Druckschalter mit LED, passend für 230V??

  • Hallo zusammen,



    ich bin derzeit dabei, ein paar Lampen zu basteln, die auf 230V laufen.


    Integriert sind 230V LED Strahler, die als Primärleuchtmittel dienen, mit einem GU10 Sockel.



    Nun geht es um den eigentlichen Schalter, der die lampe An und Aus schaltet.



    Schän wäre etwas in der Art:


    http://www.ebay.de/itm/Schalte…mente&hash=item58a575b0f9



    Mein Problem:


    Ich kann mich zwar in Stromkreise rein denken, jedoch nicht in Strumstärken und Spannungen.



    Trotzdem glaube ich erstmal, dass der Schalter an sich funktionieren würde, jedoch wird die LED in dem Schalter mir beim anschluß an 230V wahrscheinlich die LED durchbrennen.



    Gibt es ne Möglichkeit das ganze evt. doch 230V kompatibel hin zu bekommen, sodass die LED im Schalter trotzdem leuchtet, wenn wenn ich Ihn betätige??



    Danke schonmal im vorraus.

  • Der Schalter ist (soweit ich weiß) so konzipiert, dass das licht angeht, wenn man Ihn betätigt.



    Anders würde es auf jeden Fall mehr sinn machen.



    Mir gehts aber erstmal darum, wie ich verhinder, dass mir die LED in Rauch auf geht.



    Das mit dem Wiederstand ist erstmal ein Ansatz.


    Jedoch: Wie klemme ich den dann in dem Schalter an, ohne den Hauptstrom zu reduzieren? Denn den brauche ich ja, für die eigentliche Lampe...


    oder habe ich grad nen Denkfehler??



    anbei einmal der Plan zur Pin Belegung



    [Blockierte Grafik: http://media.highlight-led.de/products/images/600/18507.jpg]

  • Bei den hier gestellten Fragen sollten besser keine Antworten mehr kommen.
    Ich befürchte, dass elementare Grundlagen der Elektrik und Elektronik fehlen. So etwas kann bei dem hier erwähnten Spannungsniveau ganz üble Folgen haben.


    BTW: Deine Frage hast du ja schon selbst beantwortet. Der Belegungsplan des Schalters liegt ja bei.

  • Sehe ich auch so. Ich hoffe, ihm ist, falls er es wirklich nun so baut (und bitte einen fachkundigen vor dem wiedereinschalten der Sicherung draufkucken lät :!: ), daß er die 15 watt widerstände nicht auf Holz schraubt oder eingipst. Wenn die Hitze nicht wegkommt, kokelts gut. Abgesehen davon, daß die Kontroll-led am schalter so zum Mega stromfresser (15 Watt "nur" für eine Kontrolleuchte :!: ) würde...

    LED the Sun shine. Nur, wer reparieren kann, lebt nachhaltig!
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    Wir sind das Pro-LED-Tariat ;)

  • Der Schalter ist (soweit ich weiß) so konzipiert, dass das licht angeht, wenn man Ihn betätigt.

    Es gibt am Schalter 5 Kontakte. 2 davon sind für die LED + und -. 1 ist ein gemeinsammer Kontakt des eigetlichen Schalters und die anderen beiden sind ein Öffner und ein Schließer. Also kannst du Schalten wie du willst. Du kannst sagen das du die z.B bei gedrücktem Schalter aus sein soll. Auch der LED kannst du sagen, dass sie entweder an wenn Licht an, an wenn Licht aus, immer oder nie an sein soll. Alles eine Frage der Verschaltung.



    Zu deinem Problem mit dem Widerstand (Überschlagsweise)


    Der Widerstand ist 7,5Ohm groß und mit 15W belastbar. Das heißt du kannst ca. 1,4A durchjagen, bevor du an seine Belastungsgrenze kommst.
    Bei 1,4A fallen über dem Widerstand rund 11V ab und viele LED Lampen kommen so oder so mit 80-250V klar, also nicht das Problem, sofern deine Lampen das mitmachen.
    Wenn 1,4A fließen, könntest du Theoretisch eine Leistung von 230V x 1,4A aus der Leitung ziehen. Irgendwas um die 320W also.


    (Im Kopf gerechnet, also nagel mich nicht auf ne Kommastelle fest)


    Reicht dir das oder willst du mehr als 320W LED-Licht installieren? Falls das zweite der Fall ist, kontaktier jemanden der das beruflich macht und ein Facharbeiter, Meister, Techniker, Bachelor, Diplom-Ing., Dr. oder Professor auf dem Gebiet ist.


    Hier noch ein Link mir Bild zur besseren Verdeutlichung der Schalt-Funktionen.
    http://www.aquatuning.de/produ…Ring-beleuchtet-6pin.html

    Bei den hier gestellten Fragen sollten besser keine Antworten mehr kommen.

    Darwin wird sich der Sache annehmen. Entweder wir sehen eine fertige Lampe oder jemand ließt den Polizeibericht in der lokalen Presse.


    Aber nochmal: Mit 230V aus der Steckdose spielt man nicht herum, du wärst nicht der Erste und auch nicht der Letzte der sich damit das Licht ausknipst. Die erste Strombegrenzung ist die Sicherung und die ist mindestens 6A stark. UxI und du weißt welche Leistung dahinter steckt. Genung um dich innerlich zum leuchten zu bringen.




    Ein kleiner Trafo der dir aus 230V~ halbwegs 12V~ macht ist auch nicht riesig. 4x4x4cm. Ist eine bessere Lösung als das mit dem Widerstand und viel mehr Platz als ein 15W brauchts auch nicht.

  • Es gibt am Schalter 5 Kontakte. 2 davon sind für die LED + und -. 1 ist ein gemeinsammer Kontakt des eigetlichen Schalters und die anderen beiden sind ein Öffner und ein Schließer.

    Wobei ich stark davon ausgehe das es eben kein Schalter ist, sondern ein Taster, kleiner aber feiner Unterschied der die Sache für nen Laien nicht unbedingt einfacher macht. Es sei denn er hält den Finger drauf so lange er Licht will :D


    Zitat

    Aber nochmal: Mit 230V aus der Steckdose spielt man nicht herum......

    Vor allem nicht wenn man solch "fundiertes Wissen" wie in deinem vorherigen Absatz gelesen hat ....

  • Wobei ich stark davon ausgehe das es eben kein Schalter ist, sondern ein Taster

    Ich kannte die Dinger lange Zeit auch nur als Taster. In dem verlinktem Shop gibt's aber beide Ausführung, also vllt hat er ja wirklich einen Schalter.
    Oder er hat eben solange Licht, wie er den Finger NICHT drauf hat :D. Das darf er sich aber selbst aussuchen falls es wirklich ein Taster ist :thumbsup: .

    Vor allem nicht wenn man solch "fundiertes Wissen" wie in deinem vorherigen Absatz gelesen hat ....

    Dann bring doch bitte mal Licht ins dunkel und lass uns an deinem fundierten Wissen teilhaben :).

  • Wobei ich stark davon ausgehe das es eben kein Schalter ist, sondern ein Taster, kleiner aber feiner Unterschied der die Sache für nen Laien nicht unbedingt einfacher macht.

    Na, dazu muss man nur mal die Artikelbeschreibung lesen:

    Zitat

    Um einen Stromfluss zu gewährleisten muss der Schalter nicht gedrückt gehalten werden, da er beim Betätigen ein- oder ausrastet.

    ;)


    Ob das sinnvoll ist, dass der Taster zusammen mit der geschalteten Beleuchtung leuchtet, ist doch immer ne Frage der Anwendung und was man will... ?(


    Vielleicht will er ja ein zentrales Schaltpanel bauen (sowas schon öfter gesehen in Gaststätten, Säälen, etc.) für dies & das (Beleuchtung im Gang, Beleuchtung draussen, Beleuchtung für ein Schild, ...) und da ist es m.M. nach schon sehr sinnvoll, wenn man direkt dort sieht, was Sache ist, und nicht erst raus laufen muss um zu gucken, ob das Schild am Eingang nun leuchtet oder nicht :D


    Zum Thema selbst: 15 W pro Schalter in nem Widerstand verbraten ist echt Käse! - Da hilft dann nur, pro LED nen kleinen Trafo rein zu machen (wie schon vorgeschlagen), oder das ganze Panel (Schalter und LEDs) mit 12 V zu versorgen, damit dann wiederum Relais schalten für die 230 V


    Und ich würde hier auch empfehlen, das nen Fachmann bauen oder zumindest nach Fertigstellen mal drüber schauen zu lassen...

    It's only light - but we like it!


    Da es sich in letzter Zeit häuft: Ich beantworte keine PNs mit Fragen, die sich auch im Forum beantworten lassen!
    Insbesondere solche von Mitgliedern mit 0 Beiträgen, die dann meist auch noch Sachen fragen, die bereits im entsprechenden Thread beantwortet wurden.
    Ich bin keine private Bastler-Hotline, technische Tipps etc. sollen möglichst vielen Lesern im Forum helfen!

  • Hallo,
    ich bin sehr im Zweifel, dass dieser Schalter (oder Taster) zum Schalten von Netzspannung wirklich geeignet ist.


    1) Die Abstände zwischen Schaltspannung und Anzeige-LED scheinen recht gering.
    Die lauf VDE erforderlichen Luft-Und Kriechstrecken werden damit wohl nicht eingehalten
    Die 24V müßten als Spannung mit sicherer Trennung ebenfalsl berüchrungssicher ausgeführt werden.


    2) 3A Schaltleitung ist eher schwach. Sicher brauche die LED-Lampen selbst viel weniger,
    allerdings gibt es auch Einschaltspitzen, die bei Schaltreglern und Schaltnetzteilen erheblich sein können.
    Wenn der Hersteller schon so geringe Ströme angibt, werden die Kontakte nicht viel abhalten.


    3) Elektroartikel von einer solchen Krautseite zu kaufen, wo man nicht weiß, was reale Parameter sind
    und was nur Werbung oder Meinung des Verkäufers sein könnten, ist für Profis problematisch aber für Laien gefährlich.
    Es wird ja nicht der Hersteller und konkrete Typ genannt, wo man sich die techn. Daten holen könnte.
    Die Schaltspannung 230V sagt nix. Das ist offenbar eine "Erfindung der Verkäufers. Man weiß nicht ob AC oder DC.
    Normal wäre der Schalter mind. mit. 250V AC zu spezifizieren. 23ßV werden in Praxis oft überschritten.


    4) Selbst wenn die Schalter korrekt spezifiziert sind, wird der elektrische Laie (im Sinne der VDE) sie wahrscheinlich nicht korrekt einsetzen.
    Da das Gehäuse aus Metall ist, besteht die Möglichkeit, das im Fehlerfall Netzspannung anliegt.
    Die Frontplatte und Schalter sind dann zwingend an PE zu legen.
    Gruß Uwi