Anfängerfehler - oder wie schalte ich richtig?!

  • Begrüßung!!!

    Ich bin ein Anfänger im LED verbauen und hatte mir in den Kopf gesetzt, im Auto für die Kids einen Stenenhimmel zu löten.

    Habe 3V-LED´s in Reihe geschalten (5 Stück) und davon 20 solcher Reihen in Parallelschaltung verdrahtet. Mit konstant 12 Volt leuchten die nicht zu grell sondern dezent angenehm. Aber die schwankende Spannung im KFZ....was ich nie gedacht hätte, dass eine Sofitte kaum Unterschiede zeigt zwischen 12 und 14,... Volt.

    Aber die LED´s...

    Gibt es eine Möglichkeit, für diese Anordnung die Spannung zu stabilisieren??? 20 mA bleiben es ja in Reihe aber bei 20 Parallelschaltungen macht das 400 mA....

    Viele Grüße von einem LED-DAU und schon mal Dank für die Tipps!
    Christian

    Einmal editiert, zuletzt von obelisk (2. Januar 2013 um 20:44)

  • Willkommen im Forum. :led:
    LEDs werden am besten mit einem konstanten Strom betrieben.
    Bei 5mm LEDs sind 20mA schon eher der maximale Strom.
    Bei einem dezenten leuchten der LED sind es bestimmt keine 20mA pro Reihenschaltung. Da 5 mal ca. 3V etwas mehr als 12-14V sind ^^

    Bei weißen oder blauen LEDs nimmt man im Auto maximal 3 Stück in Reihe und setzt dann pro Reihe noch einen Widerstand als Strombegrenzung. Mit diesem Widerstand kann man dann auch direkt den Strom einstellen. Von dezent bis grell ^^

    Thema Spannung im KFZ stabilisieren
    Thema Reihen- und Parallelschaltung von LEDs mit Vorwiderstand
    Beides sind Fragen die hier öfter vorkommen und deshalb im Anfängerbereich direkt oben stehen ;)

    Sämtliche Angaben ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit!

  • Wenn die LEDs wirklich konstant leuchten sollen wirst Du um ne Konstantstromquelle nicht herum kommen.
    Im einfachsten Fall besteht die aus zwei Transistoren und zwei Widerständen, leider brauchst Du für jede Reihe eine eigene KSQ.
    Die Kosten sind dennoch gering, sowohl die Transistoren als auch die LEDs sind Centartikel.

    Mehr als 2-4mA werden vermutlich nicht nötig sein um die LEDs "dezent" leuchten zu lassen, da hilft aber nur ausprobieren...

  • DANKE!!!! Das ist ja ein Thema zum Lernen über Monate wenn nicht Jahre...

    Ok....20x2 Transistoren mach 40 Stück und 40 Widerstände...die paar Lötsellen schaffe ich jetzt auch noch ;)

    Und welche muss ich da nehmen??

    Oder gibt es da eine Rechenlösung - weil rechnen kann ich ;)

    Viele grüße
    Christian

  • Hey Obelisk,

    schau dich doch mal hier um.
    Das sollte dir weiterhelfen...

    Grüße

    Bei Fragen bzgl. ULC einfach hier ins Forum oder auch gerne per PN an mich...

  • @bower

    4-5 Stränge an eine Konstantspannungsquelle...würde das gehen????

    Ich meine das ebay-Angebot mit 10 Stück für 15 Teuro...ist ja erträglich!

  • Gehen tut viel...

    Die Probleme dabei: (wenn du z.b. 5 Stränge an eine KSQ hängst und mit 100mA bestromst)
    - du weist nicht wie sich die Ströme aufteilen (Bauteiltoleranzen)
    - wenn ein Strang mal ausfällt werden die anderen Überbestrom (was den baldigen Ausfall von weiten Strängen zu folge hat -> Lawineneffekt)

    Deswegen würde ich 10 Stränge mit 150mA bestromen da ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass alle LEDs in ihren Spezifikationen betrieben werden und auch bei ausfall eines Stranges noch alles heile bleibt.

    Gruß
    Daniel :D

  • Vorschlag kaufe dir 10 LM317 10 Widerstànde das macht in Summe 5€ und baue dir die selber billiger u. einfacher gehts nicht. Eine so gebaute ksq kannst du bis 1,5A betreiben je nach widerstand.

  • warum wird neuerdings von solch einfachen dingen solch ein theater gemacht? der aufwand mit der ksq bei solch geringen strömen ist absolut übertrieben. nimm einen (low-drop) spannungsregler und dann die altbewährten vorwiderstände pro led strang. weniger arbeit, weniger kosten, selbes ziel erreicht!

  • Jetzt bin ich trotzdem wieder am Rechnen...die Reihenschaltung hat ja den Vorteil des gleichen Stromes innerhalb der Reihe - ich habe also sagen wir mal 10mA pro Reihe und damit nicht zu grelles Licht.

    Bei 20 Reihen ergibt das (Parallelschaltung der Reihen vorausgesetzt) 20*10mA macht 200 mA --> nach dem hier 6,25 Ohm und ich brauche nur einen LM 317 und einen Widerstand?!

  • Danke für das erste Lob ;-)))

    Hoffentlich artet das jetzt bei mir nicht aus....

    Aber klasse wie ihr so einem Newbie wie mir die richtigen Grundschritte beibringt... :thumbup:

    Finde ich gut....weitaus besserer Lerneffekt!!!!

    Und ich bekomme die nächsten grauen Haare....12 V und 0,3A macht knapp 4 Watt . . .ein Metallfilmwiderstand ist da mit 2 Watt bestimmt an der Brechgrenze

    besser den hier??

    Einmal editiert, zuletzt von obelisk (3. Januar 2013 um 22:30)