LEDs an Wechselspannung

  • so einfach wird es nicht gehen da die Leds ja dann bei 50Hz flackern, du brauchst einen Brückengleichrichter um aus den 230 Volt Wechselspannung eine Gleichspannung zu machen, auch brauchst du Kondensatoren und Wiederstände um an den Leds den strom einzustellen sonst rauchen deine Leds ab, und bitte lass die finger von Steckdosenstrom damit sollten nur leute arbeiten die Davon was verstehen und da du nachfragen mustest glaube ich das du dafür nicht befähigt bist, nutze lieber Led Netzteile die sind sicherer.


    Wenn du troz Warnung denoch damit was machen willst google einafch mal nach Leds an 230 Volt wechselspannung da findest du einige schaltpläne die dir die verschidenen möglichkeiten zeigen.

  • Die Amplitude liegt bei sqrt2 * 230V, also bei circa 325 Volt!


    In dem Phasenabschnitt in dem die Spannung so hoch ist das an jeder LED die Sperrspannung abfällt, wird die Reihenschaltung niederohmig, und es fließt ein viel zu großer Strom!



    Gruß

  • gut das mit dem Strom könnte ich mit nem Widerstand ja machen, einfach vor jede LED 500ohm und eben dann weniger leds

    Und wenn ich sowas und den Rest von dir lese empfehle ich wie alle anderen: LASS DIE FINGER VON NETZSPANNUNG
    Zudem könntest du das Gebilde dann auch nicht an der Steuerung aus deinem anderen Beitrag betreiben ..... vermute mal das das deine Intention war


    Bei Preisen von 5€ für 5m LED Strip lohnt sich der Aufwand eh nicht.

  • gut das mit dem Strom könnte ich mit nem Widerstand ja machen, einfach vor jede LED 500ohm und eben dann weniger leds

    das kann man - *wenn man weiß was man tut* - so machen, wird auch von Herstellern so gemacht, ich hab' hier ne alte Fotolabor-Leuchte von ROWI, die ist genau so aufgebaut: Platine, darauf in Reihe immer eine Led, ein Widerstand, eine Led, ein Widerstand, ... davor ein Brückengleichrichter, direkt an's Netz. Sonst nix (ausser ner Sicherung).


    Die hat jahrelang ihren Dienst im Fotolabor getan, nachdem ich seit 15 Jahren keine Fotos mehr selbst entwickle, habe ich vor paar Jahren mal die LEDs gegen blaue getauscht, die Widerstände entsprechend angepasst, das Teil dient nun seit Jahren problemlos als Dekobeleuchtung.


    Aber mit der antiparallelen Verschaltung würde ich das nicht machen, man kann ja nicht beeinflussen, wie sich die Sperrspannungen verteilen - einfach entsprechende Anzahl LEDs und Widerstände (Belastbarkeit beachten) in Reihe, Brückengleichrichter davor, Feinsicherung, in ein isolierendes Gehäuse sicher eingebaut.


    Wie gesagt: *Wenn man's richtig macht*, kein Problem.


    Ist vom physikalischen/elektrischen/der Funktion ja auch kein prinzipieller Unterschied, ob ich nun 3 LEDs in Reihe mit Vorwiderstand an 12 V pulsierender Gleichspannung habe, oder 100 LEDs mit passendem Vorwiderstand an 325 V... nur beim hinlangen macht zweiteres halt deutlich mehr Aua! :D


    an der im anderen Thread verlinkten Steuerung läuft das aber höchstwahrscheinlich auch nicht, wegen Mindestlast...

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  • der Gedanke das für die Lichtsteuerung zu verweden war kurz da, aber 230 V sind mir für Party mit oft betrunkenen hier einfach zu unsicher.


    Aber das Problem ist wenn man LEDs an 12 V mit Strobosignalen oder ähnlichen betreibt, ist der Effekt nicht da, weil das Vorschaltgerät eben diese Zeiten nicht realisieren kann.


    Habe meine andere Lichtorgel auf 12 V und läuft super, nur diese hier wäre eben in einem super Gehäuse und alles.



    Aber okay, ich sehe ein damit 230 V und LEDs nicht zusammegehören


    aber trotzdem danke an alle ;)

  • ber das Problem ist wenn man LEDs an 12 V mit Strobosignalen oder ähnlichen betreibt, ist der Effekt nicht da, weil das Vorschaltgerät eben diese Zeiten nicht realisieren kann.

    Was spricht denn dagegen die Strobosteuerung hinter dem NT einzusetzen oder eine Steuerung zu nutzen die auch hinter dem NT funktioniert. Dann muss ich mich nicht mehr um die Trägheit des NT kümmern ;)

  • Das war glaube ich darauf bezogen, dass seine Steuerung das 230V-Signal moduliert und er aber LEDs hinter einem 230V->12V Netzteil dimmen möchte. Das 230V-12V Netzteil schlürft aber dank Elkos etc das komplette Steuersignal auf und damit wird nix mehr ge"strobo"d ;-)

  • Der Ansatz klingt erst einmal gut.
    Aber dann schaut's ganz düster aus:
    1. Bei 230V kann bereits die zulässige Spannung über den angenommen Peak von 250V liegen (da war doch noch etwas mit zulässigen Toleranzen)
    2. Wie war das nochmal bei Wechselspannung mit Nominalspannung, Effektivspannung, Scheitelwert, Scheitelfaktor und manch anderem ???
    3. Es ist nicht sichergestellt, dass die maximal zulässige Sperrspannung der LEDs eingehalten werden, denn die Spannung fällt nicht gleich über alle LEDs ab (warum denn das ? -> selbst nachforschen)


    Bei solchen Basteleien sollte die VDE0100 unbedingt vorher gelesen und verstanden (!) werden.
    Es hat schon mancher solche Basteleien mit bösen Blesuren bezahlt, oft genug allerdings nicht der Bastler selbst. Und dann kennt die Justiz keinen Spaß.


    Widerstände sind ebenfalls ein guter Ansatz für die Heizung der Wohnung (hier reicht einfaches Rechnen schon aus).


    Ich habe übrigens auch schon ausprobiert, ob ein Sicherheitsabstand von 1cm bei 230V ausreichend ist. Dann müsste das doch auich bei 30kV ausreichen, oder ??



    Merke:
    * Nicht jede Schaltung ist für jede Spannungsebene geeignet.
    * Nicht jede Schaltung, die funktioniert, ist funktionstüchtig.
    * Nicht jede funktionstüchtige Schaltung ist fehlertolerant und sicher (und hier ist die VDE0100 angesiedelt)