• Man müßte an mehr Messdaten kommen,die werden, da die Firmen aber ihr geschäfft nicht verlieren wollen,von diesen ja bekanntlich unter Verschluß gehalten. Mit genügend Daten zum Beweis könnte man gegen das Gesetz klagen

    http://ef-magazin.de/2011/08/27/315…laesst-gruessen

    Denke mal, dreifach verglaste Fenster und Dachisolation und diese Reflektorfolie für die Heizung machen schon Sinn, das Styroporzeugs ums Haus dann aber wohl definitiv nicht,

    LED the Sun shine. Nur, wer reparieren kann, lebt nachhaltig!
    Selbstgebaut hält Länger. Kampf der geplanten Obsoleszenz!
    Wir sind das Pro-LED-Tariat ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von Leuchtidiot (28. September 2012 um 15:28)

  • Wärmeproblem? Heizkosten? Also ich bin eigentlich ganz zufrieden. Wir haben ein Haus, Baujahr 1978 mit 35cm dicken Aussenwänden und hier ist nichts gedämmt! Einzig die neuen Fenster sind nun 3-fach verglast und isolieren somit sehr gut.

    Aber ich kann nicht sagen das ich eine Isolierung an den Wänden vermissen würde. Wenns Abends mal kalt ist und die Heizung auch kalt bleibt -> Nachabsenkung. Dann kommt ein Bröckel Buche in den Ofen und dann haben wir mal schnell 25°C im Wohn- und Esszimmer (beides zusammen knappe 60m²). Mehr brauche ich nicht und von der ganzen Isoliererei halte ich nicht viel, da schimmelt einem nachher nur alles zusammen wenn man nicht aufpasst.

  • Ja, das Mehrfamilienhaus bei uns ist von 1984, ich hoffe auch,daß man sich hierauf fenster +dach+ die heizungsfolien beschränken kann. Hängt halt von der zukünftigen Gesetzgebung ab. Wirklich notwendig wäre bei uns eigentlich nix von alledem. Also rein aus Kostensicht bekommt man von alldem eh nix binnen 10 jahren wieder rein

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  • Im Endefekt läuft es ja auf das raus was ich hier schon geschrieben hatte.
    Diskussion: Energiewende und Verbote - wohin wird's gehen?

    Als wir das Haus gekauft hatten wurde , weil es nass war, eine querisolierung eingebracht und der Putz bis oberkannte Paterre
    abgeschlagen.
    Deshalb falle ich jetzt in diese 10% Klausel.
    Keine Firma darf mir das wieder zu Putzen, die machen sich Strafbar. ;(
    Auch ich darf es nicht als Privatmann :thumbdown:
    Es lebe die Diktatur :thumbdown:

    mfg

  • Ist dein Haus von Nachbarn /Straße einsehbar?
    Sonst könnte man ja heimlich verputzen und hoffen das es keinem Auffällt.

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  • Ich bewege mich aus Berufsgründen in dem Bereich Energieoptimierung.
    Wir haben zwei identische Häuser betrachte je 10 Wohneinheiten Bj 1930.
    Ein Haus hat die Wohnungsgesellschaft (WG) komplett mit Styro eingepackt.
    Kosten 42.000 € Heizkostenersparnis 8 %
    Zweites Haus haben wir Anlagentechnisch überarbeitet : hydraulischer Abgleich, neue Steuerung des Kessels nach Soll - Ist Wärmebedarf ( keine einfache witterungsgeführte Vorlaufregelung)
    Kosten 4.500 € Heizkostenersparnis 21 %

    Soll jetzt keine Werbung sein, nur die Verhältnisse darstellen. Ich halte von dieser Totdämmerei auch nichts, Gebäude müssen teilweise "atmen". Aber die Dämmung wird halt immer primär gesehen, obwohl andere Potentiale preiswerter zu heben sind.

    • Offizieller Beitrag

    tom-tsi
    So sehe ich das auch. Unter anderem auch aus eigener Erfahrung im Familien- und Bekanntenkreis.

    Weiß denn jemand, ob da eine neue Norm in naher Zukunft verabschiedet wird und welche Zeiten für Hauseigentümer zwecks Sanierung des Eigentums gelten? Wir sind zwar mit den LEDs auch im Energiesparsektor aber bis in die Haussanierung gehts dann doch oftmals nicht ;)

    Wir hatten ja auch kürzlich diese Geschichte mit der Kanalsanierung und Dichtigkeitsprüfung... wurde gekippt!

    Grüße aus unserem LED-Shop Moers

    Ihr & Euer

    Stefan
    LED-TECH.DE optoelectronics GmbH

    NEU: Der SYSTEM Live-Configurator. Das Lighting-SYSTEM bietet unendliche Kombinationsmöglichkeiten. Einmal erworbene Komponenten (Rahmen, Module usw.) lassen sich immer wieder neu einsetzen, was die Budgetkosten minimiert. Die SYSTEM-Module können nach Belieben einfarbig oder im Verbund zur Realisierung spezieller Spektren eingesetzt werden. So entsteht Schritt für Schritt die persönliche SYSTEM-Beleuchtung, zugeschnitten auf Euer Projekt.

  • Ich habe mein Haus vor 3 Jahren komplett sanieren lassen. Neue Fenster, neues Dach und eine 14cm Dämmung. Seit dem haben sich die Heizkosten fast halbiert und es ist auch ein ganz anderes Wohngefühl

    Ein Fenster im Treppenhaus zum Beispiel war in besonders kalten Wintern öfter man von innen zugefroren. Bei anderen Fenstern hat man richtig einen fallenden kalten Luftstrom gespürt, wie ein Wasserfall aus kalter Luft. Und unter dem Dach konnte man es im Sommer vor Hitze fast nicht aushalten und im Winter war es trotz Heizung kalt.

    Auch wenn es sich finanziell erst in einigen Jahrzehnten rechnet (wobei die Grenze mit steigenden Heizkosten immer näher kommt) hat es sich allein schon für das Wohngefühl gelohnt. Und ich habe jetzt ganz andere Möglichkeiten, über alternative Heizmethoden nachzudenken.

  • Die Lösung aller schimmelnden Styroporgeschädigten. - Pavatex

    Haben wir selbst am Haus(anbau) dran, den Unterschied an den Wänden merkt man auf jeden Fall im Vergleich zum Altbau. (Der ist noch ungedämmt, kommt aber noch.)

    Vor Kurzem haben wir gerade mal ein Bücherregal von der Außenwand gerückt und durften uns über eine vollkommen schimmelfreie Wand freuen, obwohl es direkt an der Wand stand.

    Es gibt sicherlich Sanierungen, die sich schneller amortisieren - wie tom-tsi ja schon aufgezeigt hat - wenn man da dann von ner 1980 Heizwert auf eine Brennwerttherme umstellt ist das sicherlich schneller drin als das komplette Haus einzuwickeln. Die 60.000€ die der Autor hier anspricht, hätte ich ganz gerne mal aufgeschlüsselt, ich muss gestehen ich weiß bei einigen Sachen gar nicht was die kosten.

  • 60000€ kann schon hinkommen. Unser Umbau hat etwa 40000€ gekostet und wir haben nur ein Doppelreihenhaus. Das heißt, es wurden nur 3 Wände gemacht.

    Und es gäbe immer noch Nachbesserungsbedarf. So haben wir die Kellerdecke nicht gedämmt und einige Kellerfenster sind noch recht "zugig".

  • burli
    bei Deinen Gegebenheiten war es sicher notwendig was zu machen, bei diesen "Baumängeln" wie zugefrorene Scheiben.
    Aber es zeigt auch, dass solche Maßnahmen sehr teuer sind. 40.000 € sind kein Pappenstiel und haben "nur" zur einer knappen Halbierung er Heizkosten geführt.
    Wenn burli jetzt 2000 € spart, dauert es noch immer 12 - 15 Jahre bis er die Kosten wieder rein hat. Ja ich kann rechnen, weil die Energiekosten weiter steigen werden + Inflation.
    Bei unserem "normalen" Wohnraumstandart mit ca. 100- 120 kWh / m² a , ist eine komplette Sanierung unwirtschaftlich, siehe oben mein Beispiel, 40 Jahre Amortisation ohne Instandhaltung.
    Der Instandhaltungsaufwand der Wärmedämmsysteme ist imens groß. Nach 5 Jahren ist das Biozid aus dem Anstrich raus, und die Algen wachsen außen, weil durch den geringen Wärmedurchgang die Wand außen nicht mehr schnell genug abtrocknet. Also immer schön neu steichen = wieder neue Kosten.