Li-Ion-Akkus (LiPo) Diskussions Thread. <- Fragen und Hinweise.

  • Der schnellste und einfachste Test ist bei identischen Ladezustand (der ist bei parallelschaltung gegeben) den Spannungseinbruch unter Last zu bestimmen. Wenn eine Zelle deutlich abweicht (einen deutlich höheren Einbruch hat) würde ich diese nicht im Pack verbauen.
    Ich würde einen Widerstand mit 5W/2,2Ohm als Last nehmen (nur für wenige Sekunden da dieser sehr schnell heiß wird) und schauen wie stark die Spannung gegenüber Leerlauf einbricht. Da hast Du in etwa 1C Last, da dürfte die Spannung bei Zimmertemperatur und etwa halbvollen Akku normalerweise nur wenige hundert Millivolt einbrechen, ist aber sehr stark von der Zelle, der Temperatur und dem Ladezustand abhänig, ich würde nur auf abweichungen größer 50% zwischen den Zellen achten. Wirklich defekte Zellen brechen da doch sehr stark ein. Der Wert hat übrigens nichts mit dem im Datenblatt angegebenen Innenwiderstand zu tun, der wird mit AC bestimmt.
    Kapazitätsmessung ist natürlich der beste aber auch längste Weg.

  • Genau das ist meine Vermutung zu diesem Pack! Ist das Teil inaktiv arbeitet der step-up nicht und es liegt über die Diode Die Akkuspannung-Durchlasspannung an. Eine Strombegrenzung erfolgt nicht, nur der Kurzschlusschutz der Schutzschaltung ist aktiv. Zwar wird sich durch Innenwiderstände und Diodenkennlinie vermutlich ein "harmloser" Strom einstellen jedoch ist ein Betrieb absolut nicht empfehlenswert. Tiefentladen kann man eine Li-Zelle mit einer weißen LED ohne Elektronik ohnehin nicht da die Durchlasspannung über der minimalen Entladespannung liegt, mit der seriellen Diode des step-up sowieso.
    Ich würde einfach einen nackten LiFe-Akku (mit 3A-Schmelzischerung) nehmen und mir zum Laden an den ein Usb-Anschluß mit nachgeschalteten 3,6V/500mA LDO-Regler dranbasteln. Die XM-L einfach über einen Vorwiderstand (50-500 mOhm je nach gewünschtem Strom) dranhängen...

  • Hallo Siam.
    Ich habe einender Akkus, wie von dir beschrieben geladen gehabt.
    Der Akku war dann voll und hatte 4,32V.
    Das war am 19ten bzw. 20ten diesen Monats.
    Jetzt habe ich gestern nochmal gemessen und hatte nur noch knappe 4 Volt.
    Ist das normal?
    Der Akku war nirgendwo eingeplant oder verbaut, der lag nur im dunkeln rum...
    Ist das ein Anzeichen dafür, das er defekt ist?
    Gruß Denis

    Kein Profi, aber neugierig!

  • Hast Du wirklich zwei 1n400x Dioden in reihe gehabt, nicht nur eine oder schottky-typen? Dann sollten nicht mehr als 3,8-4V angelegen haben, 4,3 ist etwas viel sollte aber bei 18650 LiIon nichts machen, die Schutzschaltungen machen meist erst bei 4,35V dicht und IBCler haben über Jahre die Zellen immer bis zum eingreifen der Schutzschaltung geladen (Methode 19V-Notebooknetzteil und Haloghenlampe zur Strombegrenzung)-ohne Probleme.

    Zur AUsgangsfrage: Ein Liion-Akku der sich binnen einiger Tage oder Wochen von >4,2V auf unter 4V im Leerlauf entlädt ist defekt! Selbst nach 1 Monat sollten noch die 4,2V anliegen wenn kein Verbraucher angeschlossen ist.

    Gruß
    Thomas

  • Danke dir Thomas

    Ja, es waren 2x 4001er Dioden, keine Shottky`s

    Naja, ich habe ja noch ein Paar mehr, vielleicht habe ich gerade die einzigste schlechte Zelle in der Hand gehabt.


    Grüße

    Denis

    Kein Profi, aber neugierig!