LED Lampe gegen den "Winterblues"

  • Die Leuchtstoffröhren bei uns in der Firma sind dimmbar. Wenn sie nicht auf 100% laufen fabrizieren sie ein extrem fieses, violettes Licht. Grauslig. Will man nicht. Will man wirklich überhaupt gar nicht.

    \end{Jochen}

  • Guten Abend zusammen :)
    Ich weiß nicht auswendig, wie Hell die Hintergrunderleuchtung eines LED LCD Monitor / TVs ist. Aber wenn die eines CCFL Monitores mit etwa 17 zoll schon meinen Gesamten Raum von etwa 12m² hell erleuchten kann, dann denke ich mir, könnte man stattdessen einen gebrauchten LED Monitor umbauen. Wenn es aber nur um die Streuung geht, eignen sich doch auch die Folien die in ziemlich jedem LCD Display vorhanden sind. Das heißt wen ich keinen Denkfehler habe :wacko: . Für mehr in Richtung Eigenbau würde sich solch ein ding zumindest als Gehäuse eignen => Durch den Metallrahmen kann man eine Wärmeableitung erzielen.

    Wenn das eine Option wäre, HIER ein defekter Samsung LED Monitor. Oder mal den netten Mitarbeiter beim Wertstoffhof anfragen ;)
    Ich hoffe, dass dies als Inspiration hilfreich ist und das jetzt nicht zu offtopic ist :whistling:

    LMMS, und Ubuntu Rockt !

  • > Mir kommen trotzdem keine neuen Röhren mehr ins Haus

    Dann kann ich nicht widerstehen hier hier auf eine Röhre hinzuweisen :D

    http://download.p4c.philips.com/l4bt/3/323261/…261_ffs_deu.pdf

    "Die ActiViva Active enthält 85% mehr blaues Licht als Tageslicht."
    "Blau angereichertes Licht wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus"
    "Für alle Anwendungen im Innenbereich, bei denen hohe Aufmerksamkeit nötig ist, wie in: Industrie, Schulen, Gesundheitswesen, Call Center"

    "94 Lumen pro Watt"

    ----------------------------

    PS: Ich habe hier noch vier CREE XP-E auf Star (Leuchtfarbe: königsblau) herumliegen mit denen ich eigentlich einen Lichtwecker bauen wollte. Aber ich will noch so vieles ...

  • Zitat von »jkunz«
    Wenn sie nicht auf 100% laufen fabrizieren sie ein extrem fieses, violettes Licht.

    So ist das wenn man Schrott verbaut :D
    Anständiges EVG lässt sich problemlos dimmen ohne irgendwelche violetten Erscheinungen.

    Die EVG sind sicherlich sehr anständig, weil alles komplett über einen Instalationsbus gesteuert wird. (Frag mich jetzt aber nicht ob EIB (KNX), LON, LCN oder sonstwas.) Das iss kein billiger Chinadreck. Das EVG hat damit wohl wenig zu tun, eher die Röhren selbst. Es ist aber eigentlich auch allgemein bekannt, dass sich Gasentladungslampen nur begrenzt dimmen lassen. Das abgestrahlte Spektrum ändert sich mit der Leistung und unterhalb einer Mindestleistung kann die Gasentladung nicht aufrecherhalten werden. Wenn das Spektrum dann noch durch die Leuchtstoffe durch muss wirds noch komplizierter.

    \end{Jochen}

  • Es ist aber eigentlich auch allgemein bekannt, dass sich Gasentladungslampen nur begrenzt dimmen lassen.


    Leuchtstofflampen lassen sich als Niederdruck-Entladungslampen mit anständigen EVGs vollkommen problemlos bis auf 1 bzw. 3 % (abhängig vom EVG) herunterdimmen. Mehr Schwierigkeiten beim Dimmen machen Hoichdruckentladungslampen.

    Zitat

    Das abgestrahlte Spektrum ändert sich mit der Leistung ...


    Die Quecksilberentladung in Leuchtstofflampen produziert hauptsächlich eine Quecksilberlinie bei 254 nm, die vom Leuchtstoff in sichtbares Licht umgewandelt wird. Daneben gibt es noch ein paar Linien im sichtbaren Bereich, aber mit deutlich geringerer Intensität. Beim Dimmen ändert sich lediglich die Intensität der Linien, aber nicht das Spektrum. Das geht physikalisch gar nicht, die Entladungslinien sind Naturkonstanten, so konstant, daß man mit ihnen andere Sterne vermisst.

    Der Leuchtstoff reagiert auf die Intensitätsänderung mit einer geringen Änderung der Farbtemperatur, mehr aber auch nicht. Ich habe in den Jahren, in denen ich als Beleuchtungsplaner gearbeitet habe, etliche Hundert Dimm-EVGs verbauen lassen. Da wird überhaupt nix violett. Du kannst gerne vorbeikommen und dich selber davon überzeugen.

    终结很近。

  • Die EVG sind sicherlich sehr anständig, weil alles komplett über einen Instalationsbus gesteuert wird. (Frag mich jetzt aber nicht ob EIB (KNX), LON, LCN oder sonstwas.)

    Wie die Dinger ihre o-10V bekommen ist wohl recht egal, also keinerlei Qualitätskriterium. :D

    Und ebenso wie Cossart dürfte ich mittlerweile schon etliche gesehen und verbaut haben, nie die von dir beschriebenen Probleme gehabt. Die violettfärbung kenne ich nur von unterkühlten Röhren während der "Warmlaufphase".

  • 10.000 Lux direkt auf die Augen, aua

    Mir ist eingefallen, es gibt auch Antidepri-Brillen mit Leds (5mm).

    ich habs mal ausgerechnet, 2x Superflux (12 Lumen 80 Grad) bei 3 cm vor den Auge macht etwa 11.000 Lux.

    Dann braucht man als nur 4 Stück, und da sie nicht heiss werden ist es auch möglich.

    P.S. Allerdings hab ich sowas schon mal mit einer und geschlossenden Augen gemacht, alles sieht weiss aus, trotz geschlossenden Auge. Dann hab ich es auf die Stirn gehalten, dann sieht das gechlossende Auge hellrot.

    Danach dauerte die Anpassung ans andere Auge Minuten.

    Und das sind cirka 2.500 Lux bei geschlossenden Auge (5x als ein gut beleuchteter Arbeitsraum).

    Also 10.000 Lux pur ins Auge, werde ich jedenfalls nicht testen.

  • Beim Dimmen ändert sich lediglich die Intensität der Linien, aber nicht das Spektrum.

    Tschuldschung, das hatte ich gemeint. Hatte das unglücklich ausgedrückt.

    Das geht physikalisch gar nicht, die Entladungslinien sind Naturkonstanten, so konstant, daß man mit ihnen andere Sterne vermisst.

    Eben genau das.

    Der Leuchtstoff reagiert auf die Intensitätsänderung mit einer geringen Änderung der Farbtemperatur, mehr aber auch nicht.

    Warum wirds dann so violett, dass man schreiend davonrenen möchte?

    Egal wie: Leuchtstofflampen dimmen kann in die Hose gehen. Seh ich jeden Tag im Nachbarbüro. Mit LED hat man das Problem (fast) nicht.

    Aber wir kommen vom Thema ab...

    \end{Jochen}