Thread geht es erstmal nur um den HBUS, der die Module auf der Hutschiene untereinander kummunizieren lässt.
    Es werden weitere Threads folgen, zu anderen Themen.


    Natürlich sind auch Einsatzfälle absehbar, wo nicht "zentral" alle Module räumlich nah beieinander sitzen und über den HBUS kommunizieren.
    Das würde dann so aussehen, dass eines der Module z.B. einen LAN-Anschluss oder Glasfaseranschluss hat und auf diesem Wege mit weiter entfernten Modulen kommuniziert.


    Auch über Powerline.
    Oder (selbstverständlich) über DMX.
    Oder über RFM12.
    Oder über WLAN.
    Oder über Bluetooth
    Oder über dern Enocean-Funkprotokoll geeignete Funksteckdosen/Unterputzempfänger etc. schaltet und Funklichtschalter abfragt.
    Etc. etc. etc. (die Liste ist in der Tat noch länger).


    Mit dem EIB kenne ich mich (noch) nicht aus, habe den aber ebenfalls im Visier. Das passende Modul, das den EIB unterstützt, macht's möglich!



    In vielen Fällen werden die Anwender schon mit einem einzigen Modul ihr jeweiliges Steuerproblem lösen können. Nämlich überall dort, wo sie auch früher schon mit nur einer Platine ausgekommen sind.
    Oder überall dort, wo sie früher ein paar Arduino-Komponenten oder Teile nach dem Roboternetz-Standard zusammengesteckt haben.


    Der Unterschied meines Ansatzes, gegenüber den Roboternet-Sachen, ist der, dass der Anwender nicht mit einem Haufen Platinen abgespeist wird, die er irgendwie per Flachkabel zusammenstöpselt und dann doof da steht, weil kein Gehäusekonzept existiert.
    Nebenbei bemerkt finde ich die Roboternetz-Sachen unnötig klobig.


    Vielmehr soll MoSteuS schon innerhalb eines Moduls modular sein. Seht doch nur die Bilder in meinen Threads!
    - Ich habe da Gehäusedeckel mit Tastatur und Potis, andere Deckel mit Grafikdisplay und ein paar Tasten, andere Deckel mit LEDs ...
    All diese Sachen sind nur Version 1.0 und nicht genügend konsequent zuende gedacht, nicht richtig standardisiert. Das soll jetzt anders werden.



    Bei MoSteuS sollen sich all die internen und externen Komponenten an einen bestimmten Standard halten, so dass man die Teile untereinander nach Belieben kombinieren kann, wie bei einem Fischertechnik-Baukasten.
    Innerhalb der Module soll nach meiner Idee alle Kommunikation über SPI und I2C laufen.
    Zwischen den Modulen, die räumlich dicht beienander liegen (also auf der Hutschiene) über SPIn und I2C.
    Zwischen weiter entfernten Modulen über einen beliebigen Bus, was die Technik halt so bietet. Da wird nichts ausgeklammert - das richtige Kommunikationsmodul macht's möglich!


    Und dabei ist man keineswegs an die Hutschienengehäuse gebunden, aber üblicherweise sind die meisten Zubehörteile so kunstruiert, dass sie in solche Gehäuse passen.


    Wegen der internen Standardisierung bekommt man in einem einzigen Gehäuse schon mehrere Komponenten unter, einfach durch Zusammenstecken.


    Ein Beispiel für ein umfangreicheres Modul (ich nenne es die "Djinny") könnte z.B. folgende Komponenten enthalten:

    • Motherboard mit Treibern und Anschlüssen für z.B. 24 Power-LEDs.
    • Gestecktes Controllerboard, das alles ansteuert.
    • Ein Netzteil.
    • Ein Grafikdisplay nebst ein paar Tastern.
    • Inrarotempfänger für billige China-Fernbedienungen.
    • USB-Anschluss für Befehlsempfang vom PC.
    • DMX-Ausgang zur Ansteuerung von entsprechendem Equipment.
    • Enocean-Funkmodul zur Ansteuerung von Schaltsteckdosen und zur Abfrage von Funkschaltern.

    All das passt in ein einziges Hutschienenmodul!
    Untereinander kommunizieren diese Komponenten innerhalb des Moduls über SPI und I2C, mit einheitlichem Stecksystem.


    Kommt man nun später auf die Idee, dass man auch noch eine DCF77-Antenne anschließen möchte und dass es nett wäre, per Smarthone über WLAN in das Geschehen einzugreifen, doch ist das Modul schon rappelvoll, steckt man einfach ein weiteres Hutschienenmodul dazu, das wiederum mehrere Komponenten beinhaltet; nämlich genau die, die man gerade braucht. So viele, wie in das Gehäuse hineinpassen.
    Man stopft bei Bedarf so viele Komponenten in ein Gehäuse, bis nichts mehr geht, anschließend kann man extern anbauen, durch Hinzustecken eines weiteren Hutschienengehäuses. Deren Kommunikation läuft über den HBUS, also SPIn und I2C.


    Und selbstverständlich können die auch räumlich weiter auseinander sitzen.
    Die Kommunikation über den HBUS ist nur für direkt nebeneinander sitzende Module gedacht.
    Wenn größere Distanzen zu überwinden sind, kommt halt eine geeignete Technik zum Einsatz.
    LAN, Glasfaser, Powerline, EIB-Bus ... was auch immer.
    Aber all diese Teile sollen grundlegend so konstruiert sein, dass man sie in ein Hutschienenmodul stopfen KANN (zusammen mit anderen Komponenten), wenn man es denn möchte.


    Die Vision von MoSteuS ist eine sehr große.
    Manche Dinge werde ich selbst umsetzen, andere nicht; die werdet Ihr selbst machen, wenn Ihr sie haben wollt. Z.B. werde ich selbst mich nicht um den EIB kümmern, weil das nicht meine Baustelle ist.
    Aber ich will gemeinsam mit Euch den Rahmen schaffen, dass derjenige, der sich um den EIB kümmert, es so macht, dass es sich nahtlos in das Gesamtsystem integrieren lässt.


    Ich sehe bei diesem Projekt locker das Potenzial für 20 und mehr Threads!
    Aber in diesem Thread hier, geht es nur um den HBUS, für die Kommunikation zwischen Modulen, die nebeneinander auf der Hutschiene sitzen.
    Der HBUS ist nur ein Teilaspekt des Gesamtsystems, allerdings ein besonders wichtiger.

  • Noch eine kürzlich erlebte Gegebenheit:
    Jemand wollte in seinen Sicherungskasten einen Blinkgeber eingebaut haben, der ein Außenlicht ansteuert.
    Brauchte er dringend (Wochenende, kein Licht, Schausteller - großes Problem!)!


    Total simple Aufgabe also: Ein einstellbarer Taktgeber, der ein SSR ansteuert oder ein Relais.
    Gibt es fertig zu kaufen, schon klar. Musste aber schnell gehen und ich hatte sowas nicht liegen. Wann braucht man schon mal 'nen Blinkgeber?


    Ich hätte heulen können!
    Habe also ein Hutschienengehäuse genommen (sollte ja in den Sicherungskasten), eine Lochplatine passend gesägt, Darauf Trafo, Gleichrichter, Stabi und 'ne NE555-Schaltung zusammengefädelt, die ein SSR ansteuert.
    Man wundert sich, aber ich habe tatsächlich 1,5 Tage an dieser simplen Sache gehockt. Was soll sowas am Ende kosten?


    Wären schon genügend MoSteuS Komponenten fertig gewesen, hätte ich einfach ein fertiges, billiges Board mit 'nem kleinen AVR genommen und ein externes SSR damit angesteuert, zu lächerlichen Kosten.
    Zwar hatte ich durchaus noch ein spottbilliges AVR-Board rumliegen, aber das nützte mir nicht viel, weil es nicht zusammen mit einem Netzteil in ein Hutschienengehäuse gepasst hätte. Da wäre also ebenfalls wieder Bastelkram notwendig gewesen.


    Durch die Standardisierung der MoSteuS-Komponenten ist halt alles zum Zusammenstecken auf engem Raum ausgelegt und wegen der zu erwartenden Massenfertigung auch billig.
    Da passt dann ein Teil zum Anderen und man steckt schnell das zusammen, was man braucht.
    Und dann kann es auch beliebig komplexer werden, als ein doofer Blinkgeber.
    Hat man die gängigen Komponenten vorrätig (kosten ja nicht viel, wegen der Massenfertigung), kann man selbst komplexere Steuerungen im Nullkommanichts ausliefern.


    Tja, und kommt der Anwender dann nachträglich auf die Idee, dass er häufiger mal die Geschwindigkeit oder das Tastverhältnis ändern möchte, dann drückt man ihm noch 'ne Fernbedienung in die Hand und gut ist.
    Und soll das Ganze zeitgesteuert sein, dass der Blinker täglich ab 20:00 Uhr loslegt, dann steckt man halt noch 'ne DCF77-Antenne dazu ...
    Alles dafür ausgelegt, dass man es direkt zusammenstöpseln kann und dass es in ein Gehäusekonzept passt (nicht zwingend Hutschiene, aber halt dafür vorgesehen).



    In Zukunft soll es so aussehen, dass ich mit einer Grundausstattung von MoSteuS-Komponenten zu meinen Kunden gehe, wenn die irgendein beliebiges Problem mit irgendeiner bestehenden Ansteuertechnik haben.
    Was auch immer das Prob ist - im Zweifel fliegt alles raus (oder zumindest Teile davon), MoSteuS rein, schnell vor Ort ein Programm geschrieben und fertig!


    Durch die Userschar, die sich an der Entwicklung beteiligt, ensteht bald ein breites Sortiment der unterschiedlichsten Platinen, für alle nur denkbaren Anwendungsfälle. Und die gängigsten Sachen werden billig sein, weil sie häufig eingesetzt werden.


    Ich will davon weg, erst bei Eintritt eines konkreten Bedarfsfalles langwierig eine spezielle (und teure, da Einzelstück) Platine entwickeln zu müssen oder zueinander eigentlich inkompatible Komponenten irgendwie per Fädeltechnik und so miteinander zu verheiraten, so dass es wie Pfusch aussieht.

  • Der Ganze Spass hört sich auf den ersten blick interessant an aber wo ich Probleme sehe ist nicht unbediengt die Hardware sondern eher die Software denn die meisten user werden die für ihre bedürfnisse erforderlichen komponenten zusammenstecken wollen und jede Config sieht dann anders aus. Daher sehe ich das Problem bei den Usern die nicht Programmieren können oder nur wenig erfahrung haben wie ich, und da sehe ich das ganze kritisch denn für den Hausbus EIB/KNX gibt es ein einfach zu steuerndes Programm wo mann schnell alles zusammenklickt und dann einfach ins Bussystem überträgt und fertig da muss mann nicht erst ein quellcode schreiben.
    Und ich denke wenn jemand sowas für den PC Schreiben könnte wo man die Komponenten als Datenbank hat und sich alles zusammenklicken lässt wäre das sehr super, und wäre auf jedenfall auch was für die nicht Programmierer unter uns.
    Ich meine als Steuerungs Zentrale wäre ein Rasburry PI Geeignet mit einen Abgewandelten linux drauf und mit einen kleinen Touchscreen drauf. und einen zusätzlichen Monitorausgang.


    Allgemein sehe ich hier ein mega Potenzial sofern alles richtig durchdacht wird in Hard und Software muss es in erster Linie Einfach zu bedienen und Programmieren sein auf der anderen seite Sollten auch die komplexesten dinge machbar sein so das auch ein User der kein Electronic mensch ist das hinbekommt.


    Wichtig wäre auch noch eine eigene Projektseite mit News und Infos Layouts und Schaltplänen und ein Wiki aber das kann man ja später machen.


    Alles in allen eine Super sache leider wird diese nur Funktionieren wenn genug User mitmachen, denn leider habe ich hier schön öfter Gute Projekte untergehen sehen die ware mal 1-2 wochen sehr aktuel und danach sind die in den tiefen des Forums verschwunden, ich hoffe hier wird es nicht so sein, bin auf jeden fall schon sehr gespannt drauf wies weitergeht, denn bald werde ich umziehen und dort soll die ganze Technick erneuert werden und leider habe ich bis jetzt noch Kein Guten Hausbus ausser KNX gesehen aber hoffe hier wird eine Super alternative geschaffen, die nicht nur als Hausbus sondern als Universalbus dienen Kann ob im Haus oder im eigenen Roboter oder eben dort wo man eben die Module einsetzten will.

  • Keine Angst, bei diesem Projekt GARANTIERE ich dafür, dass es nicht untergeht!


    Aus dem einfachen Grund, dass ich selbst permanent Bedarf an solchen Komponenten habe.
    Aktuelle habe ich vier ganz unterschiedliche Projekte in der Mache, die ich allesamt mit MoSteuS erschlagen könnte.
    Und weitere Projekte in der Schwebe, die ich ebenfalls locker damit abhaken könnte.


    Nehmen wir mal das hier:
    [Blockierte Grafik: http://www.EDV-Dompteur.de/image/maxi/Bierzapf_01.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://www.EDV-Dompteur.de/image/maxi/Bierzapf_02.jpg]


    All dieses pfuschige Geschwurbel made in China, soll ich durch eine neue Steuerung ersetzen, made in EDV-Dompteur.


    Da sind Motoren und Ventile anzusteuern, Lauflichter, große 7-Segment-Anzeigen ...
    Und es sollen Sensoren und Bedienelemente abgefragt werden.
    Hinzu kommt ein Grafikdisplay mit Touchscreen, eine Fernbedienung und eventuell eine WLAN-Anbindung, um per Smartphone Dinge zu steuern oder Parameter zu ändern.


    Aus meiner Sicht ist all das fast lächerlich. Ein paar Module auf die Schiene, ein Interface zu dem Touch-Display und fertig!



    Bei einem anderen Projekt soll eine Umhänge-Fernbedienung (wie bei Modellbau-Flugzeugen) eine Hydraulikanlage ansteuern.
    Die Fernbedienung wird selbstkonstruiert und beinhaltet neben mehreren Schaltern auch ein Grafikdisplay.
    Nebenbei protokolliere ich die Timestamp von jedem Befehl und den Bediener, falls dieser einen Unfall oder Sachschaden produziert und dann die Fehlbedienung leugnet ("plötzlich hat der Empfänger verrückt gespielt, ich habe gar nichts gemacht!").
    Für die Timestamp wird DCF77 integriert, für den Funk RFM12BP.
    Alles typische Komponenten von MoSteuS, wobei ich in dem Sender das Hutschienengehäuse weglasse und alles flach aufbaue.


    Der Empfänger sitzt in einem Schaltschrank und steuert dort u.a. Hydraulikventile und diverse optische Signalgeber an.
    Ist auch wieder ein Fall für MoSteuS Hutschienenmodule.



    Das waren jetzt nur zwei Projekte (genau genommen drei), die ich aktuell abwickeln soll!
    Hat nur teilweise mit LEDs zu tun, aber das ist wurscht. Ein Treiber, der ein Ventil ansteuert, kann genausogut Power-LEDs ansteuern.
    Jedenfalls zeigt es die Vielseitigkeit.



    Auch die Steuerung für den Daddelkasten auf meiner Website würde ich künftig Hutschienen-basiert konstruieren.


    Wann immer ich jetzt irgendwas neues konstruieren soll - ich werde ab jetzt immer zusehen, dass ich es mit MoSteuS abwickle und im Bedarfsfall nur noch eine spezielle Erweiterungskarte entwickle, aber nicht mehr grundlegend alles neu.
    Dadurch werde ich künftig wesentlich schneller und billiger liefern können, so dass sich auch ganz neue Kundengruppen damit erschließen lassen.


    Hähähä, und da ich sowieso etliche Komponenten vorrätig haben werde, die ja einfach steckbar sind, werde ich mir meine eigene Bude mit der obergeilsten LED-Beleuchtung vollstopfen - ich habe die Sachen ja da!
    Und braucht ein Kunde mal ganz schnell was, so dass schon Bestellzeiten zu lange wären, nehme ich die nötigen Komponenten einfach adhoc aus meiner Heimsteuerung und habe dann halt ein paar Tage lang etwas weniger Lichtspektakel Zuhause, bis ich die Komponente nachbestellt habe.


    Der Vorteil ist eben die enorme Vielseitigkeit; es ist ein wie ein Lego-Kasten. Alles universell weiterverwendbar.



    Für die Software wird fast automatisch gesorgt werden. Siehe nur das Projekt von Pepe_1981!
    Ich finde, dass gerade seine Platinen danach schreien, umdesignt zu werden. Und die Software existiert bereits.
    Auch andere Routinen, z.B. für EIB werden kommen, keine Frage.


    Schau Dir nur mal an, was es für Arduino alles gibt. Dabei hat mich das Arduino-Konzept nie begeistern können. Es ist mir insgesamt zu unvollständig.
    Wer damit was machen will, hat am Ende immer so ein Geschwurbel nach obiger Art. Irgendwelche komischen Platinen, die irgendwie miteinander verkabelt werden und dann irgendwas machen, woraus kein Anderer schlau wird.
    Da fehlt mir einfach das durchgängige Konzept, das auch Gehäuselösungen einbezieht und das auf totale Serviefreundlichkeit getrimmt ist.


    Stell Dir mal vor, die in den Bildern oben gezeigte Steuerung muckt. Viel Spaß bei der Reparatur!
    Bei MoSteuS würde man ein Modul von der Schiene ziehen und ein anderes reinstecken. 'Ne Sache von Sekunden!
    Oder stelle Dir vor, obige Steuerung soll erweitert werden. Ein paar Lauflichtkanäle mehr oder so ...
    Oder Scheinwerfer statt Power-LEDs, mit höherem Strombedarf.
    Oder es soll noch eine Funksteckdose angesteuert werden, die ursprünglich nicht vorgesehen war. Viel Spaß!



    Schon für Arduino und C-Control gibt es riesige Anwenderscharen, die damit Projekte realisieren und Software entwickeln. Trotz all deren Einschränkungen.
    Was glaubst Du, was das hier einschlagen wird, wenn erstmal die ersten Platinen verfügbar sind?!
    Und die ersten Platinen werden bereits in den nächsten Wochen entstehen, einfach schon weil ich selbst sie ganz aktuell brauche.



    Der Raspberry Pi passt übrigens in eines der breiteren Hutschienenmodule. Wenn der endlich lieferbar ist, schauen wir mal, wie wir den integrieren können.
    Notfalls halt extern, man kann ja per Kabel auf den HBUS.


    Für mein aktuelles Projekt habe ich ferstmal den hier angepeilt:
    http://tigal.de/product/2207


    Der wird in eine Schaltschranktür gebaut und speist über Kabel die Signale in den HBUS.
    Das Schöne: Es gibt den auch mit anderen Controllern, auch 32 Bit, völlig pinkompatibel!
    Der schreit doch danach, mit MoSteuS verheiratet zu werden! Passt nur nicht in die Hutschienengehäuse, macht aber nichts. Ich baue halt ein Interface, um den extern anzuschließen.
    Aber alle Aufgaben wo Lasten zu schalten sind etc., wickel ich dann über Hutschienenmodule ab.
    Aus Sicht von MoSteuS ist so ein Touch-Grafikdisplay nur eine externe Komponente. In diesem Fall auch gleichzeitig jene Komponente, die den Controller enthält, der alles ansteuert, sowie eine fette Speicherkarte.


    Das ist es, was ich meine - es ist nicht zwingend alles Hutschiene. Man kann auch beliebige externe Komponenten einbinden.
    Aber die Basis, die das Ganze so unglaublich vielseitig macht, ist halt das Konzept rund um diese Gehäuse und den HBUS.
    Irgendwer wird auch die Schnittstelle zum EIB schaffen, mitsamt Software, keine Frage!



    Das große Bild sollte nun einigermaßen klar sein. Dennoch sollte in diesem Thread der HBUS diskutiert werden, der ist ein Thema für sich.
    Ich mache gleich noch einen weiteren Thread auf, für ein globales Brainstorming ...

  • (Das Inhaltsverzeichnis über das gesamte MoSteuS-Projekt gibt es hier )


    Das MoSteuS-Projekt wird riesig und es werden immer neue Threads notwendig werden.


    Gegenwärtig ist es im HBUS-Thread etwas ausgeufert, das große Bild zu zeichnen, das vorher wohl noch nicht genügend rüber kam.
    Allgemeine Anregungen und Fragen können daher ab sofort hier gepostet werden.
    Hier sollen auch alle Ideen gesammelt werden, für die zu diesem Zeitpunkt noch keine speziellen Threads existieren.


    Lasst uns also bitte zunächst hier alles an allgemeinen Ideen sammeln und alle offenen Fragen klären. Bei Bedarf erstelle ich dann spezielle Threads, wenn irgendein Thema zu umfangreich wird.

  • Ja, das ist ein sehr ambitioniertes Projekt, und ich werde es auch interessiert mitverfolgen, dazu beitragen kann ich leider sehr wenig bis nichts, mangels Elektronik-Fachwissen und Bedarf an sowas...


    das ist dann schon ein Punkt (ich meine die Argumente in den Posts oberhalb), der mich denken lässt, dass dieses Projekt in einem Hausautomatisierungs-Forum o.ä. wohl besser aufgehoben wäre - nicht falsch verstehen, und es ist natürlich überhaupt kein Problem, das in diesem Forum hier zu präsentieren, ich will auch nicht schwarzmalen, aber kenne dieses Forum halt schon seit 4 Jahren recht gut, seit längerem (seit ich Mod bin) überfliege ich zumindest auch *jeden* neuen Post... (keine Angst, ich habe trotzdem noch ein Leben ausserhalb des Forums, das ist in 15 min. am Tag erledigt, soo viel wird hier auch nicht gepostet, im Vergleich zu manch anderen ist dieses Forum eigentlich ziemlich "klein", auch wenn es im Bereich LED-Bastler das "größte" ist)


    und kann deswegen da nur zustimmen:

    Alles in allen eine Super sache leider wird diese nur Funktionieren wenn genug User mitmachen, denn leider habe ich hier schön öfter Gute Projekte untergehen sehen die ware mal 1-2 wochen sehr aktuel und danach sind die in den tiefen des Forums verschwunden

    da gab's so einiges, Universelles µC-Experimentierboard (eben als Alternative zu Pollinboard oder dem Roboternetz-Zeug), Selbstbau-Reflow-Ofen, dies&das, ja, auch das SEDU-Board war mal so geplant, dass andere User sich dran beteiligen, SW dafür schreiben und Zusatzplatinen entwerfen, was man dann untereinander austauschen kann, passiert ist de facto nix... :(


    ohne jetzt irgendwie "angeben" zu wollen, aber siehe auch die Sammelthreads "Nützliche Schaltungen", "SW-Schnipsel", etc., die waren auch so geplant, dass da alle möglichen User alles mögliche veröffentlichen, was anderen helfen soll, aber ausser mir postet da keiner rein... :D (Ledsfetz hat zumindest Layouts für ein paar Schaltungen gemacht, das nicht vergessen)


    bei den anderen "Gemeinschaftsentwicklungen" lief es auch meistens darauf raus, dass 95% der User nur gepostet haben, wie sie das Trumm gerne hätten, ohne selbst irgendwas konkretes beizutragen... und dann wurde das ganze Projekt nach dem "viele Köche..."-Prinzip zerredet, weil jeder das gerne anders wollte, und die max. 2, 3 Leute, die tatsächlich was gemacht haben, dann entnervt aufgegeben haben...


    ich will Dich damit nicht entmutigen, nur eben mal drauf hin weisen, nicht dass Du Dir allzu viele Hoffnungen auf Mitbeteiligung machst, die dann enttäuscht werden - wie gesagt, ich kenne dieses Forum recht gut, sehr viele User kommen hier rein, stellen mal ne Frage zu Stripes o.ä., und sind dann wieder weg, ohne selbst auch nur damit beizutragen, dass sie dann wenigstens das Ergebnis der Hilfe der User hier vorstellen... ;(:thumbdown:


    die meisten wollen dann irgendwas einfaches, wie halt ein paar LED-Strips ansteuern, ne Matrix, paar LEDs über den PC steuern, Ambilight, o.ä., und das ohne auch nur nen Lötkolben anfassen zu müssen, geschweige denn, auch noch selbst irgendwie SW dafür zu schreiben...und das möglichst billig, im Idealfall insg. schon weniger, als alleine ein solches Hutschienen-Gehäuse kostet.


    Welches oft auch unpraktisch ist:

    Wer das tolle Projekt von Pepe1981 kennt, die Universelle RGB-LED Matrix Platine der kann sich vorstellen, dass dessen Platinen geradezu danach schreien, umdesignt zu werden, für die Hutschienengehäuse von Phoenix.
    Die Platinen würden kleiner werden (mit SMD kein Problem) und man bräuchte die Verbindungskabel zwischen den Platinen nicht mehr, weil der Busverbinder deren Funktion übernimmt.
    Tja, und statt mehrere einzelne Platinen mit jeweils vier Schrauben pro Platine festzuschrauben, bräuchte man nur noch insgesamt zwei Schrauben, für die Hutschiene. Alles Weitere wird einfach auf die Hutschiene geschnappt und kann jederzeit in Sekundenschnelle ausgebaut oder erweitert werden.
    Einfach dazustecken und fertig ist die Erweiterung!

    Also sorry, aber mal die Bilder von diesen Matritzen angesehen...? - das ist immer ne Platte mit Löchern drin, durch die LEDs gesteckt werden, in die Mitte eines 16x8-Feldes kommt so ne Platine, die kann man untereinander einfach mit nem fertigen Patchkabel für 50 cent verkabeln, das ist schon sehr durchdacht für den Zweck - auch hier ist ein Modul in sekundenschnelle ausgetauscht (wenn's denn mal nötig wäre), aber es wird sich keiner auf so ne Matrix hinten ne Hutschiene mit klobigen Kästen drauf schrauben, oder die Steuerung in nen Kasten drunter mit 108-pol-Harting anbringen, die meisten wollen das möglichst kompakt und flach...


    klar, Hutschiene ist nicht nötig, aber wenn man nun mehrere solcher Platinen dann ohne das Hutschienen-Gehäuse benutzt, dann hat man letztlich wieder exakt das selbe, was Du dem Roboternetz-Zeug u.ä. "vorwirfst", nämlich nen Haufen Platinen auf ein Brett geschraubt, die mit Flachband o.ä. untereinander verbunden sind... ;)


    das bitte nicht falsch verstehen, aber Du kommst da halt aus ner "anderen Welt" als die meisten Bastler hier - klar, ich persönlich finde Hutschienen-Gehäuse in Schaltschränken auch sehr schick für modulare Systeme, und bei dem, was Du so baust (Schausteller-Buden, Hausautomation) ist das das absolut professionelle System - nur bei den meisten Projekten hier ist nicht mal Bedarf für ein Gehäusekonzept, weil die Platinen eh' direkt "in das Gerät" mit eingebaut werden, nicht irgendwo ne Steuerung daneben steht...


    Wie ebenfalls schon gesagt wurde, Fragen nach Hausautomation/zentraler Steuerung sind hier eher selten, und wenn dann geht's um irgendwelche Standards, fertig gekauftes Zeug, nicht ne (wenn sie auch noch so gut ist) "Selbstbastel-Steuerung" aus irgendnem Forum (das bitte auch nicht abwertend auffassen, ist einfach so gemeint, wie schon gesagt wurde, wenn jemand Haus baut/renoviert o.ä. hat er weder Zeit noch Lust, solche Trümmer auch noch zamzulöten und SW drauf zu flashen etc. und dann gibt's keinen Kundendienst, den man anrufen kann, wenn was nicht geht...)


    das alles nur so als Gedanken zu dem (an und für sich wirklich tollen, in nem Haustechnik-Bastler- o.ä. Forum sicher das absolute Highlight!) Konzept...


    bei den Stammusern hier, die regelmäßig posten, sowohl Sachen vorstellen wie Anfängerfragen beantworten etc.) sind halt viele aus der Taschen-/Fahrradlampen oder KfZ-Fraktion oder "simple" Hausbeleuchtung, also einfach Leuchtmittel durch LEDs ersetzen ohne große Ansteuerung - bei denjenigen, die sich hier mit µC etc. beschäftigen, sehe ich hier auch keinen so großen Bedarf/Interesse an sowas...


    ich wünsche Dir natürlich trotzdem alles Gute für Dein Projekt, und dass Du möglichst viele Mitstreiter findest! :thumbup: - und sorry für o.t. :whistling:


    zum Thema Bus: was hältst Du davon, eben nen "üblichen" Bus zu nehmen, wie z.B. RS485..? - den könnte man sowohl innerhalb der Hutschiene nutzen, wie auch dann "verlängert" zu externen Komponenten, ohne dass man noch mal ein extra Modul dafür braucht...


    mit den richtigen Bustreibern sind auch mehr als 32 Teilnehmer möglich, und 1 MBit sollte schon reichen für alles, was da so kommuniziert wird...?


    die Adressierung dann einfach mit DIP-Schaltern, halt 6-8 für 64 - 256 Teilnehmer...? - wegen Auswechseln im Betrieb, das ginge damit ja auch, z.B. Setup, Du hast nen Controller, der Lichtszenen erzeugt, und paar Module dran, eines, das auf DMX umsetzt, eines, das WS2801-Stripes steuert, eines, dass HP-LEDs ansteuert... Modul für WS2801 ist kaputt, einfach raus, am DIP-Schalter des neuen die selbe Adresse eingestellt, neues Modul rein, fertig... ohne Laptop anzustöpseln und irgendwelche Tabellen upzudaten...


    und noch mal nen extra AVR nur zum Übersetzen von SPIn auf SPI halte ich für etwas übertrieben... das treibt dann den Aufwand und Kosten für Zusatzmodule auch wieder in die Höhe, ergo wieder weniger Interessenten für sowas...


    EDIT: Oh, Zwischenpost! - kann ich nicht komplett lesen, ohne dass der EDIT untergeht, aber das ist eben genau so was (die Fotos, dieses Gerät), was 95% der User hier nicht brauchen... ;)

    It's only light - but we like it!


    Da es sich in letzter Zeit häuft: Ich beantworte keine PNs mit Fragen, die sich auch im Forum beantworten lassen!
    Insbesondere solche von Mitgliedern mit 0 Beiträgen, die dann meist auch noch Sachen fragen, die bereits im entsprechenden Thread beantwortet wurden.
    Ich bin keine private Bastler-Hotline, technische Tipps etc. sollen möglichst vielen Lesern im Forum helfen!

  • (Pesi, kannst Du bitte die Postings 3 bis einschließlich diesem nach MoSteuS - Brainstorming verschieben?)

    Zitat

    dazu beitragen kann ich leider sehr wenig bis nichts, mangels Elektronik-Fachwissen und Bedarf an sowas...

    Peeesiiiii!!!
    Von Fachwissen her steckst Du mich in einigen Bereichen locker in die Tasche!
    Insbesondere hast Du Erfahrung. Sogar mehr Erfahrung als ich, was Lichttechnik betrifft.
    Das was Du da so treibst, in Deinen Discos, ist doch nun auch nicht gerade der typische Heimbastler-Kram, oder?


    das ist dann schon ein Punkt (ich meine die Argumente in den Posts oberhalb), der mich denken lässt, dass dieses Projekt in einem Hausautomatisierungs-Forum o.ä. wohl besser aufgehoben wäre

    Nein.
    Für mich ist Hausautomatisierung nur ein Nebenthema, mit dem ich mich nicht auskenne.
    Mit Lichttechnik hingegen, habe ich immer wieder zu tun.
    Wann immer ich eine Schaltung entwickle, ist mein erster Gedanke: "Kann ich das nicht auch für Lauflichter etc. einsetzen?".
    Und dann baue ich die so, dass das möglichst geht. Dennoch fehlte bislang das große Gesamtkonzept. Meine alte Hutschienensteuerung ging schon in die richtige Richtung, aber da habe ich ein paar so schwerwiegende, konzeptionelle Dummheiten drin, dass ich dieses System nicht weiter fortführen, sondern ein neues entwickeln will.


    Aber Entwicklung ist immer teuer und zeitintensiv . Ich kann nicht alle Komponenten, die man mal brauchen könnte, selbst entwickeln. Schon allein beim Thema EIB ist bei mir Schluss. Da müsste ich mich erst komplett einarbeiten.
    Entwickelt aber jemand aus dem Forum dafür ein Modul, dann kann ich das ebenfalls einsetzen, wenn ich mal Bedarf habe. Jener User wiederum, könnte sofort auf die übrigen Komponenten des Systems zugreifen, ich ich entwickelt habe, oder andere User.


    Und so obergeile Software, wie von Pepe_1981, würde ich schon gar nicht selbst machen.
    Hier in diesem Forum tummelt sich ein unglaubliches Potenzial von fähigen Leuten.
    Dennoch ist dieses Forum kleiner und überschaubarer als Mikrocontroller.net und Robnoternetz, wo ich untergehen würde.


    Ich habe mir dieses Forum schon gezielt ausgesucht und ich werde mit dem leben, was hier kommt (oder nicht kommt).


    Meine bisherige Steuerung habe ich komplett im Alleingang entwickelt. Das kann ich zur Not wieder tun.
    Aber ich freue mich über jede Unterstützung, jede Komponente, die ich nicht selbst layouten muss.
    Und ich bin mir absolut sicher, dass viele meiner Platinen von etlichen Usern eingesetzt werden, weswegen sich eine professionelle Fertigung lohnt, die dann in geringen Stückpreisen resultiert.



    siehe auch die Sammelthreads "Nützliche Schaltungen", "SW-Schnipsel", etc., die waren auch so geplant, dass da alle möglichen User alles mögliche veröffentlichen, was anderen helfen soll, aber ausser mir postet da keiner rein...

    Das kann ich verstehen.
    Solche Threads sind einfach zu breit in der Ausrichtung.
    Darum will ich bei MoSteuS alle Threads einerseits zusammenhalten (daher die Bitte um Einrichtung einer Kategorie) und andererseits genügend spezialisieren.



    ich will Dich damit nicht entmutigen, nur eben mal drauf hin weisen, nicht dass Du Dir allzu viele Hoffnungen auf Mitbeteiligung machst, die dann enttäuscht werden - wie gesagt, ich kenne dieses Forum recht gut

    Du, ich glaube sogar, dass dieses Projekt langfristig dieses Forum erheblich bekannter machen wird!
    Wenn ein Projekt richtig einschlägt, dann geht die Luzi ab - siehe Raspberry Pi!


    Ich habe auf meiner Website eine "unsichtbare", also nicht sichtbar verlinkte Seite, wo ich etwas über das Ding schreibe. Da die Seite verlinkt ist (wenn auch nicht sichtbar) wird die über Google gefunden. Und ich staune, wie viele Besucher deswegen auf meine Seite stoßen (und sich dann weiter umschauen).


    Wenn erstmal die ersten paar MoSteuS-Komponenten kaufbar sind, rechne ich damit, dass sich reichlich Mitentwickler auf dieses Projekt stürzen werden.
    Falls ich mich täuschen sollte, werde ich aber nicht enttäuscht sein; notfalls mache ich halt alles allein - zumindest die Komponenten, die ich selbst brauche.



    mal die Bilder von diesen Matritzen angesehen...? - das ist immer ne Platte mit Löchern drin, durch die LEDs gesteckt werden, in die Mitte eines 16x8-Feldes kommt so ne Platine, die kann man untereinander einfach mit nem fertigen Patchkabel für 50 cent verkabeln, das ist schon sehr durchdacht für den Zweck - auch hier ist ein Modul in sekundenschnelle ausgetauscht (wenn's denn mal nötig wäre), aber es wird sich keiner auf so ne Matrix hinten ne Hutschiene mit klobigen Kästen drauf schrauben, oder die Steuerung in nen Kasten drunter mit 108-pol-Harting anbringen, die meisten wollen das möglichst kompakt und flach...

    Klar habe ich die Bilder gesehen. Und so toll ich das Projekt auch finde, so wenig hat mir der Aufbau gefallen.
    Ich würde halt kleinere Platinen nehmen, die in das Unterteil des Hutschienengehäuses passen und das Oberteil einfach weglassen, wenn es nicht benötigt wird.
    Dann wäre alles mit nur zwei Schrauben befestigt, die die Hutschiene halten. Alles andere wäre steckbar und ungefähr genauso flach.


    Und wollte man es noch flacher und unbedingt noch billiger, dann könnte man meine Platinen ebenfalls direkt irgendwo anschrauben und sie statt mit den HBUS-Verbindern halt per Flachbandkabel verbinden.
    Die Platinen sind sowieso per se dafür geeignet, wenn man statt der geraden Stiftleiste nach unten, zum HBUS-Verbinder , halt eine gewinkelte Stiftleiste auf der Oberseite bestückt!
    Dann gehen also ganz flache Aufbauten. Jede Platine wäre mit zwei Schrauben zu befestigen, die man nichtmal ganz herausschrauben, sondern nur etwas lösen müsste. Und es gäbe keine überflüssige Verkabelage, sondern man nimmt Flachkabel in genau der benötigten Länge.


    Materialmäßig kommt man dann zum gleichen Preis hin, oder eher sogar etwas billiger. Der Aufbau wäre kleiner und die Platinen schneller austauschbar.
    Und das System wäre eben leicht um beliebige Zusatzfunktionen erweiterbar, weil sowieso alles dafür ausgelegt ist, dass man es bis zum Erbrechen erweitern kann.


    Ich bin ein ziemlich gebranntes Kind, was nachträglich geäußerte Wünsche betrifft.
    Sowas will ich zukünftig stets mit einem milden Lächen adhoc bedienen können, ohne dass es in Frickelei ausartet.
    Ganz egal, ob der konkrete Einsatzfall nun eine Lichtsteuerung, eine Maschienensteuerung oder eine Hausautomatisierung ist - dieses System wird alle Anwendungsfälle abdecken!

  • Hallo Irrlicht,


    was ich noch fragen wollte bzw. was ich nicht so recht sehe: Inwieweit grenzt sich Dein Vorhaben von bereits existierenden modularen Systemen ab? Ich meine es gibt:


    von "PHOENIX" das "IN-LINE" System --> macht genau das was Du beschreibst
    von "National Instrumets" das "FieldPoint"-System oder wenn's ganz exakt und schnell sein soll das "cRIO"-System --> machen beide genau das was Du beschreibst
    von "Ganter" das "eBloxx"-System und in kleiner Version dann "Q-Bloxx" --> machen beide genau das was Du beschreibst
    von Seimenst die Semantik, der Klassiker, macht genau das was Du beschreibst


    Um nur mal 4 zu nennen (mir fallen noch 5 weitere ein!).


    Von allen genannten gibt es im Wesentlichen Hutschienen-Module mit mittlerweile ALLEN ERDENKLICHEN Funktionen. Ob Analoge und Digitale EIN- und AUSGÄNGE, ob serielle Schnittstellen-Module, Leistungsschalter, Motorschütze, Schrittmotor-Module, GSM-Module, und und und ...


    Alle Systeme nutzen einen "Schienen-Bus" in Industrie-Standard. Ob das nun Profi-Bus, Ether-Cad oder MOD-Bus ist alles das Gleiche :P Super stabil und tausendfach getestet!


    UND: Mittlerweile unterstützen fast alle Hersteller FERN-BUS-ABSTICHE, d.h. man kann an beliebiger Stelle 'nen Abzweig (per Kabel) vom BUS machen und irgendwo anders nen neuen Bus dran hängen. Zudem gibt es auch externe "kleine" Module die nicht Hut-Schienen-Montage sind.


    Das ist alles in allem genau dein Projet (wenn ich es richtig verstanden habe)!


    Ich kenne mich allen den oben genannten Systemen wirklich sehr gut aus weil ich das schon lange beruflich mache!


    Auch preislich denke ich, wird es dir bei moderater Stückzahl schwer fallen unter z.B. der IL130er Reihe von In-Line bei PHÖNIX zu bleiben!


    All das bitte eher als "kritische Fragen" auffassen, will hier nix "kaputt-reden". :thumbsup:


    LG,


    Pepe

  • Hi Pepe,


    klaro, es gibt alles schon irgendwie und irgendwo.
    So gesehen ist dieses ganze Forum überflüssig, es gibt ja schon alles ...
    Dennoch hast Du für Dein Projekt eine eigene Platine entworfen. Warum?


    Ja, warum kauft man keine fertige SPS?
    Ich würde sagen: Aus zwei Gründen:


    1) Für die meisten Anwendungen ist das schlicht zu teuer!
    2) Fertige Systeme sind in der Regel geschlossen. Es gibt keine Schaltpläne. Will man echt mal was dazu Kompatibles bauen, steht man dumm da.



    Gut, Du hast also diese Matrixplatine gemacht, weil sie Dir reicht und weil sie billiger ist, als eine gekaufte Fertiglösung (in die man sich wieder eindenken müsste, die nicht vollständig dokumentiert ist etc.).


    Nun stelle Dir vor, Deine Platine wäre nur ein Bisschen anders konstruiert, so dass sie in die Hutschienengehäuse passen würde und eine Stiftleiste zum HBUS hätte.
    Sie würde dadurch nicht teurer werden, oder?
    Aber nun stünde Dir auf einen Schlag eine ganze Welt an kompatiblen Erweiterungen zur Verfügung!
    Wäre das nicht schick?



    Die einzelnen Platinen für MoSteuS sollen fertig bestückt zu Preisen kaufbar sein, die kein Anbieter von Steuersystemen bieten kann, ohne pleite zu gehen.
    Halt zu Preisen, wie wir es kennen. Zwanni oder so, teilweise noch weniger.
    Aber statt dass wir weiterhin alle ein eigenes Süppchen kochen, sollten wir lieber sowas wie einen gemeinsamen Standard hinbekommen, wo alles zueinander kompatibel ist.
    Dadurch wird es viel eingesetzt, dadurch wird es billig, dadurch steht uns eine Welt an Erweiterungen offen!

  • Hey Irtrlicht,


    ich wollte auf keinen Fall den Sinn des Selber-Bastelns in Frage stellen! Das ist unser aller liebstes Hobby! :thumbup:


    Nur so wie Du die Dinge hier aufgezogen hattest oder beschreibst klang es für mich schon so als ob da was für Deine Kunden rauskommen soll. Und wenn mich z.B. ein Schausteller einer Kirmesbude fragen würde ob ich ihm gegen Geld ne Beleuchtungsautomatisierung machen könnte, dann würde ich zuerst nach fertigen Lösungen suchen!


    Wenn ich die gleiche Beleuchtung aber für meinen Garten bauen wöllte, dann natürlich DIY! Allerdings würde ich (und ich könnte mir vorstellen auch der ein oder andere) das dann wirklich ALLEINE machen, d.h. auch wenn Du fertige Platinen im HS-Gehäuse mit geilem BUS für 15 EUR anbieten würdest, so wäre mein Weg doch ein anderer, eben weil es DIY sein soll.


    Wie dem auch sei, Du hast Dich entschlossen das so durchzuziehen und das ist gut so! Kreativ unter die Arme greifen werde ich an Stellen wo ich es kann sicher gern!


    Dazu gleich eine Anmerkung / Frage: Die modifizierte SPI die Du da beschreibst, ist die für dein Konzept wirklich die beste Lösung? Der Adressdecoder die anfängliche Initialisierung und der Bauteilaufwand, das alles für sagen wir max. 4MBit!? Wie Pesi schon ansprach für weniger Bauteile und weniger Geld bekommst Du 'nen MBit im Standard-Format deiner Wahl. Und je nachdem, wie "schlau" deine Module sind kannst Dir sogar die angesprochenen DIP-Schalter sparren. Wenn jedes Modul mindestens 'nen kleinen ATmega hat (ist das realistisch?) dann könnte man so ne Art seriellen Ring machen. Jedes Modul sendet über TX zum Systemstart seine Kenndaten "Ich bin ein Modul vom Typ XYZ" an das nächste Modul. Alle Daten die ein Modul empfängt und die NICHT mit seiner Adresse beginnen werden 1:1 weitergegeben. Das letzte Modul geht mit TX auf die Rückleitung zum Controller. Dieser weiß dann relativ schnell was alles in seinem "Ring vorhanden" ist. Und bekommt durch die Reihenfolge in der die Daten eintreffen auch gleich die komplette Adressierung!


    Ist sicher nicht ganz zu Ende gedacht aber zumindest ein Vorschlag.


    In diesem Sinne Prost.


    Pepe

  • Hi Pepe,


    erstmal vielen Dank für die angebotene Unterstützung!


    Ja, was Du anmerkst bezüglich Fertiglösung ist jedesmal meine Gewissensentscheidung.
    Bei fast jedem Kundenwunsch, der bisher an mich herangetragen wurde, war mir klar, dass es dafür halbfertige Lösungen geben muss.
    OK, 24 Lampen ansteuern, zwei Potis abfragen, noch drei megafette Thyristoren triggern (potenzialfrei latürnich), paar Knöppe um 'nen Zeitwert einzustellen, dazu ein Display ... und vielleicht 'ne Fernbedienung. Ach ja, und DMX.
    Gibt es irgendwo alles.


    Googelt man stundenlang rum, findet man sowas. Am Ende hat man fünf SPS-Module für zusammen X-Hundert Tacken, die das Prob weitgehend erschlagen. Dann muss man sich dort einarbeiten ...


    Im industriellen Umfeld ist das realistisch. Da wird man Fachmann für Siemens S7 oder so und dann erschlägt man jede Aufgabenstellung ganz stur immer damit. Scheuklappen auf und durch. Geld spielt keine Rolex. Was damit nicht geht, wird als Auftrag halt nicht angenommen.


    Ich fülle aber eine andere Lücke.
    Meine Kunden sind eher Einzelpersonen bis kleine Firmen. Oft halt Familienbetriebe, im Schaustellerbereich.
    Denen kann ich aus verschiedenen Gründen nicht mit S7 oder anderen SPS kommen.
    Sehr oft ist kein Platz vorhanden.
    Im Schaltkasten ist oft noch Platz für drei Sicherungen, aber mehr auch nicht.
    Oder die Steuerung muss in den Ausleger-Arm einer Karusselgondel und so.


    'Ne fertige SPS sehe ich nicht als Lösung in meinem Bereich. Zu unflexibel; erstens von den Abmessungen her, zweitens mangels vollständiger Dokumentation. Drittens in aller Regel zu teuer.



    Ich will hier eine Hardwarebasis schaffen, die einerseits so billig ist, dass sie auch für Privatanwender und Bastler interessant wird. Und die eine Flexibilität bietet, die alles toppt, was es so gibt.


    Bei meinen Entwicklungen geht es meistens um Einzelstücke und um Kleinserien.
    Das ist von der Kostenrechnung her eine andere Schiene, als bei richtiger Massenfertigung (wie dem Daddelkasten auf meiner Website).
    Bei Einzelstücken und Kleinstserien ist die Entwicklung das Teuerste. Bei Massenfertigung sind die Materialkosten das Teuerste.


    Entwicklungskosten kann man reduzieren, wenn man fertige Komponenten nimmt. Also z.B. eine SPS. Doch dann ist man der auch ausgeliefert und hat nur genau die Flexibilität, die diese bietet. Und man muss deren Preis schlucken, der in jedem Fall höher ist, als eine Selbstbaulösung (von der Entwicklung abgesehen).
    Deine Matrix-Platine macht es vor: Welche SPS könnte damit konkurrieren?
    - MoSteuS könnte es, da die Platinen preislich in der gleichen Kategorie angesiedelt sind!


    Daher mein Ansatz:
    Ich spare an Entwicklungskosten, indem ich für eine Standardisierung von Selbstbau-Komponenten sorge, die in den meisten Fällen für viele Anwender interessant sind.
    Typisches Beispiel wäre sowas wie Deine RGB-Matrix. Ist für viele User interessant, die Preise sind günstig. Nur ist die Platine leider etwas speziell, sie ist zu nichts kompatibel, sondern ein Stand-allone-Dingens, für eine bestimmte Aufgabenstellung. Erweiterungen sind nicht explizit vorgesehen.


    Mein Projekt geht preislich in ebensolche Richtung, aber mit Fokus auf höherer Flexibilität und Standardisierung, bei der eine Kompatibilität zwischen ganz unterschiedlichen Modulen geschaffen wird.
    Halt wie bei einer modularen SPS, nur noch flexibler.



    Kürzlich wollte ein Kunde (der dann doch keine geworden ist) ein Bild, auf dem etliche Leuchttürme abgebildet sind, mit LEDs bestücken, die dann so angesteuert werden, dass die Türme ihre korrekte Lichtkennung "morsen".
    Da brauchte ich also einen sehr flachen Aufbau, der in den Bilderrahmen passt, hinter dem Bild.
    Mit 'ner fertigen SPS wäre ich da aufgeschmissen. Die üblichen Controllerboards taugten dafür aber auch nicht (was ich jetzt nicht näher beschreiben will, müsste zu viele Details nennen).


    Ich habe in einer Tour so komische Sonderwünsche, weswegen ich mich nicht auf eine bestimmte SPS einschießen mag, auch nicht auf ein ganz bestimmtes Controllerboard.


    Vielmehr will ich Komponenten verwenden, die man auch anderweitig gebrauchen kann.
    Pesi hat mir neulich einen Link gepostet, auf ein kleines Controllermodul für 12 Euro nochwas.
    Kann nicht viel, das Ding, aber konnte ich gebrauchen. Selbst entwickelt würde ich da tagelang dran sitzen und hätte Kosten von 100,- EUR an der Backe.
    Wäre das Ding ein wenig universeller designt, mit Blick auf MoSteuS, könnte so ein billiges Board, innerhalb eines Hutschienenmoduls, dort die Steuerung übernehmen, aufgesteckt auf das Motherboard mit den Lasttreibern nach Wahl.


    So ein Winzlings-Controller-Board für wenige Euronen kann man immer wieder mal gebrauchen. Legt man sich daher gerne mal auf Lager, wenn es denn wirklich flexibel einsetzbar ist.
    Ich habe tatsächlich vor, sowas auch für MoSteus zu designen, aber eben so konstruiert, dass es zum Gesamtkonzept passt.
    Dann kann man für ganz wenig Geld eine Kleinsteuerung zusammenstellen, die dann aber bei Bedarf beliebig erweiterbar ist.


    Und hat man Größeres vor, wo ein AVR an Grenzen stößt, dann setzt man halt 'nen 32-Bitter ein, mit mehr Power und mehr Speicher. Aber man muss an der übrigen Technik nichts mehr ändern, weil das ganze Buskonzept halt steht und alles bringt, was man so braucht.



    Es mag alles Mögliche geben, aber ich kenne keine ernsthaft vergleichbare Kombination aus preiswert und hochflexibel, wo alles quelloffen ist, wo jeder eigene Erweiterungen beisteuern kann.
    Der Unterschied zu käuflichen SPS-Modulen ist ja eben u.a., dass man die Hutschienengehäuse nicht zwingend braucht. Aber eine S7 würde ich nicht aufsägen, um dort die Platinen auszubauen und die dann irgendwie anders miteinander zu verdrahten.



    Was ich hier entwickeln will, ist das Resultat meiner jahrelangen Praxiserfahrungen.
    Ich habe schon viel Lehrgeld gezahlt und in meinen Threads spiegelt sich einiges davon wieder.
    Alle Kundenwünsche (insbesondere die nachträglich geäußerten), die im Laufe der Jahre an mich herangetragen wurden, fließen in das neue System ein.
    Bestimmte Sachen sind für mich einfach absehbar und ich weiß, dass ich mit MoSteuS flexibel, schnell und zu gutem Preis darauf werde reagieren können.


    Es ist ein Unterschied, ob ich einen kleinen Laden bzw. eine Schaustellerbude mit Steuerungstechnik ausstatten soll, oder einen Industriebetrieb, wo Platz und Geld keine Rolex spielen, wo sowieso ein drei Meter breiter Schaltschrank steht.


    Ich bin beruflich ein kleiner Daniel Düsentrieb. Man kommt zu mir mit Problem soundso und man erwart eine schnelle und bezahlbare Hilfe. Und natürlich eine flexible Lösung.


    Ungeachtet dessen, was es alles fertig (oder eher halbfertig) zu kaufen gibt:
    Kein Mensch baut sich in sein Auto eine SPS, um ein LED-Leuchtschild damit anzusteuern.
    Eher nimmt man da ein billiges Controller-Board. Aber schon für den nächsten Wunsch ähnlicher Art kann man nicht mehr das gleiche Controllerboard nehmen, weil man da drei LEDs mehr ansteuern muss oder weil noch RFM12 hinzukommen soll etc., wofür kein Port mehr frei ist. Dann braucht man also wieder ein ganz anderes Board, wo wieder alles anders ist und man sich erst eindenken muss.


    Solche Fälle kann ich aber immer mit MoSteuS erschlagen!
    Im Inneren der Module tickt sowieso ein Controllerboard! Aber es ist durch und durch dafür ausgelegt, dass man es beliebig erweitern kann. Und dass man es auch flach montieren kann, ohne den Hutschienengehäusen.
    Es ist also flexibel einsetzbar ohne Ende.


    Aus diesen Gründen halte ich MoSteuS für das revolutionäre System schlechthin, weil es zu geringen Kosten, quelloffen mit maximaler Flexibilität glänzt!



    (Auf Deine Anmerkung / Frage zum Bus gehe ich gleich im HBUS-Thread ein.)

  • Von Fachwissen her steckst Du mich in einigen Bereichen locker in die Tasche!
    Insbesondere hast Du Erfahrung. Sogar mehr Erfahrung als ich, was Lichttechnik betrifft.
    Das was Du da so treibst, in Deinen Discos, ist doch nun auch nicht gerade der typische Heimbastler-Kram, oder?

    Naja, "meine Discos" :D - das sind nicht meine, ich kenne halt ein paar Clubbesitzer, und da passiert's halt hin und wieder (3-5x im Jahr) dass ich irgendwo ne Sicherung wechseln oder Schraubverbindung anziehen muss o.ä. ;)


    da gebe ich Dir Recht, in *manchen* dieser Borzen mit Kraut-und-Rüben-Verkabelung wäre ein Schaltschrank mit Hutschienen-Modulen sicher ne bessere Lösung! - nur, da geht's leider auch oft um den Preis und die Verfügbarkeit...


    Die Steuerung ist dort sowieso überall ein PC mit E:Cue drauf und Nano oder Butler dran - DMX-Signal dann zu Movingheads, Nebelmaschine etc., und in der DJ-Kanzel sind halt für die LED-Deko noch irgendwo ein paar so 25-Euro-China-DMX-Receiver verbaut mit nem Meanwell dran... insofern der Teil also praktisch genauso wie zu Hause


    das läuft auch problemlos (nicht alles aus China ist schlecht), und wenn mal so ein Dimmer kaputt gehen sollte, ist der auch gleich gewechselt - da würde es ausser der netteren Optik auch nicht soo viel bringen, wenn das Hutschienen-Module in nem Schaltschrank wären... die dann ebenso wenig auf Vorrat rumliegen wie der China-Dimmer...


    ich selbst mache Veranstaltungstechnik mit eigener Verleih-Firma, da gibt's halt den üblichen Kram im 19"-Format (Dimmer etc.) und eben Scanner, Movingheads, LED-PARS, etc., die direkt über DMX von einem Lichtpult angesteuert werden - das ist dann vom Aufbau/Konzept her auch komplett anders als Dein System...


    ich kann vieles nicht, mit I2C z.B. noch *gar nicht* beschäftigt, da das ein zentraler Punkt Deines Systems ist, kann ich also da auch wenig beitragen, ebenso wie zu diesem "SPIn", das ist mir zu hoch - habe halt auch keine Zeit, mir die Funktionsweise drauf zu schaffen, solange ich kein I2C selbst brauche etc., von daher wäre diese von Dir beschriebene Schnittstelle für mich auch schon wieder ne Hürde, Module für dieses System zu entwickeln...

    It's only light - but we like it!


    Da es sich in letzter Zeit häuft: Ich beantworte keine PNs mit Fragen, die sich auch im Forum beantworten lassen!
    Insbesondere solche von Mitgliedern mit 0 Beiträgen, die dann meist auch noch Sachen fragen, die bereits im entsprechenden Thread beantwortet wurden.
    Ich bin keine private Bastler-Hotline, technische Tipps etc. sollen möglichst vielen Lesern im Forum helfen!

  • Hallo


    Ich habe von Programmierung keine Ahnung, gleich mal vorweg.


    Wenn ich jetzt aber die Wahl hätte zwischen einem Hutschienegehäuse und KEINEM Hutschienengeäuse, ich würde KEIN Hutschienengehäuse vorziehen.


    Und wie Pesi sagt, ich hab mich hier auch angemeldet, weil ich ein bißchen Info über Stripes und LEDs wollte.
    Klar find ich das Projekt interessant, aber ich kann außer Ideen (die sehr Profam sind) nichts dazu beitragen.


    Mir stellt sich auch die Frage, was ich mit einem Bussystem will. Ich habe eine RGB Lampe, siehe Signatur, die ist fertig. Ich wüßte auch nicht, warum diese an ein Bussystem gehängt werden sollte.
    Meine Matrix genau so, das sind in sich fertige Autarke Lampen. Wozu brauch ich hier noch ein Bussystem? Ich müßte ja auch ein Buskabel ziehen. Aufpuz in ner Mietwohnung??? Nö.
    Per Funk, WOZU?


    Ich finde solche Projekte zwar spannend, wüßte jetzt zwar auch ein paar anwendungen dafür, aber selbst DAFÜR ist mir der Preis schon zu hoch.
    Gerne les ich das und bring meine paar Ideechen ein, aber das wars schon von meiner Seite, da kein Wissen.


    Was hast du denn speziell für den Bastler, wie mich, der ein paar Lampen bauen will, die per Software wie zb. Glediator zu steuern sind, und irgenwie auf ne Speicherkarte animantionen speichern will im Petto?


    Es grüßt
    Michael

  • Also ein Teil der Diskussion dreht sich etwas im Kreis... ;)

    Ich fülle aber eine andere Lücke.
    Meine Kunden sind eher Einzelpersonen bis kleine Firmen. Oft halt Familienbetriebe, im Schaustellerbereich.


    Kürzlich wollte ein Kunde (der dann doch keine geworden ist) ein Bild, auf dem etliche Leuchttürme abgebildet sind, mit LEDs bestücken, die dann so angesteuert werden, dass die Türme ihre korrekte Lichtkennung "morsen".


    Ich habe in einer Tour so komische Sonderwünsche, weswegen ich mich nicht auf eine bestimmte SPS einschießen mag, auch nicht auf ein ganz bestimmtes Controllerboard.


    Ich bin beruflich ein kleiner Daniel Düsentrieb. Man kommt zu mir mit Problem soundso und man erwart eine schnelle und bezahlbare Hilfe. Und natürlich eine flexible Lösung.

    Damit bist Du hier eben ne "Ausnahme", die meisten hier machen sowas (zumindest die LED-Sachen) nicht beruflich, müssen auch keine solchen Systeme aufbauen, die müssen auch nicht soo flexibel sein, die füllen keine bestimmte Lücke...


    Für Dich ist dieses System natürlich optimal, für so manchen Bastler nicht - wie man auch am Post von Mitruel sieht - so geht's halt vielen, die "brauchen" irgendne Sache, wie so ne Matrix z.B., die kann man auch flexibel erweitern/vergrößern (mehr LEDs an mehr Boards), da muss aber nicht unbedingt noch ne DCF77-Uhr oder Funksteckdose hin... :D


    Also, es bringt m.M. nach nichts, über das für und wider Deines Systems zu diskutieren, Du wirst es auf jeden Fall bauen, und für Dich ist es optimal - für andere ist wiederum was anderes besser geeignet, also bringt es auch nix, denen einreden zu wollen, dass MoSteuS z.B. für so ne Matrix besser geeignet wäre als z.B. die Platinen von Pepe...


    Eher nimmt man da ein billiges Controller-Board. Aber schon für den nächsten Wunsch ähnlicher Art kann man nicht mehr das gleiche Controllerboard nehmen, weil man da drei LEDs mehr ansteuern muss oder weil noch RFM12 hinzukommen soll etc., wofür kein Port mehr frei ist. Dann braucht man also wieder ein ganz anderes Board, wo wieder alles anders ist und man sich erst eindenken muss.


    Im Inneren der Module tickt sowieso ein Controllerboard! Aber es ist durch und durch dafür ausgelegt, dass man es beliebig erweitern kann. Und dass man es auch flach montieren kann, ohne den Hutschienengehäusen.

    Aber das ist doch immer so, kein Controllerboard ist ideal für *alles* - Als Beipiel eben jemand hätte ein System gebaut mit nem kleinen Controller mit Mega8 o.ä. und ein paar Digitale Stripes dran - nun soll noch pipapo dazu und ne Menuesteuerung mit Touchscreen, dann reicht das Board auch nicht mehr, dann muss was anderes ran mit z.B. STM32 - und das ist dann ein *komplett anderes* Ding, wo wieder alles anders ist und man sich erst eindenken muss.


    Klar, wäre auch vernünftig, gleich generell nen 32-Bitter zu nehmen, die kosten ja auch nicht mehr als ein ATMegairgendwas - da könnte man dann gleich "alles" damit machen, bei nem simplen RGB-Fader langweilt der sich halt tierisch, aber macht ja nix, wenn er auch nicht mehr kostet :D - nur, da sind die Einstiegshürden für Anfänger natürlich gleich wieder wesentlich höher...


    die *wirklich* Eierlegende Wocllmilchsau gibt's halt schlicht und einfach nicht, nimmst Du nen µC mit 56 Ports, kann es sein, dass Du beim nächsten Projekt 58 brauchst... 8o


    ja, doofes Beispiel, der steuert ja nur, die Erweiterung (z.B. mehr LED-Treiber) ist ja unabhängig davon - aber das ist bei jedem Board so, wenn auf dem Arduino die Pins nicht reichen, kann man auch ne Zusatzplatine mit LED-Treibern o.ä. dran machen, dass das dann ein Board nebendran mit Flachband verbunden ist, stört zwar Dich, aber wie gesagt die meisten Bastler nicht...


    lange Rede, nochmal kurzer Sinn: Bau' das Ding wie Du meinst, die User werden's dann nehmen oder nicht - leider werden die meisten, die's nehmen, dann wohl solche sein, die nicht mit dran/eigene Module dafür entwickeln, sondern Dir nur sagen "ich bräuchte Dingsbums soundso, kannst Du das machen?", aber so ist das halt in solchen Foren... ;)


    Zum Brainstorming an sich noch: Schließ' Dich doch mal mit dem User "Benkly" kurz - der macht u.a. auch LED-Beleuchtungen für Schausteller und programmiert in Bascom, evtl. entsteht da ja ne fruchtbare Zusammenarbeit...?

    It's only light - but we like it!


    Da es sich in letzter Zeit häuft: Ich beantworte keine PNs mit Fragen, die sich auch im Forum beantworten lassen!
    Insbesondere solche von Mitgliedern mit 0 Beiträgen, die dann meist auch noch Sachen fragen, die bereits im entsprechenden Thread beantwortet wurden.
    Ich bin keine private Bastler-Hotline, technische Tipps etc. sollen möglichst vielen Lesern im Forum helfen!

    Einmal editiert, zuletzt von Pesi ()

  • ich kann vieles nicht, mit I2C z.B. noch *gar nicht* beschäftigt, da das ein zentraler Punkt Deines Systems ist, kann ich also da auch wenig beitragen, ebenso wie zu diesem "SPIn", das ist mir zu hoch - habe halt auch keine Zeit, mir die Funktionsweise drauf zu schaffen, solange ich kein I2C selbst brauche etc., von daher wäre diese von Dir beschriebene Schnittstelle für mich auch schon wieder ne Hürde, Module für dieses System zu entwickeln...

    Weißt Du wie oft ich schon I2C eingesetzt habe?
    - Genau einmal!


    Dennoch wird es bei MoSteuS viel genutzt werden. Schon allein weil ich den PCA9626 einsetzen will, der nunmal 'ne I2C-Schnitte hat.
    Das ist aber nicht der Hauptgrund. Vielmehr habe ich gerade erst das Potenzial dieses Busses erkannt, für die weniger zeitkritischen Anwendungen.


    Für die interne Verbindung im Modul, zwischen Platinen im Deckel und dem Motherboard, ist I2C super, weil wenig Leitungen = wenig Platz für die Steckverbinder.
    Für ein paar Controll-LEDs im Deckel und 'nen Tastendecoder reicht die Geschwindigkeit allemal.


    Auch habe ich vor eine Antenne in diesem Stil zu bauen:
    http://www.conrad.de/ce/de/product/641146/DCF-AKTIVANTENNE


    Da kommt neben DCF77 bei Bedarf noch RFM12 rein, WLAN, Enocean ... was man halt so braucht.
    Ist gedacht für den Einsatz außerhalb von Schaltschränken. Dann sitzt noch ein kleiner AVR mit im Antennengehäuse und das ganze Ding wird per vieradriger Leitung in den Schaltschrank geführt und kommuniziert per I2C mit MoSteuS.
    Es wird zwar auch Funk-Platinen geben, die direkt mit ins Modulgehäuse passen, aber wo man mehr Reichweite braucht (Karussell und so) kann man dann halt so eine Außenantenne nehmen.


    Der Einsatz eines Sub-Controllers (in diesem Fall für alles was mit Funk zu tun hat) entlastet den Hauptcontroller, weil der nicht ständig an der Antenne lauschen muss, sondern er pollt sich bei Bedarf per I2C die Daten vom Subcontroller.


    Und glaubst Du dass ich die Routinen dafür selbst schrieben werde?
    - NÖÖÖ!
    DCF77, RFM12 etc. etc. gibt es doch schon alles fertig, brauche ich nur zu guttenbergen!
    Und der Subcontroller tut ja nichts anderes, den kann ich komplett mit geguttenbergten Routinen füttern!



    Wenn ich jetzt aber die Wahl hätte zwischen einem Hutschienegehäuse und KEINEM Hutschienengeäuse, ich würde KEIN Hutschienengehäuse vorziehen.

    Na Du bist ja einer!
    Dann lasse das Hutschienengehäuse doch weg, wenn Du es nicht brauchst.
    Die Platinen darin tun ja auch so ihren Dienst und sind nicht teurer, als anderere Controllerboards.
    Aber wenn Du doch mal 'ne Erweiterung brauchst, dann kannst Du!
    Bei anderen Controllerboards kannst Du meistens nicht. Oder nur "irgendwie". So mit Frickeln, wenn denn überhaupt noch Ports frei sind.



    Mir stellt sich auch die Frage, was ich mit einem Bussystem will. Ich habe eine RGB Lampe, siehe Signatur, die ist fertig. Ich wüßte auch nicht, warum diese an ein Bussystem gehängt werden sollte.
    Meine Matrix genau so, das sind in sich fertige Autarke Lampen. Wozu brauch ich hier noch ein Bussystem? Ich müßte ja auch ein Buskabel ziehen. Aufpuz in ner Mietwohnung??? Nö.

    Sorry, aber das grenzt in meinen Augen jetzt fast an Trollerei.
    Wenn Du es nicht brauchst, dann brauchst Du es nicht. Aber in wenigen Jahren wird jede Kaffeemaschine Internet-Anschluss haben. In diese Richtung geht allmählich alle Technik.


    Übrigens brauchst Du bei MoSteuS selbstverständlich kein Buskabel Aufputz zu verlegen (wozu überhaupt? Wie kommst Du darauf?)
    Erstens wird ja Funk nach jedem gängigen Standard unterstützt werden, zweitens wird es Powerline geben, also Kommunikation über das Stromnetz, drittens kannst Du sowieso 'ne Fernbedienung nehmen, wo die reicht - es ist alles möglich!
    Du nimmst halt nur das, was Du brauchst.


    Man steckt sich genau die Sachen zusammen, die man benötigt, mehr nicht.
    Und in vielen Fällen wird schon eine einzige Platine aus dem System reichen - ein Controllerboard mit etwas drumherum.
    Nur ist bei MoSteuS diese Platine halt "zufällig" so konstruiert, dass man sie auch in das Unterteil eines Hutschienengehäuses stecken KANN, wenn man es denn möchte.
    Es geht um KANN, nicht um muss!


    Wenn der Preis identisch ist, dann freue ich persönlich mich über jedes "kann", wenn ich denn nicht "muss".

  • leider werden die meisten, die's nehmen, dann wohl solche sein, die nicht mit dran/eigene Module dafür entwickeln, sondern Dir nur sagen "ich bräuchte Dingsbums soundso, kannst Du das machen?"

    Na das ist doch absolut OK und durchaus erwünscht!
    Dann sage ich: "Klar kann ich das machen, die Entwicklung dieses speziellen Moduls kostet 2600,- EUR plus MwSt."
    Eventuell habe ich dann einen neuen Kunden. Wenn nicht, tut es mir auch nicht weh.
    Und entwickelt es dann ein Anderer oder der Anwender selbst ist doch auch supi, wenn er es dann mit der Allgemeinheit teilt - dann habe ich auch was davon, wenn ich es in 100 Jahren mal brauche.



    Schließ' Dich doch mal mit dem User "Benkly" kurz - der macht u.a. auch LED-Beleuchtungen für Schausteller und programmiert in Bascom, evtl. entsteht da ja ne fruchtbare Zusammenarbeit...?

    Vielen Dank für den Tipp!

  • Aber wenn Du doch mal 'ne Erweiterung brauchst, dann kannst Du!
    Bei anderen Controllerboards kannst Du meistens nicht. Oder nur "irgendwie". So mit Frickeln, wenn denn überhaupt noch Ports frei sind.

    Also da mal aus Neugier: Wo ist denn der Unterschied... ?( - wenn Du auf Deinem Controllerboard z.B. nen Mega328 drauf hast, dann *können* da auch nicht mehr Ports frei sein als bei nem Arduino Uno (Ist auch M328 ), weil der Mega328 halt mal soundsoviele Ports hat - und wenn Du nen Mega644p drauf hast, können auch nicht mehr Ports frei sein als bei nem SEDU, weil der Mega644p halt mal soundsoviel Ports hat - usw., das lässt sich für *jeden beliebigen* µC anwenden, oder hast Du da irgendeinen, der auf magische Weise beliebig viele Ports zur Verfügung stellen kann...? ;)


    wie gesagt, rein aus Neugier: *worin* unterscheidet sich denn Dein Controllerboard (ich meine das "Herzstück", wo der µC drauf ist, das unten im Gehäuse sitzt und am Bus steckt) konkret denn von einem Ardunio, Teensy, SEDU, .... ausser dass es in ein Hutschienengehäuse passt und die Stiftleiste für den Bus drauf hat (was wie gesagt viele Bastler nicht interessiert, auch wenn genau das für Dich der entscheidende Punkt ist)...?


    wenn das also jemand ohne Hutschiene mit Bus verwenden will, wo ist der Vorteil an diesem Board? - wenn ich jetzt (Beispiel) nen SEDU mit ner Erweiterungsplatine nebendran auf ein Brett (Matrix-Rückwand o.ä.) schraube und die beiden per Flachbandkabel verbinde, wo ist da mehr Frickelei, als wenn ich Dein Board und ne Erweiterungsplatine nebendran auf ein Brett schraube und per Flachbandkabel verbinde...?


    da gibt's ja eben unterschiedliche Syteme, nicht deswegen, weil noch keiner erkannt hätte, dass Hutschiene die ultimative Lösung wäre, sondern weil die Vorlieben unterschiedlich sind - bei Ardunio hast Du z.B. die Anschlüsse einreihig gegenüber, damit man das Ding auf ein Breadboard stecken kann, ausserdem geht so bei diesen Aufsteck-Shields wenig Platinenfläche verloren...


    das ist beim SEDU wieder anders, den kann man nicht auf ein Breadboard stecken, dafür übliches Flachbandkabel mit 2-reihigen Pfostenbuchsen anschließen, was beim Ardunio wiederum nicht geht... andere Boards haben dann wiederum *einen* riesigen Stecker für alles, so ähnlich wie bei Deiner alten Lichtsteuerung mit der Backplane, das mögen dann andere Leute wiederum lieber...


    das Hauptargument für dieses oder jenes Board ist für viele sowieso die SW - deswegen ist der Ardunio auch so beliebt, weil man einfach "Sketche" dafür schreiben kann, und es ne Menge Libs und sonstiges vorgefertigtes gibt... da kommt's dann drauf an, wenn Du das Glück hast, dass viele Leute SW für Dein Board entwickeln (oder Du selbst viel veröffentlichst, was viele brauchen können), dann wird's natürlich umso interessanter... ansonsten ist es eben (abgesehen von der Hutschienen-Kompatibilität) ein Controllerboard wie jedes andere auch...


    Sorry, aber das grenzt in meinen Augen jetzt fast an Trollerei.

    Naja, sorry, was ist da Trollerei, wenn jemand sagt, dass er dies&das halt schlicht und einfach nicht braucht...? ?(


    Wenn Du es nicht brauchst, dann brauchst Du es nicht. Aber in wenigen Jahren wird jede Kaffeemaschine Internet-Anschluss haben. In diese Richtung geht allmählich alle Technik.

    Den "Trend" gibt's schon seit über 10 Jahren, aber ich zumindest kenne niemanden, der z.B. so nen Kühlschrank mit eingebautem Internet-Browser wirklich daheim hat, wozu auch...? - abgesehen davon, dass ich den Kaffe in so ner Durchdrück-Kanne mache, wüsste ich z.B. jetzt auch nicht, wozu ne Kaffemaschine nen Internet-Anschluß haben sollte... ?(


    Na das ist doch absolut OK und durchaus erwünscht!
    Dann sage ich: "Klar kann ich das machen, die Entwicklung dieses speziellen Moduls kostet 2600,- EUR plus MwSt."

    Ah, OK, dann ist der Thread doch eher was für den Marktplatz.... ;) (Spaß am Rande)

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    Da es sich in letzter Zeit häuft: Ich beantworte keine PNs mit Fragen, die sich auch im Forum beantworten lassen!
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    Ich bin keine private Bastler-Hotline, technische Tipps etc. sollen möglichst vielen Lesern im Forum helfen!

  • Zitat

    das
    lässt sich für *jeden beliebigen* µC anwenden, oder hast Du da
    irgendeinen, der auf magische Weise beliebig viele Ports zur Verfügung
    stellen kann...? ;)

    Na klar!
    Die Magie ist einfach: Kommunikation über 'nen guten Bus. Was meinst Du, was meine Module machen? Das sind Porterweiterungen!
    Klar können andere Boards das prinzipiell auch. Irgendwie. So mit Frickelei. Sofern die Ports für die Bussteuerung noch übrig sind.
    MoSteuS ist dagegen von Anfang an dafür ausgelegt, dass alle Module über den HBUS kommunizieren.


    I2C ist sowas wie 'ne Alternative, rein vom Elektrischen her. Alle ICs, die I2C unterstützen, verstehen sich, sobald man sie erstmal irgendwie an den Bus gefrickelt hat.
    Das geht mir aber nicht weit genug, ganz davon abgesehen, dass I2C recht lahm ist. Es gibt fertig kaufbare I2C Komponenten mit allen möglichen Steckern. Da fehlt das durchgängige Hardware-Konzept.


    Roboternetz hat ein paar eigene Standards definiert, die ich persönlich aber als unbefriedigend empfinde, aus mehreren Gründen.
    Schon allein die Stecker sind mir viel zu groß.


    Bei all diesen Arduino/Roboternetz/Etc.-Sachen kann ich nicht sehen, wie man in kurzer Zeit ein optisch ansprechendes Steuersystem aus mehreren Komponenten zusammenfrickeln könnte.


    Optisch anspruchsvoll ist für mich z.B. sowas:


    [Blockierte Grafik: http://www.EDV-Dompteur.de/image/maxi/Lichteffekte_550.JPG]


    Das ist nicht nur auf der Hutschiene im Schaltschrank schick, da ist auch flugs ein Tischgerät draus gezaubert.
    Es gibt z.B. Schaltkästen als Tischgerät, mit Durchbruch für solche Module.


    In den meisten der hier abgebildeten Gehäuse stecken drei Platinen (wobei noch mehr rein geht). Die Packungsdichte ist also hoch. Viel Funktion auf wenig Raum. Alle Platinen perfekt eingerastet in ihre Gehäuse und leicht entnehmbar, ohne jede Schrauberei.
    Das ganze Mechanik-Thema in etlichen Fällen also komplett erschlagen, ohne weiteren Handlungsbedarf.


    Natürlich kann man Platinen auch irgendwie in ein anderes Gehäuse schrauben. Dann hat man halt (meist langwierige) individuelle Gehäusearbeit. Aber kommt man da dann auch schnell ran, wenn man muss?


    Bei diesem System stehen in aller Regel NULL - ich betone: NULL - Gehäusearbeiten an!


    Wie man sieht, nehme ich der Einfachheit halber gerne kleine Platinen als Frontplatte. Da kann ich dann rückseitig noch SMDs unterbringen.
    Schnell in das Gehäuse geschnappt, passt alles perfekt.
    Andere Frontplatte rein, mit anderer Funktion - schwupps hat man ein neues Gerät!



    Zitat

    wenn das also jemand ohne Hutschiene mit Bus verwenden will, wo ist der Vorteil an diesem Board?

    Wie ich schon schrieb: Wer das Bussystem wirklich nicht braucht, der hat keinen großen Vorteil, außer:


    1) Dass er könnte, wenn er irgendwann doch mal wollte.


    2) Dass die Preise so attraktiv werden wie bei anderen in Masse gefertigten Controllerboards, sich wegen dem Preis und dem "Hipp-Faktor" aber massenhaft Anwender darauf stürzen werden, die z.B. Software schreiben.


    Ja, ist bei Arduino auch so. Aber das ist doch kein Argument.
    Arduino ist genau deshalb hipp, weil es viele Anwender gibt, weil ein Konzept dahinter steht (auch wenn mir persönlich das nicht weit genug geht), weil es leicht anwendbar ist. Weil ein Teil zum Anderen passt (so irgendwie, mit Flachkabeln oder so).


    Ich sehe MoSteuS als sowas wie ein Arduino 2.0 (oder gibt es das schon? Dann eben als 3.0).
    Alles passt zusammen, es gibt sogar ein Gehäusesystem, das einen in etlichen Fällen komplett von jeder Mechanikarbeit befreit.
    Und jedes Teil ist beliebig wiederverwendbar. Ich brachte schon mehrfach die Schalgworte "Fischertechnik" und "Lego".


    Letzteres mag für Arduino auch so sein, aber für etliche andere Controllerboards ist das nicht wirklich gegeben.
    Klar kann man auch 'nen STM32F4 Discovery wiederverwenden. Aber der ist nur ein Teil für sich, zu dem ist nichts auf der Welt richtig kompatibel.
    Das Ding liegt bei mir Zuhause rum und ich kann damit nicht mal eben schnell was anfangen. Und ich glaube, Du weißt was ich damit meine.


    Das einzig Genormte an dem Ding ist die USB-Buchse und die Kopfhörerbuchse.
    Einen Audioplayer könnte man also fast "mal eben schnell" damit aufbauen. Aber schon um ein paar Taster anzuschließen geht es doch los.
    Hätte der direkt Verbinder auf ein Bussystem, an das man direkt, ohne Löterei: Tastenfelder, Displays, Funkmodule, 'ne DCF77-Antenne, LEDs etc. anschließen kann, wäre das ein anderer Schnack. Dann hätte ich mit dem Ding schon längst was gemacht und Du wohl auch.
    Aber so wie der ist, ist er nur 'ne Platine und jeder Einsatz für eine bestimmte Anwendung erfordert individuelle Frickelei.



    Zitat

    Naja, sorry, was ist da Trollerei, wenn jemand sagt, dass er dies&das halt schlicht und einfach nicht braucht...? ?(

    Ich brauche auch so Vieles nicht, was hier gebastelt wird.
    Soll ich jetzt in jeden Thread gehen, wo was Tolles gebastelt wird, nur um zu sagen dass ich es nicht brauche?
    Also gut, fange ich an: Pesi, ich brauche Deine Leuchtkugelkette nicht!
    Wozu sollte ich die auch einsetzen? Meine Lampe reicht mir doch. Wozu irgendwelche Kabel von der Decke hängen lassen, mit Kugeln dran?
    Was hast Du speziell für mich, als jemanden der das nicht braucht, im Petto? ;)



    Zitat

    Den "Trend" gibt's schon seit über 10 Jahren, aber ich zumindest kenne niemanden, der z.B. so nen Kühlschrank mit eingebautem Internet-Browser wirklich daheim hat, wozu auch...?

    Das ist kein Argument.
    Seit vier Jahren hat jede Schaltung von mir pauschal 'nen Infrarotempfänger und kann fernbedient werden.
    Das war vorher eher eine utopische Anwendung. Heute ist es ganz normal.


    NOCH programmiere ich meine Controller über USB. Ganz bald soll das anders werden, denn das Kabel nervt mich. Ich will Funk!


    Inzwischen ist es auch kein großes Prob mehr, Funksteckdosen anzusteuern. Aber wer kann sowas ganz schnell realisieren?


    Wenn für MoSteuS die entsprechenden Komponenten verfügbar sind, kann sich jeder Dussel die Sachen zusammenstecken und ein Programm guttenbergen.


    NOCH kann ich nicht mal eben per Powerline kommunizieren. Um Z.B. per Internet (oder Handy) über meinen Router und Powerline (also ohne Kabel queer durch den Raum) in die Steuerung gehen, um aus der Ferne meine Heizung mit dem Funkstelltrieb aufzudrehen oder abzuschalten.
    Noch nicht. Aber ganz bald.
    Es gibt solche Sachen, aber wer hat das?


    NOCH haben meine Lichtsteuerungen 'ne Fernbedienung. Die gerne verloren wird und deren Spezialfunktionen dauernd vergessen werden.
    Ganz bald wird es auch per Smartphone möglich sein, in der Steuerung Paramter zu verändern. Und zwar über ein schickes Menü.


    All das sind neue Möglichkeiten. Die braucht man nicht, für seine Schreibtischlampe, auch nicht für die Kaffeemaschine; aber man könnte die verschiedenen Features oft gebrauchen.


    Hat man ein universelles System, wo ein Teil zum Anderen passt, dann wird man die Sachen einsetzen.
    Nicht jeder, aber sehr Viele werden das tun.


    In den Roboterforen bauen die Freaks Quadkopter, mit GPS, mit Kamera, mit Handysteuerung und allen Schikanen.
    Wäre noch vor wenigen Jahren SF gewesen, heute ist das hipp!
    Und es wird mehr werden, die Technik schreitet voran.