Led Leiste -> immer mehr LEDs fallen aus

  • Also ich werd mal das Netzteil bestellen. Dann kann ich das schon mal ausschließen!
    Jetzt ist nur die Frage ob die durchs eingießen zu heiß werden, irgendwelche Teile durch das Trocknen Risse bekommen oder ob das Harz die Teile angreift..

  • Jetzt ist nur die Frage ob die durchs eingießen zu heiß werden, irgendwelche Teile durch das Trocknen Risse bekommen oder ob das Harz die Teile angreift..

    Das Erste würde ich ausschließen! Verguss wird zwar beim aushärten warm aber nicht so heiß, dass er die LEDs schädigen kann. Rein nach dem Datenblatt würde ich auch mechanische Spannungen durch die Trocknung ausschließen.

    Sämtliche Angaben ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit!

  • Also ich werd mal das Netzteil bestellen. Dann kann ich das schon mal ausschließen!
    Jetzt ist nur die Frage ob die durchs eingießen zu heiß werden, irgendwelche Teile durch das Trocknen Risse bekommen oder ob das Harz die Teile angreift..


    Du gießt doch aber nicht das Netzteil ein???

    What Would MacGyver Do?


    Das Mooresche Gesetz sagt aus,dass sich die Leistungsfähigkeit eines Prozessors etwa alles zwei Jahre verdoppelt.
    Dieses "Naturgesetz" gilt nicht für die menschlichen Fähigkeiten

  • Nein ;D
    Es wundert mich halt das die die ich als erstes eingegoßen habe die meisten Ausfälle hat und die ich als letztes eimgegoßrn habe noch gar keine!
    Deshalb frage ich mich ob es daran lag das das Harz schon zähflüssiger war und schon mehr mit der Reaktion abgeschlossen hatte, deswegen könnt es ja auch sein das die Chemikalien schon weniger aktiv waren?!

  • Also nur einige Minuten zwischen dem ersten und dem letzen.
    Wie sind die Streifen angeschlossen? Netzteil an den Anfang des ersten, Ende des Ersten an den Anfang des Zweiten......
    Dann liegt am letzten deutlich weniger Spannung als am Ersten an. Wenn das so ist, könnte das erklären warum der Letzte bisher noch heil ist.

  • Also Leiste 1+2 hängen am selber Netzeil aber nicht direkt aneinander so das ich am Ausgang von Leiste 1 Leiste 2 angeschlossen habe sondern ein langes Kabel geht vom Netzteil ab das sozusagen 2 Abgriffe hat.
    Leiste 3 hängt einzeln an einem Netzeil!


    Habe mal ein Foto gemacht da sieht man das links die 3 LEDs normal hell leuchten und die in der Mitte nur sehr sehr gering und die rechten schon relativ schwach sind.., so ist es bei allen LEDs meist werden sie erst schwächer und dann gehen sie gar nicht mehr an! Oder sie sind direkt kaputt!

    [ModEdit: Doppelposts zusammengefasst ...]

  • Rein nach dem Datenblatt würde ich auch mechanische Spannungen durch die Trocknung ausschließen.

    Lt. Datenblatt schrumpft das Harz beim Aushärten um etwa 6 %, das ist ziemlich viel und kann schon die eine oder andere Lötstelle zerstören. Und dann leuchten natürlich immer gleich drei LEDs nicht mehr ...
    Ich tippe mal auf die Schrumpfung als Fehlerquelle.

    Edit 1: die thermische Einwirkung beim Aushärtevorgang würde ich als Fehlerquelle mal ausschließen wollen, da beim Lötprozess der Stripes durchaus maximale Temperaturen bis 260 ° C kurzzeitig zulässig sind.

    Edit 2: Werbetechniker, die LED-Beleuchtung vergießen, nutzen dafür spezielle Zweikomponenten-Harze auf Silikon- bzw. Polyurethanbasis.

    Andererseits sollte man bei den Netzteilen natürlich auch auf ordentliche Ware achten ...

    2 Mal editiert, zuletzt von Lötmeister (21. Februar 2013 um 21:35)

  • Ich habe gedacht wenn das Netzteil den LED-Strips beiliegt wird es die auch schon nicht kaputt machen... Aber das war vielleicht etwas blauäugig -.-
    Woher bekommt man denn so ein Harz, weiß das jemand?
    Was ich mich die ganze Zeit frage ist, warum die LEDs teilweise erst dunkler werden bevor sie dann ganz den Geist aufgeben..
    Teilweise Leuchten sie noch 2 Tage auf Sparflamme weiter...
    Könnt das ein anzeichen dafür sein das irgendwo ein Fehlerstrom vorhanden ist?

  • Silikonverguss für LED-Anwendungen / ... aber wohl nicht für Kleinverbraucher ... :(


    Hmmh, die LEDs werden erst dunkler? Ist dann die jeweilige Dreiergruppe gleich hell (oder gleich dunkel)? Oder immer nur eine LED aus der Dreierverschaltung?
    Dann wohl eher eine Überspannungseinwirkung???

    EDIT: o.k., weiter oben ist ja ein Foto. Also hat immer eine Dreiergruppe die gleiche (reduzierte) Helligkeit. Ob die Beschichtung des Widerstands durch das Styrol angefressen wird und sich nach und nach zersetzt, also der Widerstand über längere Zeit immer hochohmiger wird?

    Könnte als Abhilfe dann nur noch empfehlen, die versiegelte Ausführung der Stripes zu verwenden - allgemein als wasserfest / wasserdicht bezeichnet.

    Einmal editiert, zuletzt von Lötmeister (22. Februar 2013 um 00:10)

  • Danke für den Link :) ich werd mal gucken ob sich das irgendwo in einer kleineren Menge auftreiben lässt.
    Also ich dachte ich könnte die vielleicht vorher hiermit lackieren:
    Kontakt Chemie 70 Schutz- und Isolierlack
    Da ich die Schicht aus den wasserdichten recht dick finde und sie meiner Meinung nach vom Licht her viel kühler sind als die Warmweißen die ich jetzt verbaut habe.. Hatte mir anfangs beide Ausführungen bestellt, Warmeiß nicht-wasserdicht und wasserdicht.

    Ich überlege gerade wie ich irgendwie an die Widerstände komme um die mal durchzumessen, würde mich wirklich interessieren ob die hochohmiger werden..
    Die Leiste ist ja eh kaputt ob ich sie nur zersäge oder nicht mach da nun auch nicht mehr viel aus.
    nur ob ich dann wirklich an den Widerstand rankomme ist die Frage... oder kann ich vielleicht gleich das ganze 3-Segment durchmesser und dann mit einem anderen vergleichen dann müsste ich doch auch sehen ob der Widerstand anders ist? oder geht das nicht da die LEDs sperren?

    Ich überlege ob ich mal eine Versuchsreihe mache..
    1. LED Streifen - Nicht vergossen
    Wenn alle heile bleiben weiß ich es liegt nicht am Netzteil.
    2. LED Streifen - lackiert
    3. LED Streifen - Lackiert&Vergoßen
    Je 3 Tage laufen lassen unter normalen Nutzungsbedingungen.


    Daran könnte ich ja dann sehen woran es liegt
    Wenn sie nicht kaputt sind nach den "drei Stufen", weiß ich ja das es daran lag das das Harz die Streifen in irgendeiner Form angegriffen hat.
    Wenn sie erst bei der dritten Stufe anfangen kaputt zu gehen weiß ich es muss irgendwie mit der Wärmeentwicklung beim Betrieb oder am Schrumpfen des Harzes beim Trocken liegen.

    So müsste ich ja eigentlich alle Fehlerquelle getestet haben, oder?

  • Wobei ich noch ergänzen möchte, dass es zwei verschiedene Typen von "wasserdichten" LED-Stripes gibt (mal von der Bestückung 3528/5050, also 1- bzw. 3-Chip-LEDs) abgesehen: nämlich vergossene und welche mit Silikonschlauch drum herum.

    Vorteil der ersten Variante: Niedrigerer Kaufpreis.
    Nachteile: meist recht starr und daher schwieriger in der Ebene anzubringen, Vergussmaterial wird mit der Zeit (unter Einwirkung von UV-Licht) gelb, kann spröde werden und ist dann logischerweise nicht mehr "wasserdicht". Die Anführungszeichen deshalb, weil die Dichtigkeit eh infrage steht – die Angaben der Chinahändler in IP-Schutzklassen widersprechen meist den Artikelbeschreibungen, die in der Regel darauf hinweisen, dass die Stripes dann doch nicht untergetaucht werden dürfen etc. pp.

    Vorteile der zweiten Variante (im Silikonschlauch): Flexibler, nicht mit den Nachteilen der anderen Variante behaftet, Stripe im Inneren kann bei Bedarf auch aus dem Schlauch herausgeholt werden, es wurde mal erwähnt, dass man dazu Pressluft zur Hilfe nehmen kann. Den Stripe wieder hineinzubekommen, dürfte allerdings schwierig werden, also obacht!

    Nachteile: Auch hier sind die Herstellerangaben eher nicht als in Stein gemeißelt zu betrachten, aber den anderen wasserdichten Stripes würde ich diese definitiv vorziehen. Vergleichsweise sind diese aber deutlich teurer, absolut gesehen aber immer noch recht günstig.

    Ich habe hier mal auf die Schnelle einen herausgesucht. Mit "sleeve" in der Sucheingabe (Artikelbeschreibung durchsuchen!) erhält man doch eine recht ansehnliche Trefferzahl.

    http://www.ebay.com/itm//251205700398

  • Problematisch ist nicht nur die Schrumpfung beim Aushärten sondern auch die unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten. Die LEDs werden nunmal warm, auch mit U-Profil. Mit Pech werden die LEDs oder gar die Vorwiderstände langsam vom Flexprint abgerissen. (evtl verstärkt das U-Profil den Effekt durch den guten Wärmetransport an der Außenseite sogar noch) Das ist ein gängiges Problem bei vergossenen Komponenten.
    Ich finde Zongos Idee mit dem Silikonschlauch nicht schlecht, muss man mal gucken wie das vergossen aussieht.

  • Wieso den in Silikon eingebetteten Stripe noch mal vergießen? Der ist ja bereits wassergeschützt, was bei einer Küchenunterschrankbeleuchtung eigentlich ausreichen sollte. Wenn es dort regelmäßig Hochwasser haben sollte, muss man natürlich zu anderen Mitteln greifen ... da dürfte die Beleuchtung aber noch ein geringeres Problem darstellen. :D

  • Nimm doch einfach den Schutzlack. Der sollte für die Beanspruchung in einer Küche locker ausreichen.
    Sprüh' in mehreren Schichten und gut. (Vllt. an den Lötanschlüssen "etwas" mehr... ;) )

    Zu Deiner Testreihe: Die Idee ist gut, und Deine geplanten Schlussfolgerungen klingen soweit auch logisch.
    Versuch macht eben kluch! :)

  • So, ich gebe dann auch Mal meinen Senf dazu. Ich verwende immer LEDs auf Aluplatinen, diese klebe ich mit Wärmeleitkleber in ein U-Profil aus Alu. Das ganze wird dann mit hochtransparentem Epoxyd Harz vergossen. Die Schrumpfung ist deutlich geringer und wenn die Streifen nicht zu breit sind, gibt es keine Probleme mit der mechanischen Belastung. Die normalen 3 und 5mm LEDs bestehen meines wissens nach ebenfalls aus Epoxy, greift aber auch SMD LEDs und Widerstände nicht an. Seit Jahren kein Ausfall, jedoch habe ich bei ein paar LEDs schon Mal Veränderungen der Farbtemperatur festgestellt. Kann aber auch an zu billigen LEDs liegen oder die vertragen die Temperatur auf Dauer einfach nicht.
    Einmal hab ich auch eine größere Fläche eingegossen, die hat sich dann nach einiger Zeit abgelöst und die LEDs mitgenommen. Leuchtet aber immer noch :) Bei größeren Flächen daher immer eine Kante vorsehen, wo das Harz drunter fließen kann und somit das ablösen verhindert wird.

    Gruß
    Knut

  • Für alles was schön werden soll oder für Freunde und Bekannte nehme ich dieses hier:

    http://www.harzspezialisten.de/GLASKLARE-Gies…drigviskos.html

    Ansonsten hab ich auch immer günstiges Harz aus der Bucht da, gibt auch immer wieder Angebote für transparentes Harz die kaum schlechter sind. Zur Zeit experimentiere ich mit Pigmenten um eine weiße transluzente Deckschicht zu realisieren, bisher sieht das Ergebnis aber bescheiden aus.

  • Hätte halt nur gerne eine glatte Fläche so das es sich ganz einfach reinigen lässt ;)

    Dann würde ich aber eher ein Aluprofil mit abnehmbarer Plexiabdeckung nehmen. Weil in der Leiste rumwischen ist auf die Dauer ja auch doof...