Pir Bewegungsmelder und Led´s

  • Hallo ,
    ich habe mir einen Pir Bewegungsmelder zugelegt. Pir


    Nun versuche ich anhand dieser Schaltung [Blockierte Grafik: http://i00.i.aliimg.com/img/pb/838/861/492/492861838_951.jpg] drei Led an einer KSQ zu betreiben .


    Ich habe einen BC 546 genommen und das ganze an eine 6 V Batterie angeschlossen .


    Nun Hab eich das Problem das wenn der Pir anspringt die Led zwar Leuchten ...aber sehr schwach .
    Kein vergleich dazu wenn ich die KSQ direkt an die Batterie anschließe . ..


    Könnte mir jemand Hilfestellung geben ??

  • Ich tippe auf zu wenig Basis Spannung, weil :

    Zitat

    Base-Emitter On Voltage V CE=5V, IC=2mA - 580mV Minimum Spannung
    (PIR) Level output: High 3.3 V /Low 0V

    Das würde ich mir jetzt so zusammen reimen :)


    (Sind zwar die absolut Ratings, aber vielleicht braucht der ja etwas mehr um voll durch zu schalten..)


    Grüße


    EDIT:


    Sry falsche Werte raus kopiert...


    Denis


    Nachtrag:


    Du könntest es mit einem Optokoppler versuchen wie den
    LTV 817 oder 6N137 und dann den Vorwiderstand entsprechen an passen oder einen Transistor nehmen der bei 3,3V voll durch schaltet.


    Liefert der Output auch ein High wenn er "betätigt" wird, bezüglich NPN/PNP....

  • Hallo,
    deine Infos sind sehr dürftig. Deshalb wird das nur ein Ratespiel.


    - Was für LED hast du da? Welcher LED-Strom soll fließen?
    - Sind die 3 LED in Reihe geschaltet oder wie?
    - In der gezeigten Schaltung ist keine KSQ. Was ist also deine KSQ oder was verstehst du darunter? In diesem Fall würde doch einfach ein Vorwiderstand reichen.
    - Was für 6V-Spannungsquelle verwendest du? Was macht die Spannungsquelle unter Belastung.
    - Hast du den Transistor richtig angeklemmt. Falls z.B. Emitter und Kollektor vertauscht sind, funktioniert er auch, nur mit sehr geringer Stromverstärkung.


    Zum Test klemme den Ausgang vom PIR von der Basis ab und schalte den Transitor mit der Basis mal über ca. 10 kOhm gegen +6V.
    Dann den Basiswiderstand auch mal kleiner machen (ca. 1kOhm).
    Achtung: Nicht ohne Basiswiderstand arbeiten, sonst leuchtet der Transistor (aber das max. nur 1 mal).


    Gruß Helles Licht

  • Achtung: Nicht ohne Basiswiderstand arbeiten, sonst leuchtet der Transistor (aber das max. nur 1 mal).


    Yepp, den Gedanken hatte ich auch sofort beim Betrachten der Schaltung.


    Ist aber nicht so, weil im Schaltbild des PIR-Moduls erkennt man den 1K Widerstand in Reihe zum Ausgang:
    http://www.wayengineer.com/ind…th=75_125&products_id=896


    Der Basisstrom liegt also ohne Vorwiderstand bei rd. 2mA (3V - 0,6V / 1k). Passt.
    In Verbindung mit hfe=100 (Minimum) des BC546 kann man theoretisch 200mA Last treiben.


    Besser ist es, im Schaltbetrieb einen Sicherheitsfaktor 3 - 10 einzubeziehen so dass die
    Last eher 20...60 mA betragen sollte. Reicht dann für die beliebten '20mA-Feld-Wald-Wiesen-LEDs'.


    Und wenn es auf möglichst geringen Energieverbrauch ankommt, ist ein MOSFET eh besser geeigenet.
    Dem genügt eine Spannung zum Schalten, ohne dass er statisch Strom zieht. Und kann dann auch gleich
    einige Ampere liefern. Man muss hier nur darauf achten, dass der MOSFET für Vgs < 3V spezifiziert ist.
    Nicht zu verwechseln mit Vgs(th). Ein geeigneter Type wäre z.B. der IRF7401 (bei Betrieb bis ca. 12V)


    Ach ja, gerade fällt mir ein, worauf ich noch hinweisen wollte. Nämlich ein beliebter Fehler:
    In der Schaltung von Pete fehlt die Verbindung von GND(PIR-Modul) zum GND (Emitter BC546)
    Würde dann auch den beschriebenen Effekt erklären.


    Gruß
    Bernd

  • Salu


    Der Transistor hat am Emitter keine Masse. Das kann nun verschiedene Ursachen haben:


    1. Fehler in Deiner Schaltung
    2. Du hast an dieser Stelle gar keinen Massebezug....


    Wie verbindest Du die LED? Nehme einmal an die 3 LED sind in Reihe? Ist die letzte Kathode auf Masse, oder hängt die irgendwo? Gibt da unterschiedliche KSQ. Wenn Du keine massebezogene KSQ hast, wird das wohl so nichts.


    Theorie: Ich weiss jetzt nicht welchen Hintergrund Du mitbringst... Also verzeihe mir, wenn das schon alles klar ist für Dich


    Ein Transistor (NPN) steuert durch, wenn seine Basisspannung ca. 0.7V höher ist als die Emitterspannung. Wenn nun Deine Emitterspannung bereits 10V ist, brauchst Du also ca. 10.7V bis das Teil durchsteuert. Wenn Du am Emitter Masse hast, dann reichen ca. 0.7V an der Basis. Dort würde ich Dir aber anraten einen Basiswiderstand zu verbauen, das gehört sich einfach so ;) Wieso würde jetzt hier ein bisschen zu weit führen.
    Guugle doch mal nach "Transistor als Schalter". Dort siehst Du dann auch wie das mit dem Übersteuerungsfaktor ect. geht.


    Bist Du sicher, dass der PIR ein HIGH am Ausgang bringt wenn er schaltet? Ist es vielleicht ein OpenDrain Output oder ein Push-Pull? Steht im Datenblatt etwas von OpenDrain oder OpenCollector, dann benötigst Du noch einen Pullup resp. Pulldown Widerstand, bei Push-Pull würde dies entfallen.


    Gruss reflection

  • Yepp, den Gedanken hatte ich auch sofort beim Betrachten der Schaltung.


    Ist aber nicht so, weil im Schaltbild des PIR-Moduls erkennt man den 1K Widerstand in Reihe zum Ausgang:

    Hallo Bernd,
    bei meiner Bemerkung ging es aber ja gar nicht um die Schaltung, sondern um den Test mit einem Widerstand gegen +Ub.
    Dass in dem PIR-Modul ein Vorwiderstand sein muß, war mir schon klar.


    Zum Test klemme den Ausgang vom PIR von der Basis ab und schalte den Transistor mit der Basis mal über ca. 10 kOhm gegen +6V.


    Dann den Basiswiderstand auch mal kleiner machen (ca. 1kOhm).


    Bei dem Test sollte eben nicht die Basis hart an +Ub geklemmt werden, nicht wahr?


    Gruß Helles Licht